Grönland-Reisetagebuch: Der Eqi-Gletscher und mein Bad im Polarmeer

Bad im Polarmeer, Grönland

Reistagebuch:
15. bis 23. Juni 2017

Umrundung der Disko-Insel an Bord der MS Cape Race

21. Juni 2017
Über Nacht bewegen wir uns durch den Atâsund (Ikerasak) zum Eqi-Gletscher. Da ich noch ziemlich lange mit Emmet gequatscht habe, schlafe ich die Nacht friedlich durch. Um sieben werde ich aber schlagartig wach, als sich mein Bett um mindestens 50 Zentimeter absenkt um dann wieder hochzuschnellen. Mir wird kotzübel. Ich rolle mich aus dem Bett und wanke zu Kabinentür, die ich mehr auftrete als öffne. Mit der Hand klammere ich mich am Türrahmen fest. Blöde Idee, denn natürlich macht die Tür das Geschwanke mit und verpasst mir einen blau-lilanen Fingernagel. Auf mein dezentes Gefluche wird mit Gelächter reagiert und ich schaue in drei amüsierte Gesichter. Dann wird mir der Grund für den plötzlichen Wellengang erklärt.

Die hier recht häufig stattfindenden Abbrüche des Gletschers lösen natürlich Wellen aus, die bis zum Schiff schlagen und dieses ordentlich in Bewegung versetzen. Na gut. Schlecht ist mir jetzt trotzdem. Aber nur, bis ich den ersten Blick auf den Gletscher werfe. Dann ist alles andere vergessen. Es tut mir Leid, aber das ist unfuckingfassbar! Dass ich hier sein darf, dass ich so etwas sehe, das ist fast zu viel.

Eqi-Gletscher, Disko-BuchtMS Cape Race, Grönland Eqi-Gletscher, Grönland
Als ich in den Salon komme, werde ich mit einem „Ach was, auch schon wach? Hast du etwa durchgeschlafen???“ begrüßt. Ähm ja, hab ich, hätte ich nicht gesollt? Ich erfahre, dass es in den Doppelkabinen, die im Gegensatz zu meiner unter Deck in der Nähe des Bugs liegen, wohl eher mau aussah mit der Nachtruhe.

MS Cape Race, Grönland
Kapitän Smith auf Ice Watch

Gegen zwei hat es so heftig gerumst, dass meine Tante aus dem Bett gesprungen ist, in der vollen Überzeugung: Das Schiff sinkt! Dann ist sie auf die Brücke gerannt um den Kapitän zur Rede zu stellen. Der hat sie dann aber erst mal beruhigend in den Arm genommen und ihr erklärt, dass alles in Ordnung ist, wir durch einen Eisfjord fahren und wohl noch die ganze Nacht Eis brechen werden, dass das Schiff dafür aber auch gemacht sei. Statt sich wieder hinzulegen hat meine Tante sich angezogen und dem Kapitän mit wachsamen Augen Gesellschaft geleistet. Irgendjemand muss ja die Verantwortung übernehmen! Da hab ich wohl einiges verpasst, letzte Nacht!

Eisberge, Disko-BuchtMit den Zodiacs geht es an Land und wir wandern über die Moräne um einen guten Blick auf den Gletscher zu bekommen. Hier treffen wir dann auch zum ersten Mal andere Touristen, was sich wirklich verrückt anfühlt. Es sind aber auch nur etwa fünf. Überlaufen ist Grönland Gott sei Dank wirklich noch nicht.
Moräne, Eqi-Gletscher
Oben angekommen raubt dieses Land mir mal wieder den Atem und in mir schlagen die Wellen so hoch, wie unten auf dem Meer nach einem Abbruch. Eine riesige, etwa hundert Meter hohe Wand aus kantigem Gletschereis erhebt sich in den Himmel und dahinter folgt eine unglaubliche Eismasse, soweit das Auge reicht. Die Luft ist erfüllt vom Donnern und Stöhnen des Eises, dass immer weiter komprimiert wird, bis irgendwann ein Teil nachgibt und mit Krachen in die See stürzt.

