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	<title>Roadtrip Schweden &amp; Norwegen Archive - Rosas Reisen</title>
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	<title>Roadtrip Schweden &amp; Norwegen Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>Abenteuer Trolltunga &#8211; Tipps zum Aufstieg auf Norwegens berühmte Felsspitze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2022 06:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Ich habe Angst vor der Trolltunga. Nicht nur Respekt, sondern wirklich ein bisschen Angst. Die berühmte Felsformation thront 700 Meter über dem Stausee Ringedalsvatnet und liegt in Südnorwegen in der Nähe der Stadt Odda. Sie ist das perfekte Foto-Motiv, beliebter Toruisten-Hotspot und steht schon lange auf meiner Bucket-List. Bin ich fit genug für die Trolltunga? Aber: Man muss 27 Kilometer wandern, um hin und zurück zu kommen und dabei knapp 1200 Höhenmeter bewältigen. Dadurch, dass ich meinen Freund diesen Sommer auf vielen seiner Rucksack-Märsche begleitet habe, bin ich leidlich fit, aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal 27 Kilometer am Stück gelaufen bin. Kann ich das überhaupt? Ein Blick auf die Seite des norwegischen Tourismusverbandes lässt mein Herz weiter sinken. Dort werden 10 bis 12 Stunden für die Tour veranschlagt und es wird eindringlich gewarnt, diese nicht mit der falschen Ausrüstung oder in unfittem Zustand zu versuchen. Schließlich hat die Bergrettung auch so genug zu tun. Zudem ist uns das Wetter seit wir in Norwegen sind wirklich nicht hold, es regnet und regnet und regnet und so nass, wie ich auf der Wanderung zum Preikestolen geworden bin, kann so ein Abenteuer im Gebirge schnell gefährlich werden. Von wo starten wir die Wanderung? Und es gibt noch ein Argument, das dagegen spricht: Es ist verdammt teuer. Wandern? Teuer? Ja, die Norweger lassen sich ihre spektakuläre Natur nämlich was kosten. Es gibt mittlerweile drei Parkplätze, von denen man die Wanderung starten kann. Von P1 sind es 40 Kilometer für Hin- und Rückweg, von P2 die besagten 27 und vom neu angelegten P3 nur noch 20. Doch je näher man mit dem Auto ans Ziel fährt, umso teurer werden die Parkgebühren und die Maut. Alle Infos dazu findet man übrigens unter trolltunga.com. Aber&#8230; Ja, aber. Ich möchte so gerne da hoch. Ich möchte das schaffen. Planung und Tipps für das Abenteuer Trolltunga Das richtige Mind-Set: Zusammenbleiben! Also fange ich an, zu planen. Als erstes steht ein ernstes Gespräch mit meinem Freund an. Denn es ist durchaus schon vorgekommen, dass der Herr mir schnellen Schrittes bergauf davoneilt, weil ich ihm zu langsam bin, zum Beispiel in Wales bei unserer Besteigung des Snowdon. Das will ich für die Trolltunga auf jeden Fall ausschließen. Er verspricht mir hoch und heilig, dass wir zusammenbleiben und er mir nicht davonrast. Kein unnötiges Gepäck mitschleppen Als nächstes sichten wir unsere Ausrüstung und beschließen, dass mein Freund hier keine 20 Kilo Ballast mitnimmt. Er trainiert nämlich eigentlich für einen Lehrgang und schleppt daher immer unser beider Proviant, Ausrüstung und viel Zusatzgewicht mit. Das ist mir für die Trolltunga aber zu heikel. Wir nehmen nur das mit, was wir brauchen. Dieses Mal packe ich auch meinen eigenen Rucksack, statt ihn meine Sachen tragen zu lassen. Das ist mir einfach lieber, denn sollte einem von uns etwas passieren, hat der andere noch sein Gepäck und kann unabhängig Hilfe holen. Ausrüstung: Warme, trockene Kleidung &#38; Proviant Was packe ich nun in die Rucksäcke? Zunächst einmal einen kompletten Satz trockene und warme Kleidung, die wasserdicht in einen Packsack gestopft wird. Dann ausreichend Wasser und Proviant, um im Zweifel auch eine Übernachtung da oben zu überstehen. Ich packe Brote, Äpfel, Müsliriegel und etwas Schokolade ein. Dazu kommen Wasser, Saft und Tee in der Thermoskanne. Mütze, Buff und Handschuhe wandern ebenso in den Rucksack, wie die Fotoausrüstung und das Erste-Hilfe-Set aus dem Auto. Hinzu kommen kleinere Gegenstände wie Messer, Stirnlampe und Feuerzeug. Als das alles geschafft ist, fühle ich mich schon deutlich sicherer. Volle Akkus und früher Start Nun werden über Nacht noch alle Akkus von Smartphones und Kamera voll aufgeladen und der Wecker auf 6 Uhr gestellt. Wir verbringen die Nacht auf einem kleinen Parkplatz in der Nähe von Odda um Kosten zu sparen. Bis wir dann am nächsten Morgen gegessen haben, der Camper abgebaut ist und wir losfahren, vergeht ja schon ein bisschen Zeit und ich möchte auf jeden Fall um 8 Uhr loslaufen. Im September ist es in dieser Gegend Norwegens etwa 12 Stunden hell und so schöpfen wir das maximal aus und haben etwas Puffer. Denn im Dunkeln möchte ich nicht über das Hochplateau stolpern. Langsam freue ich mich richtig auf die Wanderung und glaube, alles verantwortungsbewusst vorbereitet zu haben. Wir gehen früh schlafen, um am nächsten Morgen fit und ausgeruht zu sein. Die Wanderung zur Trolltunga Erster Abschnitt: Von P2 zum Startpunkt Alles klappt gut und tatsächlich schließen wir um 8 Uhr unseren Camper ab, schultern unsere Rucksäcke und begeben uns auf die erste Etappe. Die schlängelt sich in Serpentinen 400 Meter hoch. Leider sind es 3,5 Kilometer, die wir auf der Straße laufen müssen. Denn als P3 angelegt wurde, haben die Norweger den ursprünglichen Wanderweg platt gemacht. Wir werden also bei unserem Aufstieg ständig von Autos und Shuttlebussen überholt. Dafür regnet es aber kaum und ich bin guter Dinge. Es macht außerdem Spaß zu sehen, wie der Parkplatz mit jeder Wegkehre weiter unter uns zurück bleibt und unser Toyota Crosscamp &#8220;Fetti&#8221; immer kleiner wird. Wir kommen dank Asphalt zügig voran und bald haben wir den richtigen Einstieg auf den Wanderweg erreicht. Es geht los! Zweiter Abschnitt: Über das Hochplateau Zunächst geht es relativ flach über eine Hochebene mit Tümpeln und Grasflächen, auf der vereinzelt sogar noch Hütten und Häuser stehen. Wieder einmal denke ich mir, dass September wirklich kein schlechter Monat für diese Reise ist. Ja, das Wetter ist oft mies, aber die herbstlichen Farben, das gelb verfärbte Gras, die Nebelschwaden, das gibt der Umgebung hier schon eine mystische und erhabene Atmosphäre. Außerdem sind hier immer noch relativ viele Leute unterwegs, da möchte ich gar nicht wissen, wie das im Hochsommer ist. Als ich mir diese Leute genauer anschaue, muss ich doch auch über mich lachen. Hier stehe ich mit meinen tollen Wanderschuhen, der Regenjacke, dem ergonomischen Rucksack und all meiner Vorbereitung. Und an wem laufe ich vorbei? An Damen in Lederleggins und leuchtend weißen Turnschuhen mit perfekt sitzendem Make-Up trotz Nieselregen; an Jungen in Jogginghosen mit Bauchtaschen und Sweatshirt;. an Menschen, die Jutebeutel oder Plastiktüten dabei haben, Schuhe ohne Profil und definitiv keinen Regenschutz. Was hab ich mir mal wieder für Sorgen gemacht! Andererseits hatte ich ja schon erwähnt, dass die Norweger not amused davon sind, wie oft Leute vom Berg gerettet werden müssen. Und so ziehe ich festen Schrittes an den anderen Wanderern vorbei, zumindest in dem Glauben, alles unternommen zu haben, was in meiner Macht steht, damit das mir nicht passiert Dritter Abschnitt: Rauf, rauf rauf &#8211; Immer schön die Treppe rauf Als nächstes kommt einer der ersten steileren Anstiege über eine Steintreppe. Sorge, dass man irgendwie den Weg verlieren könnte, braucht man übrigens nicht haben. Erstens ist der Weg recht offensichtlich, zweitens aber auch immer gut markiert und es finden sich häufig Wegweiser. Die Treppe ist nicht ohne, zumal die Stufen zum Teil etwas rutschig und eher für Trolle gemacht zu sein scheinen. Aber auch dieser Anstieg ist überschaubar und wenn man oben ist, öffnet sich der Blick auf die nächste Ebene. Diese ist schon deutlich felsiger und in der Ferne erheben sich jetzt schneebedeckte Gipfel. Wir kommen gut voran und mein Selbstbewusstsein, diese Wanderung zu schaffen, wächst. Und&#8230; es