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	<title>Persönliches Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>Jahresrückblick 2025: Von Husky-Legenden, Eisbären-Alarm und Orca-Glück</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 06:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder ist ein Jahr vorbei, wieder wird es Zeit für meinen Jahresrückblick hier auf dem Blog . 2025 war&#8230;abwechslungsreich. Es war anstrengend, es war wunderschön, es hatte seine Höhen und leider auch einige Tiefen. Das Jahr hat mich vor viele Herausforderungen gestellt und ich bin stolz sagen zu können, dass ich glaube, diese alle einigermaßen erfolgreich gemeistert zu haben. Also, los geht&#8217;s auf eine Zeitreise durch die letzten 12 Monate. Die letzten Wintermonate Januar Die ersten Wochen des Jahres sind für mich keine einfachen. Die politische Lage in Deutschland und dem Rest der Welt ist für mich manchmal kaum zu ertragen und fühlt sich an wie eine schwere Last, die mich jeden Tag zu Boden drückt. Fast jeden Tag kommen mir die Tränen, weil wieder eine furchtbare Nachricht gelesen habe und mein Herz fühlt sich an wie in einem Schraubstock. Mein Kopf ist wie leergeblasen, verlassen von jeglicher Kreativität und Motivation. Also versuche ich, die Zähne zusammenzubeißen und irgendwie durch diese Phase zu kommen. Glücklicherweise ist es ja nicht mehr lang bis zur ersten Reise des Jahres! Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Rosas Reisen (@rosas_reisen) Februar Endlich zurück nach Finnland! 2013 habe ich mich hier in den Norden verliebt, habe von 2013 bis 2014 hier sogar einen Winter verbracht und Schlittenhunde trainiert. 2019 war ich mit meinem Mann auf Hundeschlitten von Hütte zu Hütte unterwegs und jetzt, 2025, gibt es endlich ein Wiedersehen! Und auch ein Novum, denn zum ersten Mal begleitet mich meine Ma in die Arktis. Nachdem ich ihr seit über einem Jahrzehnt in den Ohren liege, wie schön es dort ist, will sie sich nun selbst überzeugen. Wir besuchen die Paaders, eine Sami-Familie, die am Inari-See lebt. Von ihnen erfahren wir jede Menge Wissenswertes über die Rentierhaltung, aber auch über die Geschichte ihres Volkes. Diese ist spannend, aber teilweise auch einfach nur erschreckend und traurig. Ich arbeite all diese Erfahrungen in einem langen Artikel auf, der für mich persönlich einer der wichtigsten des Jahres ist, die ich auf dem Blog veröffentliche. Die Samen – Das letzte indigene Volk Europas “Meet the reindeer!” So steht es für heute auf dem Tagesprogramm unseres Finnland-Trips. Um 9 Uhr morgens steigen wir in den Bus, der uns zur Rentierfarm der Familie Paadar, kurz vor den Toren Inaris, bringt. Die Paadars sind Samen, die traditionellen Rentierhirten des Nordens. Jan-Eerik, der das Unternehmen mit dem Namen Kaksama leitet, begrüßt uns in samischer Tracht und mit… Wir werden mit einer weiteren bitteren Realität konfrontiert: Der Winter hier oben ist nicht mehr derselbe. Die Temperaturen liegen im Februar teilweise über dem Gefrierpunkt, Schnee weicht Matsch, Eis bricht auf, und das Wetter fühlt sich mehr nach Frühling als nach Polarkälte an. Diese Veränderung ist kein Zufall, sondern ein deutliches Zeichen des Klimawandels, der die Landschaft, die Tiere und auch unser Reiseglück bedroht. Zwischen nichtsdestotrotz tollen Eindrücken von Hundeschlittenfahrten, Schneeschuhwanderungen und dem warmen Gefühl, zu Hause zu sein, wird mir klar, was ich eigentlich eh schon weiß: Mein persönliches Eden ist dem Untergang geweiht. Klimawandel in der Arktis: Ein Schreckensschrei aus Finnland Ich ertrinke. Das Wasser steht mir bis zum Hals und manchmal weiß ich nicht, wie ich den Kopf hochhalten soll. Nachrichten fluten über mich hinweg und drohen, mich in den Abgrund zu reißen. Die politische Entwicklung der letzten Monate und Wochen macht mir Angst, lähmt mich und bereitet mir tagein tagaus Sorgen. Was könnte da besser geeignet sein, als eine… Dieses Wissen und die Tatsache, dass die AfD während der Wahlen massiven Zuwachs verzeichnet, stürzen mich in eine weitere mentale Abwärtsspirale. Der Frühling kommt März Gut, dass der März jede Menge Arbeit und Auftritte bei neuen Kund:innen bereithält, sodass ich wenig Zeit habe, dem Drang nachzugeben, mich fatalistisch heulend in eine Ecke zu verziehen. Es hilft natürlich auch, dass es langsam Frühling wird und die Tage wieder heller sind. Außerdem liegt reisetechnisch ein wahnsinnig intensives Jahr vor mir und so komme ich langsam, zaghaft, aus meinem Schneckenhaus gekrochen und beginne, meine Fühler wieder der Welt entgegenzustrecken. April Während Arbeit und Reisevorbereitungen den Großteil meiner Tage fressen, nehme ich mir doch Zeit für einen Artikel, der schon seit vielen, vielen Jahren in mir schlummert. Ich schreibe endlich über ein Großereignis der Schlittenhundgeschichte, den Serum-Run to Nome! Ich nehme euch mit auf die dramatische Reise von Togo und Balto durch das eisige Alaska von 1925. Dass diese Schlittenhunde eine ganze Stadt retteten, rührt mich jedes Mal zu Tränen. Es ist mir also eine Herzensangelegenheit, diesen vierbeinigen Helden im Blog ein Denkmal zu setzen, denn ohne den Mut von Hunden und Mushern wäre die Geschichte nicht so gut ausgegangen. Und ich wäre vielleicht auch nicht die, die ich heute bin, denn der Zeichentrickfilm über das Ereignis war einer der meistgesehenen meiner Kindheitstage. 100 Jahre Serum Run to Nome Wie Schlittenhunde eine ganze Stadt retteten 2025 feiern wir den hundertsten Jahrestag eines der dramatischsten und inspirierendsten Kapitel der arktischen Geschichte: den des Serum Run to Nome, der auch als “Great Race of Mercy” in die Geschichte eingegangen ist. Immer, wenn ich bei meinen Vorträgen die Geschichte erzähle, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und manchmal bricht mir fast die… Mai Jetzt ist der Frühling wirklich da und er führt mich nach Straßburg! Hier herrschen tatsächlich schon eher sommerliche Temperaturen und zusammen mit meiner Schwester und meiner Ma entdecke ich zu Fuß die Stadt und das Umland und lasse mich ganz gefangen nehmen von warmem Sonnenlicht, bunten Blumen, baumbeschatteten Bistros und kopfsteingepflasterten Gassen. Straßburg ist ein bisschen wie&#8230;wie Nudelsuppe bei Erkältung. Sie sorgt nicht dafür, das sofort alles gut ist, aber sie tut Körper und Kopf gut. Ein perfektes Wochenende in Straßburg Tipps zu Unterkunft, Restaurants, Shopping und Ausflügen Du planst eine Reise nach Straßburg und möchtest das Beste aus nur 3 Tagen herausholen? Du willst natürlich die Highlights der Stadt erleben, aber nicht nur von Touristenmassen umgeben sein und stundenlang anstehen? Du suchst eine charmante Unterkunft, zentral gelegen und bezahlbar, die perfekt zum französischen Flair passt? Auch die Zeit mit meiner Familie in ihrer ursprünglichsten Form, nur meine Mutter und meine Schwester, gefällt mir sehr. Ich weiß nicht, wie viele Jahre es her ist, dass wir zuletzt in dieser Konstellation unterwegs waren, aber ich schätze über 20. Da wurde es mal wieder Zeit. Und es gefällt uns so gut, dass wir uns für 2026 ganz fest vornehmen, noch einen Trip zu machen. Tja, aber das nächste Highlight wartet schon und damit auch ein für mich völlig neues Land! Gemeinsam mit meinem Mann reise ich nach Tschechien. Zuerst erkunden wir ein lautes, volles, aber nichtsdestotrotz unglaublich schönes Prag, dann ziehen wir uns auf den Spuren unseres liebsten Computerspiels ins böhmische Hinterland zurück und wandern auf den Pfaden von Henry aus Kingdom come Deliverance. Wir besuchen Burg Trosky, Rattay und Kuttenberg und noch viele andere Orte, die in dem Spiel vorkommen. Ein perfektes Wochenende in Prag Tipps zu Unterkunft, Sehenswürdigkeiten und Highlights Du willst Prag in drei Tagen erleben? Gute Wahl – die tschechische Hauptstadt ist charmant, geschichtsträchtig und (noch) bezahlbar. Hier kommt mein ganz persönlicher 3-Tage-Fahrplan für ein gelungenes Wochenende. Und keine Sorge: Ich habe alles für dich vorbereitet und getestet, du musst nur noch hinfahren und Prag genießen! Anreise mit dem Auto Wir sind… Hallo, Sommer! Juni Auch meine nächste Reise ist an Pittorestesse? Nee, Pittoreskie? Ähm, was ist das Nomen zu &#8220;pittoresk&#8221;? Also, auch mein nächstes Reiseziel ist arg pittoresk! Es geht nach Churfranken, genauer nach Amorbach und Miltenberg und Bürgstadt. Und auch, wenn so eine Pressereise nicht ganz stressfrei ist, will ich die vollgepackten Tage voller spannender Erlebnisse nicht missen. Obwohl ich selbst gar keinen Alkohol trinke, bleiben mir der Besuch der Brauerei und der Destillerie in lebhafter Erinnerung, genauso der Rundflug von Mainbullau aus und vor allen Dingen die historische Stadtführung. Ich hätte Dorothea noch Stunden folgen können! Ein perfektes Wochenende in Churfranken Churfranken, das klingt nach einer unglaublich alten, ehrwürdigen Regionsbezeichnung, oder? Na ja, fast. Die Region gibt es natürlich schon lange, den Namen “Churfranken” aber erst seit 2007. Da hat man sich nämlich überlegt, dass dieses Fleckchen im Dreiländereck Bayern, Hessen und Baden-Württemberg, malerisch zwischen Odenwald und Spessart gelegen, einen eigenen Namen… Zum zweiten Hochzeitstag bleiben wir unser Tradition treu und machen ein Foto in der entsprechenden Klamotte. Denn ich habe die Vision, dass wir irgendwann zusammen im Seniorenheim sitzen und durch ein Fotoalbum blättern, in dem wir von Seite zu Seite älter werden, aber die Liebe niemals weniger wird. Juli Hups, da ist das Jahr schon halb herum! Ging jetzt doch irgendwie schneller, als der zähe Anfang vermuten ließ. Und ehrlicherweise bin ich auch schon ein bisschen aus der Puste, den ein Event, ein Projekt, ein Job jagt immer den nächsten und es bleibt kaum Zeit, zwischendurch mal durchzuatmen. Und das ändert sich auch im Juli nicht, denn es wird Zeit, wieder in den hohen Norden