<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>England Archive - Rosas Reisen</title>
	<atom:link href="https://rosasreisen.de/category/europa/england/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://rosasreisen.de/category/europa/england/</link>
	<description>Home is behind - the World ahead</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Apr 2025 14:06:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://rosasreisen.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-Logo-Rosas-Reisen-Favicon-32x32.jpg</url>
	<title>England Archive - Rosas Reisen</title>
	<link>https://rosasreisen.de/category/europa/england/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Urlaub in Cornwall: Tipps &#038; Tricks für die perfekte Reise</title>
		<link>https://rosasreisen.de/urlaub-cornwall-tipps-tricks-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 04:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Cornwall, das ist die Heimat von Rosamunde Pilcher und König Artus, hier gibt es blühende Gärten und beeindruckende Klippen, lokale Köstlichkeiten und Surferhotspots. Wenn du in das wunderschöne Cornwall reisen möchtest, kommen hier meine Tipps für dich! Achtung: Die mit * markierten Links in diesem Artikel, sind sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn ihr den Link nutzt und anschließend etwas auf der entsprechenden Seite kauft oder bucht, erhalte ich eine Miniprovision. Das bedeutet NICHT, dass ihr mehr zahlt als sonst. Aber ihr macht mir eine Riesenfreude! Beste Reisezeit und Wetter für Cornwall Wir haben uns für die letzte Juni-, bzw. die erste Juliwoche entschieden. Hier liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 12 und 19 Grad und es soll nicht allzu viel regnen. An unserem ersten Tag tat es das doch und wir machten uns schon große Sorgen. Aber ab dann lief alles wie am Schnürchen: Morgens war es meistens grau und bewölkt, es regnete auch mal, während wir Pancakes und Rührei genossen. Aber im Auto oder spätestens an unserem Ausflugsziel klarte es auf und die Sonne schien. Die Temperaturen waren perfekt zum Wandern, warm in der Sonne, aber durch den ständig vom Atlantik wehenden Wind nicht zu heiß. Ich vermute, dass wir letzterem auch das schöne, klare Wetter an der Küste zu verdanken hatten, denn landeinwärts sah es oft nicht so gut aus. Also: Gerne Aktivitäten an der kornischen Küste einplanen! Und zur Sicherheit doch eine Regenjacke einpacken. Anreise nach England per Flugzeug Da ich es irgendwie geschafft habe, die Info zu ignorieren, dass es in Newquay mitten in Cornwall einen Flughafen gibt, entschieden wir uns für eine Anreise von Köln über Bristol mit Ryanair. Wir haben im Februar für Juni gebucht und unsere Flüge haben inklusive Gepäck 147 € pro Person gekostet. (Hin- und Rückflug montags) Wir hatten Pech und unser Hinflug hatte drei, unser Rückflug eine Stunde Verspätung. Wobei&#8230;Pech&#8230;oder Glück?! Ab drei Stunden Verspätung hat man Anspruch auf Schadensersatz. Ryanair hat uns die kompletten Flugkosten erstattet. Sollte euch das passieren, stellt einen entsprechenden Antrag auf der Seite von Ryanair. Nutzt nicht irgendwelche Inkasso-Firmen, die behalten nämlich einen Großteil der Entschädigungssumme ein. Und mit dem richtigen Formular und einem Anruf nach zwei Wochen hat man das Geld ganz für sich. 