Europa

Belgien

30 Stunden, wie schnell gehen die im Normalfall vorbei? Ein bisschen arbeiten, ein bisschen essen, ein bisschen schlafen – zack: Weiterlesen

Dänemark

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Auf der Suche nach einem schönen Ausflug mit Startpunkt Kopenhagen? Mit Sonne, Strand und Meer? Herzlich Willkommen zu einer neuen Weiterlesen

Deutschland

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Dachzelt Dorf* - was ist das? Bei einem Dachzelt Dorf handelt es sich um ein kleines Areal irgendwo in Deutschland, Weiterlesen
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Ein glutroter Feuerball, der hinter den Bergen oder im Meer versinkt, ein Himmel in die prächtigsten Farben getaucht und dahinter Weiterlesen
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Tipps-Duesseldorf-Skyline
Als die Einladung zum Bloggerwochenende* nach Düsseldorf kommt, lehne ich zuerst einmal ab. Und das hat nichts damit zu tun, Weiterlesen
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Jetzt wohnen wir bald schon ein halbes Jahr in Kirchhain in der Nähe von Marburg und wir haben den Sommer Weiterlesen
Wer hätte das gedacht? Nach 30 Jahren in Köln und 10 Jahren in der gleichen Wohnung bin ich nun mitten Weiterlesen

England

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Cornwall, das ist die Heimat von Rosamunde Pilcher und König Artus, hier gibt es blühende Gärten und beeindruckende Klippen, lokale Weiterlesen
Rosas-Reisen-Tipps-Highlights-Cornwall-Godrevy-Leuchtturm
Nachdem wir ja schon erfahren haben, wo Cornwall im Süden besonders schön ist, möchte ich euch jetzt auch drei beeindruckende Weiterlesen
Rosas-Reisen-Cornwall-Highlights-Suedkueste-Kynance-Cove
Was sind die schönsten Orte an Cornwalls südlicher Küste? Natürlich kann diese Frage eigentlich nur jemand beantworten, der alles dort Weiterlesen
Rosas-Reisen-Cape-Cornwall-South-West-Coast-Path
Wie viel Cornwall kann man in einer Woche erleben? Wenn man auf dem South West Coast Path wandert lautet die Weiterlesen
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Einer der schönsten Abschnitte des South West Coast Paths in Cornwall beginnt in der kleinen Stadt Newquay (ausgesprochen Nuh-Kih) und Weiterlesen
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Meine Reise nach Cornwall und ein Besuch auf Tintagel spuken schon seit vielen Jahren durch mein Hirn und als sie Weiterlesen

Finnland

Rosas-Reisen-Finnland-Samen-Rentiere-Inari (1)
"Meet the reindeer!" So steht es für heute auf dem Tagesprogramm unseres Finnland-Trips. Um 9 Uhr morgens steigen wir in Weiterlesen
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Ich ertrinke. Das Wasser steht mir bis zum Hals und manchmal weiß ich nicht, wie ich den Kopf hochhalten soll. Weiterlesen
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Während meiner Zeit in Finnland habe ich viel über die Arbeit mit Schlittenhunden gelernt. Und auch, wenn das jetzt absolutes Weiterlesen
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Es ist ein kalter, kalter Tag. Morgens zeigt das Thermometer -40° Grad an, als ich aus der Hütte trete und Weiterlesen
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Herzschmerz, Eifersucht, blinde Wut und heimliche Liebe: Man könnte meinen, das gibt es nur bei uns Menschen. Falsch gedacht! Hunde Weiterlesen
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Hier geht es zu Teil 1 des Erfahrungsberichts! ※ Tag 4 ※ Auf einem Schlitten hat man Zeit zu denken. Weiterlesen
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Sechs Jahre. Sechs Jahre lang habe ich mir gewünscht, diese Reise zu machen. Seit ich das allererste mal auf einem Weiterlesen

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Niederlande

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Ich weiß, ich behaupte ja in jedem Artikel über Spitzbergen, dass die jeweilige Landestelle etwas ganz besonderes sei. Das stimmt Weiterlesen

Österreich

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Wir schmeißen unser Gepäck in den Mietwagen, die Autotüren schlagen zu. Mit staubigen Schuhen und sonnenverbrannter Haut fahren wir los. Weiterlesen
OTA Globetrotter Erzberg Rodeo
Der Motor des Saurer 6DM brummt und lässt die Sitze vibrieren, dann stößt der Schweizer Militär-LKW zischend Luft aus. Im Weiterlesen

Portugal

Rosas-Reisen-Tipps-Lissabon-Kurztrip
Die kleinen gelben Waggons der Stadtseilbahn rumpeln durch die Straßen, fliegen fast aus den Kurven und die Bremsen quietschen. Über Weiterlesen

Schottland

Schottland Wanderung Arthur's Seat
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Man könnte meinen, wenn man nur zwei Tage in Schottlands Hauptstadt hat, sollte man diese voll und ganz nutzen, um Weiterlesen