zurückzukehren. Die wohl intensivste Zeit 2025 verbringe ich nämlich mal wieder auf See. Meine Spitzbergen-Umrundung ist&#8230; nun ja, wie soll ich sagen? Wild! Es gibt Tage, da wissen wir vor lauter Eisbären gar nicht wohin. Und wenn der König der Arktis am Strand sitzt und findet, dass wir Menschen dort nichts zu suchen haben, dann hat er natürlich Vorrang. Plan B aus dem Hut zaubern gehört bei einer Expedition eben dazu! Spitzbergen-Umrundung: Frambukta Bei Expeditionskreuzfahrten stehen ganz klar die Anlandungen, die Natur und die Tiere im Vordergrund, nicht das Essen und auch nicht das Entertainment an Bord. Zumindest für mich. Aber manchmal passiert etwas, das eine Anlandung unmöglich macht und auf Spitzbergen hat das meistens genau eine Ursache: Eisbären! Während der Recherche für die Artikel über die Reise habe ich einen wahren Sherlock-Holmes-Moment, der mich sehr, sehr glücklich macht. Während unserer Umrundung landen wir nämlich auch auf einer unscheinbaren, abgelegenen Insel namens Chermsideøya, die Rätsel aufgibt. Am Strand befinden sich sogenannte Geoglyphen, aus Steinen gelegte Namen, Jahreszahlen und Zeichen, hinterlassen von Menschen die hier in den letzten zwei Jahrhunderten unterwegs waren. Schritt für Schritt tauche ich als ich wieder zu Hause bin in ihre Geschichten ein und folge den Spuren früher Polarexpeditionen, gestrandeter Schiffe und mutiger Rettungsaktionen, vom russischen Eisbrecher Krassin bis zu Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Ich aktiviere ein Netzwerk aus Menschen, die sich mit solchen Dingen auskennen, trete in Kontakt mit Expert:innen und Fachleuten und lerne ganz, ganz viel dabei. Die mysteriösen Geoglyphen auf der Chermsideøya Kennt ihr das, wenn ihr euch fühlt, wie im Film? Also, als wärt ihr der Hauptcharakter und einem spannenden Geheimnis auf der Spur? Ihr lasst eure Kontakte in alle Welt spielen, versucht, alte Rätsel zu lösen und längst vergangenen Ereignissen auf die Spur zu kommen? Nein? Nun, ich gebe zu, Alltag ist das bei mir auch nicht. Aber manchmal passiert… Zurück in Deutschland wartet ein Wochenendtrip an den Edersee, der zum einzigen Nationalpark meines derzeitigen Heimatbundeslandes Hessen gehört. Seit wir hier in Kirchhain wohnen habe ich mir vorgenommen, den See zu besuchen und jetzt ist es endlich so weit. Es wird auch wirklich Zeit, denn die Möglichkeit, dass wir schon nächstes Jahr hier wegziehen wird immer wahrscheinlicher. Es könnte gut sein, dass mein Mann kommendes Jahr nach Berlin versetzt wird, aber sein Arbeitgeber wäre nicht sein Arbeitgeber, wen sich diese Entscheidung nicht noch Monate hinziehen würde. Und so weiß ich nicht, ob dies nicht mein letzter Sommer an einem Ort ist, den ich in den letzten Jahren nicht nur sehr lieb gewonnen habe, sondern der mir auch ein bisschen Heimat geworden ist. Und von der will ich mich 2025 gebührend verabschieden und jede Jahreszeit auskosten. Gemeinsam mit meiner Tante radle ich rund um den See und erkunde das sommerliche Idyll mit Wanderschuhen an den Füßen. Ein Besuch, der sich auf jeden Fall gelohnt hat! August Der August steht ganz im Zeichen einer Hochzeit von Freunden, bei dir wir intensiv involviert sind. Bei um die 40 Grad schleppen wir, bauen auf und feiern am Ende ein rauschendes, sommerliches Fest. Außerdem stürze ich mich in die Vorbereitung meiner zweiten Reise mit Hapag Lloyd in 2025, der Fahrt zum Nordkap! Ansonsten genieße ich weiterhin den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/jahresrueckblick-2025-von-husky-legenden-eisbaeren-alarm-und-orca-glueck/">Jahresrückblick 2025: Von Husky-Legenden, Eisbären-Alarm und Orca-Glück</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>2024 &#8211; Ein ganz persönlicher Jahresrückblick</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 06:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unerbittlich dreht sich das Rad der Zeit, egal, ob man glücklich ist und sich wünscht, dass der Moment nie vorbeigehen möge, oder ob man todunglücklich ist und einfach hofft, die nächsten Minuten zu überstehen. Der Frühling kommt, der Sommer strahlt, der Herbst wird zum Winter. Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahr, dass mich zerbissen und ausgespuckt hat und an dem ich trotzdem nie ganz verzweifelt bin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/2024-ein-ganz-persoenlicher-jahresrueckblick/">2024 &#8211; Ein ganz persönlicher Jahresrückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Bloggeburtstag: 10 Jahre Rosas Reisen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 04:49:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist September 2014 und ich bin am Ende. Mental und körperlich. Nach einer sehr, sehr schmerzlichen Trennung und dem plötzlichen Verlust eines geliebten Familienmitglieds weiß ich kaum, wie ich weitermachen soll, wie ich meine Kurse an der Uni durchhalten soll, wie ich wieder Mut und Freude finden kann. Und dann hat meine Schwester eine Idee. &#8220;Du hast doch für deine Zeit in Finnland schon mal einen Blog für Freunde und Familie geschrieben. Was wäre, wenn du jetzt einen öffentlichen Blog startest? Einen Reiseblog mit Fotos und Tipps von all deinen Abenteuern?&#8221; Ja, was wäre wenn? Was wäre, wenn ich das einfach ausprobiere? Was wäre, wenn sich daraus in den nächsten 10 Jahren nicht nur ein Hobby, sondern ein Beruf entwickeln würde? Was wäre, wenn ich durch das Bloggen so viele neue Menschen kennenlernen und Freundschaften schließen würde? Was wäre, wenn ich dabei unendlich viel lernen würde? Über Software, Bildbearbeitung, Fotografie, Marketing, Programmieren, Social Media, Texten, SEO und so viel mehr? Wäre das nicht&#8230;fantastisch? Und so wurde im September 2014 Rosas Reisen geboren. Nur, dass ich erstmal einen Namen für den Blog brauchte. Anuschkas Reisen, das klang nun so gar nicht schmissig. Aber Rosa, mein Kuscheltiernilpferd, das mich schon auf so vielen Reisen begleitet hatte und noch begleiten würde, das wäre doch ein würdiger Namenspatron. Und Rosas Reisen rollt mit der Alliteration auch schön von der Zunge. Damit war auch schnell die Logo-Frage geklärt: Ein Nilpferd in einem Kompass. Auch wenn im Nachhinein ein Husky oder Eisbär vielleicht passender gewesen wäre. Rosa, Anuschka &#8211; wer ist das eigentlich? Der ein oder die andere war vielleicht noch nie hier und fragt sich: Wer schreibt denn da eigentlich? Hallo, ich bin Anuschka, Mitte 30 und komme aus Köln. Momentan lebe ich in der Nähe von Marburg, aber das kann sich öfter mal ändern. Wenn du mehr über mich wissen möchtest, schau dir doch mal einen der folgenden Artikel an! Bucket List &#8211; Liste meiner Lebensträume Bucket List, das klingt eher nach Sterben als nach Leben &#8211; deshalb findet ihr hier eine Liste meiner Reise- und Lebensträume. Und zwar seit ich 14 war! Wer ist eigentlich Rosa und warum hat sie einen Blog? Warum schleife ich dieses Kuscheltier um die halbe Welt und wie kam es zu mir? Die Antworten gibt es in der Nordplüschi-Challenge! Eure Top 10: Die meistgelesenen Beiträge der letzten 10 Jahre Zum ersten runden Geburtstag habe ich mal einen Blick in die Statistik geworfen und eure absoluten Favoriten der letzten Jahre herausgesucht. Es ist natürlich kein Wunder, dass es sich hierbei eher um Tipps und Info-Posts, als um Geschichten handelt, denn letztere lassen sich nur sehr schwer über Google finden. Platz 10: Sound of America Endlose Weiten, vor dir die gerade Straße: So stellt man sich eine Reise durch die USA vor. Hier kommt die passende Roadtrip-Playlist! Platz 9: Köstliche Pulla Draußen Schnee, drinnen ein Kaminfeuer und aus dem Ofen frische Zimtschnecken &#8211; ein finnischer Wintertraum. Hier findet ihr das Rezept! Platz 8: Dachzelt für den Jimny Welches Dachzelt passt zum Suzuki Jimny? Und wo bekomme ich Infos zum Thema Dachzelten? Ein Erfahrungsbericht! Platz 7: Musher-ABC Was ist ein Doghandler, was eine Tugline? Welche Gespanne gibt es? Wofür braucht man Booties? Musher-ABC für Schlittenhunde-Fans! Platz 6: Der Sommer deines Lebens Kann man mit 27 einen Sommer wie als Kind erleben? Mit rennen, lachen, Lagerfeuer? Mit Aufregung im Bauch und Sonne auf der Haut? Platz 5: Ein Wochenende in Haarlem Der perfekte Ort für einen Wochenendtrip mit der Familie? Haarlem! Rosa verrät, wo es in der Stadt und am Strand am schönsten ist! Platz 4: Tipps für Kassandra Kassandra, eine der drei Finger der Chalkidiki, bietet Traumstände, tolle Restaurants und weitere spannende Ausflugsmöglichkeiten! Platz 3: Naturnahe Stellplätze Naturnahe Stellplätze für Camper oder Dachzelt, ohne sich Sorgen wegen Wildcampens machen zu müssen! Ich stelle euch 14 tolle Anbieter vor. Platz 2: Welche Kleidung sollte ich in der Arktis anziehen? Welche Kleidung uns Ausrüstung brauche ich, wenn ich in die Arktis, zu Schnee und Eis und Kälte reise? Welche Klamotten halten warm? Platz 1: App-Tipps Weltkarte mit besuchten Orten Mit dieser Karten-App hast du die Möglichkeit, eine individuelle Karte zu gestalten, die anzeigt, wo du schon gewesen bist, oder wo du noch hinmöchtest. Meine Top 10: Persönliche Lieblingsartikel Die Kickzahlen verraten, was LeserInnen auf meinem Blog finden wollen. Aber das heißt ja nicht, dass das auch das ist, worüber ich am liebsten schreibe. Im Gegenteil, während meist konkrete Tipps oder Empfehlungen gewünscht und gesucht werden, schreibe ich viel lieber Geschichten. Lustige, traurige, spannende, interessante und persönliche Reisegeschichten, die mir nach dem Erleben nur so aus den Fingern fließen. Und damit diese auch ein bisschen Spotlight erhalten, möchte ich euch meine 10 liebsten Artikel aus 10 Jahren Bloggen vorstellen. Platz 10: CSI Lappland &#8211; Den Huskys auf der Spur Während meiner Monate in Finnland habe ich viel erlebt, unter anderem auch einen Kampf unter wild gewordenen Schlittenhunden. Den galt es natürlich zu