Schlittenhundetourismus & Tierschutz: Verantwortungsvolle Husky-Touren buchen
Worauf es bei einer Hundeschlittentour wirklich ankommt
FREKE-Gründerin Michelle erklärt im Interview, wie artgerechte Haltung, Arbeitszeiten, Gesundheitsversorgung und der Ruhestand von Schlittenhunden aussehen sollten. Sie gibt Tipps, wie man einen Anbieter findet, bei dem auch das Wohl der Hunde und nicht nur deren Arbeitsleistung zählt.
Michelle Abert hat ihr Leben in Wien verbracht, bevor es sie eher durch Zufall nach Schweden verschlug. Nach ihrem Einstieg ins Berufsleben als Konditorin entdeckte sie in der Fotografie ihre wahre Leidenschaft und Berufung. Als die Pandemie sie zu einer beruflichen Pause zwang, eröffnete sich plötzlich die Möglichkeit, etwas völlig Neues auszuprobieren. Sie tauchte in das Leben in Schweden ein und verliebte sich in das Fjäll, die Freiheit des Outdoorlebens und die Hunde. Was zunächst ein zufälliger Abstecher war, wurde zum Beginn eines ganz neuen Kapitels: Freke – Ethical Dogsledding.
Eine Plattform für verantwortungsvollen Schlittenhundetourismus
Michelle, was genau ist FREKE und was hat dich dazu bewogen, die Plattform zu gründen? Welches Problem im Schlittenhundetourismus möchtest du damit lösen?
FREKE ist eine Vermittlungsplattform für Schlittenhundetouren. Anders als andere Plattformen setzt FREKE jedoch auf radikale Transparenz und veröffentlicht den Anforderungskatalog der Firmen, mit denen zusammengearbeitet wird. Wir gehen über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus, setzen neue Maßstäbe und etablieren einheitliche Regeln für alle nordischen Länder.
Meiner Meinung nach ist es für Außenstehende nicht möglich, online zu bewerten, ob ein Betrieb ethisch geführt wird oder nicht. Jede Buchung zählt und die Geldbörse entscheidet – deswegen ist es wichtig, bei seinem Husky-Urlaub die richtige Entscheidung zu treffen.

Diese Kriterien sollte ein Anbieter erfüllen
Ihr sprecht von „ethical dogsledding“ bzw. verantwortungsvollem Schlittenhundetourismus. Was bedeutet das für euch ganz konkret? Welche Kriterien muss ein Betrieb erfüllen, damit ihr ihn als verantwortungsvoll einstuft?
Unser Anforderungskatalog ist mehrere Seiten lang, aber kurz zusammengefasst geht es darum, dass die Arbeitsleistung der Hunde angemessen ist und die Gesundheitsversorgung stimmt. Zudem darf das Ende des Arbeitslebens nicht das Ende des Lebens für den Hund bedeuten. Wir sind außerdem absolut gegen Kettenhaltung, obwohl diese in Ländern wie Norwegen und Finnland tatsächlich noch erlaubt und auch gang und gäbe ist.
Der Anforderungskatalog ist auch auf unserer Website jederzeit einsehbar. Alle unsere Partner gehen weit über unser Minimum hinaus. Deshalb findet man bei jeder Tour auch einen kurzen Absatz darüber, welche zusätzlichen Maßnahmen der jeweilige Betrieb für die Hunde umsetzt.
Wie überprüft ihr diese Kriterien? Verlasst ihr euch auf die Angaben der Anbieter oder besucht ihr die Betriebe auch selbst und schaut euch Haltung, Hunde und Arbeitsweise vor Ort an?
Wir besuchen unsere Partner einmal im Jahr vor Ort. Das ist essenziell, um wirklich zu wissen, wie die Hunde gehalten werden. Am Verhalten der Tiere sowie am Umgang des Personals mit ihnen kann ein geschulter Blick sehr viel ablesen – Dinge, die man durch den bloßen Besuch einer Website nicht erkennen kann. Zudem befragen wir die Betriebe, die über uns verkaufen, detailliert zu ihrer Haltung bevor wir einer Zusammenarbeit überhaupt zustimmen. Wir führen eine genaue Dokumentation darüber, was uns die jeweiligen Partner versprechen, und kontrollieren das dann vor Ort. Offiziell sind wir aber keine Zertifizierungsstelle oder kein Gütesiegel, sondern kontrollieren ausschließlich, ob Firmen mit uns zusammenarbeiten dürfen.

