Niederlande

Die schönsten Sonnenuntergänge weltweit: 25 Tipps von Reisebloggern
Ein glutroter Feuerball, der hinter den Bergen oder im Meer versinkt, ein Himmel in die prächtigsten Farben getaucht und dahinter zieht ein samtblauer Nachthimmel mit blinkenden Sternen auf – Sonnenuntergänge sind schon etwas ganz besonderes, gerade auf Reisen.
Und es gibt so viele Orte weltweit, an denen man spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten kann, ob romantisch zu zweit, ganz allein für sich oder mit Freunden und einem Picknick. 17 Reiseblogger und ich verraten euch in diesem Sonnenuntergang-Guide unsere Lieblingsplätze um die Sonne versinken zu sehen – für gutes Wetter können wir aber nicht garantieren!
Sonnenuntergänge in Europa
Deutschland: Wunderschöne Sonnenuntergänge in der Heimat
Dierhagen: Hundefreundlicher Sonnenuntergang an der Ostsee

Diesen wunderbaren Sonnenuntergang durften wir auf dem Camping Platz “An den Stranddünen” in Dierhagen im Juli 2022 erleben! Dieser Campingplatz ist übrigens der bisher einzige auf dem drei Mal übernachtet haben, dafür wurden wir reich belohnt.
Wir, das sind Helga, Klaus (jeweils 2 Beine) und Frodo (4 Pfoten). Unser Projekt: Zu Fuss um die Republik, wir wandern einmal die komplette Grenze Deutschlands entlang und entdecken dabei natürlich auch die Nachbarländer. Über 3000 km haben wir schon zurückgelegt und dabei viele tolle Sonnenuntergänge erlebt, aber der stellte alles in den Schatten!
Helga, Klaus & Frodo – Zu Fuß um die Republik
Großenbrode: Mastenwald und Feuerball im Hafen

Voller Wärme und Energie ging die Sonne im Yachthafen auf Großenbrode an der Ostsee unter. Hier saßen wir auf der kleinen Segelyacht von meinem Schwiegervater und bereiteten das Abendessen zu, als wir dieses Schauspiel beobachten durften.
Bald darauf musste ich leider feststellen, dass ich nicht sonderlich seetauglich bin und was ich zu Abend gegessen hatte am nächsten Tag Fischfutter wurde. Nichtsdestotrotz habe ich die Reise in schöner Erinnerung und würde jederzeit wieder dort hoch fahren!
Sylt: Der Deutschen liebste Insel

Sozusagen ein Klassiker! Letzten März war ich das erste Mal auf Sylt, der Lieblingsinsel vieler Deutscher. Ich war nicht von allem begeistert, aber die Sonnenuntergänge waren wirklich spektakulär.
Ob in Wenningstedt, nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt, oder am Roten Kliff – wenn hier die Sonne im Meer versinkt, dann tut sie das bei klarem Himmel mit unglaublicher Schönheit. Schon allein deswegen lohnt sich ein Besuch auf Sylt.
Köln: Fantastische Foto-Location zum Sonnenuntergang

Dieser Tipp fällt ein bisschen aus der Reihe, aber ich konnte meine Heimatstadt nicht außen vor lassen. Denn wer in Köln wohnt und schöne Fotos im Sonnenuntergang machen möchte, findet hier einen hervorragend geeigneten Spot dazu: Die Wiesen an der Berrenratherstraße beim Decksteiner Weiher!
Hier ist es abends nicht so voll wie auf den Uniwiesen oder am Aachener Weiher und man kann ganz in Ruhe Fotos machen. Mich hat übrigens Vlado von nonverbal|bildkommunikation fotografiert und ich liebe das Ergebnis. Das sanfte Licht, das die Gräser leuchten lässt, die warmen Farben und man sieht überhaupt nicht, dass wir mitten in einer deutschen Großstadt sind.
Finnland: Korvala in Lappland

Obwohl ich Grönland von den arktischen Ländern, die ich bisher bereist habe, kann ich felsenfest sagen: Die schönsten Sonnenuntergänge habe ich in Finnland beobachtet! (Was vielleicht auch daran liegt, dass ich Grönland im Sommer zur Mitternachtssonne bereist und gar keinen Sonnenuntergang erlebt habe! :D)
Aber wenn es richtig kalt ist, -45 Grad, und nur ein paar Eispartikel durch die eiskalte, rasiermesserscharfe Luft flirren und dann die Sonne hinter den Baumspitzen am See von Korvala versinkt, dann ist das ein wahrlich magischer Moment voller Pastellfarben, die das Herz hüpfen lassen.
Italien: Sundowner auf Sardinien

Sardinien liegt im Mittelmeer und gehört zu Italien. Ich bin besonders gerne im Frühsommer und Herbst hier mit meinem Wohnmobil unterwegs. Durch die Lage und Ausrichtung der Insel, hat man hier die Möglichkeit sowohl atemberaubende Sonnenaufgänge zu sehen und vor allem von der Westküste auch wunderschöne Sonnuntergänge zu genießen.
Einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang ist in der malerische Stadt Alghero, im Nordwesten von Sardinien. Hier sitze ich besonders gerne in einer der schönen Strandbars und schau wie sich der Himmel und das Meer vor mir im bunten Farbenspiel aus Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln. Und auch der Sprizz im Glas leuchtet und schmeckt mit dem farblich passenden Hintergrund noch besser.
Durch die Lage von Alghero in einer halbrunden Bucht steht die Sonne eine lange Zeit über dem prägnanten Capo Caccia, das sich steil aus dem Meer erhebt. Der feinweiße Strand ist zu dieser friedlichen Stunde leer und in der Ferne sind die Boote auf dem Wasser nur noch Schemen.
Katja – Hinfahren
Kroatien: Maritimer Sonnenuntergang in Umag

Einer der schönsten Sonnenuntergänge konnten wir tatsächlich in Umag bestaunen. Dieser Urlaubsort befindet sich in Kroatien, im Norden der Halbinsel Istrien und ist ein beliebter Spot, um Sommerferien zu verbringen. Bekannt ist die Ortschaft jedoch auch für die spektakulären Sonnenuntergänge, die man bei einem Urlaub bestaunen kann.
Wir waren dort in der ruhigen Vorsaison und konnten ganz unverhofft am Abend einen dieser magischsten Sonnenuntergänge erleben. Ganz allein am Strand, war die Stimmung absolut einmalig und sehr entspannt, und so ist uns dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung geblieben.
Martina & Jürgen – Places of Juma
Niederlande: Abendstimmung in Zeeland

Um wunderschöne Sonnenuntergänge zu sehen, muss man nicht unbedingt in die Karibik oder auf eine Südsee-Insel fliegen. Auch in Europa zaubert die Sonne am Abend manchmal magische Momente. Einen dieser Momente habe ich im Winter 2022 in den Niederlanden erlebt.
Beim langen Spaziergang am Strand in Oostkappelle in Zeeland ist es etwas später geworden. Wir laufen, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwindet – und noch länger. Denn was viele nicht bemerken: Die schönsten Farben malt der Himmel oft erst dann, nachdem die Sonne schon untergegangen ist. Statt also, wie viele andere, direkt die Kamera einzupacken und zu gehen, sobald die Sonne im Meer versunken ist, bleiben wir und erfreuen uns an dem sich minütlich ändernden Farbspiel.
Sabine – Ferngeweht
Norwegen: Mit dem Camper in Sandve