trennen und dann war ja auch noch der Verwundete zu versorgen&#8230; Platz 9: Die Fram &#8211; Mein Traumschiff Fram ist norwegisch und bedeutet Vorwärts. Es ist außerdem der Name eines ganz besonderen Schiffes, das für mich nicht nur eine große persönliche Bedeutung hat, sondern auch einen ganz besonderen Zauber ausübt. Platz 8: Allein in SPO 2021 war kein glückliches Jahr für mich, umso wichtiger waren die Momente, in denen ich es trotzdem war. Das Wochenende, dass ich mehr oder weniger allein aber definitiv nicht einsam in St. Peter Ording verbracht habe, gehörte auf jeden Fall dazu. Platz 7: Schnaufend auf den Snowdon Mein erster Urlaub mit meinem Mann führte uns nach Wales und auf den Snowdon, den höchsten Berg des Landes. Und auch, wenn nicht alles glatt lief, erinnere ich mich so gerne an den Aufstieg! Platz 6: Der Orca von Urk Manchmal entstehen Reisen aus den kuriosesten Ideen heraus! Der kleine Trip nach Urk in Holland war ein absolutes Highlight, bei dem ein Orca eine entscheidende Rolle spielte. Platz 5: Wenn die Polarnacht endet Finnland, du Herzensland! Einen Winter im Norden zu verbringen bedeutet auch, sich der langen Dunkelheit der Polarnacht zu stellen. Was für ein Gefühl ist es dann, wenn die Sonne zum ersten Mal wieder über den Horizont steigt! Platz 4: Globetrotter Rodeo Ein Wochenende im Adrenalinrausch voller Offroad-Action und Aufregung, das mein Herz immer noch schneller schlagen lässt, wenn ich mich daran erinnere. Und der Beginn von etwas ganz Großem! Platz 3: So richtig kalte Füße Die Arktis ist ein gefährlicher Ort und ich liebe sie nicht nur trotzdem, sondern gerade deswegen. Auch, wenn sie mir das ein oder andere Mal richtig Angst gemacht hat. Platz 2: Kotzend über die Ostsee Reisen ist kein Urlaub! Das stimmt zwar nicht immer, aber Reisen bedeutet für mich eben nicht nur Entspannung und Erholung, sondern manchmal auch die Hölle auf Erden. Und dennoch möchte ich keine Sekunde missen! Platz 1: Arktische Hochzeit Keine Frage, das hier wird vermutlich für immer mein liebster Artikel bleiben. Warum muss ich wohl nicht erklären. Home is behind, the World ahead &#8211; Blog- und Lebensmotto Mein Blog hat einen Untertitel, auch wenn der momentan durch das Design nicht zu sehen ist: Home is behind – The World ahead. Das ist von Tolkien, einem meiner Lieblingsautoren. Für mich hat dieser Satz eine Bedeutung, die mir selbst erst einmal klar werden musste. Früher dachte ich immer, ich bin die ganz große Abenteurerin, ich werde irgendwann auswandern, alles hinter mir lassen und so weiter. Der Drang danach ist auch immer noch da, mittlerweile weiß ich aber auch, was mir mein zu Hause, mein Mann, meine Familie und meine Freunde bedeuten, und dass ich immer wieder gerne zu ihnen zurückkehre. Fernweh habe ich fast immer, aber ab und zu Heimweh zu haben ist auch ein gutes Gefühl. Denn Reisen ist für mich nach wie vor etwas Besonderes und nicht der Normalzustand und daher bin ich froh, dass ich mich in meiner Heimat auch so wohl fühle. Blick in die Zukunft Wie sehen die nächsten 10 Jahre aus? Das ist eine gute Frage und da ich keine Kristallkugel besitze ist sie nur schwer zu beantworten. Fakt ist: Es wird immer schwieriger, mit einem Blog Leser:innen zu erreichen. Schon seit langem geht der Trend weg vom geschriebenen Wort oder sogar vom Foto, hin zu Videos. Je kürzer, desto besser. Jüngere Generationen erreicht man am besten mit maximal 15 Sekunden. Aber will ich das? Jein. Natürlich wünsche ich mir, dass sich all die Mühe und Arbeit, die ich in Rosas Reisen investiere lohnt. Aber ich möchte eben, dass Menschen, die auf meinen Blog finden, sich die Texte durchlesen und die Bilder anschauen. Und daher werde ich auch weiter diese Art von Content produzieren. Rosas Reisen sollte mich nie berühmt oder reich machen. Der Blog war für mich immer ein safe space, mein eigenes Baby, das ich ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen gestalten konnte, ohne mich durch Klickzahlen und Absprungraten unter Druck setzen zu lassen. Und das soll auch so bleiben. Einfach wird es nicht, das ist klar. Immer neue Google-Updates sorgen dafür, dass Content, der mühsam in Handarbeit erstellt wird, nicht mehr in den Suchergebnissen auftaucht. Stattdessen der 100. Klon der immer gleichen Informationen, schnell mit KI aufgesetzt und online geworfen. Das macht mich ein bisschen traurig, wenn ich ehrlich bin. Ein kleines Geburtstagsgeschenk? Und daher hier auch nochmal der Aufruf: Wenn ihr Seiten oder Accounts habt, die ihr mögt, deren Inhalte ihr gern konsumiert, dann zeigt das! Das kostet ja gar nichts. Hier ein Herzchen, ein Like, ein Follow und schon macht ihr die Person, die dahinter steht, glücklich. Meine Social Media Kanäle findet ihr zum Beispiel hier: Und wenn ihr mir zum Geburtstag eine richtig große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Blog doch per Mail. Das geht über das kleine Feld in der Seitenleiste (mobil im Footer). Dort tragt ihr eure Mailadresse ein und bekommt eine Bestätigungsanfrage. Wenn ihr darin dem Link folgt, werdet ihr in Zukunft darüber benachrichtigt, wenn ein neuer Artikel hier erscheint. Oder ihr schaut euch diese Artikel hier mal an und wenn ihr einen der vorgestellten Artikel kauft, macht ihr das über meinen Link. Dann erhalte ich nämlich ein paar Euro Provision! Geschenk-Tipps: Ideen für Reisegeschenke Die beste Freundin ist eine Weltenbummlerin und hat Geburtstag? Was soll man da schenken? Hier kommen Rosas Geschenktipps! Ausrüstungs-Tipp: Die richtige Wanderkleidung Das richtige Schuhwerk, eine robuste Wanderhose und ein Wanderrucksack: Die richtige Kleidung und Ausrüstung ist beim Wandern wichtig! 10 Jahre &#8211; Zeit, Schluss zu machen? Was bleibt mir am Schluss zu sagen, mit Blick auf die letzten 10 Jahre? Es ist die längste Beziehung meines Lebens und sie hatte und hat ihre Höhen und Tiefen. Ich und der Blog haben uns innerhalb eines Jahrzehnts weiterentwickelt, sind neue Wege gegangen und haben uns immer wieder neu erfunden. Und um ehrlich zu sein: Der Blog hat mich damals gerettet. Er hat mich aus einem der tiefsten Löcher meines Lebens gezogen. Nicht mit Schmackes und Kawumms, sondern eher, indem er mir geholfen hat, eine Leiter zu bauen, einen Ausweg aus meinem Leid zu finden. Und das tut er heute immer noch. Heute geht es mir gut, vielleicht besser als jemals zuvor, aber der Blog ist immer noch da, bietet mir Möglichkeiten mich auszuleben, mich abzulenken, einfach ich selbst zu sein. Er hat mir schon so oft Türen geöffnet und Wege geebnet, hat zu Freundschaften geführt und ist mittlerweile ein wichtiger Teil meiner Selbstständigkeit. Und einfach auch ein unglaublich vielfältiges Erinnerungsalbum. Und so hoffe ich, dass ich noch 10 Jahre weiterschreibe. Mindestens.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/bloggeburtstag-10-jahre-rosas-reisen/">Bloggeburtstag: 10 Jahre Rosas Reisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Wenn das letzte Puzzleteil fällt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 04:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Weg in die Arktis Wie fange ich an, diese unglaubliche Geschichte zu erzählen? Diese Geschichte, von der ich selber manchmal nicht glauben kann, dass sie mein Leben ist. Am besten am Anfang. Es war einmal eine kleine Anuschka, die Abenteuergeschichten aus dem wilden Norden liebte&#8230;Okay, vielleicht nicht ganz so früh. Spulen wir mal vor, bis ich 18 bin. Als ich 2008 mit der Schule fertig war wusste ich, dass ich unbedingt studieren will. Lesen und lernen, das lag mir schon immer und auch Präsentationen halten und Hausarbeiten schreiben hat mir immer Spaß gemacht. An die Uni Ich wusste aber nicht, was ich werden will. Ich hatte nur eine &#8230;Idee. Oder eher Vision. Die bewegte sich irgendwo zwischen Lara Croft, Indiana Jones und Naturdoku-Moderatorin. Also entschied ich mich für ein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie. 2011 kam der Bachelor, meine Abschlussarbeit trug den Titel Die Ideale der höfisch-ritterlichen Kultur des 12. Jahrhunderts und ihre Umsetzung am Hof Heinrichs des Löwen. Geht easy-peasy von der Zunge, wa? Mit 21 begann ich also mein Masterstudium und wusste, wenn ich so weitermache, bin ich mit 23 fertig. Und dann? Ursprünglich war der Plan, erst einen Doktor zu machen und dann eine Habilitation zu schreiben, um irgendwann als Professorin an der Uni zu lehren. Ich war schon immer ein sehr ehrgeiziger und pflichtbewusster Mensch, der Bestleistungen erzielen wollte. Daher hatte ich noch nie den Fuß vom Gas genommen. So langsam dämmerte mir aber, dass akademische Leistung nicht alles war, was ich mir vom Leben wünschte. Dass ich es zwar liebte, in alten Geschichten zu graben, aber dass ich mir auch wünschte, ein eigenes, echtes Leben zu führen und nicht nur auf den Spuren anderer zu wandeln, sondern eigene zu ziehen. Nach Finnland Da traf es sich irgendwie gut, dass 2013 das Jahr war, indem mein Leben eine ganz andere Abzweigung nehmen sollte. Meine Tante und mein Onkel nahmen meine Schwester und mich mit nach Nordfinnland. Nach nur einer Woche dort oben hatte sich in mir alles verändert. Und ich verließ den Pfad. Erst gar nicht bewusst. Mir war nur klar: Ich hatte mich unwiederbringlich verliebt, mein Herz verloren an die Arktis. Und ich wusste, dass ich unbedingt dorthin zurück musste. So ging ich 2013 für einen Winter nach Finnland, um dort Schlittenhunde zu trainieren. Im Anschluss verwarf ich das ursprünglich mitterlalterliche Thema meiner Masterarbeit und klopfte bei einem ganz anderen Lehrstuhl an, nämlich dem für neuzeitliche Geschichte. Als der Professor meinen Titel für die Masterarbeit hörte, sagte er: &#8220;Frau Dinter, das klingt nach einem spannenden Thema, das ich gern betreue, aber ich muss Sie warnen. Ich werde Ihnen nicht helfen können, denn ich habe keine Ahnung von diesem Forschungsgebiet.