Hundeschlittentour buchen: Was Reisende vorab wissen sollten
Welche Informationen fehlen Reisenden deiner Erfahrung nach besonders häufig, wenn sie eine Hundeschlittentour buchen? Was sollte man unbedingt wissen, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet?
Worauf man sich eigentlich einlässt – das ist nicht speziell auf den Tierschutz bezogen, sondern auf die Art der Reise an sich. Ich bin davon überzeugt, dass man Husky-Erlebnisse in jeder körperlichen Verfassung genießen kann, aber vielleicht ist eine Bergexpedition für die erste Erfahrung auf dem Schlitten nicht die richtige Wahl.
Die Belastung, den ganzen Tag im Freien zu sein, die Kälte auszuhalten, viele neue Eindrücke zu verarbeiten und dabei noch aufmerksam zu bleiben, ist anstrengender, als man meist denkt.
Die Wahl der richtigen Tour wird daher oft unterschätzt.

Wie sieht ein artgerechter Alltag für Schlittenhunde aus?
Woran können Gäste vor Ort selbst erkennen, dass mit den Hunden verantwortungsvoll umgegangen wird und welche Warnsignale sollten sie ernst nehmen?
Meine Erfahrung zeigt: Wenn man sich in einer neuen Umgebung befindet, nimmt man viele Dinge schnell als „regional gängig“ hin. Doch Missbrauch oder Grobheit gegenüber den Hunden ist niemals akzeptabel. Lasst euch von niemandem einreden, dass man Huskies oder nordische Rassen nur durch körperliche Härte „zähmen“ kann.
Zudem sind verletzte Hunde, schlechte Zähne oder ein verschmutztes Fell klare Anzeichen dafür, dass sich hier nicht ausreichend um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere gekümmert wird.
Es ist jedoch nicht ganz einfach, sich von der Romantik einer Schlittenhundetour im Winter Wonderland nicht blenden zu lassen. Die Wahrheit ist oft erst im Sommer sichtbar, wenn sich kaum Touristen zu einem Husky-Kennel verirren.
Wie sieht ein guter Alltag für einen Schlittenhund aus, sowohl während der Saison als auch im Sommer, wenn die Hunde nicht vor dem Schlitten arbeiten?
Ein perfekter Alltag eines Schlittenhundes umfasst täglichen Auslauf, angemessenes Training (sofern es unter 10 °C warm ist), tägliche Gesundheitschecks und hochwertiges Futter – im Winter gerne zweimal oder öfter am Tag. Wichtig sind außerdem die Möglichkeit, mit anderen Hunden zu spielen oder Nähe zu Artgenossen zu haben, sowie Zeit zum Ruhen in einer stressfreien und sicheren Umgebung.