Schweden

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Was gehört zu Schweden wie IKEA? Richtig, Kanufahren! Als wir die Schwester meines Freundes in Helsingborg besuchen, die sowieso ein Weiterlesen
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Wir warten im klitzekleinen Hafen von Docksta und wissen gar nicht so genau, worauf. Heute machen wir einen Ausflug, und Weiterlesen
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Letzte Woche habe ich mein schwedisches Abenteuer bestanden: In der Provinz Ångermanland bin ich den High Coast Hike gewandert. Über Weiterlesen

Schweiz

Alp-Flix-Alpen-Schweiz-Rosas-Reisen-Labrador
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Spanien

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Ein glutroter Feuerball, der hinter den Bergen oder im Meer versinkt, ein Himmel in die prächtigsten Farben getaucht und dahinter Weiterlesen
Wandern Menorca Cami de Cavalls
Am Mittwochmorgen holt uns wieder unser gutgelaunter Fahrer Daniel ab. Als wir ihn fragen, was wir denn heute sehen werden, Weiterlesen
Bucht am Cap Favaritx
Die 18 rattert in den Tunnel Richtung Hauptbahnhof. Der harte Plastiksitz unter mir vibriert, neben mir wackelt mein Wanderrucksack. Zwischen Weiterlesen

Tschechien

Rosas-Reisen-Tipps-Prag-Wochenende-Pulvertrum (94)
Tipps zu Unterkunft, Sehenswürdigkeiten und Highlights Du willst Prag in drei Tagen erleben? Gute Wahl – die tschechische Hauptstadt ist Weiterlesen

Wales

Rosas-Reisen-Roadtrip-Wales-Kuestenwanderung-St-Davids (11)
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Unsere Autopanne am Vortag hatte dafür gesorgt, dass wir noch nicht Weiterlesen
Wales-Rosas-Reisen-Roadtrip-Anglesey-Ynys-Llanddwyn (35)
Unser Auto rollt auf den kleinen Parkplatz im Wald. Als wir aussteigen rieche ich die Nadelbäume in der Sonne und Weiterlesen
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Pleiten-Pech-Pannen
"achysywych..." Mein Freund und ich starren auf den Parkautomaten. "Hat der uns gerade Arschloch genannt? Ich fühle mich irgendwie beleidigt..." Weiterlesen
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Llandudno-Pier-Seebad (6)
Gestern noch Witze drüber gemacht, heute dann bitterer Ernst: Als ich im Morgengrauen unseres letzten Roadtrip-Tages wach werde, habe ich Weiterlesen
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Burgen-Conwy-Castle (1)
Kennt ihr den Job des Halbtagspräsidenten? Nicht? Der ist aber verdammt nützlich! Wenn man zum Beispiel gemeinsam reist und der Weiterlesen
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Snowdon (21)
Snowdon...Yr Wyddfa...beide Namen des höchsten Berg von Wales' klingen doch wohl einfach nur nach Abenteuer. Als feststand, dass wir nach Weiterlesen
Rosas-Reisen-Roadtrip-Wales-Kuestenwanderung-St-Davids (11)

Pembroke Nationalpark: Stürmische Küstenwanderung bei St. David’s

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Unsere Autopanne am Vortag hatte dafür gesorgt, dass wir noch nicht besonders viel von Wales gesehen hatten. Und die Reparatur nahm den gesamten nächsten Vormittag in Anspruch, sodass nur noch ein halber Tag im Pembroke Nationalpark blieb. Ausritt am Strand, Klippenklettern im Neoprenanzug und all die anderen lustigen Möglichkeiten fielen damit weg. Also was tun?

Die Antwort war dank Reiseführer schnell gefunden: Nach St. David’s fahren. Denn da sollte es einen sehr schönen Küstenwanderweg geben, der auch mit wenig Zeit lohnenswert sei. Überlegt, getan –  kurze Zeit später stiegen wir in dem kleinen Örtchen St. David’s aus unserem neu bereiften Vehikel. Ich übernahm die Führung und lotste uns mit Hilfe des Handys in Richtung Küste.

Über einen Feldweg mit Herr der Ringe-Hohlweg kamen wir bald zur St. Non’s Chapel, die malerischer nicht sein könnte. Von hier führt dann auch der Weg direkt an die Küste. Und da weht doch ein ganz schöner Wind! Also auch bei angenehmen Temperaturen eine winddichte Jacke einpacken, sonst wird’s frisch!

Spielkind, das ich ja bin, mussten zuerst die Kühe bestaunt und dem ganzen Unterfangen dann eine Prise Abenteuer hinzugefügt werden. Der Weg auf der Klippe ist zwar schön, aber viel mehr Spaß macht es, runter zur Uferlinie zu klettern und von dort alle Felsen zu bezwingen. Diese Angewohnheit hege ich schon länger und habe meiner Ma in Irland damit Sorgen bereitet. Als ich das meinem Freund erzählte, meinte er auch nur, dass seine Mutter sich bei seinen Unternehmungen auch so manches mal an den Kopf fassen würde. So wurde dann der Dauerspruch während unserer Kletterpartie: “Sag’s nicht meiner Mutter.” (Ähm, hallo Mama, hallo Bine! Falls ihr das lest: Wir waren natürlich ganz vorsichtig!)