&#8221; Kein Problem für mich. Nach 6 Monaten Recherche, lesen, notieren, schreiben, korrigieren und formatieren konnte ich das etwa 145 Seiten starke Werk abgeben: Scott und Amundsen: Helden der Antarktis &#8211; Darstellung und Selbstinszenierung in Egodokumenten der Expeditionsteilnehmer. Selten hat mir etwas so viel Spaß gemacht. Und obwohl mein Professor mir eine Doktorandenstelle anbot, entschied ich mich, die Uni zu verlassen. 7 Jahre hatte ich dort nun zugebracht, lange Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet und den Elfenbeinturm zur Genüge von innen kennengelernt. Es wurde Zeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ins Berufsleben Jetzt hieß es, den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Ich arbeitete zunächst mit Leidenschaft und Herzblut als Bildungsberaterin und Eventmanagerin, ein Job in dem ich Messen organisierte, auf denen ich jungen Leuten dabei half, ihren Weg ins Ausland zu finden, ob per Schüleraustausch, Sprachreise, Work &#38; Travel, als Au-Pair oder mit einem Freiwilligendienst. Nebenbei gründete ich diesen Blog. Erst nur als Hobby und Zeitvertreib gedacht, entwickelte er sich schnell zu einer meiner größten Leidenschaften, denn hier kann ich alles vereinen: Schreiben, Fotografieren, Geschichten erzählen, Menschen erreichen. 2019 dann die E-Mail von Globetrotter mit der Frage, ob ich Lust hätte, mit meinen Arktis-Themen bei ihnen Reisevorträge zu halten. Ich hatte zuvor schon öfter an Travelslams teilgenommen und wusste sofort, dass ich das unbedingt machen möchte. Und so konzipierte ich Vorträge und begann meine Karriere als Reisereferentin. Also, als jemand, der Reisevorträge hält. 2020 machte mich die Pandemie arbeits- und ehrlicherweise auch ein bisschen heimatlos. Es folgten zwei Jahre meines Lebens, die wirklich nicht einfach waren. Das alles könnt ihr in meinen Jahresrückblicken 2020 und 2021 nachlesen, wenn ihr möchtet. In die Selbstständigkeit Es folgten Umzüge, ein neuer Job, mehrmonatige Weiterbildungen und Neuorientierungen und endlich, endlich, Ende 2022 der Schritt in die Selbstständigkeit. Als Texterin, Social Media-Managerin und vor allen Dingen: Reisereferentin. Das war wie gesagt im November 2022. 2023 begann ich damit, mir einen Kundenkreis aufzubauen, mich um alles Organisatorische zu kümmern, zu planen und Ideen umzusetzen. Dazu gehörte natürlich auch Networking. Im Herbst 2023 ging es auf ein Schiff, um mich mit anderen Menschen aus der Branche der Reisejournalisten zu vernetzen. Once upon a time, the planets and the fatesAnd all the stars aligned – Mastermind / Taylor Swift Und hier, auf der Vasco da Gama lernte ich Sandra kennen. Sandra ist das, was man ein &#8220;girl&#8217;s girl&#8221; nennt. Eine Frau, die andere Frauen unterstützt, anfeuert und ihnen Mut macht, ihre Träume zu verwirklichen. Sandra hat keine Sekunde gezögert und mich der Pressesprecherin von Hapag Lloyd Cruises vorgestellt. Kaum vom Schiff saß ich an meiner Bewerbung für ein Engagement als wissenschaftliche Expertin für Geschichte, die Arktis-Expeditionen begleitet. Einige Monate später hatte ich ein Vorstellungsgespräch im Doppel X, dem Sitz von TUI cruises in Hamburg. Hier durfte ich einen Probevortrag halten. Noch im Gespräch erhielt ich die Zusage. Und man stellte mir die Frage, ob ich im Juli 2024 schon etwas vorhätte. &#160;I laid the groundwork and then just like clockworkThe dominoes cascaded in a line – Mastermind / Taylor Swift Und damit fielen alle Puzzleteile der letzten 10 Jahre an ihren Platz. Das Geschichtsstudium. Der Blog. Die Vorträge. Die Reisen in die Arktis. Alles, wofür ich brenne. Unterwegs Und es beginnt ein Haufen Arbeit. Denn vier historische Vorträge in deutsch und englisch erstellen sich nicht von selbst! Es muss recherchiert werden, Quellenmaterial besorgt, kopiert, gesichtet und gelesen werden. Dazu benötige ich Ausweise für verschiedene Bibliotheken, muss mich durch Antiquariate wühlen und mich von Link zu Link hangeln. Ich brauche Bilder, Texte, Musik, Videos, Einspieler. Ich möchte die Menschen mitreißen, faszinieren, rühren, zum Lachen, vielleicht sogar zum Weinen bringen. Also stürze ich mich Hals über Kopf in diese Aufgabe. Wochenlang. Und das mit gebrochenem Herzen. Denn im Februar gehe ich durch meine ganz persönliche Hölle, als mein geliebter Kater Johnny schwer erkrankt und schließlich stirbt. Cause I&#8217;m a real tough kid, I can handle my shitThey said, &#8220;Babe, you gotta fake it &#8217;til you make it&#8221; and I didLights, camera, bitch smile, even when you wanna dieHe said he&#8217;d love me all his lifeBut that life was too shortBreaking down, I hit the floorAll the pieces of me shattered as the crowd was chanting, &#8220;More&#8221;I was grinning like I&#8217;m winning, I was hitting my marks&#8216;Cause I can do it with a broken heart – I Can Do It With a Broken Heart / Taylor Swift Ich mache weiter, auch wenn ich manchmal nicht mehr kann. Ich fahre quer durch Deutschland, halte meine Vorträge, stelle mich einer Jury, um in einen Fachverband für Reise-Vortragende aufgenommen zu werden, besuche die ITB, knüpfe Kontakte. Monatelang bin ich unterwegs, suche mir Material und konzipiere die Vorträge schließlich in einer Kasernenstube in Hamburg, in der ich für einige Wochen wohne. Aufs Schiff Und dann ist es soweit. Der Morgen des 5. Julis zieht herauf und mit den ersten Sonnenstrahlen verabschiede ich mich am Flughafen Hannover von meinem Mann, um mich dem vielleicht größten Abenteuer meines Lebens zu stellen. Kommt ihr mit?</p>
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		<title>Mein Jahr 2023 &#8211; Ein (Reise-)Rückblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 06:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist soweit, das Jahr besteht nur noch aus Stunden und ich möchte mit euch einen Blick auf 2023 werfen &#8211; was für ein Jahr! Vielleicht sogar das Jahr meines Lebens? 😀 Auf jeden Fall ein Jahr, in dem sehr, sehr viel passiert ist bei mir, beruflich und privat. Lasst uns eine kleine Reise durch die Monate machen! Januar 2023 Ende 2022 habe ich mich selbstständig gemacht und im Januar war ich direkt viel auf Messen unterwegs, um dort meine Reisevorträge zu halten. Außerdem haben mein Verlobter und ich entschieden, dass wir noch dieses Jahr heiraten wollen &#8211; was die meisten Hochzeitsdienstleister in helle Aufregung versetzt hat. NUR 8 Monate Vorlaufzeit. 😀 Da ich plane, dieses Jahr etwas mehr mit meinem Dachzelt unterwegs zu sein, recherchiere ich außerdem nach schönen Stellplätzen. Reisevorträge Schöne Stellplätze für Camper und Dachzelte Februar 2023 Diesen Monat soll es nach Oberstaufen gehen und ich freue mich sehr auf die Kooperation, die mich dorthin führt, doch nach 3 Jahren erwischt es nun auch mich: Corona schlägt zu und haut mich ziemlich aus den Latschen. Ansonsten steht der Monat ganz im Zeichen von Hochzeitsvorbereitungen: Wir suchen unsere Ringe aus, mein Brautkleid wird abgesteckt und wir beginnen unseren Tanzkurs. Neben vielen Vorträgen bleibt da nur Zeit für einen Artikel über meine neue Heimat Marburg. 5 Things to do in Marburg und Umgebung März 2023 Auch der März wird leider kein Reisemonat für mich, es sei denn, man verortet meine Messeauftritte auf der Boot und Angeln-Messe in Rostock in diese Rubrik. Der Monat vergeht in Windeseile mit Auftritten und Vorbereitungen, sodass ich es nur schaffe, einen Round Up auf die Beine zu stellen. Dafür aber einen wirklich außergewöhnlich beeindruckenden: Die 25 schönsten Sonnenuntergänge weltweit! Die schönsten Sonnenuntergänge weltweit: 25 Tipps von Reisebloggern April 2023 Wir starten den Monat mit einem Besuch auf Schloss Arenfels, einer möglichen Location für unsere standesamtliche Trauung im August. Und was soll ich sagen? Niemals hätte ich mir träumen lassen, an einem solchen Ort zu heiraten und es kommt mir auch ein bisschen &#8220;too much&#8221; vor. Aber mein Verlobter ist begeistert und mein 13-jähriges Ich wäre vor Glück in Ohnmacht gefallen. Arenfels it is! Das Wochenende darauf verbringen wir im Deggenhausertal in einem neu eröffneten Dachzelt-Camp, über das ich berichte. Das Wetter ist mies, aber die Gesellschaft, die Hoftiere und das Lagefeuer machen alles wett! Ebenfalls im April geht es für mich in meine Herzensstadt Hamburg. Keine Stadt in Deutschland liebe ich mehr, in keiner Stadt würde ich lieber wohnen. Der Hafen, die Speicherstadt, die Viertel wie Övelgönne&#8230; Außerdem kann Hamburg mich jedes Mal überraschen, dieses Mal mit einem Oldtimer-Treffen voller niedlicher Käfer! Dachzelt Dorf Deggenhausertal – Dachzelten zwischen Ponys und Obstbäumen Hamburg-Tipp: VW Oldtimer-Treffen Mai 2023 Der Mai ist da! Und damit der Monat, dem ich seit 10 Monaten entgegenfiebere! Es geht endlich nach Grönland! 6 Jahre ist mein letzter Besuch her und ich kann es kaum erwarten. Die Ausrüstung wird geprüft und auf Vordermann gebracht und wieder und wieder übe ich, das Brautkleid in meinem Koffer zu verstauen. Ja, eben habe ich von einer Trauung auf dem Schloss im August geschrieben, ich weiß. Aber ganz ehrlich: Das Kleid war so teuer, das sollte ich zweimal tragen! 😀 Wie es dazu kam? Nachdem ich die Grönland-Reise gewonnen hatte, war für mich klar: Eine symbolische Trauung durch den Kapitän an Bord wäre für mich die perfekteste Hochzeit, die ich mir wünschen kann. Glücklicherweise macht die Reederei das möglich. Und so werden wir zweimal heiraten, einmal in einer freien Zeremonie in Grönland und einmal standesamtlich im Spätsommer auf Arenfels. Ende des Monats fliegen wir nach Reykjavík, wo wir an Bord der Sea Spirit gehen, die uns nach Grönland bringt. Die vielleicht wichtigste Reise unseres Lebens beginnt! Ausrüstungs-Tipp: Die richtige Wanderkleidung Expeditionskreuzfahrt Grönland: An Bord der MV Sea Spirit Im Kajak unterwegs vor Grönland – Kleiner Kajak-Guide Juni 2023 Die Sea Spirit, ein wirklich traumhaft schönes Expeditionsschiff, bringt uns die Küste Grönlands hinauf, höher und höher, bis wir den Polarkreis überqueren. Und dann ist es soweit! Wir heiraten an Deck, mit der Küste Grönlands und Eisbergen im Hintergrund dürfen wir uns vor dem Kapitän das Ja-Wort geben. Ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so glücklich. Oder so aufgeregt! Im Anschluss an unser Grönland-Abenteuer verbringen wir unsere Flitterwochen auf Island und entdecken diese bizarre und faszinierende Insel in unserem eigenen Tempo und ganz für uns allein. Besonders die Puffins, die niedlichen Papageientaucher, sind für mich ein unerreichtes Highlight dieser Reise! Wobei die Wale natürlich auch beeindruckend sind&#8230; Koloniales Erbe und Aufbruchsstimmung – Ein Besuch in Grönlands Hauptstadt Nuuk Traumhochzeit Arktis: Trauung auf einem Expeditionsschiff vor Grönland Expeditionskreuzfahrt Grönland: Unterwegs auf der Disko-Insel Qeqertarsuaq Roadtrip Island: Perfect Puffin Spot – Papageientaucher beobachten Roadtrip Island: Whale Watching in Húsavík Juli 2023 Ich könnte noch ewig unterwegs sein, doch die Heimat ruft. Zurück in Deutschland laufen die Vorbereitungen für unsere zweite Hochzeit nun auf Hochtouren, sei es Caterer oder DJ. Einiges geht schief, doch am Ende sind wir zuversichtlich, alles so gut wie möglich vorbereitet zu haben. Ich möchte den Aufenthalt in Oberstaufen, den ich im Februar wegen Corona absagen musste, nachholen, doch auch diesmal klappt es nicht. Meine Ma, die mich begleiten sollte, muss plötzlich ins Krankenhaus und natürlich bleibe ich Köln und tue alles, um ihr den Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu machen. Dann ist auch schon mein Junggesellinnenabschied gekommen: Nach einem leckeren Frühstück entführen mich meine Freundinnen nach Belgien, wo wir im Hohen Venn wandern und am nächsten Tag ein Wolfsrudel besuchen und ganz hautnah erleben. August 2023 HOCHZEIT, die 2.! Diesmal im Kreise all unserer Freunde und Familien, mit großer Feier, Essen und Party. Wir haben Glück und erwischen den perfekten Tag, eine Sonneninsel in einem Meer aus Regenwochen. Am Arm meines Onkels, Stand by me im Ohr, darf ich noch einmal auf den Mann, den ich für immer an meiner Seite haben möchte, zugehen. Und nachdem wir diesmal auch etwas unterschreiben ist nicht nur mein Name länger geworden, sondern jetzt sind wir auch vor dem Gesetz ein untrennbares Team. Heute ist der Tag gekommen, an dem… ja, an dem was? An dem alles anders wird? Nein, hoffentlich nicht! An dem unsere Zukunft beginnt? Nein, wir sind doch längst mittendrin! Heute ist der Tag, an dem wir das Band, das uns schon fast 6 Jahre verbindet, einfach noch ein bisschen fester knüpfen und das mit all den Menschen, die wir lieben, feiern. Es ist auch der Tag, an dem wir zurückblicken, auf das, was hinter uns liegt, was uns hierhergeführt hat. Wie du selbst gesagt hast, der Weg war nicht immer geradlinig oder einfach. Aber weißt du, was ich an uns besonders liebe? Wir waren nie perfekt füreinander. Unsere Liebe fiel nicht vom Himmel, war nicht einfach da und makellos, Wölkchen und Geigen. Im Gegenteil, manchmal war es Regen und Felsen und Fluten. Aber: Wir haben in den vergangenen Jahren so hart daran gearbeitet, perfekt füreinander zu werden. Du bist weicher geworden und ich härter. Unsere Liebe hat sich entwickelt, wir haben sie aufgebaut und am Leben erhalten, oft mit Arbeit und Mühe. Wir haben aus ihr ein zu Hause gemacht, Stein um Stein. Und genau das ist es, warum ich dir vertraue, warum ich weiß, dass unsere Liebe Bestand haben wird. Weil wir uns lieben ja, aber auch, weil wir uns lieben wollen. Weil wir bereit sind, Kompromisse einzugehen, uns zu verändern und zu investieren, damit wir diesen Weg gemeinsam gehen können. [&#8230;] Im Lied, das wir eben gehört haben, heißt es: I won’t cry. Nun ich denke, alle die mich kennen, wissen, dass das wohl utopisch ist. Ich werde immer Gründe zum Weinen finden, schließlich bin ich ein emotionaler Mensch. Aber, solange du an meiner Seite bist, solange habe ich keine Angst. Du hast mich mutiger gemacht, als ich jemals dachte sein zu können. Und seien wir ehrlich: Auch als ich jemals dachte, sein zu müssen. Und ich bin dir sehr dankbar dafür. Du hältst es in den schwersten Stunden an meiner Seite aus und du trägst mich, wenn ich nicht mehr kann. Du bist mein Fixstern, mein Leuchtfeuer in der Nacht, mein sicheres Schiff auf rauer See. Du bist da, um das Glück zu teilen. Manchmal, wenn ich mich ganz doll freue, dann siehst du mich an, als würde dein Herz schmelzen. Ich habe meine Heimat für dich aufgegeben, aber ich bereue es nicht. Denn du bist meine Heimat geworden. Wo du bist, da bin ich zu Hause. Auszug aus meinem Ehegelübde September 2023 Nachdem der Rest des Augusts mit viel liegen gebliebener Arbeit gefüllt war, heißt es jetzt endlich wieder: Koffer packen! Die Jahrestagung der deutschen Reisejournalisten führt mich nach Hamburg, an Bord des Schiffes Vasco da Gama. Hier erleb ich zum ersten Mal das Spektakel der Cruise Days im Hamburger Hafen, dann geht es über Göteborg nach Kiel. An Bord erwarten mich einige Überraschungen. Neben einer prominenten Bekanntschaft lerne ich dort auch viele Reisejournalisten kennen und schließe neue Freundschaften. Auch das Netzwerken kommt nicht zu kurz und so gehe ich mit vielen Ideen und einem Büchlein voller Visitenkarten wieder an Land. Wir besuchen unsere Trauzeugen der grönländischen Trauung in Frankfurt und lernen Labrador-Welpe Henri kennen. Meine Vorträge führen mich wieder quer durch Deutschland und im Hintergrund arbeite ich an den Ideen, die mir auf dem Schiff kamen oder eingegeben wurden. Oktober 2023 Mein 34. Geburtstag kommt und während ich den Tag selbst ganz gechillt in Marburg verbringe, fahre ich am folgenden Wochenende nach Köln, um noch ein bisschen mit Familien und Freunden zu feiern. Mein Mann kann leider nicht mitkommen, das Weltgeschehen sorgt dafür, dass er auch am Wochenende arbeiten muss. Ich nutze die Zeit, um meine neuen Projekte zu finalisieren. Zum einen biete ich die Geschichte meiner arktischen Hochzeit mehreren Magazinen an und eins schlägt tatsächlich zu: Unsere Story erscheint bei Braut &#38; Bräutigam. Das andere ist noch viel wichtiger: Ich bereite mich auf mein Bewerbungsgespräch bei Hapag Lloyd Cruises vor. Denn ich wünsche mir nichts mehr, als in Zukunft als Reiselektorin zu arbeiten. Also als historische Expertin, die Vorträge für Passagiere hält und die Reisen begleitet. Am liebsten natürlich in die Polargebiete! Außerdem lösen wir im Oktober ein Hochzeitsgeschenk ein: Mit meiner Tante und meinem Onkel treffen wir uns in Rheinland Pfalz und erkunden bei schönstem Herbstwetter die Gegend rund um die Burg Eltz. Ein traumhaft schönes Wochenende. November 2023 Aufgeregt fahre ich nach Hamburg, zu Hapag Lloyd Cruises und halte meinen Probevortrag. Mit dem breitesten Grinsen aller Zeiten verlasse ich das Headquarter, während eine kalte Abendsonne die Speicherstadt zum Glühen bringt: Ich habe den Job. Im kommenden Jahr werde ich eine Probereise nach Spitzbergen begleiten. Und wenn es dort gut läuft, besteht vielleicht sogar die Möglichkeit Ende 2024 in die Antarktis zu fahren! Mein großer Lebenstraum. Ich kann es nicht fassen. Und platze fast vor Glück. Auch im November steht ein Burgwochenende auf dem Plan, diesmal mit meiner Schwester und ihrer Familie auf der Freusburg. Wir lassen uns vom riesigen Martinsfeuer im Hof wärmen, basteln Pfeil und Bogen für meine Nichte und erkunden Spielplatz und Wald. Ende des Monats dann noch ein Termin, von dem ich lange nicht wusste, ob ich hingehen soll: Mein Klassentreffen. Über 15 Jahre ist es her, dass ich Abi gemacht habe und wenn ich ehrlich bin, habe ich an meine Zeit auf dem Gymnasium nur wenig gute Erinnerungen. Und auch wenn ich es nicht will, beginne ich automatisch, mich im Kopf mit den Menschen von damals, die mir oft so zugesetzt haben, zu messen. Halte ich das aus, die alle wiederzusehen? Sind wir nicht alle erwachsen und vernünftig geworden? Aber mir geht es so gut, dass ich beschließe, es zu wagen. 2023 ist eines der glücklichsten Jahre meines Lebens und wenn ich mich jetzt nicht traue, dann nie. Wir treffen uns in der Nähe unserer alten Schule und nur ein Bruchteil der Stufe kommt auch tatsächlich. Und ich bin selbst überrascht, wie nett es wird. Dezember Ich habe keine Ahnung, wie das so schnell passieren konnte, aber schon neigt...</p>