ist so schön hier. Es ist so unglaublich atemberaubend unfassbar schön! Vierter Abschnitt: Zweites Plateau Wir passieren mehrere Wasserflächen und auch eine der beiden Schutzhütten, die sich auf dem Wanderweg befinden. Im zunehmenden und recht schneidenden Wind zittern die letzten flauschigen Büschel des weißen Wollgrases und ich bin froh, Mütze und Handschuhe auspacken zu können. Denn obwohl der Aufstieg mich ins Schwitzen gebracht hat, merkt man jetzt langsam die Höhe und den Abfall der Temperaturen. Die Wolkendecke ist zwar dicht, wärmt aber nicht wirklich und die Luft ist zudm recht feucht. Mein Freund war von Anfang an überzeugt, dass wir deutlich schneller sein würden, als vom Tourismusverband angegeben und als ich die immer kürzer werdenden Distanzen auf den Wegweisern zur Trolltunga lese, macht sich leise Euphorie breit. Es ist immer noch Vormittag und wir haben schon einen Gutteil der Strecke geschafft. Jetzt glaube ich dran: Ich werde die Trolltunga sehen! Fünfter Abschnitt: Entlang des Ringedalsvatnet Wir laufen jetzt mit Blick auf die Abbruchkante und plötzlich ist da dieses strahlende, tiefe Blau, das einen fantastischen Kontrast zu dem Gelb der Gräser bildet. Tief unten sehen wir den Ringedalsvatnet, den Stausee, über den auch die Trolltunga ragt. Links von uns fließen kleine Wasserfälle den Bergkamm herab, rechts schlängelt sich der See wie eine riesige, blaue Schlange durchs Gebirge. Es fällt mir schwer, diese Landschaft so zu beschreiben, dass ich ihr gerecht werde, aber ich denke &#8220;episch&#8221; ist ein ganz guter Anfang. Sechster Abschnitt: Über Felsen zum Fels Irgendwann biegt der Pfad dann aber doch ab und man verliert das Wasser aus den Augen. Nun geht es noch ein letztes Mal auf und ab über Felsen, durch kleine Schluchten und über hölzerne Brücken. Der Verkehr wird nun dichter und die Kilometerangaben auf den Wegweisern werden zum Countdown. 3&#8230;2&#8230;1. Wir sind da! Und es ist gerade mal 12 Uhr mittags. Ein fettes Grinsen schleicht sich auf meine Gesicht. Aber wo ist denn jetzt die Trolltunga? Ah, da! Man muss noch mal ein kleines Stück nach unten klettern, um auf den Felsvorsprung zu gelangen. Und man muss&#8230;warten. Denn wir sind nicht die Einzigen, die es geschafft haben und die meisten wollen natürlich ein Beweisfoto. Mein Freund sieht mich nur ungläubig an. &#8220;Ich werd mich da bestimmt nicht anstellen!&#8221;, packt Pfeife und Mittagessen aus und verzeiht sich in eine ruhigere Ecke, während ich geduldig Tourist um Tourist abwarte, der auf den Felsen klettert und sich fotografieren lässt. Ehrlicherweise würde ich auch lieber irgendwo sitzen, den Ausblick genießen und mit heißem Tee auf unseren Erfolg anstoßen, aber natürlich will ich auch das olle Foto. Riskante Manöver auf der Trolltunga &#8211; Muss das sein? So vergeht eine halbe Stunde, in der ich mich doch immer wieder über meine Mitmenschen wundern muss. Klar, ich nehme das mit der Sicherheit vielleicht ein bisschen zu ernst, aber euch ist schon klar, dass es da 700 Meter nonstop nach unten geht? Und dass schon mal jemand gestorben ist, weil er den Halt verloren hat? Warum muss man riskante Manöver auf der Trolltunga veranstalten, warum sich so nah es geht an den Rand setzen, die Beine baumeln lassen, sogar Kinder anweisen, sich dort zu platzieren? Irgendwann ist es dann aber soweit, nachdem die Familie vor mir sicherlich 15 Minuten gebraucht und sich in jeder denkbaren Konstellation und Pose hat fotografieren lassen. Ich versuche, meine gute Laune nicht zu verlieren und bin froh, als ich auf die Felsspitze kann. Mein Herz beginnt seinen Takt zu beschleunigen, als ich die Metallsprossen der kurzen Leiter loslasse, mich an den anderen Leuten vorbeischiebe und den Fuß auf diesen trotz allem magischen Ort setze. ich versuche aber, einen gleichmäßigen Abstand zu den Rändern zu halten und um nicht noch mehr Stau zu verursachen, lasse ich nur schnell zwei Fotos machen und klettere dann wieder hoch. Den Ausblick habe ich ehrlicherweise nicht mal wahrgenommen. Nun komme ich auch endlich zu einer kleinen Picknickpause und dazu, das Felsplateau etwas zu erkunden. Mein Freund und ich finden schließlich noch einen Punkt, an dem niemand ansteht, der Ausblick mindestens genauso faszinierend ist und wo man nicht den Kopf über seine Mitmenschen schütteln muss. Mein liebenswürdiger Freund hat seine Pause nämlich genutzt, um zu recherchieren (Handyempfang ist hier oben gar kein Problem), wie lange man bei 700 Metern fällt. Die Antwort: 11 Sekunden. &#8220;Da ist genug Zeit darüber nachzudenken, dass das eine ganz doofe Idee war&#8221;, lautet sein trockener Kommentar. Und irgendwie hat er recht. Ich verstehe das ja, wirklich. Auch ich wollte ein cooles Foto. Aber man kann das doch auch ohne Risiko machen. Und wenn Eltern nichts sagen, wenn der Sohn die Tochter zum Spaß an der Kante schubst, krieg ich innerlich die Krise! Trolltunga &#8211; Der Weg ist das Ziel Nachdem wir unseren Proviant reduziert haben, packen wir unsere Sachen und begeben uns auf den Rückweg. Es ist jetzt 13 Uhr, genügend Zeit, um einen entspannten Abstieg zu...</p>
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		<title>Die schönsten Wasserfälle in Südnorwegen: Ein Versuch</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 06:39:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Norwegen eins im Überfluss hat, dann sind das spektakuläre Wasserfälle. Und so gehört zu einem Roadtrip durch Südnorwegen natürlich auch das Bestaunen der herabstürzenden Wassermassen. Aber mein Freund und ich wären nicht wir, wenn dabei alles glatt ginge. Kommt mit auf eine kleine Wasserfall-Tour! Der hohe Wasserfall: Langfossen Dank der guten Tipps von Tommy (schaut mal bei ihm vorbei für weitere Norwegen-Infos!), ist der erste Wasserfall auf unserer Liste der Langfoss. Wir sind von Stavanger und dem Preikestolen auf dem Weg Richtung Odda, denn dort wollen wir die Trolltunga besteigen. Und da Norwegen eben Norwegen ist, liegen solch spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie der Langfossen einfach auf der Strecke. Das ist natürlich aber auch durch die Geografie des Landes gegeben. Durch die steilen Fjorde führen die Straßen meist unten am Wasser entlang und hier münden eben auch die Wasserfälle. Der Langfossen hat eine Fallhöhe von etwa 600 Metern, das ist von der Straße aber kaum zu erahnen. Er liegt am Åkrafjord. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte entweder eine Rundfahrt auf dem Fjord unternehmen, oder zur Spitze des Wasserfalls wandern, denn Google verrät mir, dass sich das wirklich lohnt. Wir haben leider nicht ganz so viel Zeit, nehmen uns aber trotzdem eine Stunde, um den Wasserfall und die Umgebung zu genießen. Der Zwillingswasserfall: Låtefossen Fährt man nach Norden und verlässt die E134, an der der Langfossen liegt, und biegt nach links auf die 13 ab, wartet das nächste Highlight Südnorwegens schon direkt hinter Skare: Der Låtefossen! Und der ist ehrlicherweise noch schöner, als der Langfossen, auch wenn er nicht ganz so hoch ist. Er hat &#8220;nur&#8221; eine Fallhöhe von ca. 165 Metern. Aber es handelt sich um einen Zwillingswasserfall, sozusagen zwei zum Preis von einem! Und statt durch eine lieblose Betonmauer in einen Fjord zu laufen, rauscht er durch eine hübsche, steinerne Bogenbrücke in einen rasch über die Steine springenden Fluss.. Am Parkplatz gibt es wunderschöne Picknickmöglichkeiten, von denen man den Blick durch das Tal schweifen lassen kann. Das wild gurgelnde Wasser, die hohen dunklen Bäume, all das erinnert mich an Alaska. Nachdem wir eine kleine Pause mit Snacks eingelegt haben, erkunden wir die Umgebung. Links der Wasserfälle führt ein kleiner, überwucherter Pfad den Hang hinauf, doch leider verliert er sich bald und jeder weitere Aufstieg würde eine gefährliche Kletterpartie bedeuten. So klettern wir wieder hinunter und versuchen unser Glück stattdessen auf der rechten Seite des Låtefossen. Und hier treffen wir zuerst auf den&#8230; Der Wasserfall nebenan: Espelandsfossen Wie ich schon sagte: Norwegen hat spektakuläre Wasserfälle im Überfluss. Mein Freund formuliert es so: &#8220;Ganz ehrlich, in Deutschland würde ein einziger solcher Wasserfall für Touristenmassen sorgen, man würde ihn einzäunen, teuren Eintritt verlangen und es wäre der Mega-Hotspot. Und hier, hier ist einfach an jeder Ecke so ein Wasserfall und alle schöner, als man sich denken könnte.