Das Bild ist in Sandve in Norwegen entstanden. Sandve ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Karmøy. Von dem Parkplatz aus, auf dem wir für nur 10€ stehen bleiben konnten, hatte wir einen direkten Blick zum atlantischen Ozean.
Ich bin Barbara, eine alleinerziehende Mutter, und gehe regelmäßig mit meinen zwei Kids und unseren Hund Elli in unserem Van auf Reisen. Auf meinem Reiseblog findet ihr viele weitere Infos zu unseren Abenteuern!
Barbara – Spiffy Travel
Schweden: Am See in Smaland

Mein Mann und ich lieben die nordischen Länder und verbringen immer wieder einmal einen Urlaub im wunderschönen Süden Schwedens. Wir mieten bevorzugt ein Ferienhaus in Alleinlage, möglichst direkt an einem See. Abends sitze ich gern bei einem Glas Wein auf der Terrasse und genieße es, wie die untergehende Sonne den Himmel in zarte rosa-orange-Töne taucht und sich auf der Wasseroberfläche spiegelt.
Die Natur ringsum ist einfach traumhaft, kann aber durchaus auch ihre Tücken haben. Sobald die Sonne endgültig verschwunden ist, werden die Mücken aktiv und vertreiben mich meist von der Terrasse in den Innenraum. In genau dem Moment, kurz bevor es dunkel wurde, ist dieses Foto entstanden.
Cornelia – SilverTravellers
Schweiz: Bergpanorama auf der Alp Flix

2019 habe ich Verena in Äkäskero in Finnland kennengelernt und sie lud mich ein, sie im Sommer in der Schweiz zu besuchen. Wir haben in der Hütte ihrer Familie auf der Alp Flix gewohnt. Und obwohl ich krank war und mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe, war es unglaublich schön.
Das Panorama ist beeindruckend, die Farben der sommerlichen Alp umwerfend und wenn abends die Sonne untergeht und die gegenüberliegenden Bergflanken erglühen lässt, dann fehlt es einem an nichts. Wie gern würde ich nochmal in die Schweiz!
Spanien: Ciutadella de Menorca

Auf unseren Wanderungen um Menorca haben wir viele schöne Ecken und Orte entdeckt und dabei ist uns aufgefallen, dass die Insel eigentlich eine südeuropäische Variante von Mittelerde ist!
In Ciutadella de Menorca gibt es nicht nur tolle Märkte mit frischem Obst, Gemüse und Meeresfrüchten, sondern auch eine tolle Küstenlinie, an der abends die Sonne die Wellen und den Himmel einfärbt. Hier mit ein paar Oliven, etwas Brot und vielleicht einem Glas menorquinischem Wein – was kann man sich mehr wünschen?
Sonnenuntergänge in Nordamerika
Kanada: Ucluelet auf Vancouver Island

Diese außergewöhnliche Sonnenuntergangsstimmung haben wir im Juli auf Vancouver Island erlebt. Und zwar im Westen der Insel in einem ganz kleinen Ort namens Ucluelet. Das Dorf liegt auf einer Halbinsel mit vielen Buchten und Stränden. Das Foto ist in einer Bucht zwischen Little Beach und Terrace Beach entstanden. Dort befindet sich das tolle Airbnb “Salt & Cedar” von Julie mit Blick auf die Bucht.
Wer gerne wandert findet in Ucluelet an der Spitze der Halbinsel den Wanderweg Lighthouse Loop der Küste entlang. In Ucluelet gibt’s übrigens auch die Möglichkeit Wale zu sehen z.B. auf einer Tour mit Jamie’s Whale Watching. Kann ich nur empfehlen!
Vancouver Island ist nur eine Fährfahrt von ca. 2 Stunden von der Metropole Vancouver entfernt. Man kommt in Nanaimo an der Ostküste von Vancouver Island an (dort gibt es übrigens auch fantastische Sonnenuntergänge, z.B. am Blueback Beach) und fährt dann nochmal 2,5h durch die beeindruckende kanadische Landschaft mit dem Auto ins kleine Örtchen Ucluelet.
Barbara – Reiseknopf
USA: Zabriskie Point im Death Valley

Obwohl es nun schon ein paar Jahre her ist, kann ich mich an diesen Sonnenuntergang am Zabriskie Point im weiten Nichts des Death Valley noch sehr gut erinnern. Alles war warm: Der Wind, der Boden, die Haut. Und wo mittags noch die Sonne scharfe Schatten geworfen hat, wurden die Formen der Landschaft nun auf einmal ganz weich.
Auf einem Roadtrip durch die USA ist das auf jeden Fall ein Ort, den man auf die Karte packen sollte, denn es lohnt sich! Übernachten kann man zum Beispiel auf der Furnace Creek Ranch und auch ein Besuch der Artist’s Palette und von Dante’s View sind beeindrucken.
USA: Waikiki Beach auf O’ahu, Hawaii

Ein Spaziergang hier, am besten abends, ist auf Oʻahu natürlich ein Muss. Wir haben uns die Wellen zwar spektakulärer und die Surfer athletischer vorgestellt, aber trotzdem gibt es hier eine Menge zu sehen. Am Strand und auf den angrenzenden Grünflächen wird Sport aller Art ausgeübt.
Aus vielen Strandbars ist immer wieder der Song „Somewhere over the rainbow“ in der Version von dem auf Hawaii sehr verehrten Sänger IZ zu hören. Und die Surfer im Sonnenuntergang sind ein überaus dankbares Fotomotiv.
Sonnenuntergänge in Mittel- und Südamerika
Costa Rica: Der schönste Sonnenuntergang in Puerto Viejo

Ich habe auf meinen Reisen schon so einige Sonnenauf- und -untergänge gesehen und dachte, dass mich so schnell nichts mehr flashen wird, doch dann sollte ich ohne Vorwarnung auf meiner Reise durch Mittelamerika eines Besseren belehrt werden. Ich war schon gut einen ganzen Monat in Panama unterwegs und vor kurzem über die Grenze nach Costa Rica gekommen – genauer gesagt in das kleine verschlafene Örtchen Puerto Viejo de Talamanca.
Als ich dort war, herrschte gerade die Regenzeit, so dass ich den Himmel, geschweige denn die Sonnenuntergänge eher selten gesehen habe. In meinem Hostel habe ich einen freundlichen Tico kennengelernt, mit dem ich fast meine ganze Zeit verbracht habe. An diesem Abend sind wir zusammen mit ein paar Freunden von ihm in ein Restaurant am Strand von Puerto Viejo gegangen. Eine Freundin hatte Geburtstag.
Als wir so dort auf der Veranda saßen und mit ihr feierten, bemerkte ich, wie die gesamte Umgebung auf einmal in einem ganz tiefen Rot aufleuchtete. Es hatten sich längst einige Menschen direkt am Meer versammelt, um sich das Spektakel anzusehen. Wir standen alle auf und konnten unseren Augen nicht trauen. Karibische Sonnenuntergänge sind einfach von einem anderen Kaliber!
Patrick – A world to uncover
Grenada: Karibisches Flair auf den Kleinen Antillen