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		<title>Mein Jahr 2022 &#8211; Ein Jahresrückblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2022 07:07:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wow. Noch eine Woche bis 2023. Wo zum Geier ist die Zeit geblieben? War nicht neulich noch&#8230;uuh, keine Ahnung, 2011? Nur noch wenige Tage und schon wieder ist ein Jahr rum. Und ich nähere mich der Mitte 30. Irgendwie gruselig. Aber sei&#8217;s drum, denn 2022 war wirklich nicht schlecht. Bereit für einen authentischen und ungestylten Jahresrückblick? Januar Das Jahr beginnt gut, nämlich endlich, endlich wieder mit einer Reise! Es ist nur eine kleine, sie führt mich nach Holland, aber es fühlt sich so gut an, wieder unterwegs zu sein. Danach bin ich aber leider erstmal krank. Ansonsten fahre ich oft nach Hessen und schaue mir Wohnungen an, denn im Frühjahr werden wir Bielefeld verlassen und uns eine neue Heimat schaffen müssen. Ich bin nicht allzu traurig, war das letzte Jahr dort für mich zum Teil die Hölle. Erst der Einsatz meines Freundes und dann die berufliche Situation. Ich bin bereit für einen Neuanfang! Bye 2021, hello 2022 – Rück- und Ausblick Wohin im Winter? Nach Zeeland ans Meer! Februar Wir haben eine Wohnung! Und sie ist alles, was ich mir gewünscht hab: Geräumig, hell, mit großem Kellerraum und Parkplatz. Eine neue Küche wird auch noch eingebaut. Es ist zwar nicht Marburg geworden, da war nichts zu machen, aber dafür meine zweite Wahl Kirchhain. Die kleine Stadt liegt zwischen Marburg und dem Arbeitsort meines Freundes, beides ist nur 15 Minuten entfernt. Und obwohl Kirchhain nicht groß ist, hat es alles zu bieten, was man so braucht. Mein Dachzelt kommt! Ich hatte es im Dezember bestellt, nachdem ich im Sommer 2021 mein erstes eigenes Auto gekauft habe. Und jetzt ist es da, ein Klappzelt auf meinem Jimny. Ich kann kaum erwarten, damit loszulegen. Das richtige Dachzelt für den Suzuki Jimny März Ich beginne den März in Sylt und finde es recht schwierig. Einerseits bin ich froh, wieder unterwegs sein zu können, andererseits macht mir der Angriffskrieg gegen die Ukraine schwer zu schaffen. Unser Umzug steht an. Glücklicherweise finanziert der Arbeitgeber meines Freundes diesen in großen Teilen, so dass wir gar nicht so viel zu tun haben. Denn abbauen, packen, schleppen, fahren und aufbauen, das übernimmt alles das Umzugsunternehmen! Was für ein krasser Luxus, ich liebe ihn. Ich muss also nur ein bisschen spachteln und streichen in der alten Wohnung und einräumen in der neuen. Ach ja, und den Kater einpacken! Und natürlich einen Job finden! Ich mache mich sofort auf die Suche und übernehme erstmal ein Ehrenamt: Ich lese Artikel für die MIKS, die Marburger Infokassette für Blinde und Sehbehinderte. Außerdem stehen all die Ämter- und Behördengänge an, so dass der Monat im Nu vorbei ist. Sylt im März – Das Echte im Falschen finden April Nach einigen Vorstellungsgesprächen kommt die Agentur für Arbeit mit einem wahnsinnig tollen Vorschlag um die Ecke: Ich darf 6 Monate lang eine Weiterbildung im Bereich Online-Marketing, Suchmaschinenmarketing und Social Media machen. Zuerst hab ich ein bisschen Angst, ob ich wirklich in der Lage dazu bin, aber dann macht es mir einfach unglaublich viel Spaß! Wir beginnen, unsere Umgebung zu erkunden, Marburg zu entdecken und uns hier in Kirchhain richtig wohl zu fühlen! Es gibt fantastische Wanderwege und Natur pur. Romantischer Spaziergang durch Marburg: Grimm dich-Pfad 3 hessische Wandermärchen: Traumhafte Rundwanderwege in der Nähe von Marburg Mai Ich stürze mich in die neue Arbeit, erstelle Content-Modelle, Personas und Marktanalysen und bin froh, das alles von zu Hause machen zu können, denn hier in Kirchhain wird es jetzt richtig schön. Die Felder, die Wiesen, die Wälder, alles bereitet sich auf den Sommer vor. Nachdem ich den Junggesellinnenabschied meiner besten Freundin als Trauzeugin begleitet habe, macht mein Freund am nächsten Tag Nägel mit Köpfen. Wir sind verlobt! Und können uns auf der ebenfalls im Mai stattfindenden Hochzeit meiner Freundin schon mal mit dem ganzen Wahnsinn vertraut machen! Im Mai steht auch der erste richtige Ausflug mit meinem neuen Dachzelt an, mein Freund und ich begeben uns ins Dachzeltdorf nach Borkenberge und erleben dort den Wildpferde-Himmel und die Schlagerhölle. 😀 Hallo Kirchhain: Neue Heimat, große Neuigkeiten Dachzeltdorf Borkenberge: Ein Erfahrungsbericht Ausflugstipps NRW: Radtour zu den Dülmener Wildpferden Juni Eigentlich will ich das erste Juniwochenende mit Schwester und Freundin in Münster verbringen, aber wieder einmal bin ich krank und kann nicht mit. Dafür sitze ich nun an meiner ersten Projektarbeit und betreibe Akquise für Auftragnehmer für meine Reisevorträge! Kaum ist die Projektarbeit abgegeben und die erste Klausur geschrieben, geht es für mich nach Cornwall. Dieses ewige Sehnsuchtsziel meiner Mutter und mir, von dem wir seit 15 Jahren träumen: 2022 wird es Wirklichkeit. Wir besuchen all die Orte, auf die wir uns gefreut haben und noch so viele mehr und alles klappt erstaunlich reibungslos, trotz Flugstreiks und immer noch ungewisser Pandemielage. Urlaub in Cornwall: Tipps &#38; Tricks für die perfekte Reise Juli Im Juli besuche ich das Mikroabenteuer-Festival in Hannover und treffe dort alte Freunde wie Lynn (Lieschen Radieschen reist) und lerne neue kennen, wie Thomas (Tommy auf Reisen) und Patrick (Riegeladventure Tools). Hier berichte ich direkt von meinen ersten Dachzelterfahrungen und übernachte auch auf dem Gelände in meiner kleinen Wohnung auf Rädern. Ich liebe es! Eine gute Neuigkeit haut mich aus den Latschen: Bei einem Gewinnspiel von Globetrotter habe ich einen Gutschein gewonnen, mit dem ich einen Campervan für ein paar Tage mieten kann. Ich platze und in meinem Kopf überschlagen sich die Pläne. Bald ist klar: Wir wollen im Herbst nach Schweden und Norwegen! Ich stürze mich in die Planung und bin so selig, dass ich dieses Jahr endlich wieder reisen kann. Nachdem mein Freund von seinem Lehrgang zurück ist, wartet schon das nächste Abenteuer, denn wir erfüllen uns den Traum einer Ballonfahrt. Gemeinsam mit einem befreundeten Pärchen steigen wir hoch in die Lüfte und bestaunen unsere neue Heimat von oben. Ein bisschen nervös war ich vorher schon, aber es ist einfach nur schön. Und dann passiert das Unglaubliche: Poseidon Expeditions kontaktiert mich ebenfalls, denn ich habe eine Reise gewonnen. Mein Beitrag zu ihrem Gewinnspiel hat der Jury am besten gefallen und das bedeutet, ich darf 2023 nach Grönland. Ich kann es nicht fassen und muss in den nächsten Wochen einfach immer wieder anfangen zu weinen. Grönland, der Traum, den ich 2020, 2021 und 2022 immer wieder aufgeben und eigentlich endgültig begraben musste, da ist er wieder. Und jetzt soll er Wirklichkeit werden. Mein Freund reicht Urlaub ein und wird mich auf die Reise in den Norden begleiten und kaum ist das gebucht, habe ich eine Vision. Ich kontaktiere Poseidon Expeditions und sie sind bereit, mir noch einen Wunsch zu erfüllen: Eine symbolische Trauung durch den Kapitän an Bord unseres Schiffes! Wie gut, dass ich schon beim ersten Termin ein Brautkleid finde, in das ich mich verliebe. Habe ich soviel Glück verdient? Bestimmt nicht. Aber nach 2021, das eins der schlimmsten Jahre meines Lebens war, nehme ich alles einfach nur an und freue mich. Es ist Sommer, die Sonne scheint, ich nehme erfolgreich an meiner Weiterbildung teil und habe Reisen vor mir. Der Juli ist mein absolutes Highlight in diesem Jahr. August Im August reift der Wunsch zur Idee, mit ersten Ansätzen zum Plan: Ich möchte mich selbstständig machen. Ist das realistisch? Kann das überhaupt funktionieren? Werde ich jemals 50% unserer Miete zahlen können? Ich habe Angst, aber ich hab auch Bock. Da kommt es gerade recht, dass ich ein Wochenende in Berlin bin, um auf einer Veranstaltung von Globetrotter und sheisoutdoors einen Vortrag zu halten. Wie fast jedes Mal schwebe ich nach dem Vortrag auf Wolken. Das Referieren an sich macht mir schon unglaublich viel Freude, aber danach mit dem Publikum zu quatschen, neue Leute kennenzulernen und sich auszutauschen, das macht mich glücklich. Auf dem Globetrotter-Treffen der DZG in Nickersfelden bin ich wieder mal mit dem Dachzelt und genieße diese Gemeinschaft von Reisenden mit ihren spektakulären Wohnfahrzeugen. Hier lerne ich den Redakteur der Mitgliederzeitschrift kennen und vereinbare, ihm für die Winterausgabe einen Artikel zu schicken. Um hier nicht immer nur das Gute, Tolle und Schöne zu erzählen: Ein Wochenende in Köln wird zu einem emotionalen Desaster zwischen meinem Freund und mir und offenbart, dass wir noch viel an uns zu arbeiten haben, bevor es zum Standesamt gehen kann. Gebrodelt hatte es schon länger, sodass es keine Überraschung ist, aber weh tut es trotzdem. Doch so verletzt wir beide sind, wir wollen das, wir wollen an uns arbeiten, weil wir eine Zukunft miteinander wollen. Meine Reisevorträge Outdoor-Küche: Leckere herzhafte Rezepte für‘s Camping September Wir holen unseren gemieteten Campervan ab und dann geht es nach Norden: Zuerst nach Schweden, dann nach Norwegen. Die Reise ist nicht immer leicht, weder beziehungs- noch wettertechnisch, aber wir machen das Beste draus. Und Skandinavien macht es uns da einfach. Absolutes Highlight sind die Wanderungen auf den Preikestolen und die Trolltunga, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Kaum zurück geht es für mich nochmal ein paar Tage nach Ostfriesland, ins Alte Dichterhaus, wo ich mit Tante und Onkel per Rad die Umgebung erkunde. Roadtrip im Toyota Crosscamp: Ein Vanberry-Erfahrungsbericht Über dem Nebelmeer: Wanderung auf den Preikestolen Abenteuer Trolltunga – Tipps zum Aufstieg auf Norwegens berühmte Felsspitze Oktober Die letzten Tage meiner Weiterbildung sind angebrochen und auch die letzte Klausur bestehe ich. Im Anschluss mache ich einen Kurs zur Selbstständigkeit. Es gibt so viel zu beachten, zu beantragen und zu organisieren, dass ich manchmal denke, das schaff ich nicht. Aber es kommen auch ein paar neue Möglichkeiten hereingeschneit. So werde ich zum Bloggerwochenende nach Düsseldorf eingeladen und bewerbe mich mit drei Challenges auf das Fjällräven Polar, ein Schlittenhunderennen, dass jedes Jahr in Schweden veranstaltet wird und an dem Laien teilnehmen können. Dos &#38; Don’ts in Düsseldorf: Local Heroes und ein Blick hinter die Kulissen November Der November beginnt sehr familiär mit der Goldhochzeit von Tante und Onkel, die wir feierlich mit der ganzen Familie in einem großen Haus in der Eifel begehen. Leider bin ich danach mal wieder krank und muss deswegen einen Trip absagen, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Denn eigentlich wollte ich die 4&#215;4 Karpatenhilfe nach Rumänien begleiten und dort Hilfsgüter in die Bergregion liefern. Das Ganze auf dem Blog und fotografisch zu begleiten war ein großer Traum, aber der verpufft zwischen Fieber, Schüttelfrost und entzündeten Nebenhöhlen. Es hat auch sein gutes, dass ich zu Hause bin, denn so muss mein Freund nicht allein drei Mal zum Tierarzt. Unser Kater Johnny, den wir letztes Jahr aus dem Tierheim geholt haben und der sich so gut in unsere kleine Familie einfügt, hat ein Herzleiden und seine Nieren funktionieren auch nicht so, wie sie sollen. Er muss nun teure Medikamente und Spezialfutter bekommen, darf nicht mehr Toben und seine Lebenserwartung ist rapide gesunken. Zum Glück weiß er das alles nicht, nur die neue Diät macht ihn garstig. Und so versteht er nicht, dass ich ihn in dieser Zeit immer wieder an mich ziehe und ein bisschen weinen muss. Aber er nimmt&#8217;s gelassen, wie alles in seinem Leben. Die Selbstständigkeit klappt überhaupt nicht. In Reihe werden mir sechs Aufträge abgesagt und die Kasse bleibt leer. Der November ist also das Lowlight des Jahres 2022 für mich. Dezember Der Dezember hat noch ein bisschen mehr Krankheit parat, nämlich einen miesen, hartnäckigen Husten. Trotzdem schaffe ich meine drei Aufträge bei Globetrotter, was mich sehr glücklich macht und die Kasse rettet. Da die aber trotzdem nicht gerade überquillt, beschließe ich, die Weihnachtsgeschenke dieses Jahr selber zu machen. Und so backe und sticke und nähe und zeichne und male ich wie verrückt. Außerdem nehme ich an einer Camperwichtel-Aktion auf Instagram teil, besuche meine Ma in Köln und buche Island. Denn wenn wir 2023 eh in Grönland sind und über Island ausreisen, wäre es doch eine Schande, das nicht zu nutzen, oder? 