&#8221; Und Recht hat er. Denn direkt gegenüber des eindrucksvollen Zwillingswasserfall Låtefossen liegt der Espelandsfossen. Vielleicht nicht ganz so bombastisch, nichtsdestotrotz aber wert, stehen zu bleiben, zu staunen und Fotos zu machen. Hier findet sich auch ein Weg, der am Låtefossen hinauf führt und von dem man immer wieder tolle Ausblicke auf den Espelandsfossen hat. Spektakuläres Nichts: Vøringsfossen Das Beste kommt zum Schluss, zumindest hatten wir das so geplant. Am Ende unserer Wasserfall-Tour soll der 183 Meter hohe Vøringsfossen stehen. Er liegt am Westrand der Hardangervidda und fließt in Stufen den Hang herab. Zumindest habe ich das gehört. Wir wollen zum Fossatromma fahren und von dort die 4 Kilometer zum Vøringsfossen laufen. Das Tal, durch das wir fahren, ist ein Obstanbaugebiet und überall am Straßenrand kann man Äpfel, Birnen oder Pflaumen kaufen. Wir biegen ab in den Hardangerfjord und staunen über die abenteuerlichen Meisterwerke der Ingenieurskunst: Tunnel, die übereinander und kreuz und quer führen und sogar ein im Fels gelegener Kreisverkehr. Bald steigt das Gelände an, wird schroffer und der Herbst färbt die Bäume, Nebelschwaden geben dem Ganzen eine mystische Atmosphäre und es regnet ausnahmsweise mal nicht! Als wir nach etwa einer Stunde Fahrt an unserem Ziel ankommen, wartet aber die erste Enttäuschung auf uns: Das Gelände um den Fossatromma ist bis 2023 wegen Bauarbeiten gesperrt. Also fahren wir direkt weiter zum Vøringsfossen. Auf dem Weg dorthin wird der Nebel dichter und dichter und als wir ankommen, ist er so dicht, dass man nur wenige Meter Sicht hat. Und so sehen wir&#8230;nichts. Aber wir hören das Tosen des Wasserfalls im Tal. Wir überlegen, im Café des Hotels, das sich hier oben am Parkplatz befindet, einen Tee zu trinken und auf besseres Wetter zu warten, doch das Schicksal will uns diesen Wasserfall einfach nicht gönnen: Das Café ist nicht geöffnet. Nun gut, man muss einsehen, wenn man geschlagen ist. Und es ist ja nicht so, als ob wir nicht genug schöne Wasserfälle zu Gesicht bekommen hätten!</p>
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		<title>Über dem Nebelmeer: Wanderung auf den Preikestolen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 13:59:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als wir uns für einen Roadtrip mit dem Camper durch Norwegen entschieden haben, da war uns auch sofort klar: Wir wollen auf den Preikestolen. Und nachdem wir hunderte Kilometer durch Südnorwegen gefahren sind, stehen wir nun auf dem Campingplatz und unser Abenteuer beginnt. Der Preikestolen (zu dt.: Predigtstuhl oder Kanzel) ist eine kantige Felsformation,die über 600 Meter zum Lysefjord abfällt und die Aussicht ist sagenhaft. Habe ich gehört. Denn ich befürchte, dass sie für uns eher hörensagenhaft bleibt. Warum? Weil der Himmel tut, was er die letzten Tage unablässig getan hat: Er schüttet Wasser auf uns herab. Start am Campingplatz Preikestolen Camping AS Nichtsdestotrotz schnüren mein Freund und ich die Wanderstiefel und machen uns frohgemut auf den Weg. Da wir Fetti, unseren Camper nicht abbauen wollen, liegen knapp 16 Kilometer vor uns, zunächst 4 davon auf der Landstraße zum Startpunkt der Wanderung, dann noch einmal 3,8 auf den Preikestolen hinauf. Uns erwarten ab dem Parkplatz 330 Höhenmeter, aber auch schon vorher geht es kontinuierlich etwa 300 Höhenmeter bergauf. Und dabei regnet es. Und es regnet. Und regnet. Das Wasser tropft von meiner Kapuze, läuft mir über den Rücken und versickert im Bund meiner Wanderhose. Ich gebe zu, in Stavanger habe ich mich noch über meinen Freund lustig gemacht, der keine Regenjacke hat, heute muss ich feststellen, dass meine Regenhose auch nicht mehr das hält, was sie mal versprach. Noch bevor wir den eigentlichen Wanderweg erreichen, bin ich untenrum pitschepatschenass. Und zwar bis auf die Unterwäsche. Mein Wandermotto seit diesem Tag lautet: Wenn die Unterhose nicht nass ist, geht es eigentlich. Preikestolen bei Regen? Ja! Ich gestehe, dass ich mir im Vorfeld schon ein bisschen Sorgen wegen des Wetters gemacht habe. Was, wenn ich die ganze Zeit friere? Oder krank werde? So während eines Camper-Roadtrips, an dessen Ende knapp 600 Kilometer Fahrt warten, die ich ganz allein bewältigen muss&#8230;Lohnt sich der Preikestolen im Regen überhaupt? Und dann wird mir mal wieder klar, dass ich in viel zu engen Bahnen denke. Ich bin hier in Norwegen, jetzt, heute. Ich habe die Chance, das Privileg dieses Naturwunder zu sehen, was so bald bestimmt nicht nochmal möglich ist. Und da lasse ich mich von ein bisschen Wasser abschrecken? Nee. Und was soll ich sagen? Ich bin zwar jetzt schon klatschnass, aber das ändert nichts. Ich will da hoch! Als wir den Wanderparkplatz erreichen, beginnt der eigentliche Aufstieg. Trotz miesem Wetter sind wir bei weitem nicht allein und teilen uns den steinigen Pfad mit anderen Touristen. Ich befürchte, dass es hier bei gutem Wetter wie auf einer Autobahn zugegangen wäre. Mittlerweile bestaunen jedes Jahr 300.000 Besucher die berühmte Sehenswürdigkeit, was Naturschützer kritisch sehen. Aber wie immer, wenn ich so etwas schreibe, bin ich ja teil des Problems, denn auch ich stapfe den gut ausgeschilderten Pfad entlang, in der Hoffnung, am Ende eine spektakuläre Aussicht genießen zu können. Zuerst geht es steil bergauf, dann folgen wir dem Weg über hölzerne Bohlen durch lichte Waldlandschaften und sumpfiges Gelände. Fotos bei Regen? Schwierig! Kurz darauf wird die Landschaft felsiger und zwischen Geröllblöcken erspähe ich immer wieder kleine Wasserflächen. Mein Bloggerherz weint ein bisschen, denn immer, wenn es ein bisschen weniger regnet hole ich die Kamera heraus. Als ob der Wettergott nur darauf gewartet hat, lässt er dann nochmal richtig Wasser runter, so dass ich mein teures Gerät schnell wieder in Sicherheit bringe. Murks. Es geht noch einmal um eine schmale Kurve am Hang entlang und da ist er: Der Preikestolen. Zumindest vermute ich das. Denn hier tummeln sich Menschen und machen Fotos. Sehen kann man allerdings nichts. Denn der Nebel füllt den Fjord und um uns herum ist nichts als weiß. Dennoch stellen wir uns brav für das obligatorische Foto an und wir haben Glück in doppelter Hinsicht. Erstens hat der deutsche Wanderer, dem ich die Kamera in die Hand gedrückt habe, viel Geduld, zweitens kann er gut fotografieren und drittens reißt die Wolkendecke doch ein kleines bisschen auf, so dass wir die Ausmaße des Preikestolens doch noch erahnen können. Das hält aber nur wenige Sekunden an und dann regnet es von Neuem. Eine längere Pause ist deswegen hier oben für uns nicht drin, um nicht noch weiter auszukühlen und so machen wir uns bald wieder an den Abstieg. Im Eiltempo stapfen, hüpfen, springen und schlittern wir als den Berg herunter, denn ich träume schon von einem Tee und einer heißen Dusche. Empfehlung: Preikestolen Camping AS Als wir nach ein paar Stunden endlich wieder den Campingplatz näher kommen sehen, hört es auf zu regnen und der Himmel reißt auf. Ich fühle mich leicht&#8230;verarscht. Während mein Freund ganz enthusiastisch versucht, seine nassen Wandersachen in dem fahlen Sonnenlicht zu trocknen, verlasse ich mich doch lieber auf die Standheizung in unserem Camper. Und laufe dann rüber zu den Duschen. Hier möchte ich eine ganz große Empfehlung für Preikestolen Camping AS aussprechen. Die Waschräume sind nicht nur riesig und gut durchdacht, sondern man könnte sogar Kleidung waschen und trocknen. Es gibt genügend Waschbecken und Steckdosen und diese sind durch Wände voneinander getrennt, sodass man auch beim Augenbrauenzupfen oder der Katzenwäsche Privatsphäre genießt. Und das Beste: Das heiße Wasser unter der Dusche ist nicht begrenzt. Zudem ist der Platz wirklich schön, an jedem Stellplatz gibt es Strom und fließend Wasser. Das Gelände ist weitläufig und im September schon gar nicht mehr komplett geöffnet. Es gibt außerdem schöne Aufenthaltsräume, WIFI auf dem gesamten Gelände, das tadellos funktioniert und eine Snackbar, an der man sich mit Süßigkeiten versorgen kann. Das Ganze hat mit 430 NOK pro Nacht zwar einen stattlichen Preis, aber wie wir im Verlauf unseres Trips noch lernen werden, geht es auch deutlich teurer mit deutlich weniger Komfort. Als ich frisch geduscht und geföhnt zum Camper zurücklaufe, wo schon der Tee auf mich wartet, bin ich einfach nur froh, dass ich mich von meinen ewigen Zweifeln nicht habe abhalten lassen. Der Preikestolen war schon ein Erlebnis der besonderen Art!