Die schönsten Sonnenuntergänge der Welt gibt es für mich immer noch in Grenada am Grand Anse Beach, obwohl ich seitdem wahrscheinlich schon hunderte andere Sonnenuntergänge an den schönsten Flecken der Erde gesehen habe. Was machen die Sonnenuntergänge in Grenada so besonders?
Zunächst einmal gehört schon der Grand Anse Beach zu den schönsten Stränden der Karibik, vor allem was die Kulisse, aber auch den Strand an sich betrifft. Feinster Sand, klares Wasser zum Baden, kaum Wellen, nicht zu viele Besucher, grüne Hügel im Hintergrund, nur einige wenige Beach Bars, gute Erreichbarkeit – der Grand Anse Beach ist ein Paradies.
Wenn sich schließlich gegen 18:00 die Sonne gen Horizont nähert, verstärkt sich die unglaublich tolle Szenerie noch. Die Sonne fällt in der Regel wie ein glühender Feuerball direkt ins Meer, links und rechts wird die Bucht von attraktiver grüner Vegetation flankiert und wenn zum gleichen Zeitpunkt noch ein Segelboot oder ein Katamaran den Horizont kreuzt, ist die kitschige Traumkulisse perfekt.
Der beste Spot für den Sonnenuntergang ist die Umbrellas Beach Bar, die bereits seit Jahren die Institution am Grand Anse Beach ist und noch immer sowohl die besten Preise als auch das entspannteste Ambiente bietet.
Christian – My Travelworld
Mexiko: Am Strand von Tulum

Nach unserer Rundreise quer durch die Sehenswürdigkeiten von Yucatan kamen wir in Tulum an. Und bezogen unseren kleinen Bungalow direkt am Strand. Den ganzen Nachmittag lagen wir auf unseren Liegen, beobachteten die Pelikane und genossen unser kleines Paradies.
Der krönende Abschluss des Tages war, als die Sonne langsam im Meer versank und dabei die schönsten Farben an den Himmel zauberte. Der wohl schönste Sonnenuntergang unseres Lebens.
Tina – Urlaubsreiseblog
Sonnenuntergänge in Afrika
Botswana: Deception Valley im Kalahari Game Reserve

Jenny und Thomas von weitglücklich sind auf ihrer Weltreise einige Wochen mit Jeep und Dachzelt in Botswana und Namibia unterwegs. Dabei durchqueren sie eines der größten Wildreservate der Welt, das riesige Central Kalahari Game Reserve. Es ist ein großes Abenteuer auf buckeligen Sandpisten, zwischen unzähligen Dornensträuchern.
Jenny und Thomas sehen Löwen und Geparden in unberührter Natur. Neben den Wildtieren fasziniert sie auch die unendliche Weite des Areals. Einen der schönsten Sonnenuntergänge erleben sie im Deception Valley. All ihre Erlebnisse in Botswana und Namibia und viele weitere Reiseberichte findet ihr ihrem Blog.
Jenny & Thomas – weitglücklich
Marokko: Surfer im Sonnenuntergang an der Küste von Taghazout

Surfen an der Atlantikküste macht sowieso schon sehr viel Spaß, aber Surfen im Sonnenuntergang toppt das natürlich nochmal! Wir waren im kleinen Küstenort Taghazout und konnten jeden Tag unsere Bretter zum Strand runtertragen.
Natürlich muss man ein bisschen schauen, das es mit den Wellen passt. Aber auch wenn die mal nicht so richtig, richtig gut sind, macht es Spaß, das Treiben am Strand aus Menschen, Kamelen und Surfbrettern zu beobachten. Tagsüber kann man zum Beispiel den Souk von Agadir besuchen und dort für das Strandpicknick einkaufen!
Namibia: Wenn zum Geburtstag der Himmel brennt

2018 fuhr ich mit einer Freundin nach Namibia. Ich wollte meinen 50. Geburtstag unbedingt dort verbringen. Zwei Tage vor dem Geburtstag waren wir zum Sonnenuntergang auf einem Hügel in der Nähe von Weltevrede als der Himmel “zu brennen” begann. Bei einem Glas Rotwein beobachteten wir das Spektakel. Von Sekunde zu Sekunde änderten sich die Farbnuancen von gelb zu gelb-orange und dann zu rot-orange. Noch nie hatte ich so intensive Farben eines Sonnenuntergangs gesehen.
Die Stimmung war friedlich und mystisch. Erst nach Einbruch der Dunkelheit liefen wir zurück zur Unterkunft. Mein Wunsch war es, am Geburtstag nochmal so ein beeindruckendes Erlebnis zu haben und ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings machte ich davon keine Bilder, denn diesen Tag wollte ich nur in meinem Herzen bewahren.
Liane – Die ReiseEule
Sonnenuntergänge in Australien & Ozeanien
Australien: Goldene Abendstimmung in Brisbane

Goldgelbes Licht zaubert im wunderschönen Australien eine magische Atmosphäre zum Sonnenuntergang herbei. Die knackig-kurze, abendliche Wanderung auf den 253 Meter hohen Mount NgungNgung lohnt sich! In der Nähe von Brisbane schenkt dieser wunderschöne Aussichtspunkt einen faszinierenden Blick auf die Silhouetten der Berge Mount Beerwah und Mount Coonowrin. Letzterer erinnert an einen Hexenhut.
Das Land Down Under wartet mit zahlreichen tollen Sonnenuntergang-Spots auf seine Besucher. Der Glass House Mountains National Park gehört mit seinem friedlichen Ambiente definitiv zu den schönsten!
Nadine – All around Australia
Sonnenuntergänge in Asien
Indien: Fischer am Strand von Agonda in Goa

Strandleben, ein bisschen Sightseeing in der Umgebung, ganz viel Relaxen und die ein oder andere Massage: Ausgangspunkt für meine Reise ins indische Goa ist eine bezaubernde Strandhütte inmitten eines tropischen Gartens direkt am Meer in Agonda.
Der kleine Ort ist ideal, um dem Alltag zu entfliehen. Der traumhafte Strand von Agonda ist nur einen Steinwurf von meiner Hütte entfernt. Das Wasser des Arabischen Meers ist angenehm warm, fast schon wie eine Badewanne. Stundenlang lasse ich mich auf den meist sanften Wellen treiben und genieße das Panorama: Palmen säumen den Strand und spenden den urigen Strandhütten Schatten, im hellen Sand liegen Fischerboote bereit.
Einige davon bieten Ausflüge entlang der Küste an. Am späten Nachmittag kommen die Hunde heraus, spielen oder suchen sich ihren Lieblingsmenschen aus, um sich streicheln zu lassen. Auch die heiligen Kühe kommen erst an den Strand, wenn die Sonne schon tief steht. Das ist auch die Zeit, die ideal ist für lange Spaziergänge am Strand mit Blick auf die untergehende Sonne und die heranrollenden, trägen Wellen.
Jeden Abend versammeln sich Locals und Touristen, um den malerischen Sonnenuntergang zu beobachten. Währenddessen werfen die Fischer am ruhigen Ende des Strandes ihre Netze im seichten Wasser aus und hoffen auf einen guten Fang. Mehr liest Du im Artikel “Ayurveda-Kur im indischen Goa: Wellness und Wellen“.
Marion – Escape from Reality
Malediven: Traumhafte Strände, traumhafte Sonnenuntergänge