Speziell im Winter brauchen Schlittenhunde die Arbeit am Schlitten; geistig wie körperlich ist ihr Bedürfnis nach Bewegung dann sehr viel höher als im Sommer. Trotzdem verpflichten sich alle unsere Partner zu zwei Ruhetagen pro Woche.
Im Sommer sollten Schlittenhunde die Möglichkeit haben, sich abzukühlen – sei es durch Wasser oder schattige Plätze. Training wäre hier bei Temperaturen ab 15 °C gesundheitsschädlich.
Wie wird entschieden, welcher Hund wie viel arbeitet? Welche Rolle spielen Alter, Gesundheitszustand, Fitness und das individuelle Wesen eines Hundes?
Hunde sollten niemals zur Arbeit gezwungen werden. Unsere Partner stehen voll und ganz hinter unserer Philosophie, dass man jeden Hund individuell bewerten muss und ihm bei Bedarf mehr Ruhe zugesteht.
Zwischen zwei und acht Jahren erreichen die meisten Schlittenhunde ihr Leistungshoch. Davor werden sie langsam an die Arbeitslast herangeführt und danach wird die Belastung bewusst schrittweise reduziert.
Sollte ein Hund jedoch gerade nicht gut fressen und an Gewicht verlieren oder krank sein, wird er nicht eingesetzt. Tägliche Gesundheitschecks sind deshalb unerlässlich.
Ab und zu wird auch ein Hund geboren, der schlichtweg kein Schlittenhund sein möchte. Für solche Fälle befürworten wir die Möglichkeit einer Adoption in eine Familie, die den Hund als reines Haustier hält.

Was passiert mit Hunden, die nicht mehr laufen können oder wollen? Und wie sollte ein verantwortungsvoller Ruhestand für einen Schlittenhund aussehen?
Das ist einer der wichtigsten Punkte, der vielen Leuten beim Buchen einer Tour gar nicht klar ist: Ein würdevoller Ruhestand ist im Schlittenhundetourismus keineswegs die Norm. Alle unsere Partner behalten ihre Hunde entweder ein Leben lang oder vermitteln sie weiter, wenn ihnen dadurch ein noch besseres Leben ermöglicht wird.
In vielen Betrieben ist es jedoch leider immer noch gang und gäbe – und gesetzlich meist sogar erlaubt –, dass Hunde, die wirtschaftlich nicht mehr nützlich sind, eingeschläfert oder erschossen werden.
Das ist schockierend, auch für mich. Genau deshalb möchte ich hier einen neuen Maßstab setzen.
Gibt es Praktiken, die in der Branche durchaus üblich oder sogar legal sind, die ihr aber trotzdem nicht mit verantwortungsvollem Umgang mit den Hunden vereinbaren könnt?
Zum Beispiel das Erschießen von Hunden, die wirtschaftlich nicht mehr nützlich sind. Außerdem ist die Kettenhaltung ein zentraler Punkt: Wir hatten riesige Probleme, überhaupt Firmen in Norwegen zu finden, die ihre Hunde nicht an Ketten halten.
Für ein Rudeltier ist Kettenhaltung jedoch keineswegs artgerecht. Huskies müssen miteinander spielen können – und das nicht nur für eine Stunde am Tag. Sie müssen ihre Rolle im Rudel finden und bei Bedarf auch gemeinsam in einer Hütte beieinander schlafen können. Leider ist die Kettenhaltung bisher nur in Schweden verboten worden.
Gibt es umgekehrt Dinge, die Reisende bei einem Besuch häufig falsch interpretieren und vorschnell als schlechtes Tierwohl bewerten, obwohl sie bei genauerem Hinsehen unproblematisch sind?
Hier fällt mir direkt ein Satz ein: „Die Hunde sind ja alle viel zu dünn.“ Doch die Huskies, die man auf einer Schlittenhundetour kennenlernt, sind Spitzensportler. Sie rennen und ziehen Lasten über hunderte oder gar tausende Kilometer in jedem Winter. Sie wurden dazu gezüchtet und trainiert, Ausdauersportler zu sein. Deswegen wirken sie auf viele Reisende auf den ersten Blick zu dünn – denn in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz sieht man schlicht kaum Hunde, die derart durchtrainiert sind. Besonders flauschige Siberian Huskies lassen sich meist nicht mit den Alaskan Huskies vergleichen, die häufig in Betrieben eingesetzt werden, welche auch Rennen fahren.