Eqi-Gletscher, Disko-Bucht, Grönland Eqi-Gletscher, Grönland Eqi-Gletscher, Grönland
Ganz weit entfernt schaukelt die Cape Race, winzig sieht sie aus. Und sie kommt mir vor, wie das Schiff, dass mich nach Nimmerland bringen kann. Auf dass ich nie erwachsen werden muss und diesen Traum für immer leben kann. Wer weiß…vielleicht…Sven und Elke, unsere Guides haben in den letzten Tagen einige Bemerkungen gemacht, die sich in mir festgesetzt haben. Genau wie Emmet, als wir uns letzte Nacht an Deck unterhalten haben. Sie alle spüren, welche Begeisterungsstürme der Norden in mir auslöst, welche Lebensfreude. Und wie gerne ich hierbleiben würde. Und sie sagen mir, dass es Möglichkeiten gibt. Ob als Teil der Crew oder als Guide.

Eqi-Gletscher, GrönlandEqi-Gletscher, GrönlandWir machen uns auf den Rückweg, inklusive Abstecher über die Tundra und zu einem beeindruckenden Wasserfall. Natürlich kann ich mich mal wieder nicht an das Tempo der Gruppe halten und hopse in meinem ganz eigenen über den schmalen Grat aus Geröll.  Dementsprechend bin ich auch als erste wieder bei unseren Schwimmwesten und schlüpfe in die Gummistiefel.

Nach und nach treffen die anderen ein, aber ich habe das Gefühl, etwas stimmt nicht. Wo bleibt Brigitte, die doch sonst immer nur kurz hinter mir ist? Ich laufe zurück und sehe sie. Und ich sehe an ihrer Kleidung, dass sie gestürzt sein muss. Mir bleibt kurz das Herz stehen, hoffentlich ist sie okay. Das ist sie, zwar ist die Kamera leicht demoliert, der UV-Filter gesprungen und sie selbst ein bisschen geschockt, aber ganz tapfer macht sie sich zurück auf den Weg zum Schiff. Glück gehabt.

Eqi-Gletscher, Disko-Bucht, Grönland Unfall am Eqi-GletscherIch glaube, das ist es, was mich an der Arktis so fasziniert, so makaber das klingt: Ein kleiner Fehler, ein falscher Schritt, der zu Hause nicht viel bedeuten würde, und hier bist du verletzt, vielleicht tot. Meine Nerven vibrieren bei solchen Gedanken und jagen mir das Leben durch den Körper. Nie fühle ich mich so lebendig wie hier oben.

Zurück an Bord kämpfen wir uns durch das breiige Eisfeld des Fjords, immer wieder erschüttern Kollisionen das Schiff. Ich lasse die Beine über dem Bug baumeln und versuche, all das ganz bewusst wahrzunehmen. Die Wärme der Sonne über und des roten Stahls unter mir, die strahlend weißleuchtenden Eisberge, das türkisblaue Wasser und die Vibration der Maschine.Eqi-Gletscher, Grönland
Am Abend ankern wir wieder mal vor einer aufgegebenen Siedlung, diese war bereits Drehort für den Film „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Und jetzt wartet schon der nächste Adrenalinkick. Die Cape Race, dieses wunderbare Schiff, hat sogar eine Sauna. Die wird nach dem Abendessen aufgeheizt und zusammen mit Wolfgang, Robin, Jack und später Emmet mache ich es mir in dieser kleinen Höhle aus Zedernholz gemütlich.

Nachdem die Diskussion über das passende Outfit für dieses Vorhaben unter meinen Mitpassagieren bereits für Erheiterung sorgte, bin ich doch ganz froh, mich gegen die Freikörperkultur entschieden zu haben, ich wäre nämlich die einzige gewesen. Und auch wenn mir Sätze wie „Oh god, you smell so girly, move again“ und „You know, you’re very attractive and we haven’t seen a girl in a month“ durchaus schmeicheln, wir wollen es doch mal nicht übertreiben.

