4 x 5 Tipps für Hawaii: Die Insel Ohau

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Zu den ersten drei Teilen der Reihe geht es hier: Kauai // Maui // Big Island

Das Beste kommt zum Schluss! Eigentlich. Aber diesmal mache ich es umgekehrt.Denn es gibt kaum eine Alternative zu Oahu, wenn man Hawaii besuchen will. Von hier starten und landen die meisten Flüge. Für uns war es die erste Insel und das war auch gut so, aus zwei Gründen: Wenn man nach der langen Anreise ziemlich kaputt ist, ist einem die Umgebung noch nicht so wichtig. Und wir hatten die Reise so geplant, dass wir uns allmählich steigern konnten.

TIPP 1: Hawaii, wie man es sich nicht vorgestellt hatte

Todmüde und desorientiert kamen wir im Hilton Village in Honolulu an. Ein wuseliger Komplex aus 4 Hochhäusern mit überteuerten Shops und Restaurants. Auch ein Starbucks fehlte nicht. Und wenn einem der Koffer abhandenkommt, das ist unserem männlichen Begleiter passiert, hat man die Qual der Wahl, ob man neue Unterhosen bei Armani, Gucci oder einem anderen Designer in einer der unzähligen Shopping Malls kaufen soll. Ja, man hatte vom Balkon aus einen Blick auf die Lagune und den Strand, aber auch auf die Hauptverkehrsstraße und andere Hochhauskomplexe. Aber dank eines Leihwagens haben wir die Highlights dieser Insel trotzdem erkunden können.

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TIPP 2: Diamond Head

Was der Tafelberg für Kapstadt oder die Zugspitze für Deutschland, ist der Diamond Head für Honululu, sein wichtigstes Wahrzeichen. Abends wird er bei Sonnenuntergang in ein romantisches Licht getaucht. Und tagsüber bietet er einen grandiosen Rundumblick über Oahu, allerdings nur bei gutem Wetter. Gut zu Fuß sollte man sein und möglichst früh aufbrechen. Auch dann ist man nicht alleine unterwegs, aber der Rummel hält sich noch in Grenzen.

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TIPP 3: Shrimps gehen immer

Preiswert und gut essen auf Hawaii ist gar nicht so einfach. Was es aber immer von guter Qualität und zum vernünftigen Preis gab, waren Shrimps in vielfachen Zubereitungsformen. Ganz rustikal, auf Plastiktellern serviert, waren sie an bunt gestalteten Fahrzeugen am Straßenrand zu erhalten. Und hier wie auf Big Island und Maui sind wir gerne zu der Kette Bubba Gump gegangen. Das Restaurantkonzept bezieht sich in der Ausstattung auf den Film Forrest Gump, aber die Restaurants sind unterschiedlich gestaltet, haben eine gute Lage, sowie einen freundlichen und zuverlässigen Service.

TIPP 4: Waikiki Beach

Ein Spaziergang hier, am besten abends, ist auf Oahu natürlich ein Muss. Wir haben uns die Wellen zwar spektakulärer und die Surfer athletischer vorgestellt, aber trotzdem gibt es hier eine Menge zu sehen. Am Strand und auf den angrenzenden Grünflächen wird Sport aller Art von Menschen mit und ohne entsprechendem Körperbau ausgeübt. Aus vielen Strandbars ist immer wieder der Song „Somewhere over the rainbow“ in der Version von dem auf Hawaii sehr verehrten Sänger IZ zu hören. Und die Surfer im Sonnenuntergang sind ein überaus dankbares Fotomotiv.

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TIPP 5: Traumstrände

Ja, die gibt es auch auf Oahu. Und die sind auch manchmal menschenleer, aber das hat seine Gründe.

Beispiel 1: Hanauma Beach

Unser Reiseführer versprach eine ideale Bucht für Schnorchler mit kristallklarem Wasser an einem palmenumsäumten Sandstrand. Ja, das alles stimmte, unser Herz schlug höher, als wir von oben dort unten keine Menschenseele erblicken konnte. Aber dann erfuhren wir auch den Grund: Der Strand war wegen zu starken Windes gesperrt. Und das passiert wohl öfter.

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Beispiel 2: Westküste

Nur wenige Menschen trafen wir auch an den Stränden der Westküste an. Das lag unter anderem daran, dass Strömungen und Wellen so stark waren, dass man nur unter Lebensgefahr dort baden konnte. Und je weiter man in Richtung Norden fuhr, umso schlechter wurde das Wetter, ein häufiges Phänomen auf Hawaii. Und schlechtes Wetter mögen Touristen ja gar nicht gerne.

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So, ich hoffe, euch haben die Tipps gefallen! Im Winter ist meine Tante auf Neuseeland unterwegs und mit Sicherheit bringt sie auch von dort wieder ein paar Tipps und Geschichten mit!

Bis bald und gute Reise!

4 Gedanken zu “4 x 5 Tipps für Hawaii: Die Insel Ohau

  1. Und ich danke dir, liebe Anuschka, dass du mir den Raum gibst, meine Reisen in Gedanken noch einmal zu machen. Diese Form der Nachbereitung macht mir großen Spaß. Auch für deine Mühe mit der Auswahl der Fotos und der Zusammenstellung sage ich herzlichen Dank.

    1. Immer sehr, sehr gern! Mir macht das nämlich auch Spaß! 😊 Seid ihr schon weg? Ich wünsch euch auch in diesem Urlaub ganz viel Spaß!

  2. Oh, die Shrimps New Orleans – ich vermisse sie! Danke für die schöne Reihe, ich bin quasi wieder dort 🙂 (nicht nur bei Bubba Gump). Rückblickend gesehen wurde Oahu später tatsächlich von den anderen Inseln übertroffen. Trotzdem möchte ich sie in unserem Hawaii-Repertoire nicht missen, wann wird man schon mal mit 29 nicht in eine Bar gelassen?! 😉 Davon abgesehen waren Honolulu und die Strände doch ein sehr schöner Einstieg.

    1. Du musst es wissen, du Inselfachfrau! 😄 Es wird Zeit, dass ihr heim kommt und uns von Thailand erzählt! Wir vermissen euch!

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