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/norwegen-wanderung-preikestolen/">Über dem Nebelmeer: Wanderung auf den Preikestolen</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Norwegen im Regen: Tipps für einen Besuch in Stavanger</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 06:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich sind wir in Norwegen! Unser Roadtrip im Camper-Van hat uns zuerst nach Schweden geführt, zum Wandern im Kullaberg Naturreservat und zum Kanu fahren auf der Rönne in Skane. Doch nun haben wir die Grenze überquert und freuen uns auf dieses wilde, wunderschöne Land. Denkste. Denn während hinter uns die Sonne verschwindet, brauen sich über uns dichte Regenwolken zusammen, die uns ab sofort bis zum Tag unserer Abreise verfolgen werden. Und so fällt unser erstes Highlight in Südnorwegen buchstäblich ins Wasser. Ich hatte mir die Holzrutschbahn bei Tømmerrenna rausgesucht, eine hölzerne Rinne, in der früher geschlagenes Holz transportiert wurde. Lumberslide und Übernachtungsmöglichkeiten unterwegs Hier wollte ich gerne eine kleine Wanderung mit Blick auf den Wasserfall Urfossen und den anschließenden Venneslafjorden machen und mich in Holzfällerfantasien ergehen. Leider macht das im strömenden Regen aber gar keinen Spaß und so steigen wir nur kurz aus unserem Camper aus, laufen über die Brücke und werfen einen Blick auf die eigentlich so hübsche Szenerie. Es ist doppelt schade, denn direkt am Wasserfall befindet sich ein wunderschöner winziger Parkplatz, auf dem man mit Campern stehen darf. Hier abends zu sitzen, zu essen und die Aussicht zu genießen wäre wundervoll gewesen. Da uns aber schon das Wasser von den Hutkrempen rinnt und in den Nacken läuft, entscheiden wir uns schnell für die Weiterfahrt. Wir entschließen uns, soviel Strecke wie möglich zu bewältigen und dabei Kurs auf Stavanger zu halten. Wir lassen Kristiansand südlich hinter uns zurück und fahren bis Flekkefjord. Hinter dem Friedhof, sozusagen unter der Schnellstraße gibt es einen großen Parkplatz, von dem ich glaube, dass es niemanden stört, wenn wir dort eine Nacht stehen. Tetris und Indoor-Abendessen Als wir ankommen ist es schon dunkel und regnet immer noch. Meinen verrückten Freund stört das aber nicht, als er gewissenhaft den Parkplatz abschreitet, sich immer wieder um die eigene Achse dreht und kritische Blicke in den Himmel wirft. Ich habe keine Ahnung, was er da treibt und obwohl ich die Neugier in Person bin, werd ich den Teufel tun und aussteigen und ihn fragen. Irgendwann kommt er aber zurück in unseren Camper und beginnt zu rangieren. Jetzt kann ich mir die Frage nicht verkneifen und die ganz simple Antwort lautet: &#8220;Ich habe versucht abschätzen, wie wir uns am besten hinstellen, damit man uns nicht allzu sehr reingucken kann und wir wenig Regen durch den Wind ins Fahrzeug bekommen.&#8221; Er ist halt ganz schön schlau. Nun ist es an der Zeit, das Abendessen zuzubereiten, doch das gestaltet sich etwas schwierig, da wir wegen des Wetters nicht einfach Kisten rausstellen können. Und so beginnt ein Geschiebe und Gestapel innerhalb unseres kleinen Campers: Eine Kiste dorthin, du nimmst den Rucksack auf den Schoß, das stellen wir auf den Fahrersitz und wenn du jetzt noch das Bein da weg tust, komm ich an die Küchenkiste. Die Aktion meines Freundes scheint auch tatsächlich etwas gebracht zu haben, denn als wir die Schiebetür öffnen, um den Dampf aus den Kochtöpfen abziehen zu lassen, dringt kaum Regen ein. Falls ihr übrigens wissen möchtet, was wir uns im Camper so gekocht haben, schaut doch mal in meinen Artikel mit Campingrezepten! Sverd i Fjell: Schwerter im Berg Der nächste Morgen beginnt leider, wie der letzte Tag geendet hat: Mit jeder Menge Regen. Eigentlich passt es da ganz gut, dass unser nächster Stopp Stavanger sein soll, die einzige größere Stadt auf unserer Route. Denn Städte sind bei Regen definitiv angenehmer zu besichtigen, als Berge oder ähnliches. Wir fahren also weiter nach Westen, doch bevor es nach Stavanger hinein geht, halten wir noch einmal an. Am Hafrsfjord, vor den Toren der Stadt, finden sich die sogenannten &#8220;Schwerter im Berg&#8221;, ein Denkmal zu Ehren von Harald Schönhaar, der hier im 9. Jahrhundert eine Schlacht gewann und im Anschluss der erste König Norwegens wurde. Um zu zeigen, dass nun die Zeit für Frieden gekommen waren, sollen die Kämpfer ihre Schwerter in den Boden gerammt haben und darauf nimmt das Denkmal Bezug. Die drei riesigen Schwerter, die auch im Regen beeindruckend sind, tragen Kronen auf ihren Knäufen, die für die drei großen Teile Norwegens stehen: Norden, Südosten und Südwesten. Von hier ist es nicht mehr weit bis Stavanger und so fahren wir im Nieselregen in die drittgrößte Stadt Norwegens. Wir parken am Hafen und lösen in trotteliger, geistiger Umnachtung kein Parkticket &#8211; ein Spaß, der uns 600 NOK kosten wird. Zwar kann man den Strafzettel direkt online bezahlen, sodass wir nicht noch eine Gebühr an Vanberry (unseren Camper-Vermieter) zahlen müssen, ärgerlich ist es aber trotzdem. Also: NICHT nachmachen! Bunte Häuser in der Øvre Holmegate und sinnvolle Investitionen Davon wissen wir aber noch nichts, als wir nach Stavanger hinein laufen. Erstes Ziel ist die Øvre Holmegate, die mit ihren bunten Häusern und Fassaden ein wahrer Augenschmaus sein soll. Und das ist sie, auch wenn es tief in mir grummelt: Bei Sonne wäre das bestimmt noch schöner&#8230; Das ignoriere ich aber einfach und erfreue mich stattdessen an der Farbenpracht, der Streetart und der trotz Regen lebendigen Straße. Meinen Freund zieht es zu meiner Überraschung als nächstes in den Sportartikelladen um die Ecke. Dazu muss man wissen, dass mein Freund jetzt nicht gerade freudig shoppt, eher im Gegenteil. Weder Geld ausgeben, noch neue Dinge besitzen bereiten im sonderlich Freude. Die letzten Tage haben ihm aber anscheinend eins aufgezeigt: Es könnte sich lohnen, eine Regenjacke zu besitzen. Ungläubig starre ich ihn an: &#8221; Du hast&#8230;keine Regenjacke eingepackt?!&#8221; &#8220;Nope, ich hab gar keine.