Schlittenhundetourismus als Geschäft: Transparenz und Kontrolle
Wo würdest du persönlich die Grenze zwischen einem verantwortungsvollen Erlebnis mit Schlittenhunden und der Ausbeutung von Tieren für den Tourismus ziehen?
Eine schwarz-weiße Grenze gibt es hier zwar nicht, aber ein ganz klarer Fall von Ausbeutung ist es, Tiere nur so lange zu halten, wie sie wirtschaftlich nützlich sind. Sie zum Laufen zu zwingen, ihnen eine angemessene Gesundheitsversorgung zu verweigern und zu hoffen, dass Krankheiten sowie Verletzungen von alleine heilen. Ausbeutung zeigt sich auch in der unkontrollierten Vermehrung von Hunden und in zu wenig Personal für deren Versorgung.
Ich habe leider schon Betriebe erlebt, die ihren sechs Monate alten Hunden nicht einmal Namen gegeben haben, weil es ihnen schlichtweg egal war.
Auf der anderen Seite sehe ich aber auch viele wunderbare Betriebe, die durch die liebevolle Fürsorge für ihre Tiere herausstechen: regelmäßige Massagen, Physiotherapeuten für die Hunde, hochwertiges Futter sowie hervorragende Zwingeranlagen und Spielmöglichkeiten.
Am Ende erkennt man es an den Besitzern selbst. Man sieht ihnen in den Augen an, ob sie die Namen jener Hunde im Kopf tragen, die sie nie vergessen werden, weil sie ihr ganzes Leben mit ihnen verbracht haben.
Ihr arbeitet mit Partnerbetrieben und vermittelt deren Angebote. Wie funktioniert dieses Modell wirtschaftlich und wie stellt ihr sicher, dass eure finanziellen Interessen die Bewertung eines Partners nicht beeinflussen?
Wir arbeiten auf Provisionsbasis und verdienen dadurch Geld. Von echten finanziellen Interessen kann man bislang jedoch kaum sprechen, dafür habe ich schlicht noch nicht genug verdient. Aber ich habe selbst sechs Hunde – und ich könnte ihnen niemals in die Augen schauen, wenn ich über meine Website ein Unternehmen unterstützen würde, das nicht gut mit seinen Tieren umgeht.
Anbieter mit hunderten billigen Angeboten gibt es bereits genug. Wir können und wollen uns nur durch Qualität und Fürsorge abheben.

Was passiert, wenn ein Betrieb eure Kriterien zunächst erfüllt, sich später aber herausstellt, dass bestimmte Standards nicht eingehalten werden? Kann ein Partner auch wieder aus dem FREKE-Netzwerk ausgeschlossen werden?
Absolut. Es gibt auch die Möglichkeit, Betriebe direkt über unsere Website zu melden. Diesen Hinweisen gehen wir nach, besuchen die Unternehmen vor Ort und suchen das Gespräch. Sollte sich herausstellen, dass sich ein Partner nicht an die vereinbarten Regeln hält, wird er umgehend von der Website entfernt.
Wie geht ihr mit Fällen um, in denen ihr bei einem Betrieb unterschiedliche Dinge beobachtet oder bewertet als dessen Betreiber? Gibt es dabei einen festen Prüf- oder Entscheidungsprozess?
Wir hatten noch keinen Fall, in dem wir mit einem Betreiber nicht zu hundert Prozent an einem Strang gezogen haben. Andernfalls wäre eine Zusammenarbeit auch gar nicht erst möglich.
Was ist aus deiner Sicht momentan die größte Schwachstelle im Schlittenhundetourismus in Skandinavien und was müsste sich in der Branche dringend verändern?
Transparenz ist der Schlüssel. Online gibt es unzählige romantische Bilder und wunderschöne Geschichten; Social Media ist voll von bezaubernden Schlittenhundefahrten. Auf der anderen Seite häufen sich jedoch erschreckende Schlagzeilen über grobe Misshandlungen und furchtbare Haltungsbedingungen.
Husky-Tourismus darf nicht das neue Elefantenreiten werden. Ich habe die Sorge, dass viele Menschen durch diese schrecklichen Nachrichten komplett abgeschreckt werden.
Der einzige Weg nach vorne ist es, die guten Betriebe gezielt zu unterstützen und Bad Player radikal zu boykottieren. Nur so lässt sich auch der Staat dazu drängen, solche schwarzen Schafe endgültig zu schließen – was bislang leider viel zu selten passiert.
Und der Schlittenhundetourismus muss in dieser Hinsicht transparent sein. Potenzielle Gäste fordern immer öfter einen Blick hinter die Kulissen, um sicherzugehen, dass dort, wo sie buchen, auch alles mit rechten Dingen zugeht.
Wir können uns nicht hinter schönen Bildern verstecken. Andernfalls wird die Skepsis am Ende zu groß – und die Menschen werden gar keine Schlittenhundetouren mehr buchen.