Nach etwa anderthalb Kilometern fröhlichem Rauf und Runter, bogen wir dann wieder ab ins Landesinnere, zum Porthclais Harbour. Respekt für den, der hier sein Picknick auspackt. Arschkalt und windig sind auch meine liebsten Wetterbedingungen für nen gemütlichen Lunch.

Danach ging es dann recht langweilig über die Straße zurück nach St. David’s. So waren es insgesamt fünf Kilometer. Schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten, ich hätte noch ewig über die Felsen klettern können. Aber als nächstes standen jetzt Burgen auf dem Plan. 🙂

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Typisch Wales? Anglesey und Ynys Llanddwyn

Unser Auto rollt auf den kleinen Parkplatz im Wald. Als wir aussteigen rieche ich die Nadelbäume in der Sonne und fühle mich sofort an die Nationalparks in Nordamerika erinnert. Die Nadeln auf dem Waldboden knistern unter den Wanderschuhen und wir marschieren los Richtung Meer.

So eine konkrete Vorstellung von Wales hatte ich nicht, bevor ich hierher gekommen bin. Ich dachte: Das wird schon irgendwie so sein wie Schottland. Und bestimmt ist es kalt und regnet. Tjaaaa, also momentan scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.

Wir folgen der Straße ein Stück, nur um nach ein paar 100 Metern festzustellen, dass es wohl noch einen Parkplatz näher an unserem Ziel gibt. Ups. Andererseits hat es mir im Wald gefallen. Aber was ist denn nun unser Ziel? Wir wollen zur Llanddwyn Bay, die vor der Insel Anglesey liegt.

Nachdem am Vormittag ein Burgenbesuch vom Halbtagspräsidenten angesetzt war, obliegt die Nachmittagsgestaltung mir und das bedeutet: Natur! Als wir vor der Burg von Caernarfon unsere Burger verspeisten (also mein Freund seinen und die Hälfte von meinem), habe ich nämlich durch den Reiseführer geblättert und bin auf ein Foto gestoßen, das Llanddwyn Bay zeigte. Gefiel mir. Also rein ins Auto und eine halbe Stunde nach Norden.

Und jetzt lichtet sich der Wald vor uns und plötzlich sind es nicht mehr die USA, sondern Holland. Dünen mit ausgebleichtem, strohigem Gras ragen vor uns auf und dahinter folgt ein langer Strand. Hä? Ich bin irgendwie verwirrt. Und fühlte mich an Domburg erinnert, wären im Hintergrund nicht die recht ansehnlichen Hügel von Snowdonia zu sehen. Die hat’s in Holland ja bekanntlich nicht.

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Raus aus den Schuhen und ab mit den Füßen ins eiskalte Wasser. Schließlich wollen unsere kalkeimerweißen deutschen Beine ja auch mal ein bisschen an die Sonne. Während wir so am Strand langgehen und einem Herrn dabei zuschauen, wie er Golfbälle für seinen Hund schlägt, fällt mein Blick dann auf die Ynys Llanddwyn, die Gezeiteninsel. Und da endlich habe ich das Gefühl in Wales zu sein! Denn da gibt es Felsen und grüne Hügel und Ruinen und keltische Kreuze und Leuchttürme.

Nach einer Pause auf einer der Dünen nötige ich meinen Freund, mit mir einmal durch die ganze Bucht dorthin zu latschen. Denn gerade ist Ebbe, das heißt, man kann zu Fuß zur Insel.

Ich kann euch nur sagen: Es lohnt sich! Es macht unglaublich Spaß, über die Insel zu streifen, vorbei an freilaufenden Kühen und durch verfallene Anlagen. Wer nach Wales reist, der sollte sich dieses Fleckchen Erde unbedingt anschauen, denn hier bekommt man Wales, so wie man es sich vorstellt. Und einiges andere noch dazu! 😀

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Pleiten, Pech & Pannen: Fortbewegung in Wales

achysywych…

Mein Freund und ich starren auf den Parkautomaten. “Hat der uns gerade Arschloch genannt? Ich fühle mich irgendwie beleidigt…”

Unser Roadtrip durch Wales war, das kann man durchaus sagen, ein voller Erfolg. Er war anstrengend, abwechslungsreich, schön, entspannt, aufregend und definitiv ein Erlebnis. Auf seine Art und Weise war er perfekt. Und damit meine ich nicht, dass alles immer reibungslos lief, denn ich und die walisischen Vehikel scheinen doch auf Kriegsfuß miteinander zu stehen. Aber fangen wir am Anfang an…

Nachdem unser Reiseziel feststand, hieß es sich um einen fahrbaren Untersatz zu bemühen, denn ohne wird ein Roadtrip dann doch schnell arg laufintensiv. Wir hatten das Glück uns den Wagen von Freunden aus Bristol leihen zu können, allerdings war es recht teuer, zusätzliche Fahrer zu versichern, sodass mein Freund relativ schnell entschied, dass es aufgrund seiner größeren Routine sinnvoll sei, dass nur er führe.