Mein Name ist Elly, ich wohne mit meiner Patchworkfamilie bestehend aus meinem Mann und 4 Teenagern auf einem kleinen Bauernhof im Münsterland.
2015 habe ich mir meinen Traum von einem Urlaub auf den Malediven erfüllt. Wir waren auf der kleinen Resortinsel Fihalhohi, nur 300×400 Meter klein, kam trotzdem keine Langeweile auf. Tagsüber tauchten wir ein in die grandiose Unterwasserwelt und abends genossen wir traumhafte Sonnenuntergänge.
Elly – Elly unterwegs
Philippinen: Sonnenuntergang auf Cuyo Island

Die Philippinen, die mich verzaubert haben, ab dem ersten Moment. Nicht nur die Natur und die Landschaft, auch die Menschen. So zu Hause gefühlt habe ich mich selten auf Reisen. Dieses Bild ist auf Cuyo Island entstanden, einer von über 7000 philippinischen Inseln.
Um nach Cuyo zu kommen muss man ganz schön was auf sich nehmen als Reisender. Mindestens 3 Flüge und eine Fährfahrt erwarten dich von Deutschland aus. Dennoch hat es mich schon zweimal dort hingezogen, ein absolut magischer Ort. Wer nach Cuyo reist, ist meistens Wassersportler, aber die Philippinen haben noch sehr viel mehr zu bieten.
Isabelle – Lust loszugehen
Philippinen: El Nido auf Palawan

Auf Palawan auf den Philippinen kannst du zahlreiche, tolle Sonnenuntergänge bestaunen. Besonders schön sind die Sonnenuntergänge in El Nido an der Westküste der Insel.
In der kleinen Stadt kannst du von verschiedenen Stränden aus beobachten, wie die Sonne ins Meer plumpst. Ganz besonders beeindruckend ist dies am Hauptstrand von El Nido und an dem Strand Caalan. Hier verschwindet die Sonne jeden Abend hinter den großen Kalksteinfelsen der Insel Cadlao, die in der Bucht vor El Nido liegt. Dabei ergibt sich oft ein einzigartiges Farbenspiel aus Gelb, Orange und strahlenden Pink-Tönen, die sich wunderbar im Wasser spiegeln.
Bei einem Urlaub in El Nido auf Palawan darfst du die Sonnenuntergänge also auf keinen Fall verpassen!
Lena – Not another Backpacker

Wohin im Winter? Nach Zeeland ans Meer!
Die Reiselust ist da, aber die Grenzen sind immer noch zu. Und bei den momentanen Inzidenzen will man auch gar nicht in ein Flugzeug steigen und mit hunderten Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht sein. Auch wenn ein bisschen Sonne und Süden schön wäre. Wohin kann man also reisen, wenn es kalt und grau ist, die Bäume trist und blattlos im Regen stehen und man nicht allzu weit weg kann? Wie so oft lautet die Antwort: Nach Zeeland, ans Meer!
Selbst bei Wind und Wetter kommt hier statt Traurigkeit und Tristesse höchstens Kuschelstimmung auf. Es fällt nicht auf, dass die Natur noch im Winterschlaf liegt und die Ferienhäuser sind im Januar auch deutlich günstiger, als im Juli! 😉



Strandhaus von Roompot
Ich war neulich vier Tage in Zeeland, genauer gesagt, in einem kleinen Haus direkt auf dem Strand. Gebucht haben wir über Roompot und das geht auch während der Pandemie mit gutem Gewissen, da alles kontaktlos abläuft. Man bekommt einen Code für die Tür und eine Parkplatznummer und kann so ganz entspannt anreisen, ohne mit jemandem sprechen oder irgendwo hineingehen zu müssen. Um das Gepäck zum Haus zu schaffen nutzt man entweder einen der bereitstehenden Bollerwagen, oder greift auf den Transport per Trecker zurück, der angeboten wird.
Insgesamt gibt es hier jede Menge Services und Angebote. Wer möchte, kann sich ein sehr üppiges Frühstück zum Strandhaus liefern lassen, das alles hat, was man sich nur wünschen kann: Brötchen, Croissants, Milch, O-Saft, Aufschnitt, Butter, Obst, Eiern, Joghurt usw. Auf dem riesigen Gelände gibt es außerdem mehrere Spielplätze, eine Snackbar, ein Restaurant, eine Eisbahn, einen Minigolfplatz, ein Schwimmbad und eine Art Kids Club. Einiges davon hat in Corona-Zeiten natürlich geschlossen, aber wenn man Strandspaziergänge mag, bekommt man die Zeit trotzdem gut rum.






Gemütlich, auch bei schlechtem Wetter
Die Häuser selbst sind kleine Oasen der Gemütlichkeit. Bei Flut sind sie nur wenige Meter vom Wasser entfernt, so dass man nachts die Wellen auf den Strand schwappen hört. Wenn Mond oder Sonne sich blicken lassen, bescheinen sie die Bucht und tauchen alles sofort in malerisches Licht. Aber selbst, wenn alles grau in grau ist, kann man sich hier sehr wohl fühlen. Und, wie gesagt, hier fällt gar nicht so sehr auf, dass es Winter ist.







Zeeland ist ein toller Ort, um zur Ruhe zu kommen, nachzudenken und Pläne zu schmieden. Denn obwohl knapp 50 dieser Häuser auf dem Strand stehen, sind sie so geschickt angeordnet, dass man seine Nachbarn kaum bemerkt.
Direkt neben der Bucht befindet sich ein kleiner Hafen, in dem man sich wunderbar die Zeit vertreiben kann, indem man die Schiffe und Boote oder die Vögle beobachtet. Hier befindet sich auch der Beach Club, der aber leider geschlossen hatte, als wir da waren.




Ausflug nach Domburg
Wer dann doch mal etwas unternehmen möchte, kann sich eine der umliegenden Ortschaften Zeelands aussuchen. Unsere Wahl fiel auf Domburg, das ich vor vielen Jahren schon einmal besucht habe. Während die Roompot-Strandhäuser hinter dem Oosterschelde-Sturmflutwehr errichtet wurden und daher in einer sehr ruhigen Bucht stehen, rollen hier in Domburg die Wellen frei und mit Macht heran. Der alte Badpavillion und der Wasserturm bilden Landmarken, die man automatisch passiert, wenn man oben auf dem Dünenkamm entlang wandert. Auch das Örtchen selbst ist einen Spaziergang wert, mit seinem typischen holländischem Charme lädt es zu einem Bummel ein.







Wer also dem Winterblues für ein paar Tage entkommen möchte und nach einem nahen und günstigen Reiseziel sucht, der sollte es mal mit Zeeland probieren. Es lohnt sich!