Tipps zum Buchen von Husky-Touren
Wenn Reisende heute eine Hundeschlittentour buchen möchten: Welche drei Fragen sollten sie dem Anbieter unbedingt vorab stellen und welche Antworten würden euch davon überzeugen, dass sie bei diesem Anbieter genauer hinschauen können?
Ich glaube, die wichtigsten Fragen wären:
Was passiert mit euren Seniorenhunden? Wenn man nicht mindestens einen Hund über 11 Jahre auf dem Hof sieht, kann man sich schon ausmalen, was mit ihnen passiert.
Wie ist euer Personal ausgebildet? Zum Personal sollten lizenzierte Wilderness Guides gehören, Kräfte mit mehr als fünf Jahren Erfahrung sowie Personen mit einer Ersthelfer-Ausbildung für Mensch und Hund.
Wie viele Ruhetage haben die Hunde? Jeder Hund sollte mindestens einen Tag in der Woche frei haben – und darüber sollte es auch eine genaue Dokumentation geben.
Ich bin allerdings auch davon überzeugt, dass es nicht immer reicht, diese Dinge einfach nur zu erfragen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn ich einen Tipp geben müsste, dann diesen: Wählt einen kleineren Betrieb mit bis zu 40 Hunden. Denn mit 40 Hunden ist noch niemand reich geworden – hier machen es die Inhaber meistens aus Leidenschaft und nicht, um die Tiere auszunutzen.
Vielen Dank, Michelle, für dieses offene und spannende Interview und vor allem für die wichtigen Einblicke in ein Thema, das bei der Planung einer Schlittenhundetour viel zu oft in den Hintergrund rückt.

WICHTIG: Leider hatte ich bisher nicht die Möglichkeit, mir das Produkt, das FREKE ja letzten Endes ist, selbst anzuschauen, bzw. zu testen. Normalerweise würde ich daher keinen Beitrag darüber veröffentlichen, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Denn ich ich finde, das Thema ist viel zu wichtig, um nicht darüber zu sprechen. Schließlich werde ich selbst oft gefragt, welche Anbieter ich empfehlen könnte. By the way: Äkäskero. 🙂
Gerade weil eine Hundeschlittentour für viele Reisende mit romantischen Bildern von verschneiten Landschaften, Huskys und unvergesslichen Erlebnissen verbunden ist, lohnt sich ein genauerer Blick hinter die Kulissen. Denn am Ende sollte nicht nur das Erlebnis für uns Menschen zählen, sondern vor allem auch das Wohlergehen der Hunde.
Mehr Transparenz, klare Standards und ein bewusster Umgang mit den Tieren sind aus meiner Sicht wichtige Schritte, damit Schlittenhundetourismus auch langfristig eine verantwortungsvolle Form des Reisens bleiben kann. Umso wichtiger finde ich Initiativen wie FREKE, die genau dort ansetzen, genauer hinschauen und Reisenden dabei helfen möchten, ihre Entscheidung bewusster zu treffen.
Das Bildmaterial aus diesem Artikel stammt teilweise von Michelle Abert.