Im ersten Moment war ich etwas pikiert. Im Nachhinein bin ich einfach nur froh. Denn so schön Wales ist, die Ortsnamen mit frappierendem Vokalmangel, die Zustände der Landstraßen, die Spurbreite, die enorme Liebe zu verwirrenden Kreisverkehren und nicht zuletzt die Schlaglöcher in Ausmaßen von Planschbecken haben mich nachhaltig beeindruckt. Und nicht nur mich, sondern auch unser armes, geliehenes Auto.

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Nachdem mein Freund sich einigermaßen mit dem Linksverkehr vertraut gemacht hatte (Ich musste ihn tatsächlich nur einmal daran erinnern. Das lief in etwa so: “Äh, da! Autos! Links! Also wir sind rechts! Falsche Spur! Rüber!” “Sag beim nächsten mal einfach Linksverkehr.”), starteten wir Richtung Westen. In Cardiff, unserem ersten Halt hatten wir dann das Vergnügen mit dem Parkautomaten. Erstens sprach dieser leider walisisch mit uns (Okay, unsere Schuld, wir hatten verpeilt auf Englisch umzustellen.), zudem verfolgte er das mir bis dato unbekannte Konzept der Kennzeichenaufnahme. Schön blöd, im strömenden Regen zum Auto zurücklaufen zu müssen, um sich das Kennzeichen zu merken und dann wieder zurück zu einem Automaten der einen beschimpft, während die anderen Wartenden langsam ungeduldig und immer nasser werden.

Nach Cardiff inklusive Burg, einem Tagesordnungspunkt meines Freundes, stand mein Wunsch nach Natur auf dem Programm und es sollte zur Three Cliffs Bay gehen. Stattdessen ging es aber ohne Umschweife in das Intro eines Horrorfilms. Auf einer engen Landstraße mit besagten schmalen Spuren und Gegenverkehr rumpelten wir durch ein harmlos aussehendes Schlagloch, das sich als tückisch erwies – linker vorderer Reifen platt. Wir rollten auf die nächste Möglichkeit zum Anhalten zu: Eine kleine Einfahrt mit etwas verfallenem Torhaus und efeuumranktem Gitter. Ein Schild verkündete “Kilvrough Manor”. Wäre es dunkel gewesen und das Tor wie von Geisterhand aufgeschwungen, mich hätt’s nicht überrascht.

Es passierte aber… nichts. Und so machten wir uns auf die Suche nach Wagenheber und Radkreuz. Da die nicht da waren, blieb uns nur, den Pannendienst zu verständigen. Wir Füchse, gut, dass wir in der Versicherung waren. Der freundliche Pannenhelfer kam dann auch schneller als erwartet und ruck zuck war das Ersatzrad montiert. Als er fragte, wo wir denn hinwollten, mühte ich mich mit dem Ortsnamen “Llangwmn” ab. Obwohl es geklungen haben muss als würde ich versuchen, mich mit geschlossenen Lippen zu übergeben, hat er wohl verstanden, denn er lachte und sagte nur: “Yeah, welcome to Wales!”

Ab da lief es sehr gut mit unserem Auto, allerdings musste es auch noch einige Bewährungsproben über sich ergehen lassen. Das Navi, das zwar versuchte deutsch zu sprechen, allerdings nur englisch konnte (“Biggen Si ereckts ääääpp!”) entschied sich, bei Ortsnamen wie “Waunfawr” schlichtweg zu streiken. Daher versuchte ich es zum Teil über mein Handy mit Google Maps.

Aber auch das war nicht immer präzise. Und so musste ich für meine Missweisung bezahlen, indem ich zitternd durch einen aufkommenden Sturm lief und den kleinen Ford rückwärts über den Feldweg zurücklotste, auf den ich ihn unvorsichtigerwiese navigiert hatte. Die Dame, die ihr Pferd auf der angrenzenden Weide versorgte, schaute uns recht vergnügt zu, während ich mich bemühte, nicht in eine der knietiefen Pfützen zu fallen und das Auto um selbige herumzulenken. Erkenntnis: Ich habe wenig bis kein Talent im Einweisen. Die Pferdefrau war aber gut unterhalten und ich dankbar für meinen tiefenentspannten Freund.

Bis auf ein kleines Problem mit dem Kühlwasser war unsere Beziehung zum Auto ab da tadellos. Dafür musste ich mich mit Enttäuschungen andere Verkehrsmittel betreffend abfinden.