&#8221; Wow, nach fünf Jahren kann der Mann mich immer noch überraschen. Aber hey, was wäre sinnvoller, als bei dem Wetter eine Regenjacke zu kaufen und so verlassen wir den Laden bald mit einer Jacke (Farbmodell Müllabfuhr) und zufälligerweise auch mit einem Geburtstagsgeschenk für mich. Ich glaube, es wird der fünfte Rucksack, den mein Freund mir schenkt&#8230; Tja, was der einen ihre Handtaschen oder Hauspflanzen, das sind mir meine Rucksäcke. Einkehrmöglichkeit und Souvenir-Jagd in Stavanger Da sich der Himmel nicht signifikant verändert, geht es als nächstes in ein kleines Lokal mit Jazzmusik und Plüschmöbeln, das Bacchus. Wir bestellen gebackenes Käsetoast und norwegischen Herbst. Also nicht den vor dem Fenster, sondern eine landestypische Spezialität, die so genannt wird: Wichtige Bestandteile sind Speck und Leberpastete. Das Toast ist eher enttäuschend, der Herbst aber schmeckt. So bleibt mein Freund auch gemütlich sitzen, als ich mich nochmal nach draußen begebe, um auf Souvenir-Jagd zu gehen. Ich bringe meiner kleinen Nichte nämlich von jeder meiner Reisen ein Mitbringsel mit und zudem nehme ich dieses Jahr online an einem Reise-Adventswichteln teil. So ziehe ich also auf der Suche nach geeigneten Geschenken durch die Straßen. Obwohl sie mir etwas zuwider sind, lande ich schlussendlich in den großen Souvenirläden, die sich am Hafen drängen. Hier finde ich zwar nicht was ich suche, aber annehmbare, nur leider überteuerte Alternativen. Der schöne Ausblick versöhnt mich allerdings wieder etwas. Also, im Sonnenschein ist es hier bestimmt richtig schön&#8230; 😉 Echte Zwergenarbeit: Der Ryfast Nachdem ich meinen pfeiferauchenden Freund am Bacchus abgeholt habe, müssen wir erst den Schock über das oben erwähnte Parkticket verdauen, bevor wir uns wieder on the road begeben. Es geht in den längsten Unterwasser-Straßentunnel der Welt, den 13,4 km langen Ryfast. Die Notwendigkeit hat die Norweger zu wahren Künstlern unter dem Berg werden lassen, weshalb wir sie auf unserer Reise gerne &#8220;Die Zwerge&#8221; nennen. In diesem Tunnel haben sie sich besondere Mühe mit der Beleuchtung gegeben und bunte Lichtinstallationen sorgen für Abwechslung auf dem langen Weg. Am frühen Abend erreichen wir unser Ziel für die nächsten Tage und hoffen verzweifelt auf einen holden Wettergott, denn morgen&#8230;morgen soll es auf den Preikestolen gehen! Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Die Schären von Havstenssund und ein ganz besonderer Stellplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2022 06:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir nun eine Wanderung in Skane am Kullaberg unternommen haben und die Rönne mit dem Kanu erobert haben, brechen wir zum zweiten Teil unseres Camper-Roadtrips auf: Nach Norden, nach Norwegen. Auf dem Weg dorthin wartet aber noch ein schwedisches Highlight auf uns. Denn unterwegs liegt der kleine Ort Havstenssund, der mir auf Instagram empfohlen wurde. Leeres, schönes Havstenssund Zu Havstenssund gibt es weder auf deutsch noch auf englisch einen Wikipedia-Artikel und als wir dort ankommen, ist weit und breit kein Mensch zu sehen. Mit der weißen Holzkirche und dem dramatisch einfallenden Sonnenlicht fühle ich mich kurz an einen Stephen King-Roman erinnert. Ist hier irgendwas passiert? Wurden alle Menschen entführt? Nein, der Ort hat nur die Sommersaison und damit seine lebhafte Jahreszeit hinter sich. Eigentlich überraschend, den Havstenssund ist wirklich ein schwedisches Kleinod. Wer felsige Schärenlandschaft mit blauem Wasser und roten Schwedenhäuschen liebt, der ist hier genau richtig! Wir parken mitten im Ort und begeben uns dann ans Wasser. Der kleine Fischerort lädt mit seinen romantischen Stegen schon zum Verweilen ein, aber noch viel mehr locken die Felsen, versprechen sie doch einen wundervollen Ausblick auf die Schären. Also klettern wir los. Ziel ist ein kleines Häuschen, dass wir auf einer Felskuppe in etwa anderthalb Kilometern Entfernung ausgespäht haben. Schwedenhäuschen und Schären Doch Pustekuchen, als wir die erste Anhöhe erklommen haben, sehen wir: Unter uns liegt eine enge Fahrrinne, die zwei Schären-Inseln trennt und die immer wieder von Booten passiert wird. Da wir aber keins haben und es zum Schwimmen doch schon etwas frisch ist, müssen wir bleiben, wo wir sind. So machen wir dann einfach eine Pause auf einem der Felsen und genießen die unter uns liegende Szenerie. Die wenige Vegetation auf den Schären beginnt schon, sich herbstlich zu verfärben. Es ist wie in einem Roman hier und damit meinen ich jetzt keine Horror-Erzählung. Eine tiefe aber freundliche Friedlichkeit liegt über diesem Ort mit seinen weiß leuchtenden Häusern und den in der Sonne glitzernden, kleinen Wellen, über die ab und an ein Boot gleitet. Ich würde gerne noch viel länger hier bleiben und den Moment genießen, aber auf uns wartet heute noch ein weiteres Abenteuer. Naturnaher Stellplatz gesucht Denn heute ist die erste Nacht, in der wir nicht in der Stadt oder auf einem gemieteten Platz übernachten werden. Die nette Instagrammerin, die mir Havstenssund empfohlen hat, hatte auch noch einen weiteren Tipp in petto. Nämlich einen Stellplatz mitten in der Natur, direkt am See Grundevatten. Wir geben die Koordinaten in unser Navi ein, werden aber am Ziel enttäuscht. Hier darf nur noch gezeltet, aber nicht mit einem Fahrzeug gecampt werden. An solche Vorgaben wollen wir uns natürlich halten, aber was machen wir jetzt? Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Natur vor der Armee der Campingfahrzeuge geschützt werden muss. Und daher gefällt mir sofort der Alternativplan, der in meinem Kopf Gestalt annimmt. Denn ich bin eben auch ein kleiner deutscher Behörden-Angstwichtel und möchte nicht mitten in der Nacht von der schwedischen Polizei auf ein Fehlverhalten hingewiesen werden. Zwischen Baumstämmen im Abendlicht Auf dem Weg zum See sind wir allerdings an einer großen, gerodeten Freifläche vorbeigefahren. Die aufgeschichteten Baumstämme sorgen dafür, dass der Platz von der Waldstraße aus nicht einsehbar ist und die schweren Maschinen, die hier unterwegs waren, haben den Boden geebnet. Hier fühle ich mich nicht schlecht, wenn ich hier mit Fetti, unserem Toyota Crosscamp, anrolle und parke. Hier wurde schon heftig in die Natur eingegriffen und trotzdem ist es ein naturnaher, ruhiger Stellplatz, den wir auch noch ganz für uns alleine haben. Naja, falls nicht im Morgengrauen die Waldarbeiter auftauchen&#8230; Wir entscheiden uns zu bleiben und wie, um diesen Entschluss zu bestätigen, scheint die Abendsonne auf uns und Fetti, als wir uns einrichten. Mein Freund kocht Miracoli, während ich mein Reisetagebuch auf den neuesten Stand bringe und tief im Wald das Windrad wuuuuscht. Es ist bestimmt nicht der schönste Stellplatz, den es gibt, aber für mich ist er perfekt.</p>
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		<title>Kanu fahren auf der Rönne: Ausflugstipp für Skåne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2022 05:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was gehört zu Schweden wie IKEA? Richtig, Kanufahren! Als wir die Schwester meines Freundes in Helsingborg besuchen, die sowieso ein richtiges Ass im Wassersport ist, ist also klar: Wir möchten Skåne mit dem Kanu erkunden. Am Vorabend gemeinsam in Selmas Küche geplant, nachts per SMS bestätigt: In der Kanotcentralen gibt es ein Dreier-Kanu, das wir am nächsten Morgen entern dürfen. Selma kommt zum Frühstück zu Fetti und dann fahren wir zum Kanuverleih nach Stockamöllan. Einfache Reservierung bei der Kanotcentralen Unser Kanu-Exemplar ist grün, etwas ramponiert aber dennoch erscheint es mir wunderschön. Schließlich erfüllt es mir einen Klischee-Traum: Kanufahren in Schweden! Und nachdem jeder ein Paddel und eine Weste gefunden hat, die halbwegs zur Körpergröße passen, geht es auch direkt los auf die Rönne. Grundsätzlich finde ich super, wie easy und unkompliziert der Kanuverleih hier läuft. Wie oft habe ich zu Hause (erst in Bielefeld, dann in Kirchhain) gedacht: Och, morgen so ne kleine Kanutour auf Lippe oder Lahn wäre doch super. Und wie oft habe ich verzweifelt Kanuvermietungen angeschrieben oder angerufen und wurde ausgelacht: Am Wochenende, ohne Monate vorher zu reservieren? Keine Chance! Hier in Skåne läuft das deutlich einfacher. Abends um 9 eine Anfrage per SMS ob noch etwas für drei Personen am nächsten Tag frei ist und, wie gesagt, schon nachts die Bestätigung. Herrlich! Kanu-Harmonie auf der Rönne Herrlich ist es auch auf der Rönne. Da die seeehr langsam fließt, ist es zunächst allerdings nicht besonders aufregend. Selma steuert hinten als unser Kapitän, schließlich hat die Dame am meisten Bootserfahrung. Ich sitze in der Mitte und versuche verzweifelt mit den kräftigen Paddelschlägen meines Freundes mitzuhalten, dessen Kreuz diesen Sommer doch um einiges breiter geworden ist. (Liegt an der Sache mit dem Rucksack&#8230;) Wir passieren viele Kühe und andere Kanuten, bis wir allein durch die Flur gleiten. Ich würde gerne behaupten, dass alles total harmonisch läuft, aber ganz ehrlich: Bruder, Schwester, Freund und Freundin müssen sich koordinieren, ohne sich ansehen zu können? 