😉 Als der strenge Frost einsetzt, verzaubert mich die schöne Landschaft, aber es gibt so viel zu tun, dass ich den Winterzauber zunächst immer nur durch das Auto- oder Wohnungsfenster bestaunen kann. Kurz bevor es wieder wärmer wird, schaffen mein Freund und ich es aber, über die Felder zu streifen und all die Schönheit bewusst wahrzunehmen. Ich kann uns nur wieder zu der Wahl unseres Wohnorts beglückwünschen....</p>
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		<title>Hallo Kirchhain: Neue Heimat, große Neuigkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2022 04:56:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hätte das gedacht? Nach 30 Jahren in Köln und 10 Jahren in der gleichen Wohnung bin ich nun mitten in etwas, das ich scherzhaft &#8220;Deutschland &#8211; Meine Wanderjahre&#8221; nenne. Ich habe ja schon berichtet, warum ich 2020 nach Bielefeld gezogen bin, vor zweieinhalb Monaten erfolgte dann der Umzug nach Kirchhain bei Marburg. Bielefeld war längst nicht so schlimm, wie sein Ruf und ich mochte unsere Wohnung dort sehr. Aber die schlimmen Umstände auf der Arbeit und der lange Einsatz meines Freundes haben schon dazu beigetragen, mir den Ort etwas zu vermiesen. Umso mehr habe ich Kirchhain als Chance auf Besserung gesehen. Und was soll ich sagen? Es ist besser! Neue Chance Weiterbildung Während die Agentur für Arbeit in Bielefeld wenig engagiert und hilfreich war, habe ich hier in Marburg das große Los gezogen. Ich bin kaum angekommen, da hat meine Betreuerin mich schon kontaktiert, meinen Lebenslauf analysiert und mich für eine sechsmonatige Weiterbildung vorgeschlagen. Von der Agentur finanziert und in der Zeit erhalte ich weiter mein Arbeitslosengeld und bin versichert. Das allein ist schon toll, aber das Beste: Die Weiterbildung bildet zu 100% meine Interessen ab, wird mich nach vorne bringen und macht Spaß. Ich sitze zwar fast jeden Tag 10 Stunden daran, aber das ist es mir wert und ich bin einfach nur dankbar, zumindest für die nächsten paar Monate zu wissen, wie es weitergeht. Das ist also schonmal ganz anders. 😀 Neuer Wohnort Kirchhain Unsere Wohnung ist allerdings fast genauso, wie die alte, aber vielleicht trägt das auch dazu bei, dass wir uns hier zu Hause fühlen: 100qm, 4 Zimmer, im 2. OG mit Zahnarzt und Anwalt als Nachbarn, die weder abends noch am Wochenende da sind. Leider haben wir keinen Balkon, können dafür aber einen Teil des Gartens mitbenutzen. Selbst unser Kater hat keine Probleme mit dem Umzug gehabt. Kirchhain selbst ist ein richtiger Jackpot: alter, romantischer Ortskern mit Fachwerkhäusern und Kopfsteingassen, in dem aber alles fußläufig oder mit dem Rad erreichbar ist &#8211; Aldi, DM, Rossmann, Lidl, Action, Friseure, Apotheken, Eisdielen usw. Während der Ortskern und der Bahnhof nur 100 Meter weit weg sind, brauchen wir andererseits nur über die Straße zu gehen und stehen mitten in der Natur. Und die hat hier einiges auf dem Kasten. Es gibt wunderschöne Felder und Wiesen, in denen gerade ganze Storchkolonien brüten. Im April und Mai blühte der Raps wie verrückt, jetzt färbt sich langsam der Weizen. In den uns umgebenden Hügeln wachsen Apfelbäume, fließen Wohra und Ohm und warten viele spannende Orte nur darauf entdeckt zu werden. Neuer Nachbar Marburg Außerdem sind es mit der Bahn oder dem Auto nur 15 Minuten nach Marburg und dass ich mich in die Stadt verliebt habe, wisst ihr ja schon! In Marburg, da ist dann auch etwas ganz wundervolles passiert. Eines Sonntags kam ich relativ erschöpft aus der eigentlichen Heimat Köln zurück. Dort hatte ich gerade den Junggesellinnenabschied meiner besten Freundin gefeiert und organisiert. Eigentlich war ich todmüde und wollte nur noch chillen. Aber das Wetter war so schön, dass ich, als ich in Kirchhain ankam, meinen Freund fragte, ob wir nicht noch etwas unternehmen wollen. Er war direkt dabei und so beschlossen wir, nach Marburg zu fahren, ein Tretboot zu leihen und die Lahn zu befahren&#8230; Das erste Tretboot, das wir ausleihen, quietscht. Und ich meine nicht so ein bisschen nostalgisch, sondern ein ohrenzerreißendes, konstantes, nervtötendes Quietschen. Die Leute am Ufer sehen uns erschrocken oder amüsiert an. Nach 50 Metern geben wir auf, treteln zurück zur Anlegestelle und kapern ein neues, besser geöltes Boot. Aaaah, welch Wohltat! Die Sonne scheint, Menschen sind fröhlich und ich glücklich. So fahren wir flussaufwärts und mein Freund sagt den etwas seltsamen Satz: &#8220;Vielleicht stoßen wir ja noch auf einen Gletscher!&#8221; Es ist eine Anspielung auf eine Schiffsreise, die wir längst hätten unternehmen wollen, wäre nicht Corona dazwischen gekommen. Die Spitzbergen-Grönland-Island-Reise, die ich zum 30. Geburtstag bekommen hatte. Und für die mein Freund noch ganz besondere Ereignisse geplant hatte, wie ich weiß. Ich checke aber nichts. Irgendwann steuere ich unser Boot ans rechte Ufer. Schließlich will ich doch das Stück Kuchen, das ich mitgebracht habe, in Ruhe verspeisen. &#8220;Ist das ein Manöver oder driften wir ab?&#8221;, fragt mein Freund freundlich, der wohl wenig Vertrauen in mich und meine Steuerkünste hat. &#8220;Wir legen an, es gibt Kuchen!&#8221; verkünde ich. Während wir da so nebeneinander auf unseren unbequemen Plastiksitzen hocken und ich Kuchen in mich hineinschaufel, fällt mein Blick auf einen langen geraden Stock an der Uferböschung. Spielkind, das ich nun mal bin, angel ich den Stock zu uns an Bord und teile meinem Freund mit, dass wir nun einen Flaggenmast haben, den ich in ein Überlaufloch im Deck unseres Bootes stopfe. Fehlt nur noch die Flagge. &#8220;Hast du irgendwas dabei, was wir nehmen könnten, ein T-Shirt oder so was?&#8221;&#8220;Nee, aber ich hab was anderes. Ein Taschentuch. Warte mal, ich muss da noch was rausholen.&#8221;&#8220;Was denn? Rotze?!&#8221;, frage ich lachend.&#8220;Nee.&#8221; Und mein Freund holt einen großen Klumpen Taschentücher aus seiner Tasche, aus denen er langsam etwas auswickelt. Ein kleines, schwarzes Kästchen. Mir fällt fast der Flaggenmast aus der Hand. Oh! Hier? Jetzt? Neuer Lebensabschnitt &#8220;Also, Anuschka, das hier ist kein Schiff und es gibt auch keine Eisberge, aber ich wollte fragen, ob du meine Frau werden willst?&#8221; Er ist mindestens so aufgeregt wie ich, denn er drückt mir das geschlossene Kästchen einfach in die Hand. Lachend sage ich ja, gebe es ihm zurück und frage, ob er es nicht aufmachen möchte. Er will und darin ist mein Verlobungsring. Ich bin nicht die Einzige, die direkt an Nenya denken muss! 😀 Und obwohl er ganz anders ist, als ich ihn mir vorgestellt hätte, passt er. Nur nicht im ganz wörtlichen Sinne, weshalb er erstmal auf den Mittelfinger muss, bis wir es nach Köln zum Juwelier schaffen. Ganz ritterlich springt mein Freund dann an Land und pflückt mir einen Blumenstrauß. Gleichzeitig gondelt wie bestellt ein Schwan über die Lahn und erzeugt noch mehr romantische Vibes. Langsam legt sich die Aufregung und meinem Freund fällt auf, dass er die ein oder andere Tradition vergessen hat. Und so darf ich auch aussteigen und bekomme auf einem kleinen Spazierweg an der Lahn nicht nur einen Blumenstrauß überreicht, sondern auch noch einen Kniefall inklusive Wiederholung der Frage. Die Antwort bleibt die gleiche und so schippern wir zurück und tauschen das Tretboot gegen Plätze im Ufercafé, wo wir mit einer kleinen Flasche Sekt auf unser Verlobung anstoßen. Tja, irgendwie bin ich hier in unserer neuen Heimat ganz happy.</p>