Nach dem ersten Saunagang heißt es natürlich: Abkühlen! Die Jungs haben den Kran, mit dem normalerweise die Zodiacs auf Deck gehoben werden, so ausgerichtet, dass ein Seil über die Bordwand baumelt. Mit dessen Hilfe schwingen wir uns ins Polarmeer. Wusstet ihr, dass Salzwasser einen tieferen Gefrierpunkt hat, als 0 Grad? Ich jetzt schon. Das Wasser ist kalt. Unglaublich kalt. Es ist so kalt, dass es sich wie tausend Nadelstiche auf der Haut anfühlt. Es presst mir beim Aufprall alle Luft aus den Lungen und als ich prustend auftauche und versuche, neuen Sauerstoff durch selbige zu jagen geht das einfach nicht. Ich kann nicht einatmen. Mein Körper steht unter Schock. Also mache ich mich schleunigst auf den Weg zur Leiter und sobald ich aus dem Wasser bin, kann ich auch wieder Luft holen.

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Gott, was für ein unglaublich berauschendes Gefühl. Hier stehe ich, klatschnass auf Deck, umgeben von verrückten, lachenden Idioten und wir haben nichts Besseres zu tun, als in den arktischen Ozean voller Eisberge zu springen! Can life get any better? Allerdings muss ich zugegeben, so hardcore wie Wolfgang bin ich dann doch nicht. Er geht ganz entspannt und langsam über die Leiter ins Wasser und sagt nachdem er wieder oben ist: „Ach, das reicht noch nicht als Abkühlung.“ Und steigt seelenruhig noch mal runter. Respekt, mein Lieber!

Wir huschen wieder in die Sauna, in der uns bald Kapitän Kim und später noch Expeditionsleiterin Elke Gesellschaft leisten. Zum Schluss gibt es noch einen Gemeinschaftssprung mit Robin, Emmet und Jack, den Sven glücklicherweise perfekt fotografisch festhält. Nach und nach gehen alle duschen und ins Bett. Am Ende sind nur noch Emmet und ich übrig und erzählen uns aus unseren sehr unterschiedlichen Leben, erst in der Sauna, später bei seiner Gute-Nacht-Zigarette auf dem Deck. Er erzählt mir ein bisschen von Nova Scotia und seinen Reisen, aber viel mehr reden wir über mich. Als ich um weiß der Geier wie spät ins Bett falle, weiß ich, dass Grönland einiges verändern wird.

Grönland-Reisetagebuch: Die Arktis ist mein Spielplatz

Reistagebuch:
15. bis 23. Juni 2017

Umrundung der Disko-Insel an Bord der MS Cape Race

20. Juni 2017
Der Anker geht runter, die Kette rasselt und wir sind in der Langebugt (Kangerdluk) angekommen. Damit haben wir jetzt bereits einen Großteil der Disko-Insel umrundet. Vor uns liegt ein schmaler Bergsattel und dahinter befindet sich der Eisfjord von Torssukatak. Den wollen wir uns heute ansehen, das heißt uns steht eine kleine Bergtour bevor. Aber ehe wir auch nur dazu kommen zu Frühstücken, beginnt ein unglaubliches Spektakel direkt vor der Cape Race.

Genau vor unserem Schiff verköstigen sich eine Buckelwal-Mutter und ihr Junges. Keine 30 Meter von uns entfernt. Sie scheuchen unzählige Fische auf, die an die Oberfläche schwimmen. Dann reißen die Wale ihre riesigen Mäuler auf und schlucken ganze Schwärme. Immer wieder tauchen sie auf, zeigen uns ihre Köpfe und Rücken und wir können uns gar nicht sattsehen an diesen beeindruckenden Tieren. Die Mutter ist zu groß um in der vergleichsweise flachen Bucht (Travis, der Erste Offizier, misst etwa 38 Meter) zu fluken, doch das Kleine zeigt uns mehrfach seine Schwanzflosse. Irgendwann ist die Show vorbei und die beiden ziehen langsam ihrer Wege.