Radtour in Holland: Mit dem Tandem durch Friesland
In einer Beziehung ist es ja schön, wenn man sich durch Gemeinsamkeiten und Unterschiede ergänzen kann. Manchmal funktioniert das eine besser, manchmal das andere. Was aber DEFINITIV NICHT gut funktioniert, ist wenn der Partner beim Radfahren ein völlig anderes Tempo anschlägt!
Als ich neulich an einem schönen Sommertag vorschlug, einen kleinen Ausflug mit dem Rad zu machen, meinte ich damit nicht: Hey, lass uns zusammen losfahren, dann fährt jeder für sich und am Ende treffen wir uns an unserer Wohnung wieder. So in etwa lief es aber leider, denn nach einer Viertelstunde hatte ich keine Lust mehr, mit dem absolut ungemütlich schnellen Tempo meines Freundes mitzuhalten. Meh.
Die Lösung des Problems? Nicht mehr miteinander Radfahren. Nee, das wäre ja schade! Sondern? Ein Tandem! Gut, dass unsere wunderbare Unterkunft in Holland eins zur Miete bereitstellt. Denn hier bietet sich uns das nächste Mal die Chance auf eine gemeinsame Radtour.
Zimmer Edelhart: Minicamping Schoteref in Kuinre
Wie genau sind wir denn überhaupt zu dieser Unterkunft gekommen? Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Eigentlich wollte ich unbedingt im schönen Fischerdörfchen Urk übernachten, aber weil dort nichts mehr frei war, habe ich einfach immer größere Kreise auf der Landkarte gezogen und bin mitten im Nichts, in Kuinre fündig geworden.
Unser Zimmer nennen wir liebevoll den “Blauen Salon” und ich muss gestehen, die Kombination aus Einrichtung, Farbgebung, dem Hirschgemälde an der Wand und den über die Maßen flauschigen Bademänteln sorgt dafür, dass ich mich wie eine Zarin in ihrer Jagdresidenz fühle.


Statt auf dem Pferd und mit Hund einen armen Fuchs zu Tode zu hetzen, leihen mein Freund und ich aber stattdessen das Tandem. Keiner von uns hat schon mal auf einem gesessen und so unterschiedlich wir sonst sein mögen, wir waren uns vorab doch ziemlich einig, dass wir uns bestimmt mindestens einmal mit dem Ding hinlegen würden. Trotzdem hab ich mich gefreut, denn wegfahren kann mein Freund mir damit jedenfalls nicht!
Kleine Bucht in Echtenerbrug
Wir packen also einen Rucksack, schieben das große und recht ausladende Tandem an die Straße und besteigen unser Gefährt. Ich übernehme zuerst die Position des Lenkers und schwinge mich auf den vorderen Sattel. Ein komisches Gefühl, dieses überdimensionierte aber sehr bequeme Hollandrad unter dem Hintern zu haben.
Nach einigen Startschwierigkeiten und ein bisschen Feinabstimmung unserer Koordination geht es los und siehe da: Wir gleiten mühelos durch die flachen Landstriche Frieslands. Keine unliebsamen Kollisionen oder Bekanntschaften mit dem Schotter. Und das Beste? Man kann sogar beim Fahren kuscheln!


Unser erstes Ziel ist der winzige Ort Echtenerbrug. Warum? Weil ich auf Maps gesehen habe, dass es dort eine kleine Bucht mit Sandstrand gibt, und weil das nicht so weit weg von unserer Unterkunft ist. Wir strampeln also los, im Gleichschritt sozusagen und es dauert nicht lange, bis wir Echtenerbrug erreichen. In den kleinen Straßen fällt die Navigation unseres Tandems etwas schwerer, aber schließlich haben wir auch das geschafft und erreichen die kleine Bucht. Zeit für eine erste Pause.

Mit dem Tandem nach Lemmer
Da das Tandem-Fahren also erstaunlich gut klappt und wir noch den ganzen Tag Zeit haben, beschließen wir, von hier weiter nach Lemmer zu fahren, ein etwas größerer Ort, der ebenfalls an der Küste liegt. Zeit, die Plätze zu tauschen und mich auf den hinteren Teil unseres Tandems zu begeben. Ich sag mal so: Pro – Er sieht nicht, ob ich trete! Contra – Man hat null Kontrolle und kann nicht eingreifen, das macht mich doch ein bisschen nervös. Aber seien wir ehrlich, das pro-Argument überwiegt.
Während wir so nach Lemmer tandemmen kommt Wind auf und wir haben ganz schön zu kämpfen. Was bin ich froh, dass ich nicht alleine treten muss! Während wir so strampeln habe ich das Gefühl, dass wir einen recht ulkigen Anblick bieten, denn egal ob Passanten, Rad- oder Autofahrer, alle nicken uns grinsend zu. Schön, dass nicht nur wir Spaß haben!
In Lemmer angekommen suchen wir uns ein Plätzchen an der Hafeneinfahrt. Auch hier pustet der Wind ganz heftig und von meinem bestellten Sandwich verabschiedet sich der Salat auf dem Weg zu mir auf Nimmerwiedersehen. Unsere Lokalität ist das Restaurant Café Centrum. Die Speisen sind jetzt nicht gerade umwerfend, aber von hier kann man wunderbar Menschen und Boote beobachten und immer wieder zusehen, wie die Brücke hochgeklappt wird, um Segler und größere Schiffe durchzulassen.


Nach einer Stärkung machen wir uns noch auf, um den Strand von Lemmer anzusehen, der ist allerdings eher eine Enttäuschung. Zu groß, zu langweilig und irgendwie direkt im Industrieviertel macht er jetzt nicht wirklich Lust auf längeres Verweilen.
Also zurück ins Örtchen und aufs Tandem. Vorher statten wir allerdings noch dem Markt und Bruinsma Kaas, Noten en Wijn einen Besuch ab und decken uns mit kleinen Köstlichkeiten fürs Abendessen ein: Baguette, Käse, Dips, Nüsse und Oliven.
Und dann geht es gemeinsam zurück nach Kuinre und einem Bettpicknick im Blauen Salon.

Urk, Urk, Orca! – Ein Besuch im schönsten Fischerdorf am IJsselmeer
Manchmal entstehen Reisepläne auf die seltsamste Art. So war es bei mir und Urk. Ich surfte so auf meinen Lieblingsseiten herum, als ich über ein Foto stolperte, das eine Art verpixelte Orca-Statue zeigte. Als Orca-Fan der Free Willy-Generation musste ich herausfinden, wo sich das gute Stück befindet. Die Lösung: Es handelt sich um das Werk “Digital Orca” in Vancouver. Mpf, schade. Ein bisschen weit weg, nur um sich eine Statue anzugucken.
Aber Moment mal, was ist denn das für ein anderes Bild, das Google da ausgespuckt hat? Das ist ja noch eine ausnehmend schöne Orca-Statue. Und wo steht sie? In Urk. Ist bestimmt irgendwo in Norwegen.
Nein! Urk ist in den Niederlanden, genauer gesagt am IJsselmeer. In greifbarer oder zumindest fahrbarer Nähe also! Seit ich den Urk-Orca entdeckt habe nerve ich meinen Freund also mit meinem Wunsch nach einem Ausflug in dieses malerische Fischerdörfchen. Irgendwann erliegt er meinen verlockenden Urk!-Urk!-Rufen und stimmt zu.
Auch mein sonstiger Einfluss auf ihn ist unverkennbar, denn als ich ihm ein Bild von der Statue unter die Nase halte, sagt er fachmännisch: “Ah, der ist wohl instagramtauglich, was?” Recht hat er. Und so hat mich eine Orca-Obsession und eine Google-Bildersuche nun nach Urk geführt.
Warum steht ein Orca in Urk?
Wie kommt aber der Orca nach Urk? Das IJsselmeer ist ja nun nicht für seinen Reichtum an Schwertwalen bekannt. “De Orca” ist eine Skulptur, die 1968 zum 1000-jährigen Bestehen der Stadt enthüllt wurde. Urk war ursprünglich eine Insel und hieß Ork, da war der Orca wohl naheliegend. Also für irgendwen. Mich freut’s jedenfalls. Und je näher wir dem kleinen Städtchen komme, desto aufgeregter werde ich.
So gibt es für mich auch kein Halten mehr, nachdem wir den Wagen abgestellt haben. Ich stürme in den Hafen, entdecke den Orca und tänzel fotografierend um ihn rum. Mein Freund bemerkt nur trocken: “Man sieht, dass er mal wieder ins Wasser müsste.” Ich gebe zu, er ist etwas ausgeblichen, aber er gefällt mir trotzdem ausnehmend gut! Und dann sprüht er auch noch eine Fontäne aus seinem Blasloch! Ich bin hin und weg.