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		<title>Bye 2021, hello 2022 &#8211; Rück- und Ausblick</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 06:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist das neue Jahr schon über einen Monat alt und in meinem Leben hat sich mal wieder viel getan. Habt ihr Lust auf einen Rückblick auf 2021 und einen Ausblick auf die vor mir liegenden Monate? Reisetechnisch, aber auch alle anderen Bereiche meines Lebens betreffend? Na dann, los! 2021 Januar Auf der Hinfahrt kann ich die Tränen noch zurückhalten, aber als ich alleine von Hannover nach Hause fahre, laufen sie doch. Ich habe meinen Freund in die Quarantäne gebracht, von der er sofort in den Einsatz fliegen wird. Für wie lange weiß ich nicht. Vor mir liegt auf jeden Fall eine einsame, aber auch arbeitsreiche Zeit, denn ich muss immer noch einen Job finden, nachdem ich meinen letzten durch Corona verloren habe. Aber wenigstens das Wetter macht Spaß, denn hier in Ostwestfalen fällt immer mal wieder ein wenig Schnee und so streife ich durch den Wald und bestaune den Hauch von Winter. Februar Kalt ist es in Bielefeld und der Schnee türmt sich, sodass ich zwei ganze Tage brauche, um unseren Hof von der weißen Pracht zu befreien. Jeden Tag schreibe ich außerdem Bewerbungen, versuche gesund zu essen, mich zu bewegen und mir nicht zu große Sorgen zu machen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Ich habe meine ersten Probearbeitstage bei verschiedenen potentiellen Arbeitgebern. Und dann habe ich ein Angebot, das fast zu gut klingt um wahr zu sein. Eine Frage im Bewerbungsgespräch macht mich stutzig, aber ich kann es mir nicht leisten, wählerisch zu sein und unterschreibe den Vertrag. Und hoffe auf das Beste. März Bis zu meinem Arbeitsbeginn sind es noch zwei Monate und ich würde nichts lieber tun, als in dieser Zeit zu reisen, aber der Lockdown will und will nicht enden. Und der Frühling will auch nicht kommen. In der Zwischenzeit geht ständig etwas in unserer Wohnung kaputt, sodass ich immerhin etwas zu tun habe. Wenn ich es gar nicht mehr aushalte, besuche ich meine Familie in Köln oder flüchte zu einer Freundin nach Berlin. Das zumindest ist ja noch erlaubt. Und glücklicherweise kommen mich auch immer wieder Freunde besuchen. April Ich bin es satt zu warten, warten, dass die Pandemie endet, dass mein Freund nach Hause kommt, dass ich reisen kann, dass so etwas wie Normalität zurückkehrt. Aber es ändert ja nichts, dass ich nicht mehr mag, also versuche ich das Beste draus zu machen und mich nach meinem ersten eigenen Auto umzusehen. Das brauche ich nämlich, wenn mein Freund wiederkommt. Aber auch das scheint sich schwierig zu gestalten, da das Modell, in das ich mich verguckt habe, gerade sehr im Preis steigt. Also auch hier abwarten. Und ab und an eine Wanderung machen und sich daran freuen, dass der Frühling sich auf leisen Sohlen angeschlichen hat. Mai Endlich fange ich meinen neuen Job an! Zwar zunächst nur in Kurzarbeit, aber ich bin glücklich und motiviert. Obwohl mir schon in den ersten Tagen &#8220;Red Flags&#8221; überall begegnen, versuche ich das zu ignorieren und mich einfach nur über den Job zu freuen. Ich bin dankbar für die Ablenkung, denn mittlerweile vermisse ich meinen Freund fast schmerzlich und die Nachrichten aus Afghanistan lassen nichts Gutes vermuten. Das Wetter wird endlich gut, ich unternehme Ausflüge und versuche verzweifelt und erfolglos, mich impfen zu lassen. Juni Die Reiselust ist zu groß und es ist Sommer! Kurz entschlossen fahre ich mit meiner Ma für einen Tag nach Wilhelmshaven und an den Strand Schillig und genieße das Gefühl, unterwegs und an Orten zu sein, die ich noch nicht kenne. Außerdem bekomme ich über den Betriebsarzt endlich meine erste Impfung. Hoffentlich ein Schritt Richtung Reisen! Den restlichen Monat fiebere ich dem Moment entgegen, von dem mir niemand sagen darf, wann genau er eintreten wird. Wann kommt mein Freund aus Afghanistan zurück? Am allerletzten Tag ist es dann soweit. Früh morgens fahre ich nach Hannover, warte den ganzen Tag mit den anderen Angehörigen auf dem Parkplatz auf die verspäteten Maschinen und kann ihn irgendwann in die Arme schließen. Endlich. Nach sechs langen Monaten, vielen Ängsten und Sorgen und auch dem ein oder anderen Konflikt ist diese Zeit vorbei. Juli Die Kurzarbeit ist vorbei, dafür nehme ich mir Ende des Monats eine Woche Urlaub und begebe mich mit meinem Freund auf unseren Auf-ans-Meer-Roadtrip, der uns zuerst an die Ostsee, dann an die Nordsee und in die Niederlande führt. Wir nutzen die Zeit um viel über uns und unsere Zukunft zu sprechen, den Einsatz zu verarbeiten und einfach die gemeinsame Zeit zu genießen. Ich bin glücklich. Auch, weil ich in dieser Woche meiner Arbeit entfliehen kann, denn dort fühle ich mich von Tag zu Tag unwohler. August Endlich habe ich meinen Jimny, mein erstes eigenes Auto. Zusammen mit meinem Freund und seinem Cousin baue ich die Rückbank aus und eine Ladefläche ein. Ich plane, ihn zu einem kleinen Abenteuermobil zu machen und hoffentlich 2022 meinen ersten Roadtrip zu fahren. Die Freude darüber lenkt mich davon ab, dass es auf der Arbeit immer schlimmer wird. Ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich (noch) Menschen gibt, die solche Ansichten vertreten und äußern und solches Benehmen in Ordnung finden. Ich versuche trotzdem, mein Bestes zu geben, professionell zu reagieren und gute Arbeit zu leisten. September Der September ist einer der schönsten Monate des Jahres. Ich fahre ganz allein mit meinem Auto nach St. Peter Ording, um dort Johannes, einen Fotografen zu treffen und mit ihm gemeinsam die Gegend zu erkunden. Das Wochenende macht mir so viel Spaß, aber auch so viel Lust auf mehr. Wir helfen bei einem Beach Clean-Up, machen eine Ausflugsfahrt und ich genieße den Sonnenuntergang am Leuchtturm von Westerhever. Gemeinsam mit meinem Freund mache ich eine Kanutour auf der Lippe und genieße einen der letzten schönen und warmen Tage. Oktober Meine Vorträge bei Globetrotter fangen wieder an! Und ich bin so glücklich darüber. Endlich wieder in unbekannte Städte fahren, mit Menschen sprechen, die sich ebenso für&#8217;s Reisen begeistern, einfach mal rauskommen. Aber in meinem Job wird es immer schlimmer. Kaum ein Tag, an dem ich nicht weinend zur Arbeit hin oder zurück fahre. Aber ich sage mir, dass ich die Zähne zusammenbeißen muss, dass ich stark sein muss, zumindest noch ein paar Monate. Dass ich das aushalten muss. Mein Geburtstag kommt und geht, ohne dass ich mich darüber gefreut hätte und mein Freund bricht in seine dreiwöchige Kur auf. So bin ich wieder allein in Bielefeld und falle in ein ziemliches Loch. November Ich bin krankgeschrieben und kämpfe mit allen Mitteln darum, meinen Verstand zu behalten, mich nicht wie eine absolute Versagerin zu fühlen und irgendwie meine Zukunft abzusichern. Nach unzähligen Telefonaten und Beratungen steht fest: Ich will einen Aufhebungsvertrag. Und den bekomme ich am 30.11. Ich bin erleichtert und versuche nicht zu enttäuscht von mir selbst zu sein, dass ich es nicht ausgehalten habe, sondern stolz, dass ich mich da raus gekämpft habe. Zumal ich bereits einen Termin für ein Bewerbungsgespräch habe. Und das wäre mein absoluter Traumjob! Dezember Nun beginnt die Auseinandersetzung mit dem Arbeitsamt, denn natürlich habe ich eigentlich keinen Anspruch auf Unterstützung, wenn ich die Beendigung des Arbeitsvertrags selbst herbeiführe. Aber es gibt Ausnahmen und genau das bin ich in dem Fall. Neben all diesen anstrengenden und frustrierenden Dingen passiert aber auch etwas ganz wunderbares: Johnny kommt. Mit der Aussicht, dass ich in Zukunft entweder im Home Office oder in Teilzeit arbeiten werde, erfüllen mein Freund und ich uns den lang gehegten Traum eines vierbeinigen Mitbewohners. Im Tierheim Bielefeld wartet der orange getigerte Kater auf uns. Kaum in unserer Wohnung benimmt er sich, als würde er dort schon ewig leben und ab sofort habe ich einen ständigen Zuschauer, wenn ich am Computer nach neuen Jobs suche. Weihnachten verbringen wir geboostert bei unseren Familien in Köln und ich bin froh, es nicht wie im letzten Jahr absagen zu müssen. Das Jahr geht ruhig und friedlich zu Ende, soweit es das in einer Pandemie eben kann. So zäh und schwierig es oft war, letztlich war es auch schnell vorbei. Und das macht mir Angst, denn es ist schon das zweite Jahr, von dem ich das Gefühl habe, es &#8220;verloren&#8221; zu haben. Neues Jahr, neues Glück, neue Heimat, neuer Job Und jetzt? 2022 ist da und es bringt neue Pläne, Träume und Hoffnungen. Im Januar war ich fünf Tage mit meiner Ma, meiner Schwester und ihren Kindern in Zeeland. Wir mussten alle einfach mal raus und haben die Zeit am Meer sehr genossen. Leider bin ich krank zurück gekommen (nicht Covid) und liege seitdem mehr oder weniger nutzlos auf der Couch rum. Abgesehen von drei Fahrten nach Hessen, denn&#8230; Im April werden wir Bielefeld nach anderthalb Jahren verlassen und nach Marburg ziehen. Eine Wohnung haben wir bereits in Aussicht. Einerseits werde ich Bielefeld und unsere schöne Wohnung vermissen, andererseits bin ich auch froh, diesen Lebensabschnitt hinter mir zu lassen, der zum Teil sehr schmerzlich war. Meine Bewerbung auf den absoluten Traumjob hatte trotz zweier Bewerbungsgespräche aber leider keinen Erfolg und so mache ich mir nun Gedanken, wie es beruflich weitergehen soll. Tatsächlich habe ich die Absage in Zeeland erhalten. Einerseits hätte ich mich direkt am liebsten meinem Freund in die Arme geworfen und geweint, andererseits war es vielleicht gut, dass er nicht da war. So blieb wenig Zeit traurig zu sein und ich bin schneller drüber weg gekommen. Der Plan lautet jetzt: Im besten Fall finde ich entweder einen Teilzeitjob, oder etwas, was ich im Home Office machen kann. Denn ich möchte so gern die Sache mit den Reisevorträgen weiter ausbauen. In Holland habe ich auch eine neue, lieb gewonnene Routine weiterverfolgt. Jeden Tag versuche ich, eine Yogaeinheit zu machen und meine, dass ich nach einem Monat erste Erfolge in Sachen Beweglichkeit verzeichnen kann. Anfang März werde ich gemeinsam mit meiner Tante nach Sylt fahren. Ich kenne die Insel noch nicht und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet. Größere Reisen traue ich mich noch nicht konkret zu planen, aber&#8230; Gerade ist mein Jimny in fachmännischen Händen und bekommt einen Dachträger und ein Dachzelt aufgesetzt! Vielleicht ist es nicht vernünftig, in meiner jetzigen Situation Geld dafür auszugeben, vielleicht sollte ich mir keine Hoffnung darauf machen, reisen zu können. Vielleicht ist es aber auch genau das Richtige! 🙂 Wir werden sehen. Ich bin jedenfalls gespannt, was dieses Jahr alles passieren wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/bye-2021-hello-2022-rueck-und-ausblick/">Bye 2021, hello 2022 &#8211; Rück- und Ausblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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