😀 &#8220;Aaah, paddel nicht so schnell, ich kann nicht mehr!&#8221; &#8220;Selma, hast du gesehen, dass da ein Ast im Wasser ist? Du musst gegensteuern!&#8221; &#8220;Mensch, du bist wie Papa, könntest du bitte aufhören lenken zu wollen, das ist meine Aufgabe!&#8221; Aber quatsch beiseite, wie schon bei unserer Kanutour auf der Lippe stelle ich fest, dass es eigentlich überraschend gut zwischen mir und meinem Freund klappt und Selma fügt sich bestens ein. Schon bald erreichen wir eine hübsche Stelle am Ufer, die zum Picknicken einlädt. Also Kanu an Land, Butterbrote raus und chille in der Sonne. Die strahlt an diesem Septembertag noch mit großer Kraft, sodass es unter der Regenhose ganz schön warm wird. Unverhoffte Wildwasser-Action Bald bekommen wir Gesellschaft, der Platz ist einfach zu schön. Da unser Proviant aber auch bereits vernichtet ist, springen wir wieder in unser Kanu und begeben uns zurück auf den Fluss. Die Rönne wird nun etwas wilder. Und dann passiert es. Wir entscheiden uns trotz Karte und sehr guter Erklärung des Verleihs an einer Abzweigung falsch. Und auf einmal sind überall Felsen im Wasser. Wir versuchen noch hektisch hindurch zu navigieren, aber unser Kanu ist nun mal kein Wildwasser-Raft und unsere Mühen umsonst. Wir werden seitwärts auf drei große Steine gespült und bleiben hängen. Ich bin sehr stolz auf uns, dass wir es schaffen, dass unser Gefährt weder kentert, noch mit Wasser voll läuft und alle die Balance halten. Trotzdem sitzen wir jetzt fest. Einer muss gehen Wir wackeln hin und her, versuchen uns mit Händen und Paddeln abzustoßen, verkeilen uns aber nur immer weiter, während die Strömung an uns zerrt. &#8220;Einer wird wohl aussteigen müssen&#8221;, stellt mein Freund fest. &#8220;Ja, das seh&#8217; ich auch so, einer wird das tun müssen&#8221;, sage ich. &#8220;Auf jeden Fall&#8221;, meint Selma von hinten. Alle bleiben sitzen. Nichts passiert. &#8220;Naaaa gut&#8221;, grummelt mein Freund und schwingt sich behände über die Bordwand in das gar nicht mal so flache Wasser. Selma und ich ziehen die Paddel ein, mein Freund hebt uns über die Steine und weiter geht die wilde Fahrt. Okay, zugegebenermaßen, so wild ist es nicht. Mein Freund schafft es noch relativ entspannt und klatschnass zurück ins Kanu. Während er sich das Wasser aus den Schuhen gießt, trägt uns die Rönne wieder friedlich und als wäre nichts gewesen dahin. Romantische Rönne Unsere letzte Etappe führt uns durch weniger abenteuerliche Gewässer, vorbei an romantischen Felsen und den ersten Boten des Herbstes. Wir haben uns für die Route bis zum Ausstiegsplatz in Djupadalsmölla entschieden, da der nächste Halt, an dem man die Kanus an Land bringen kann, noch ein paar Stunden entfernt liegt. Und da wir abends noch gemeinsam essen gehen möchten und ich ehrlicherweise mal wieder merke, dass Paddeln meine untrainierten Ärmchen an ihre Grenzen bringt, halten wir an, ziehen das Kanu an Land und tragen es zu einem Parkplatz an der Straße. Hier können in einem großen Korb auch Rettungswesten und Paddel zurückgelassen werden. Wir rufen ein Taxi, dessen Nummer wir vom Kanuverleih bekommen haben, und nach wenigen Minuten biegt es schon um die Ecke. Todesfahrt mit Taxi Frosta Frosta heißt der Taxidienst, der uns zum stolzen Festpreis von 440 Kronen zurück nach Stockamöllan bringt. Unser hochmotivierter Fahrer scheint die Straßen zu kennen, rast er doch mit Höchstgeschwindigkeit durch die ländlichen Kurven. Ein Eichhörnchen springt vor uns auf die Straße, ich quietsche und schlage die Hände vor die Augen. Doch der Taxifahrer behauptet steif und fest, wir hätten es verfehlt. Dafür rast er kurz darauf mit 70 kmh auf einen Motorradfahrer zu, der dummerweise mitten auf der Straße angehalten hat. Klar, schon blöd von ihm, aber er hatte wohl nicht mit Frosta gerechnet. Unser Fahrer nutzt die Situation, um dem Verkehrshindernis eine Lehre zu erteilen und bremst erst kurz vorher scharf und hupend, um dann außen rum zu fahren. Im Rückspiegel sehe ich die etwas entsetzten Blicke von Selma und meinem Freund. Ausklang mit gutem Essen im Piren Rasend schnell sind wir also wieder bei Fetti und bald darauf auch zurück in Helsingborg am Hafen. Wir machen uns frisch und laufen dann die ganzen 5 Meter bis zum Piren, dem Restaurant, dem auch unser wundervollen Stellplatz mit Meerblick gehört. Bevor das wirklich hervorragende, echt schwedische Essen kommt, unternehme ich noch einen Kamera-Spaziergang in den letzten Sonnenstrahlen auf der Mole. Hier werde ich von einem begeisterten Ship-Spotter darauf aufmerksam gemacht, dass gerade das Kreuzfahrtschiff Costa Diadema in den Hafen einläuft. Außerdem erzählt er mir, dass er etwa 60 Paar Converse Chucks besitzt, inklusive einiger Sondereditionen zu Brasilien und Neuseeland. Kurz darauf sitze ich mit ihm am Meer und bekomme seine Schuhsammlung auf dem Handy gezeigt. Weird, aber irgendwie auch sehr nett. Und so endet ein verdammt schöner Tag in Schweden.</p>
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		<title>Wandern in Skåne: Ausflugstipp Kullaberg</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2022 05:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wo fange ich an, wenn ich euch von unserem Roadtrip durch Schweden und Norwegen erzählen möchte? Am besten am Anfang: Und das war unsere Wanderung am Kullaberg, die ich euch als Ausflugtipp für Skåne ans Herz legen möchte. Kullaberg ist eine Halbinsel nördlich von Helsingborg, wo wir mit unserem Toyota Crosscamp gestanden haben. Noch näher liegt das Städtchen Mölle. Das Naturreservat war der erste Tipp, den wir bekommen haben und es ist absolut sehenswert. Denn dort warten nicht nur Felsen, Klippen, Schafe und Leuchttürme, sondern auch ganz besondere Ausblicke und ganz besondere Kühe. Und ich werde euch endlich verraten, was es mit dem großen Rucksack meines Freundes auf sich hat! Start der Wanderung in Ransvik Wir starten unsere kleine Rundwanderung am Parkplatz der Ransvik Havsveranda und begeben uns auf den rot und orange markierten Weg, der uns zur Spitze der Landzunge führen soll. Schon nach den ersten Metern durch den Wald öffnet sich auf einmal die Landschaft, der Blick fällt weit aufs Meer und uns erwartet eine Bank unter einer Eiche. Okay, nach fünf Minuten laufen die Picknickpause einzulegen ist irgendwie ungewohnt, aber da wir den Vormittag schon mit Besorgungen und Reparaturen (siehe unser Gasproblem beim Toyota Crosscamp) verbracht haben, knurrt uns der Magen. Und ganz ehrlich? Das hier ist Urlaub. Wenn wir Hunger haben und uns ein schöner Ort begegnet, warum dann nicht hier? Wie oft hatte ich das schon beim Wandern, dass ich gesagt habe: Ach, ein Stückchen geh ich noch! Und dann tauchte nie wieder eine Bank auf. Beim Essen kommt dann auch die Frage nach der seltsam akkurat gepflegten Fläche hinter uns auf und siehe da: Es ist natürlich ein Golfplatz. Nichts gegen diesen Sport, aber die Dinger wachsen irgendwie immer dort aus dem Boden, wo es ohne sie schöner wäre, oder? (Ich sag nur: East Lothian Coast Walk in Schottland...) Schweden-Safari: Was ist da im Busch? Unser Weg führt uns weiter an der Küste entlang, durch Flächen mit felsigem Boden und niedriger Vegetation. Als die Sonne herauskommt und auf die weidenden Schafe fällt, komme ich mir fast vor, wie in mediterranen Zonen. Und kurz darauf fühle ich mich sogar, als wäre ich auf Safari! Was bewegt sich da für ein schwarz-weißes Tier durch den Busch? Zupft an den Ästen? Ist es ein Zebra? Nein, es ist eine dicke, niedliche Kuh, die einen weißen Streifen um den Bauch hat. Und diese Rinderart kommt definitiv nicht aus Namibia, der Name Belted Galloway lässt eher die grüne Insel