Nur mühsam schafft mein Freund es, mich vom Orca zu lösen, doch Urk hat noch so viel mehr zu bieten. Der Hafen mit den Booten und Schiffen, der jedes maritime Herz höher schlagen lässt, der malerische kleine Leuchtturm, das Museum, die kleinen Straßen und Gassen, der Blick auf’s IJsselmeer…
De Kaap – Restaurant mit der besten Aussicht Urks
Als wir um eine Ecke biegen, stehen wir vor einem Restaurant mit Glasfront und kleiner Terrasse, auf der sich massenhaft Spatzen (?) tummeln. Mein Freund beschließt, dass hier ein guter Ort für ein Bier ist. Und wieder hat er Recht. Denn die sehr freundliche Bedienung bringt nicht nur Bier und Saft, sondern bietet mir, die ich auf dem Boden rumkruffe und die Vögel fotografiere, sofort eine Scheibe Brot an, um die possierlichen Tiere zu füttern. Es folgt ein disneyesker Prinzessinnentraum.



Obwohl das IJsselmeer nicht die offene See ist, schlägt das Wetter schnell um und als es zu nieseln beginnt, suchen wir kurz Schutz im Innern des Restaurants. Der Ausblick ist aber auch zu schön und mit einem heißen Tee lässt sich auch der Regen genießen. Im Touristenheftchen erfahren wir, das wir unwissenderweise das große Los gezogen haben, denn De Kaap ist eine der beliebtesten Adressen in Urk.
Eigentlich ist es ein Fischrestaurant, so dass mein Freund, der keinen Fisch mag und ich als Vegetarierin hier wohl fehl am Platze wären. Da wir aber beide etwas in der Karte finden, beschließen wir, auch das Abendessen hier einzunehmen und reservieren einen Platz für später. Denn da es gerade nicht regnet, wollen wir jetzt noch ein bisschen Urk erkunden.
Doch Pustekuchen: Das Wetter hat andere Pläne und als wir aus der Tür treten, beginnt es schon wieder wie auf Kommando zu schütten. Also rückwärts wieder rein. So verbringen wir insgesamt einige Stunden im De Kaap. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nichts besseres vorstellen, als aufs Meer zu schauen und leckere Dinge serviert zu bekommen.






Things to do und Sehenswürdigkeiten in Urk
Ommelebommelestien
So ganz sicher bin ich mir nicht, wo sich dieser ominöse Stein befindet, bzw., was es damit auf sich hat. Wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich aber um einen kleinen Felsen etwa 70 Meter vor der Küste, von dem man früher glaubte, dass dort auf magische weise Babys auftauchten. Ich kann mir schon denken, wie die dahin kamen, aber den Stein konnte ich trotz intensivem Aufs-Meer-starren nicht entdecken. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück! 🙂

Urker Vissersmonument
Hier streicht einem die Tiefe der See mit eiskalten Fingern über den Rücken und hinterlässt eine Gänsehaut. Der kleine Platz ist von einer Mauer umgeben, an der sich Tafel neben Tafel reiht. Auf jeder stehen die Namen derer, die das Meer nicht hat zurückkehren lassen, beginnend im 19. Jahrhundert, die letzten Einträge sind von 2019. Zwischen all diesen Verschollenen wartet die steingewordene Verkörperung der Sehnsucht, die Geliebte des Fischers, die suchend aufs Meer blickt.



Leuchtturm “Vuurtoren van Urk”
An der kleinen Landspitze Urks steht der Leuchtturm. Mit seinen 18,5 Metern Höhe ist er nicht der höchste, wirkt aber dennoch stattlich. Zwar wird er heutzutage vollautomatisch betrieben, aber der letzte Leuchtturmwärter fühlt sich “seinem” Bauwerk immer noch verbunden und führt ab und an kleine Touren.

Aufs IJsselmeer und drumherum
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Meer aus nächster Nähe zu erleben. Entweder mit dem Passagierschiff Zuiderzee oder auch an einem der kleinen Strände. Auch Wassersportmöglichkeiten gibt es hier einige.
Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat und gerne strampelt, kann sich natürlich auch ein Fahrrad leihen und die „Runde um das IJsselmeer“ fahren.



Museum im alten Rathaus
Das Museum “Het oude Raadhuis” ist mit Sicherheit keines von Weltrang, aber es bietet interessante und zum Teil skurrile Artefakte zur Geschichte des Ortes Urk und seiner Historie als Insel. Dazu gehört auch die Eindeichung und damit einhergehende Entstehung des IJsselmeers und Flevolands.


Parken und Infos zu Urk
Wir hatten kein Problem, einen Parkplatz an einer der Hauptstraßen zu finden, aber direkt am Hafen gibt es ebenfalls eine riesige Parkfläche und die ist sogar kostenlos! Von dort sind es nur wenige Meter zum Orca oder zur Touristeninformation. Auch hier lohnt ein Besuch. Die freundliche Mitarbeiterin hat uns ein Heft inklusive Stadtplan und hilfreichen Tipps mitgegeben.

Noordwijk, Bloemendaal aan Zee & Leiden – Ein Wochenende in Holland
Alle Jahre wiiieder…fahren wir nach Holland. Ihr auch? Ich war schon in Breda, Almere, Amsterdam, Haarlem, Domburg, Leerdam, Den Oever, Texel, Harderwijk und und und. Schließlich gibt es auch kaum ein besseres Ziel für einen Wochenendtrip, wenn man in Köln wohnt und gerne etwas Seeluft schnuppern will. An Ostern haben wir also unsere Sachen gepackt und sind in ein kleines Haus in Noordwijkerhout gefahren.