Der Snowdon/Yr Wyddfa ist der höchste Berg Wales’ und seine Besteigung steht schon lange auf meiner Bucket-List. Nein, um korrekt zu sein steht da eigentlich noch etwas anderes, nämlich die Abfahrt mit der Snowdon Mountain Railway, der einzigen Zahnradbahn Großbritanniens. Eine kleine rote Dampflokomotive, sozusagen ein Miniatur-Hogwarts-Express…hach.

Mein genialer Plan sah daher vor, eine richtig schwere Route für den Aufstieg auf den knapp 1100m hohen Berg zu wählen, um dann nach den Strapazen  gemütlich runterzuzockeln.

Mein genialer Plan erwies sich als nicht so genial.

Denn als wir nach einer steilen Kletterpartie, die mein Freund in einem Wahnsinnstempo hinlegte und die mich fast am Herzkasper sterben ließ, oben ankamen, fiel mir doch so ziemlich alles aus dem Gesicht. Ich Otto hätte ja mal nachlesen können, dass die Bahn im April gar nicht bis zum Gipfel fährt. Ich war einfach davon ausgegangen, dass das ja wohl Saison wäre. Tja, Pustekuchen, da machste nix. Oder eben doch, nämlich zu Fuß 1100m wieder runter gehen.

Neben den Schienen.

Wenigstens war es da nicht so steil.

Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Pannen-Snowdon (4)
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Pannen-Snowdon (2)
Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Pannen-Snowdon (3)

Für entgangene Vergnügungen wollte ich mich dann in Llandudno entschädigen. In dem aus der Zeit gefallenen Seebad mit seinem altmodischen Pier und aufpolierter, viktorianischer Strandpromenade erholten wir uns von unserem Gewaltmarsch am Vortag. Und wie ich so auf der Bank in der Sonne liege, was erblickt mein Auge da? Kleine, nette Seilbahngondeln, die unermüdlich den Hügel vor der Stadt hochruckeln. Wäre ich eine Katze, ich hätte mit dem Schwanz geschlagen und geschnurrt. Stattdessen zwang ich meinen Freund sein Bier auszutrinken und schleifte ihn über den Pier zur Seilbahn. Nur um auf halbem Weg von einer netten Dame darauf hingewisen zu werden, dass diese nun wegen des aufkommenden Windes schließe. Wäre ich eine Katze, ich hätte gefaucht.

Aber was soll ich sagen? Ohne all diese kleinen Pannen wäre Wales längst nicht so lustig und spannend gewesen und gerade solche Geschichten machen eine Reise doch persönlich. Außerdem sind sie ganz hervorragend dazu geeignet, den eigenen Partner noch besser kennenzulernen. 😀

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Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Llandudno-Pier-Seebad (6)

Das Seebad Llandudno in Nordwales: Rentner-Romantik am Pier

Gestern noch Witze drüber gemacht, heute dann bitterer Ernst: Als ich im Morgengrauen unseres letzten Roadtrip-Tages wach werde, habe ich das Gefühl, dass mein Herz gleich aufhört zu schlagen. Ich wecke meinen Freund und nachdem wir mich aufrecht hingesetzt haben, geht es besser. Wahrscheinlich nur ein Muskelkater mit Kreislaufbeschwerden. Trotzdem ist heute wohl ein Tag, an dem ich es ruhig angehen lassen sollte. Der Aufstieg auf den Snowdon steckt mir noch in den Knochen. Oder eher Muskeln.

Da trifft es sich ganz hervorragend, dass wir unseren letzten Tag in einem Seebad voller alter Leute verbringen, und zwar in Llandudno im Norden Wales’. Der Ort wirkt wie aus der Zeit gefallen: Eine kleine Seilbahn ruckelt auf den nächstgelegenen Hügel, an der Strandpromenade zeigen die Hotels ihre schönsten viktorianischen Fassaden und ins blaue Meer erstreckt sich ein langer Holzpier. Irgendwie erwarte ich, hier Hercule Poirot zu treffen.

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Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Llandudno-Pier-Seebad (1)
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Der lässt sich aber nicht blicken und so schlendern wir am Wasser entlang. Meine Sucht nach Süßigkeiten und der einwöchige Bierentzug meines Freundes treiben uns relativ schnell zum Pier, von dem Musikfetzen und der Geruch nach Zuckerwatte zu uns herüberwehen.

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Roadtrip-Wales-Rosas-Reisen-Llandudno-Pier-Seebad (5)

Kennt ihr das, wenn ihr auf einmal das Gefühl habt, das gerade etwas passiert, was ihr euch vor Jahren genau so ausgemalt habt? Mit zunehmendem Alter (Oh Gott, wie das klingt!) lege ich doch die ein oder andere romantische Kitschvorstellung ab. Trotzdem kann ich mich noch gut erinnern, wie ich mir als einsame, picklige 15-Jährige vorgestellt habe, wie es wäre einen Freund zu haben und romantische Sachen mit dem zu unternehmen. Klassischerweise wurde das ganze natürlich von US-amerikanischen Teeniefilmen befeuert.