Irland vermuten. Sie scheinen sich aber auch in Schweden sehr wohl zu fühlen und lassen sich von Wanderern nicht schrecken. Kaum haben wir die Kühe passiert, wartet ein großer, kuppelartiger Felsen darauf, von uns erobert zu werden. Wir haben Zeit und Lust, also wagen wir eine kleine Kletterei auf die Spitze. Ich liebe es, das man hier in Schweden einfach solche Möglichkeiten hat &#8220;vom Wege abzukommen&#8221;. Von hier oben hat man nun auch wieder eine tolle Aussicht auf die Küste und den wartenden Leuchtturm. Mit der blühenden Heide und dem einsam am Hang stehenden Häuschen ist es fast zu malerisch, um wahr zu sein. Von Paradishamn nach Josefinelust Nachdem wir den Leuchtturm und die Landspitze Paradishamn erreicht haben, wo es ein Café gibt, biegen wir nun auf die blaue Route ein, bzw. folgen der orangenen und wandern mit dem Meer zur Linken weiter durch das Naturreservat Kullaberg. Hier ist die Strecke deutlich waldiger, es gibt weniger Ausblicke, dafür begegnet uns der ein oder andere flinke Waldbewohner. Als wir Josefinelust erreichen, haben wir schon wieder etwas an Höhe gewonnen und können einen Blick auf die kleine Bucht werfen, bevor wir nach rechts auf die gelbe Route abbiegen, die uns zurück nach Ransvik führt. Hier wartet dann passenderweise ein Stuhl am Lastplats auf uns, in dem wir uns kurz von unserer wunderschönen Wanderung am Kullaberg ausruhen können, bevor es zurück nach Helsingborg geht. Das Geheimnis des übergroßen Rucksacks Wer übrigens wissen möchte, ob ich einfach eine faule Socke bin oder der Ansicht, dass Männer Gepäck zu tragen haben, während Frauen fröhlich durch die Heide springen: Nein, weder das eine, noch das andere. Eigentlich trage ich mein Gepäck gerne selbst. Der Grund dafür, dass mein Freund die letzten Monate aussieht, wie ein Rucksack mit Beinen, ist, dass er das genau so will. Mein Pausenbrot und meine Wasserflasche werden mir praktisch beim Packen aus der Hand gerissen. Er trainiert nämlich für einen Lehrgang im Dezember und da er dort 30km mit 35kg Gepäck in 18 Stunden laufen muss, nutzt er jede Möglichkeit, um seinen Körper auf die Tortur vorzubereiten. Manchmal bedeutet das, dass ich seltsame Fragen gestellt bekomme: &#8220;Anuschka, wo ist das Katzenstreu?&#8221; &#8220;&#8230;???&#8221; &#8220;Ich nehm das mit zum Wandern, das ist doch geschredderter Beton, also viel Gewicht auf wenig Masse! Das passt noch in den Rucksack!&#8221; Traurigerweise hat das für mich einen immensen Vorteil: Es macht uns gleich schnell. Ich muss ihm nicht mehr hinterherrennen, wie noch in Wales. Allerdings fürchte ich den Tag, an dem er das Ding ablegt, denn dann wird er davonzischen wie eine Rakete! 😀</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/wandern-skane-ausflugstipp-kullaberg/">Wandern in Skåne: Ausflugstipp Kullaberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Roadtrip im Toyota Crosscamp: Ein Vanberry-Erfahrungsbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2022 05:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich die E-Mail von Globetrotter bekomme, dass ich ihr Gewinnspiel gewonnen habe und bei Vanberry einen Van für meine Reise mieten darf, bin ich überglücklich. Die Wahl fällt auf den Toyota Crosscamp und die Reisepläne in meinem Kopf spielen verrückt. Da die Schwester meines Freundes gerade ein Auslandssemester in Helsingborg in Schweden macht, steht schnell fest: Es geht nach Norden. Nachdem mein Freund und ich uns allerdings diverse Dokus über Südschweden angeschaut haben, steht uns beiden der gleiche Gedanke ins Gesicht geschrieben: Nett&#8230;aber&#8230;vielleicht etwas&#8230;wilderes? Und so ist klar, dass wir auch noch nach Norwegen wollen. Ich arbeite also eine Route aus und mein Freund reicht Urlaub ein. Dann buche ich online für 13 Nächte den Toyota Crosscamp bei Vanberry. Hier kommt mein Erfahrungsbericht zu dem Camper und der Vermietung. Vorteile und Nachteile des Toyota Crosscamp Kosten &#38; Maße Wir haben uns dieses Modell aus mehreren Gründen ausgesucht. Erstens waren wir nur zu zweit und wollten daher gerne das kleinste und günstigste Auto mieten. Zweitens ist es genau das: Ein Auto. Durch seine Maße zählt der Crosscamp nicht als Wohnmobil, sondern als PKW, was die Fährüberfahrten deutlich günstiger macht und es ermöglicht, an Orte zu fahren, an denen Wohnmobile nicht erlaubt sind. Mit 4,95m Länge, 1,92m Breite und nur 1,99m Höhe passt man außerdem nicht nur in jede normale Parklücke, sondern im Zweifel sogar in Parkhäuser. Gezahlt haben wir für 13 Nächte 1295€, hinzu kam noch die Servicepauschale von 95€ und da wir unser Auto solange bei Vanberry abgestellt haben weitere 65€ Parkgebühr. Gesamtkosten also 1455€. Rein theoretisch könnten in dem Auto sogar vier Personen schlafen, da man sowohl ein Bett auf Dachhöhe, als auch auf der Rückbank bauen kann. Aber ganz ehrlich? Nee! Wir waren zu zweit mit unserem Gepäck schon ständig am Räumen und Schieben, ich möchte mir nicht vorstellen, noch zwei Personen plus Ausrüstung dabei zuhaben. Ergo: Für zwei Personen super, für mehr Leute lieber etwas größeres! Automatik &#38; Verbrauch Sowohl mein Freund als auch ich fahren im Alltag alte und langsame Schaltwagen, bei meinem kleinen Geländewagen kommt noch ein recht hoher Verbrauch dazu. Da war &#8220;Fetti&#8221;, wie wir unseren Crosscamp liebevoll getauft haben, echt eine angenehme Abwechslung. Er fliegt sogar bergauf und dank Automatik muss man nicht mal schalten. Das ist praktisch, manchmal aber auch etwas irritierend. Zumindest bei mir sind rechte Hand und linker Fuß oft ins Leere gelaufen, wenn ich schalten und die Kupplung treten wollte. Aber bei den steilen Bergstraßen war Fettis Zugkraft wirklich angenehm, so hatte man noch ein bisschen Konzentration frei und konnte die Landschaft genießen. Dass es kein Zündschloss gibt ist auch kein Problem, nur sollte niemand den Schlüssel in der Tasche haben und weggehen, während der Motor läuft. Sonst regt sich Fetti sehr auf. 😉 Bei dem Mietwagen handelt es sich um einen Diesel. In den momentanen Zeiten nicht unbedingt der Jackpot, aber ich fand, es war auszuhalten. Zwar hat ein Liter sowohl in Schweden, als auch in Norwegen um die 2€ gekostet, doch mit einem vollen Tank kam man auch wirklich weit. Wir sind insgesamt fast 4000 Kilometer gefahren und Fetti wurde mit ca. 550€, also etwa 275 Liter betankt. Der Durchschnittsverbrauch müsste also (wenn ich das mit dem Dreisatz richtig erinnere) bei 6,9 Litern liegen. Das finde ich absolut in Ordnung. Ausstattung &#38; Zubehör Was hat Fetti denn auf die Reise mitgebracht? Folgendes Material war im Toyota Crosscamp vorhanden: Küchenbox Mobiliar Außerdem kann man den Beifahrersitz umdrehen und so auch innen gemütlich zu zweit sitzen und essen. Sauberkeit &#38; Komfort Schlafmöglichkeiten Bei Fetti kann sowohl die Rückbank umgelegt und mit einer Matratze ausgestattet, als auch das Dach aufgestellt und dort ein zweites Bett heruntergeklappt werden. Ich würde sagen, es ist etwa 120 breit und überraschend bequem. Es gibt unter der Matratze nämlich nicht nur ein Lattenrost, sondern auch eine Art Tellersystem, das den Liegekomfort erhöht. Für jemanden wie mich, der seine Matschmatratze zu Hause heiß und innig liebt, war es dennoch zu hart, um auf der Seite zu schlafen. Aber ich bin da auch besonders. Zum Schlafen klettert man über den Fahrersitz hoch und legt sich mit den Füßen zum Wagenende. Vorteil ist, dass man nicht ständig die Rückbank umklappen muss und so unten im Auto Platz hat. Der Nachteil ist, dass man das Bettzeug jedes Mal wieder zusammenpacken und verstauen muss, da sonst das Dach nicht mehr zugeht. Aufstellen muss man es aber zum Kochen eh und auf der Rückbank hätte der Schlafsack auch nicht liegen können. Alles in allem also ein Plus! Ach ja, wer dort oben mit Kindern nächtigt, kann das &#8220;Loch&#8221; nach unten auch noch mit einem Sicherheitsnetz verschließen, damit wirklich niemand rausfällt. Um es möglichst bequem zu haben, bringt Fetti