Roadtrip USA Bryce Canyon Hoodoos

Roadtrip durch die USA: Der Bryce Canyon

Canyons, Canyons, Canyons. Man könnte meinen, dass einem das irgendwann langweilig wird. Aaaaber jeder Canyon ist anders! Der Grand Canyon war einfach bombastisch, der Antelope Canyon richtiggehend pittoresk, und der Bryce Canyon? Was kann der? Der kann Hoodoos! Hoodoos? Hoodoos!

Das sind Säulen aus Stein und im Bryce Canyon gibt es unzählige davon, manche sehen aus wie betende Nonnen oder der Wolf und die sieben Geißlein. Und das alles mal wieder in knallorange (wie mir scheint ist das DIE Farbe des Roadtrips). Und nur um euch zu verwirren: Der Canyon ist übrigens eigentlich gar kein Canyon. Weil er nicht durch einen Fluss gebildet wurde. Heißt aber trotzdem so. Verrückte Amerikaner.

Wandern auf dem Navajo-Loop

Mit dem Abstieg in den Bryce Canyon taucht man ein in eine sonnige, säulendominierte Welt in sattem orange, saftigem grün und trockenem felsgrau. Wanderung ist hier allerdings fast ein bisschen übertrieben, denn der Loop ist nur 2,2 km lang. Bei all dem, was es links und rechts zu sehen gibt, kann man aber auch diese kurze Wegstrecke ordentlich in die Länge ziehen.

Denn es warten ja nicht nur die spektakulären Hoodoos, sondern auch das ein oder andere Tierchen, das neugierige Touristen begrüßt. Und obwohl der Trail nicht lang ist, bietet er immer wieder fantastische Ausblicke auf den Nationalpark. Für ein kleines picknick finden sich auch genügend Sitzgelegenheiten.

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Ride to Bryce Canyon – Ausflug mit Socks

Die Landschaft haut einen aus den Wanderschuhen, und obwohl ich echt müde aus dem Canyon krieche kann ich nicht anders, als mich am Nachmittag für einen Ritt an der Abbruchkante zu melden. Wenn man schon mal hier ist, will man ja alles mitnehmen! Hier werde ich jetzt übrigens aufgrund des Outfits für eine Mitarbeiterin gehalten.

Ich bilde mir ein, dass das natürlich auch an meinem gekonnten Umgang mit „Socks“, meinem weiße Söckchen tragenden Pferd liegt. Socks und ich verstehen uns prächtig, und da ich ganz am Ende der Gruppe reite lasse ich ihn manchmal anhalten, genieße den Canyon und noch mehr den kurzen Geschwindigkeitsrausch, wenn wir im Galopp zur Gruppe aufschließen. (Ja, schlechte Angewohnheit von mir, siehe Schneemobile)

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Not so wild, wild West: Rodeo am Bryce Canyon

Am Abend passiert dann, worauf ich mich schon die ganze Zeit gefreut habe: Wir besuchen ein Rodeo! Man merkt den Pferden zwar an, dass sie alles andere als wild sind und diese Show wahrscheinlich schon hundertmal abgezogen haben, aber es ist trotzdem beeindruckend. Wenn die Cowboys mit der Flagge einreiten und die Nationalhymne gespielt wird…Jaja.

Abendstimmung am Lake Powell

Der Wildwest-Teil unseres Roadtrips näherst sich seinem Ende, also volle Kraft voraus nach Las Vegas. Unsere letzte Nacht im Wohnmobil verbringen wir am Lake Powell. Der See selbst ist meiner Meinung nach nicht unbedingt eine Augenweise, aber der Sonnenuntergang und die sternenklare Nacht sind einen Aufenthalt auf jeden Fall wert.

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Hier geht es zu Teil 1 bis 6
Las Vegas // Death Valley// Route 66 // Sedona & Grand Canyon // Monument Valley// Antelope Canyon

Ihr wollt wissen, wie es weitergeht? San Francisco // Muir Woods & Point Reyes

4 Comments

  • Nadja

    Kann nur nochmal schreiben: Die Route ist wirklich top.. Wie habt ihr das mit den Campingplätzen gemacht? Vorher gebucht oder euch vor Ort darum gekümmert? 🙂
    Deine Waden sind wirklich top 😀

    • Rosas Reisen

      Die Campingplätze haben wir zum großen Teil vorher gebucht, gerade bei so beliebten Orten wie dem Grand Canyon war das auch sinnvoll. Außerdem gehöre ich zu den Leuten, die es als stressfreier empfinden, sich vorher um so etwas zu kümmern und sich dann keine Gedanken mehr machen zu müssen 🙂 Und die Route stand ja sowieso von vornherein fest.
      Und danke für das Waden-Kompliment!:D

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