4 x 5 Tipps für Hawaii: Die Insel Maui

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Im ersten Teil der Hawaii-Reihe ging es um Kauai, heute begeben wir uns nach Maui!

TIPP 1: Haleakala Crater

Haleakala bedeutet „Haus der Sonne“. Das mag man aber kaum glauben, wenn man sich Serpentine um Serpentine allmählich auf 3055m hochschraubt. Nebelverhangen, regnerisch, stürmisch und kalt . Man fragt sich, warum man diese Tortur auf sich genommen hat. Und dann ist man oben, der Wind reißt die Wolkendecke auf, stahlblauer Himmel und man schaut in einen 12 km langen Krater mit einer erstaunlichen Farbenvielfalt. Steine, Sandflächen und Kegel aus Asche und Lava bilden eine grandiose Mondlandschaft.

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TIPP 2: Hana Highway

Hat sich die Tortur bei TIPP 1 gelohnt, so sah unsere Bilanz beim Hana Highway anders aus. Diese Straße wird in fast jedem Reiseführer als eine der schönsten Straßen der Welt gelobt. Nun ja, wenn man auf schlappen 50 Kilometern gerne 617 scharfe Kurven und 56 einspurige Brücken mit viel Wartezeit wegen ständigem Gegenverkehr fährt, ist es sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben nach 38 Kilometern und 4 Stunden Fahrzeit aufgegeben. Nur selten konnten wir uns die Landschaft anschauen, da es viel zu wenige Haltemöglichkeiten gab und die waren meistens belegt. Außerdem war uns leicht schlecht und der Rückweg war der gleiche wie der Hinweg.

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TIPP 3: Molokini

Die winzige hufeisenförmige Insel ist in Wirklichkeit ein Krater, dessen größter Teil unter der Meeresoberfläche liegt. Hier befindet sich ein Schnorchel-und Taucherparadies. Es gibt viele Tourveranstalter, die Bootsausflüge dorthin anbieten. Wir sind von Makena aus mit der „Pride auf Maui“ zur Insel gefahren, mit ca. 100 weiteren Touristen und einigen weiteren Booten. Es war also nicht gerade leer, aber es hat sich gut verteilt und die Vielzahl der Rifffische, Schildkröten und Korallen konnte man ausgiebig beobachten.

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TIPP 4: Unser Appartement auf Maui

Flüge und Unterkünfte bei dieser Reise haben wir über Canusa gebucht. Da wir zu dritt waren und mehrere Tage auf jeder Insel, waren Appartements günstiger und großzügiger als Hotels. Auf Maui hatten wir eine geräumige Wohnung im Makena Surf Resort in Maui-Wailea direkt gegenüber von Molokini. Abends haben wir auf unserer Terrasse mit Glasfront gesessen und den Sonnenuntergang genossen. Danach gab es den obligatorischen Sundowner, gefolgt von einem Barbecue auf dem bereitgestellten Gasgrill. Nichts verstellte uns die Sicht aufs Meer. Wenn uns die Brandung am hauseigenen Strand zu stark wurde, ging es in den riesigen Pool, der zur Anlage gehörte.

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TIPP 5: Luau

Kein Hawaiiurlaub ohne Luau. Dabei handelt es sich ursprünglich um ein großes Festessen der polynesischstämmigen Hawaiianer. Inzwischen werden Luaus in unterschiedlichster Qualität von unzähligen Hotels und anderen Veranstaltern angeboten. Unser Luau im Old Lahaina Café wurde als besonders authentisch beschrieben. Und wir wurden nicht enttäuscht. Denn die großzügige Anlage lag direkt am Meer. Der Service war freundlich und verlief reibungslos, an den Buffets gab es kein Gedränge. Das Essen war gut und vielseitig, das Erdschwein eingeschlossen. Die Hulatänze wurden mit der Geschichte Hawaiis verknüpft und folkloristischer Kitsch wurde weitgehend vermieden. Aloha!

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Bis bald und gute Reise!

Ihr wollt wissen, wie es weitergeht? Big Island // Ohau

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