Strand, Shoppen, Schlemmen, Schlafen – Ein Wochenende in Haarlem
Einmal im Jahr werden alle Wünsche wahr – und zwar dann, wenn ich mit meiner Familie einen Wochenendtrip mache! Wir waren schon in Brügge, Amsterdam, Lissabon und Antwerpen und dieses Jahr fiel die Wahl auf das kleine Städtchen Haarlem an der Nordsee. Am Samstag ging es also los von Köln, mit Freund, Schwester, Schwager, Mama und natürlich Rosa hab ich mich auf den Weg gemacht. Falls ihr auch mal nach Haarlem wollt, hier kommen meine Tipps!
Schlafen & Wohnen bei Haarlem
Zuerst braucht man natürlich einen Schlafplatz und da meine Ma an diversen Unverträglichkeiten leidet, kochen wir am liebsten selbst. Außerdem haben wir gern einen Raum zum spielen, quatschen und ESC gucken, also haben wir wie übich über Air B’n’B gebucht. Ich weiß, das Portal ist nicht unumstritten und ich bin auch jederzeit bereit, eine richtige Ferienwohnung zu buchen – wären die nicht immer so abgrundtief hässlich, ungemütlich und unmodern!
Wir haben mal wieder einen Glücksgriff getätigt, unsere Gastgeberin Tine überlässt uns die Schlüssel zu ihrem Wahnsinns-Haus in Overveen: Fünf Schlafzimmer, Räume mit Flügeltüren und ein Whirlpool erwarten uns. Nach einigen Schwierigkeiten findet mein Schwager heraus, wie die zwei (!) Backöfen funktionieren und wir sind rundum zufrieden. Kleiner Hinweis: Es ist normal, dass der Whirlpool eine halbe Stunde nachdem das Wasser raus ist, noch mal angeht, er pustet die verbliebene Feuchtigkeit aus den Düsen. Blöd nur, wenn das nachts um halb eins passiert…




Shoppen & Schlemmen
Je nach Wetter und Öffnungszeiten zieht es uns entweder an den Strand, bzw. in die Dünen oder in die Stadt. Von Overveen kann man zu Fuß nach Haarlem laufen, das dauert etwa 20 Minuten. Dann findet man sich in hübschen Gässchen wieder. Die Türen sehen aus wie in der Baker Street und ab zu liegt ein schlafendes Kätzchen davor.
Einkaufen in Haarlem
Und obwohl man teilweise glauben mag, dass es hier so auch vor 100 Jahren ausgesehen haben mag, haben die Haarlemmer doch alle Geschäfte, die man braucht und noch ein paar mehr. Dazu gehören große Ketten wie Blokker und H&M, aber auch kleinere Läden. Meine Empfehlung: Dille & Kamille. Das ist zwar auch eine Kette, aber mit wirklich besonders schönen Dingen rund um Küche und Kochen.








Das Auge isst mit
Apropos Essen! Zwischendurch regnet es immer wieder, aber wir machen alles richtig und sitzen jedes Mal drinnen, wenn das passiert. Wir futtern uns durch die Stadt und neben der obligatorischen Frikandell gibt es auch ein paar exquisite Köstlichkeiten. Zum Beispiel bei Korenbeurs. Da bestelle ich ohne große Erwartungen ein Brot mit Mozzarella und Tomate und bekomme ein Geschmackserlebnis. Der Büffelmozzarella, das Pesto, der Salat und das leckere Dressing sind ihren Preis von knapp 9 € dann wirklich wert. Auch die Bitterballen und der Apfelkuchen machen happy!
Life’s short, eat dessert first
Wer noch Platz im Dessertmagen hat gehe bitte zur „Dessert Bar – Life is sweet, we are sweeter“. Wir bestellen Karamellkäsekuchen, süße Bällchen, einen Zitronen Pie und eine Schokoladentarte mit flüssigem Kern und roten Beeren und verstummen in Verzückung. Ich habe den Käsekuchen und weiß gar nicht, wie ich ihn beschreiben soll. (Ein Foto gibt’s leider auch nicht, der war zu schnell weg!) Probiert ihn am besten selbst!







Der nicht ganz so gelungene Nervenkitzel
Nicht ganz so wohl fühlen wir uns bei Thrill Grill. Der Burgerladen wurde uns empfohlen, kann uns verwöhnte Burgerliebhaber aber nicht vom Hocker hauen. Der einzige Veggie-Burger im Angebot wird ohne Käse und richtige Sauce serviert, der Krautsalat hat viel zu viel Sellerie intus und die Bedienung ist etwas verschlufft und nicht sonderlich kompetent. Auch die Burger schmecken nicht besonders gut. Vielleicht hat der Laden aber auch einfach einen schlechten Tag.

Eine Bar in den Dünen
Auch die Bar „Gestrand“ in den Dünen überzeugt uns nicht ganz. Durch ihre direkte Nähe zum Campingplatz ist es sehr voll und das gemischte Publikum aus Jugendlichen und Kindern sorgt mehr für Action denn für Entspannung. Aber an der Bar gibt es Schaukeln und drinnen sogar ein Plätzchen am Kamin! Leider sind die belegt, als wir kommen. Als ich versuche, auf Englisch zu bestellen, schaut der Mann hinter der Bar mich nur an, um dann weiter zu spülen und der nächste reicht mir entsetzt die Getränke-Karte. Sooo schlecht ist mein Englisch nun auch wieder nicht…hoffe ich.

Sonne & Strand
Schon am ersten Tag fahren wir die fünf Kilometer nach Bloemendaal aan Zee und lassen uns vom Meereswind so richtig durchpusten. Feiner weißer Sand und Wellenschaum rieseln über den Strand, Wolken jagen über den Himmel und die Kitesurfer pflügen mit ihren Boards durch die Wellen. Und die sind richtig beeindruckend, bis weit hinaus brechen sich die Fluten zu schäumendem Weißwasser. Schaut man nach links kann man die Hochhäuser von Zaandfoort sehen, nach rechts kommt erst mal nur Strand. Überall stehen die kleinen, für Holland so typischen Häuschen. Obwohl es sonnig ist, ist es kalt und ich bin froh, den dicken Schal eingepackt zu haben. Sollte es hier im Sommer windstill und sonnig sein, muss der Strand ein Traum sein! Wahrscheinlich ist es dann aber auch voller.


Wenn man ein bisschen aus dem Wind möchte, bietet sich ein Spaziergang durch die Dünen an. Ich kenne es von anderen Orten so, dass man strikt auf den Wegen zu bleiben hat und bloß nicht auf eigenen Pfaden wandeln soll. In den Kennemeerduinen ist das anders. Viele verschlungene Wege laden geradezu dazu ein, sich zu verlaufen, zu erkunden, zu entdecken. Unter Bäumen hindurch geht es plötzlich auf eine große, freie Wiese, die zum Spielen genutzt werden darf und soll. Wir lassen es uns nicht nehmen, eine Runde Plumpssack zu veranstalten. (Ja, meine Mama ist Erzieherin in einer KiTa.) Eine Wiese weiter treffen wir auf eine Yoga-Gruppe.


Het-Wed, das Dünenemeer
Während wir so durch die unglaublich schöne Landschaft streifen, huschen plötzlich zwei gefleckte Rehe an uns vorbei. Nur ein paar Meter weiter springt ein Kaninchen aus seinem Bau. Und während ich das „Get lost“-Feeling voll auskoste und denke: Schöner wird’s nicht, werde ich eines besseren belehrt. Plötzlich blitzt es blau zwischen den Blättern und dem Sand. Wir kommen an Het Wed, ein sogenanntes Dünenmeer. Ich würde es eher einen kleinen runden See nennen.
Das Wasser ist absolut klar, auch hier hat man den feinen weißen Sand und alles ist picobello sauber. Den Hang hoch gibt es sogar Toiletten und die Infotafel verrät mir, dass ich hier schwimmen kann. (Würd ich glatt, wenn’s grad nicht so frisch wär!) Dieser Ort strahlt Ruhe und Entspannung aus und ich würde nichts lieber, als hier ein Picknick veranstalten. Aber heute reicht die Zeit nicht. Vielleicht beim nächsten Mal, ich würde gern noch einmal wiederkommen.