Wir tun das auch und begeben uns an den Aufstieg des schmalen Bergsattels, der uns den Blick auf den Eisfjord versperrt. Aus den 100 angegebenen Höhenmetern werden doch ein paar mehr und um uns wehen die Nebelschwaden. Als wir nach einer spaßigen Kletterei oben ankommen, bin ich kurz ein bisschen enttäuscht. Kein grandioser Ausblick. Meh! Nur weitere Felshänge.

Andererseits hat es hier einen wunderschönen kleinen See, der malerisch zwischen den Steilwänden verborgen liegt. Also erstmal ein Gruppenfoto gemacht. Ich stelle die Kamera auf, drücke auf Selbstauslöser und renne los, um auch auf das Bild zu kommen. Der Rest der Gruppe geht mehr oder weniger fest davon aus, dass ich mir bei dem Gespurte eher den Hals breche. Aber ich doch nicht! Call me Bergziege! Nachdem wir dann aber doch noch den nächsten Buckel überqueren, sind alle Wünsche erfüllt: Da, viele Meter unter uns liegt der Eisfjord und erstreckt sich in die Ferne, bis das Auge ihn im Dunst nicht mehr erkennen kann. Tief unter uns schwimmen unzählige Eisberge auf dem tiefblauen Wasser. Kann ein Mensch eigentlich platzen vor Glück? Ausnahmsweise schaffe auch ich es mal, mich ruhig hinzusetzen und den Moment zu genießen. Aber natürlich nicht lange. Bald bin ich wieder auf den Beinen und kraxel ein bisschen den Abhang hinab. Ich kann es einfach nicht lassen, ich MUSS mich hier bewegen. Grönland ist so eine einmalige Chance, so ein Geschenk, dass ich alles sehen, anfassen, berühren und erfahren will. Während sich meine Mitpassagiere danach von unserem Ausflug erholen, schnobere ich also auf der Suche nach Beschäftigung durch die Küche. Emmet lädt mich belustigt ein, mit ihm Brownies zu backen, während Jack und Marko eine wohlverdiente Ruhepause einlegen und Kapitän Kim zu Mittag isst.

Es ist ein bisschen wie mit 7 Jahren in der Weihnachtsbäckerei: Ich bin von oben bis unten voll mit Mehl und Puderzucker, nasche ständig aus dem Schokoladenbeutel und könnte nicht mehr Spaß haben, während Emmet den Großteil der eigentlichen Arbeit macht. Dabei lachen wir immer wieder über unsere Verständigungsschwierigkeiten, denn meine Aufgabe ist es, ihm die Anweisungen aus dem amerikanischen Backbuch vorzulesen und mein diesbezügliches Fachvokabular lässt doch zu Wünschen übrig.Später an diesem Tag landen wir in Ritenbenk an, auch hier gibt es einige verlassene Häuser. Während ein Teil unserer Gruppe sich nach deren kurzer Besichtigung für eine Zodiac-Cruise entscheidet, kann ich mich von der wunderschönen Landschaft noch nicht losreißen. Ich wandere alleine über das sonnenbeschienene Alluttoq (Arve-Prinsens-Eijland) und hüpfe von Stein zu Stein. Hinter jeder Biegung wartet ein neues Abenteuer auf mich. Ein neuer grandioser Ausblick, ein fantastisch geformter Eisberg, eine niedliche Bucht mit Steinstrand. Plötzlich höre ich schnelle Schritte hinter mir. Ich habe kaum Zeit mich umzudrehen, als Robin, Emmet und Jack auch schon an mir vorbeirasen. Es dauert einen Moment bis ich begreife, was das sein soll. Trailrunning. Klar, wieso nicht? Wenn man tagelang auf einem Schiff arbeitet, hat man wahrscheinlich ein ziemliches Bewegungsbedürfnis. Trotzdem wirkt das Ganze so absurd, dass ich lachen muss: Drei Jungs trailrunnen nur im T-Shirt über eine Felsenküste in Grönland, im absoluten Nichts. Wo es gar keine Trails gibt. Im Vorbeilaufen laden sie mich ein, sie zu begleiten, aber ich winke grinsend ab. Ihre Freude und ihr Bewegungsdrang sind zwar einfach nur ansteckend, aber für Trailrunning habe ich dann doch nicht das Richtige an. Später treffe ich wieder auf Brigitte, die auch hier geblieben ist, und wir erkunden gemeinsam die leerstehenden Gebäude. Auch hier stoßen wir wieder auf die Jungs, die das Ganze zu ihrem Spielplatz machen und ihre nicht ganz unbeeindruckenden sportlichen Fähigkeiten zur Schau stellen. Hier ein paar Parcour-Sprünge, da ein paar Klimmzüge…Nichts gegen meine Grölnlandreisefreunde, aber ich bin doch ganz froh, auch ein paar Gleichaltrige um mich zu haben.