Und jetzt, mit Ende 20 passiert so eine Traumvorstellung einfach so und ziemlich unerwartet. Gut, Llandudno ist jetzt eher ein Rentner-Paradies und wir senken den Altersdurchschnitt auf dem Pier ganz gehörig. Aber vielleicht trägt das auch dazu bei, dass ich mich wieder ganz jung fühle.

Hand in Hand laufen wir über das von der Sonne ausgebleichte Holz des Piers, links und rechts von uns fröhliche Stände in blau und weiß. Am Ende des Piers wartet dann ein altes Karussel, ein großer, verschnörkelter Pavillon und das Beste: Hier spielt Musik. Und zwar genau die Musik die ich mag und die für diesen Moment nicht passender sein könnte: Stand by me, Sugar Sugar, Under the Boardwalk.

Wie wir da so auf einer Bank sitzen, mir eine Meeresbrise um die Nase weht, da stelle ich fest, dass es meinem Herzen hier in Llandudno doch ganz gut geht.

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Die Burgen von Wales: Cardiff, Pembroke, Caernarfon & Conwy

Kennt ihr den Job des Halbtagspräsidenten? Nicht? Der ist aber verdammt nützlich! Wenn man zum Beispiel gemeinsam reist und der eine ständig Burgen angucken und der andere die ganze Zeit durch die Landschaft stiefeln will. Dann bietet es sich ganz doll an, den Halbtagspräsidentenjob im Wechsel zu übernehmen. Dann kriegt jeder, was er will. Theoretisch.

Okay, ich gebe zu, manche Halbtagspräsidenten sind diesbezüglich nicht ganz fair und nörgeln an der Vormittagsgestaltung des anderen herum, während andere einfach tiefenentspannt beides genießen. Und jetzt ratet mal, zu welcher Kategorie ich gehöre…

“Duuu, müssen wir jetzt echt noch auf den Turm? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Aussicht davon eine eklatant andere ist, als die von den anderen acht, auf denen wir bisher waren…”

“Kätzchen, wie kommt es, dass du gestern frohgemut die Klippen hoch und runter kraxelst, jetzt aber ein Turm mit ein paar Treppenstufen zu viel für dich ist?”

“Das ist ja was völlig anderes!”

Mh. Vielleicht sollte ich nochmal über meine Einstellung zur Gleichberechtigung nachdenken. Denn wenn ich ehrlich bin: Ich fand die Burgen auch ziemlich beeindruckend. Schließlich haben wir beide Geschichte studiert und die konnte man hier praktisch atmen. Aber auf welchen Burgen waren wir denn nun?

Cardiff Castle – Die Burg der walisischen Hauptstadt

Unser allererster Stop auf unserem Roadtrip führte uns nach Cardiff. Klassischerweise im Regen, was meine Motivation vielleicht minimal schmälerte. Zumindest, was das Fotos machen anging, weshalb ich euch von der Burg in Cardiff nicht wirklich etwas präsentieren kann. Ich fand sie aber irgendwie ganz knuffig, denn sie wirkt auf der kleinen Motte in dem großen Areal doch etwas verloren. Wir haben sie allerdings nur von außen gesehen, denn wir wollten am Anfang noch etwas mit unserem Geld haushalten und da erschienen uns 13 Pfund pro Person etwas heftig. Wir waren wohl noch nicht im Burgen-Flow.

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Pembroke Castle – Die Tudors lassen grüßen

Irgendjemand hier ein Rebecca Gablé Fan? Wenn nicht: Sie schreibt echt gute Mittelalter-Romane, fette Empfehlung von mir! Wenn ja: Wer die Waringham-Saga kennt, der kommt natürlich an Pembroke nicht vorbei. Die Burg steht ganz malerisch am Wasser und wartet mit einem netten Gimmick auf: In der Mitte der Rasenfläche findet sich eine bunte Karte, auf der die verschiedenen Festungsanlagen in  Wales dargestellt sind. Eine weitere Überraschung war die riesige Höhle, die sich unterhalb der Anlage befindet und die wohl schon in grauer Vorzeit als Wohnhöhle genutzt wurde. So richtig gemütlich fand ich sie aber nicht. 😉

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Caernarfon Castle – Wie viele Türme kann eine Burg haben?

Auf Caernarfon Castle fand die eingangs geschilderte Unterhaltung statt. Hätte ich gewusst, was mich am nächsten Tag bei der Bezwingung des Snowdon erwartete, wäre ich wahrscheinlich zum Training alle Türme dreimal hoch und runter gelaufen. Aber selig sind die Unwissenden und so stolperte ich meinem Freund durch die verwinkelte Burganlage hinterher und maulte rum. Allerdings nicht wirklich ernsthaft, denn dazu ist die Anlage einfach viel zu schön! Die Aussicht ist toll und wenn dann noch die Sonne scheint…Ich kann schon verstehen, dass hier die Krönung des Prince of Wales stattfindet! Daher ist diese Burg natürlich auch die am besten erhaltene der fünf.