zudem noch 2 Auffahrkeile mit. So konnte man auch auf schiefem Untergrund gerade stehen und musste sich keine Gedanken machen, aus dem Bett zu kullern. Wir haben ein paar Tage gebraucht, um uns an den Mechanismus zu gewöhnen, aber dann fluppte alles und der Aufbau ging sehr schnell. Zudem konnte man alles von drinnen machen, was bei strömendem Regen himmlisch war. Technik &#38; Ausbau Der Toyota Crosscamp ist wirklich richtig gut gemacht und durchdacht. Es gibt diverse Stau- und Schubfächer und fast alle kann man vom Innenraum aus erreichen. Bei Regen schützt die große Heckklappe zumindest ein bisschen. Im Inneren finden sich ein regulierbarer Kühlschrank, der über die Batterie läuft. Er ist nicht wahnsinnig groß, aber für Butter, Wurst und Käse und ein paar Kleinigkeiten völlig ausrechend. Die Küche bilden zwei Kochplatten mit Gas und ein kleines Spülbecken links neben der Rückbank. Gasflasche, Frischwasser- und Abwassertank finden sich unter der Küchenzeile. Der Zugriff erfolgt am besten über die Schiebetür von außen. Es gab auch noch einen zusätzlichen Wasserkanister, den wir in der Lücke zwischen Fahrersitz und Küche am praktischsten deponiert fanden. Das Spülsystem läuft über eine Pumpe und funktioniert einwandfrei. Man muss natürlich nur im Blick haben, dass man nicht mehr Wasser durchlaufen lässt, als in den Abwasserkanister passt. 😉 Unverzichtbar auch im September war die Standheizung, die mit Diesel aus dem Tank betrieben wird. Sie hat eine individuell einstellbare Temperatur und heizt den Toyota Crosscamp wirklich innerhalb von Minuten auf mollig warme Plusgrade. Da wir oft im Regen draußen waren war sie wirklich nötig, sonst hätten wir unsere Klamotten niemals trocken bekommen. Und es tat so gut zu wissen, dass man nicht im Kalten sitzen musste, wenn man von einer langen Wanderung kam. Wir haben nicht wenig geheizt, trotzdem kann ich nicht sagen, dass das ein großes Loch in unsere Dieselvorräte gerissen hätte. Obwohl wir mehrere Nächte ohne Stromanschluss standen, war unsere Batterie immer voll, sodass wir auch die Beleuchtung im Innenraum und die USB-Steckdosen immer nutzen konnten. Nur die 230 Volt-Steckdosen funktionieren ausschließlich bei angeschlossenem Landstrom. Kabel und Adapter bringt Fetti hierfür übrigens mit. Ach ja, eine Markise hätte es auch noch gegeben, aber da wir keine Lust hatten, dass die nass wird, haben wir sie tatsächlich kein einziges Mal genutzt. Zuverlässigkeit &#38; Funktion Der Toyota Crosscamp hat fantastisch funktioniert. Punkt. Also bis auf das eine Mal, aber das war unsere eigene Blödheit. Unsere Einweisung in das recht komplexe Fahrzeug ging recht zügig von Statten und obwohl wir uns Mühe gegeben haben, uns alles zu merken oder im Handbuch nachzulesen, hatten wir ein, zwei Probleme. So haben wir niemals herausgefunden, wie wir den Tempomat, der hier nicht Tempomat sondern Cruise Control heißt, einschalten. Wann immer wir es versucht haben, meldete uns Fetti, dass ihm das jetzt nicht recht wäre. Grundsätzlich habe ich unser Display geliebt, das, mit dem Handy gekoppelt, sowohl die Route in Maps, als auch Spotify mit geteiltem Bildschirm angezeigt hat. Die Kopplung über Bluetooth hat leider nicht funktioniert, aber mit dem Kabel war es kein Problem. Den einzig wirklichen Schockmoment hatten wir, als wir an unserem ersten morgen Wasser für&#8217;s Frühstück kochen wollten. Es roch zwar nach Gas und der Funke kam&#8230;aber keine Flamme! 10 Mal kontrolliert, ob der Gashahn aufgedreht ist, versucht, die Flamme mit Feuerzeug oder Streichhölzern zu wecken, geprüft, ob noch Gas in der Flasche ist. Aber nada, nix ging. Panik. Wir sind dann in Helsingborg zu einer Gasstation gefahren, wo sich ein Mitarbeiter wirklich rührend bemüht hat, das Problem zu lösen. Bis uns eingefallen ist, dass in der Einweisung erwähnt wurde, dass der Stift, der das Gas blockiert, wenn das Dach runtergelassen ist, manchmal nicht von alleine rausploppt und man ihn per Hand rausziehen muss. Er befindet sich hinten rechts unter dem Lattenrost. Gedacht, gemacht und siehe da: Das Gas strömte. Und unser freundlicher Helfer wollte sich für seine Mühe nicht mal bezahlen lassen. Platz &#38; Raumgefühl Der Toyota Crosscamp ist und bleibt ein kleiner Camper. Wir haben ihn zwar Fetti genannt, aber als wir am zweiten Abend neben den ganzen Pössl-Ausbauten standen, kamen wir uns damit im Vergleich recht klein vor. Dementsprechend würde ich sagen: Raum ist begrenzt und das merkt man auch. Bei gutem Wetter ist das überhaupt kein Problem: Kisten, Tisch und Stühle raus und Sonne genießen. Bei Regen sieht das anders aus. Man kann nichts rausstellen, möchte am liebsten alles von der Rückbank erreichen, Lüften beim Kochen ist schwierig und wenn das arme Auto dann noch nasse Wandersachen trocknen muss, bleibt von Lichterketten-Vanromantik wenig übrig. Aber so ne Wäscheleine mit nassen Unterhosen hat doch auch ihren Charme! Und irgendwie gehört das doch auch dazu. Ich möchte jedenfalls definitiv nicht mehr Platz gegen höheren Verbrauch, weniger Tempo und Rangierproblematiken tauschen. Alles in allem waren wir also rundum glücklich mit dem Toyota Crosscamp! Meine Erfahrung mit Vanberry: Finger weg oder doch okay? Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Einem Campervan-Vermieter schon, finde ich, auch wenn man einen Teil der Miete gewonnen hat. Wir haben nämlich nochmal mehr als die gleiche Summe draufgelegt, um diesen Urlaub zu finanzieren und so oder so, Vanberry hat uns ja nichts geschenkt, das war Globetrotter. Nun also zu meinen Erfahrungen. Bis dato war mir Vanberry noch gar kein Begriff und ich muss gestehen, dass die weißen Wagen mit der dezenten Schrift etwas weniger hermachen, als zum Beispiel die farbenfrohen Modelle von Roadsurfer. Auch gibt es online keine Bilder der Fahrzeuge in Action, sodass man einen Eindruck von Funktion und Ausstattung gewinnen könnte. Letztere ist nicht mal auf der Seite aufgeführt. Die Entscheidung für das &#8220;richtige&#8221; Fahrzeug fällt also schwer. Aber das wäre mir noch egal gewesen. Unflexible Buchungszeiten Was mich hingegen wirklich gestört hat, sind die unflexiblen Abhol- und Rückbringzeiten. Punkt 14 Uhr kann das Fahrzeug abgeholt werden und Punkt 10 Uhr muss es wieder da sein. Das bedeutet eigentlich, dass zwei Tage Urlaub im Eimer sind, weil du sie nicht nutzen kannst. Das ärgert mich! Da ich den Van gerne sowohl früher geholt, als auch früher zurückgebracht hätte, habe ich mich telefonisch an das Unternehmen gewandt. Und ja, am Telefon hieß es, da könne man was machen, ich solle das einfach im Buchungstext vermerken und mich kurz vorher nochmal melden. Falls der Wagen nicht noch gereinigt werden müsse, seien ein oder zwei Stunden frühere Abholung kein Problem. Gesagt getan, ich habe es bei der Buchung vermerkt. Und Zack! Ich bekomme kommentarlos eine Bestellbestätigung und Rechnung über 50€ für eine frühere Abholung. Ähm&#8230;Hallo? Am Telefon wurde kein einziges Mal erwähnt, dass das etwas kosten würde. Und 50€ für zwei Stunden früher Abholen finde ich ziemlich&#8230;teuer. Ich finde es auch nicht in Ordnung, einfach eine Rechnung zu schicken, ohne zu klären, ob ich diesen Service wirklich buchen will. Unverhoffte Rechnung und innerbetriebliche Verwirrung Also habe ich sofort eine Mail geschrieben und dort angerufen. Die Antwort: Nein, das sei ja keine Rechnung, sondern nur ein Angebot und erst, wenn ich das bezahle sei das wirksam. Ich könne ja auch einfach nichts machen, wenn ich das nicht wollte. Nee, Leute, wenn da Bestellbestätigung und Rechnungsadresse draufstehen ist es auch eine und wenn ich die einfach ignoriere und nicht bezahle, hättet ihr mit Sicherheit eine Mahnung geschickt. Mir wurde aber schriftlich und mündlich bestätigt, dass die Rechnung aus dem Bestellsystem gelöscht würde. Ich war trotzdem schon etwas verärgert, bevor ich überhaupt jemals einen Mitarbeiter gesehen hatte. Das Beste...</p>
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