Souvenirs auf Reisen – Von Klingen, Ketten und Klebeflaggen

Roach vom UrbanRoachBlog veranstaltet ihre erste Blogparade und ich wusste gleich, dass ich dabei sein möchte. Denn es geht um Souvenirs. Welche Erinnerungen nehme ich von meinen Trips mit? Verstauben bei mir Städtemagneten am Kühlschrank? Oder vielleicht niedliche Porzellanfiguren in der Vitrine?

Äh…nein. Es sind Messer. Ich hatte schon immer ein gewisses Faible für Waffen, obwohl ich Vegetarierin und Pazifistin bin. Trotzdem schieße ich Bogen, Luftgewehr, Softair und was weiß ich nicht noch alles. Aber Messer haben einen besonderen Platz in meinem Herzen. Und auch in meiner Haut. Meine rechte Hand zieren gleich zwei Narben. Die eine stammt von meinem ersten Taschenmesser, das ich zu meinem 7. Geburtstag bekommen habe, die andere von meinem völlig verblödeten Versuch, eine Farbdose mit einem Messer zu öffnen.

Messer – Souvenirs mit praktischem Nutzen

Und trotz diverser schmerzhafter Erfahrungen sind Messer mein liebstes Reisesouvenir. Denn Messer sind fast so alt, wie die Menschen selbst und fast jede Kultur hat eine eigene Form oder Art von Messern. Darüber hinaus ist es nicht einfach nur ein Mitbringsel, das im Schrank vergessen wird, sondern es hat einen praktischen Nutzen.

Original finnische Messer von Marttini

Angefangen hat alles auf meiner ersten längeren Reise in die Arktis, nach Finnisch-Lappland. Dort läuft jeder, der sich in der Natur bewegt, mit einem Messer am Gürtel herum und da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Es wurde ein doch noch recht bescheidenes Modell aus der traditionell finnischen Messerschmiede Marttini.

Das Ulu, Messer der Inuit

Weiter ging es in Alaska, schon lange Land meiner Träume. Nicht zuletzt waren die ganzen Geschichten, Bücher und Romane, die ich über „The last frontier“ gelesen habe der Grund dafür. Und daher kannte ich auch bereits vorher das Ulu, ein sichelförmiges Messer, das die Inuit zum Häuten und Schaben nutzen, aber auch um Grassoden für Sommerhäuser zu schneiden.

Klassiker: Schweizer Taschenmesser von Victorinox

Mein erstes Messer und auch mein zuletzt erworbenes sind die Klassiker der Messerszene: Schweizer Taschenmesser von Victorinox. Allerdings stammt nur letzteres wirklich aus der Schweiz und ich bin stolz ein Schweizer Soldatenmesser von seinem ehemaligen Besitzer geschenkt bekommen zu haben. Der Unterschied zwischen Offiziers- und Soldatenmesser? Korkenzieher oder Flaschenöffner! 😀

Schmuck als Souvenir: Ein Eisbär an der Kette

Trotz allem kaufe ich nicht auf jeder Reise ein Messer und wenn es sich mal nicht ergibt, habe ich sozusagen zwei Ausweichmöglichkeiten. Die erste ist allerdings sehr begrenzt und fast an ihrer Fassungsgrenze angekommen. Es handelt sich um silberne Kettenänhänger. Ständiger Begleiter an meinem Hals sind: Ein Schneekristall aus Finnland, ein Herzanker aus Südfrankreich, ein Eisbär aus Spitzbergen und eine Walflosse aus Alaska.

Kleben, bügeln oder nähen: Patches mit Flaggen

Da ich allerdings zukünftig nicht von zwei Kilo Silber zu Boden gezogen werden will, gibt es noch eine dritte Souvenirart, der ich hoffnungslos verfallen bin: Patches! Auf jeder Reise versuche ich vor Ort einen Aufnäher/-kleber der jeweiligen Landesflagge zu erwerben und damit meine Koffertasche zu verzieren. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich sie für eine Reise aus dem Schrank holen kann, und die Flaggen darauf machen das Gefühl noch besser!

Was ist für euch ein Must Have auf Reisen? Woran könnt ihr nicht vorbeigehen und welche Geschichte steckt dahinter? Ich finde das Thema sehr spannend und freue mich über jeden Kommentar.

Weitere Artikel der Blogparade findet ihr unter: https://urbanroachblog.net/2019/07/19/blogparade-souvenirs/

3 Gedanken zu “Souvenirs auf Reisen – Von Klingen, Ketten und Klebeflaggen

    1. Hab ich auch gehört. 😀 Ich glaube, ich hatte da auch mal Vorschläge an meine Kontaktperson geschickt. Sind die denn auch in Farbe möglich? 😉

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