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Conwy Castle – Ein würdiger Abschluss

Da wir am vorherigen Tag 1100 Höhenmeter bezwungen hatten, ließen wir es in Conwy ganz ruhig angehen. Wir waren tatsächlich nur auf drei Türmen! Mir hat diese Burg am besten gefallen, wobei ich allerdings nur von der Optik ausgehe. Für ein fachliches Urteil im Bezug auf den kriegstechnischen Aspekt der Anlage wende man sich bitte an den verantwortlichen Halbtagspräsidenten. Ich schäme mich als Historikerin ein bisschen für den mangelnden Informationsgehalt dieses Artikels. Asche auf mein Haupt und so. Aber hey, ich war im Urlaub! 😉

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Der höchste Berg von Wales: Meine Bezwingung des Snowdon als Regenbogennilpferd (Werbung)

Snowdon…Yr Wyddfa…beide Namen des höchsten Berg von Wales’ klingen doch wohl einfach nur nach Abenteuer.

Als feststand, dass wir nach Wales reisen würden, da stand für mich auch fest: Ich muss auf diesen Berg! Alle anderen Programmpunkte waren flexibel und verhandelbar, der nicht. Und ich bildete mir ein, auch die nötige Fitness mitzubringen. 1000 Meter und ein paar Zerquetschte. Pah.

Wie es das Schicksal so wollte stand ich an besagtem Tag der Bergbezwingung leider mit dem falschen Fuß auf. So rein emotional. Da Psyche und Physis bei mir aber eine ganz enge Kiste sind, fand ich nicht so recht den Zugang zu meinen Energie- und Motivationsreserven. Aber scheiß drauf, ich hatte diesen Berg eingeplant und jetzt würde ich verdammt nochmal auf diesen blöden Berg gehen!

Ihr seht, beste Voraussetzungen, ne? Wir fuhren also zum Fuß des Berges, an dem sich die Snowdon Railway Station mit der Zahnradbahn zum Gipfel befindet. (Dazu später mehr.) Da der Wanderführer den Aufstieg von hier aber als leicht einstufte, war das für meinen Ehrgeiz (andere mögen sagen: meine Hybris) nicht niveauvoll genug. Daher setzten wir uns in den Bus und fuhren einmal um den Snowdon herum nach Pen-y-Pass.

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Von hier führt der zunächst gut ausgebaute Miner’s Walk an einem See vorbei und durch den nächsten hindurch um sich dann an einer anderen Berginnenflanke steil aber gut ausglatscht bis zum Gipfel des Snowdon zu winden. Folgt man dem Weg aber nicht durch den zweiten See, sondern biegt vorher links ab, dann wird das ganze interessanter. Und möglicherweise auch ein klitzekleines bisschen aufregender.

Denn ab dem Punkt gibt es nur noch eine Richtung: nach oben. Wie gesagt, ich halte mich für leidlich fit. Mein Freund, der vor ein paar Jahren einen Motorradunfall hatte und den sein Fuß daher manchmal ärgert, hatte vorher gesagt, dass er halt mal schauen müsse. Ich war da ganz großzügig und bot freundlich aber leicht überheblich an, ihn im Zweifel ja tragen zu können. Ahahahahaha..haha…ha. Ja. Genau.

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Mein Freund marschierte los, mit unserem gemeinsamen Gepäck auf dem Rücken. Und in einem Tempo, mit dem ich so ehrlicherweise nicht gerechnet hatte. Schon nach den ersten paar hundert Metern schnaufte ich wie das Nilpferd, nach dem dieser Blog ja benannt ist, hatte eine hochrote Birne und das Gefühl, sofort an einem Herzklabaster versterben zu müssen. Immer wieder hielt mein Freund grinsend an um auf mich zu warten. Scheiße. Mein Ego erhielt den ein oder anderen Kratzer.

Trotz meiner körperlichen Misere bin ich mir sicher, dass wir eine der schönsten Routen auf diesen Berg gelaufen sind. Denn ich mag klettern und das kam hier wirklich nicht zu kurz, ging es doch zunächst auf den Gipfel des Y Lliwedd, neben dem Snowdon. Oft war der Weg kaum erkennbar und man musste sich selbst einen durch das Gewirr aus Felsspalten und Steinbrocken suchen. Gut, dass wir beide Nerds sind und uns alle möglichen Zitate über die Emyn Muil und Rohan um die Ohren hauten.

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Und gut, dass ich meinen Freund zu einer kurzen Pause auf besagtem Gipfel überreden konnte. Der Irre wäre sonst wahrscheinlich einfach durchmarschiert. Während der Pause ergab sich dann nämlich die Möglichkeit zu ein paar mystischen Fotos, denn der Gipfel des Y Lliwedd war umhüllt von Wolkenschleiern.