Kurztrip-Tipps: Wochenendausflüge nach Holland
Holland – eigentlich nur ein Teil der Niederlande, für uns Deutsche aber auch einfach mal der Sammelbegriff für unser nächstes und vielleicht auch am meisten besuchtes Urlaubsland. Immer wenn es mal schnell gehen soll und man über das Wochenende weg will, wo geht’s dann hin? Klar, nach Holland. Gern ans Meer.
Genauso mache ich das auch und über die letzten Jahre haben sich da ein paar Lieblingsorte gefunden, die in meinem Fotoordner vergammeln, weil ein Wochenende rumhängen dann doch nicht genug für einen Blogpost hergibt. Aaaaber jetzt hab ich mal die ganzen Ziele zusammengefasst und wer weiß, vielleicht gefällt euch ja ein Ort oder eine Unterkunft besonders! Dann steht dem nächsten Wochenendtrip nichts mehr im Weg!
Holland-Tipp 1: Leerdam
Den Anfang macht Leerdam. Wahrscheinlich erinnert der Name die meisten vor allem an Käse, mich erinnert er an ein ganz besonderes Ostern. Das mir gezeigt hat, wie wichtig Familie und Freunde sind, weil sie mich aufheitern konnten, als ich dachte, dass das gar nicht möglich wäre. Und so habe ich ein wahnsinnig lustiges Wochenende etwas außerhalb des Örtchens verbracht, in gemütlichen Hütten. (Wir hatten uns zu viert zwei gemietet, es gibt wohl noch eine und einen Bauwagen)
Leider hat man keine eigene Dusche, dafür muss man zum Haupthaus rüberlaufen. Die Küche ist recht klein, aber wenn man kein 10-Gänge-Menü kochen will ist das auch kein Problem. Die Hütten stehen jede für sich mit viel Grün drumherum, da gibt es einen Bach und Weiden mit Schafen und Kühen. Ganz beschauliches Landleben also. Nach Leerdam selbst kann man bequem laufen und hat dann ein typisch holländisches Städtchen mit Einkaufsstraße und Frikandell-Buden.
Ich war hier im Frühling, und ich glaube, das ist die schönste Zeit um hierher zu kommen. Alles fängt an zu blühen und abends macht man ein Feuer im Korb auf seiner kleinen Terrasse. Aber auch im Winter ist es bestimmt schön, besonders wenn es schneien sollte. Schließlich gibt es auch einen Ofen in der Hütte.




Holland-Tipp 2: Almere
Ein gemütliches Winter-Kuschelnest für zwei haben wir in Almere gefunden. Die Unterkunft dort hat mir am allerbesten gefallen! Ein schwedisches Häuschen, das liebevoll und modern ausgestattet ist und auch allen nötigen Komfort bietet. Mit Terrasse! Und Kamin! Hach! Mit Holz soviel man will. Die Gastgeberin hat uns Fahrräder geliehen und damit haben wir Almere Haven erkundet. Viel gibt es da nicht, außer einen Hema und ein Pfannkuchen-Schiff im Hafen. Richtiges Meer gibt es auch nicht, es ist alles dieses ganz flache Binnenmeer. Ihr wisst schon, wie das Ijsselmeer. Ein paar Kilometer weiter liegt Almere Stad und da finden sich ein paar mehr Geschäfte, unter anderem ein richtig guter Outdoorladen (Bever). Gut, wenn man verregnete Nachmittage füllen muss.
Nicht weit vom Haus liegt ein kleines Naturschutzgebiet, falls auch mal die Sonne scheint. Hier konnten wir einfach ein supergemütliches Wochenende verbringen und auch wenn das Wetter nicht der Knaller ist, macht das gar nix, weil es im Häuschen so schön ist.








Holland-Tipp 3: Breda
Ähnlich war unser Wochenende in Breda. Auch hier hatten wir zwei unser eigenes Häuschen. Mir hat es nicht ganz so gut gefallen wie das in Almere. Die Einrichtung war schäbiger und eher zusammengewürfelt, statt mit Liebe zusammengestellt. Dafür punktet das Haus mit dem auf der Galerie stehenden Bett. Leider war es sehr kalt in dem Gartenhaus, sodass wir die ganze Zeit den Heizlüfter laufen lassen mussten. Der Kamin hat auch geheizt (erkennt hier jemand eine Kaminvorliebe?), allerdings am besten, wenn man die eisernen Flügeltüren geschlossen hat. Dann konnte man aber dem Feuer nicht zugucken. Ließ man die Türen auf, flog überall Asche rum. Hm.


Dafür waren die Gastgeber sehr nett und auch hier durfte man wieder kostenlos die Fahrräder nutzen. Damit lässt es sich ganz wunderbar ins Städtchen radeln und das ist dann eine pittoreske Überraschung. Überall hübsche Backsteingebäude mit weißen Verzierungen und viel mehr Geschäfte als gedacht, hier findet jeder etwas, das ihn interessiert und der Stadtbummel macht ganz viel Spaß! Eine ganz große Empfehlung für Breda! Allerdings sollte man besser nicht im Januar kommen. Im Sonnenschein sieht Breda bestimmt nochmal so schön aus, und dann hat man auch nicht das Heizproblem.
Holland-Tipp 4: Den Oever
Jetzt geht es aber wirklich mal ans Meer! Wie wär es mit Den Oever? Auch hier handelt es sich wieder um ein Häuschen für zwei Personen. Die Küche ist wieder recht übersichtlich aber ausreichend. Und im Schrank versteckt. Diesmal gibt’s keinen Kamin, dafür aber nochmal das Bett auf der Empore. Statt wackeliger Stiege hat es hier aber eine verschnörkelte Wendeltreppe! Insgesamt hat man viel Platz! Und sogar einen eigenen Garten und, wenn man will (ICH WOLLTE! SEHR!), mit ein bisschen Glück Nachbarskatzenbesuch. Ich empfehle außerdem ganz dringend einen romantischen Spaziergang am Strand mit Händchenhalten und Muschelsammeln und eine Schiffstour mit Robbenbeobachtung! Aber Achtung: Auf See ist es frisch, nehmt einen warmen Pulli mit. Oder verzieht euch, wenn ihr genug Robben gesehen habt, unter Deck und malt ein bisschen. 🙂









Holland-Tipp 5: Domburg
Last but definitely not least: Domburg! Hier war ich schon öfters und ich liebe den weiten Strand mit seinen bunten, pastellfarbenen Häuschen, den ins Wasser führenden Holzpfählen, dem unendlichen Meer und dem unendlichen Himmel. Diesmal hatten wir keine ganze Unterkunft, sondern ein Zimmer in einem Bed & Breakfast. Ersteres war ein bisschen hart, dafür war zweiteres super! Und wir wohnten direkt an der Düne, so dass es wirklich nur ein paar Schritte zu Wind und Wellen sind. Ebenfalls in der Nähe ist eine Seehundstation.




Extra-Tipp: Du bist mit Hund unterwegs? Dann schau mal bei Marcel von Campingnerd vorbei, denn der hat mit seinem Hund Elmo die schönsten Hundestrände in Holland gesammelt!