Und hey, spielen kann ich auch!

Grönland-Reisetagebuch: Lost Place Qullissat

Reistagebuch:
15. bis 23. Juni 2017

Umrundung der Disko-Insel an Bord der MS Cape Race

19. Juni 2017
Nach dem Frühstück bringt uns unsere Crew nach Qullissat (ausgesprochen Kuschlissatt), einer verlassenen Siedlung im Nordosten der Disko-Insel. In Grönland gibt es viele verlassene Siedlungen, was meist mit der dänischen Politk der 60er Jahre zusammenhängt. Durch das konservierende, kalte und trockene Klima der Arktis verrottet hier nur wenig und auch nach Jahren stehen die Häuser noch, als ob ihre Bewohner sie erst vor ein paar Monaten verlassen hätten. Die Arktis braucht lange, um sich von solchen Wunden zu erholen und die Spuren der Zivilisation zu tilgen.

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Grönland-Reisetagebuch: Die Tundra und das Inuksuk

Grönland Rosas ReisenTundra

Reistagebuch:
15. bis 23. Juni 2017

Umrundung der Disko-Insel an Bord der MS Cape Race

18. Juni 2017
Über Nacht hat uns unser Kapitän Kim in den Kuanerssuit suvdluat gebracht, einen langen, eisfreien Fjord. Nach dem Frühstück begeben wir uns mit den Zodiacs an Land. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei das Ufer nicht weit entfernt, doch nachdem es einfach nicht näherkommt, die Cape Race hinter uns aber immer kleiner wird, dämmert mir, wie riesig der Fjord sein muss. Am Ufer wollen wir zuerst ein paar Wasserfälle erkunden und uns dann auf die Suche nach warmen Quellen machen, die für eine ganz besonders üppige Vegetation sorgen. Querfeldein geht es los über die Tundra.

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Grönland-Reisetagebuch: Zwischen Fußballfeldern, Wasserfällen und Walen in Qeqertarsuaq

Groenland-Rosas-Reisen-Qeqertarsuaq

Reistagebuch:
15. bis 23. Juni 2017

Umrundung der Disko-Insel an Bord der MS Cape Race

17. Juni 2017
Um sechs Uhr werde ich vom Geklapper der Teller und des Bestecks neben mir wach. Unsere Crew bereitet das Frühstück vor. Noch etwas verschüchtert schleiche ich mich an Jack, Emmet und Marko vorbei zur Dusche und wieder zurück und mache mich fertig. Man kann sich auf der Cape Race sogar die Haare föhnen, welch ein Glück! Schließlich möchte man auch in der Arktis gut gestylt zum Frühstück, nech? Vor allem, wenn man dazu jedes Mal an den einzigen Menschen U30 an Bord vorbei muss.

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