Und daher kann ich euch jetzt auch mal zeigen, was ich bei der Bergbezwingung praktisches anhatte. Im Vorfeld der Reise bekam ich nämlich eine sehr nette Mail von Revolution Race, einer schwedischen Outdoormarke, die ich schon länger im Blick habe, da sie damit werben gut aber auch sehr günstig zu sein.

Und in dieser netten Mail wurde mir angeboten, etwas aus ihrem Sortiment zu testen, um dann auf dem Blog darüber zu schreiben. (Ich habe kein Geld dafür erhalten und es gab auch keine Vorgaben, was ich schreiben soll. Keine Ahnung, ob Revolution Race glücklich mit dem Ergebnis ist! 🙂 ) Wie ich nunmal so bin, fiel meine Wahl auf die Funktionsunterwäsche mit Regenbogenmuster. Ich dachte dabei an das fiese walisische Regenwetter und war absolut überzeugt, mich warm halten zu müssen.

Tja, verarscht. In Wales schien die Sonne. So habe ich die Leggings dann mehr zum Gammeln in unserer Hütte getragen, kann sie aber diesbezüglich nur empfehlen! Saubequem das Ding und dank stretchiger Passform macht man auch eine halbwegs gute Figur. Und hätte sie nicht diese, ähm, etwas interessanten Nähte, dann könnte man sie auch zum Sport anziehen. So war ich allerdings etwas überrascht von dem leuchtenden Türkis an meinem Hintern, das mein Freund mit großem Amüsement fotografierte. Ach ja, zurück zum Thema.

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 Also, die Leggings hatte ich auf dem Snowdon nicht an, wohl aber das Funktionsoberteil. Und das hat wirklich ein paar nette Funktionen! Zum einen hat es laaange Ärmel mit Daumenlöchern. Da ich im Bezug auf Arme eher so der Affe bin, sind mir Klamotten da gerne mal zu kurz, gerade von einschlägigen Herstellern. Ich weiß es also enorm zu schätzen, wenn ich die Wahl habe, ob die Ärmel meine Handgelenke bedecken. Des weiteren hat mein kleiner Regenbogen einen eingenähten Buff und eine Art Sturmhaube, sollte es also richtig kalt werden verfügt man zumindest über einen ersten Wetterschutz. Ich stelle mir vor, dass sich das Ganze auch sehr gut unter einem Helm, zum Beispiel beim Schneemobilfahren, macht.

Nun war mir aber ja nicht kalt, sondern warm. Nee, heiß. Und auch hier hat sich das Oberteil bewährt. Es trocknete schnell und müffelte nicht. Nur wäre es schön, wenn auch der Innenteil der Kapuze bedruckt wäre, denn die krempelt sich gerne mal von alleine um und dann sieht man den weißen Innenstoff. Das ist aber jetzt ne reine Ästhetikfrotzelei meinerseits.

Ganz ehrlich, qualitativ kommt das Set nicht an meins aus Merino heran. Logisch. ABER: Es kostet nur einen winzigen Bruchteil desselben, ist gut verarbeitet, hübsch anzusehen und hat den ersten Härtetest einwandfrei überstanden. Es lohnt sich also, mal bei Revolution Race vorbeizuschauen. 🙂

So, nun waren wir aber ja erst auf dem Y Lliwedd, der Snowdon türmte sich noch höher vor uns auf. Und das letzte Stück hat mich echt fertig gemacht. Hier ging es über Geröll und Steine einfach nur hoch. Aber auch das habe ich hingekriegt und war da gar nicht soooo viel langsamer als mein Freund. Trotzdem schnaufte ich als regenbogenfarbenes Nilpferd auf den Gipfel, um dann da mit Entsetzen folgendes feststellen zu müssen.

Ich war ein Idiot.

Ich hatte nämlich geplant, mich für den steilen Aufstieg mit einer automatischen Abfahrt zu belohnen, und zwar mit der Snowdon Mountain Railway, dem Hogwarts-Express im Miniformat. Daher hatten wir auch an der Station geparkt. Und der Fuß meines Freundes geht auch lieber bergauf als bergab, toller Plan also. Mit nur einem Haken: Die Railway fährt im April nicht. Umpf.

Trotzdem haben wir uns die Laune nicht verderben lassen und erstmal den Gipfel genossen. Der wollte uns dann auch richtig beeindrucken: Die Wolken rissen plötzlich auf, der Himmel erstrahlte in blau und Sonne ergoss sich in die umliegenden Täler.

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Und da wir ja sowieso zum Parkplatz an der Railway Station mussten, schlängelte sich unser Abstieg dann auch vergleichsweise sanft dahin. Wie vom Wanderführer versprochen. Und ich gestehe, ich bin schon ein bisschen stolz, komplett hoch und runter gelaufen zu sein.

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