😀 Unterkunft am Flughafen Bristol Nun waren wir also erstmal in Bristol, der Mietwagen, der uns nach Cornwall bringen sollte, war für den nächsten Tag gebucht und wir brauchten einfach nur einen günstigen, nahe gelgenen Ort, um zu übernachten. Ganz ehrlich, fast alles hätte es getan, aber wir wurden überracht. Klein, fein und irgendwie amerikanisch: Das ist das Beechwood* in der Nähe des Flughafens! Man kann sich vor dem Flughafen kostenlos abholen lassen, wird mit einem Shuttle die paar Minuten zur Unterkunft gebracht und am nächsten Tag auch wieder zum Flughafen. Zum Beechwood gehört ein riesiger Parkplatz, wo man sein eigenes Auto abstellen kann, wenn man verreist und alles hat einen wirklichen Motel-Charakter. Aber auf charmante Art: Kies, Holzhäuser mit kleinen Veranden und eine doppelt zu öffnende Zimmertür. Die Zimmer sind ordentlich, sauber und es gibt sogar Frühstücksnacks und Kaffee und Tee umsonst. Das Personal war sehr freundlich und sympathisch und für eine Nacht in Flughafennähe ist das Beechwood perfekt! Mietwagen für unseren Roadtrip durch Cornwall Ich gebe zu: Ich habe aus Kostengründen nach dem kleinstmöglichen Mietwagen gesucht. Aber hätte ich gewusst, was mich in Cornwall erwartet, ich hätte freiwillig einen Fiat 500 ausgewählt! Aber der Reihe nach: Es war klar, dass wir unabhängig in Cornwall unterwegs sein möchten, also musste ein Mietwagen her. Ich habe das Portal Check24 genutzt und dort dann gebucht. Partner war Sunny Cars, bzw. EuropCars. Unsere Leistungen: Wie ihr seht, wir haben das rundum-sorglos-Paket gebucht. Das war zwar etwas teurer, aber so mussten wir uns um nichts Gedanken machen. Wir haben für eine Woche 575 € gezahlt. Ganz wichtig: Will man euch beim Abholen des Wagens noch weitere Versicherungen aufschwatzen, sagt NEIN! Check24 ist sogar so nett und legt einen entsprechenden Nachweis auf deutsch und englisch zu den Unterlagen, den man dem Mietwagenhändler im Zweifel unter die Nase halten kann. Und lasst euch nicht verunsichern, wenn er dann unfreundlich wird. Uns ging es um das Auto und das haben wir bekommen. Check24 bietet außerdem in den Unterlagen ganz genaue Anweisungen, wie man zum Beispiel bei einem Schaden oder Unfall vorgehen muss. Die Abholung des Wagens ging schnell, wir mussten unsere Führerscheine zeigen, eine Kaution per Kreditkarte hinterlegen und dann bekamen wir auch schon den Schlüssel. Vergesst nicht, das Auto auf noch nicht dokumentierte Schäden zu prüfen und diese ggf. zu melden. Bei uns war aber alles in Ordnung und das Abenteuer im Fiat konnte beginnen! Pro-Tipp: Sollte euer Auto irgendwann eine Fehlermeldung zeigen und es sich nach einer Google-Recherche herausstellen, dass der Reifendruck nicht stimmt, so wisset: Tankstellen in England geben den Druck nicht in bar, sondern in psi an. Das Luftdruckgerät kann diesen aber in der Regel umrechnen! Fragt im Zweifel einfach an der Kasse. 🙂 Autofahren in Cornwall Apropos, Abenteuer: In England herrscht ja Linksverkehr. Ich hatte vorab schon großen Respekt davor, kann aber nach einer Woche sagen: Easy! Es ist nicht so schwer, wie man glaubt. Natürlich muss man sich konzentrieren, gerade beim Abbiegen und der Einfahrt in den Kreisverkehr. Aber Cornwall ist nicht London, oftmals ist weit und breit kein anderes Auto. Und wenn man einmal den Bogen raus hat, läuft&#8217;s. Auch, dass die Schaltung auf der anderen Seite ist, hat man nach den ersten drei Mal an die Tür fassen abgespeichert. Spannender ist tatsächlich manchmal die Beschaffenheit der Straßen. Ich sag&#8217;s mal so: Linksverkehr ist kein Problem mehr, wenn die Straße eh nur breit genug für EIN Fahrzeug ist. Manche Straßen, oder besser Sträßchen waren tatsächlich so schmal, dass ich Angst hatte, die Steinmauer rasiert uns die Seitenspiegel ab. Gut, dass wir so ein kleines, schmales Auto gemietet haben! Tja, und wenn Gegenverkehr auftaucht, dann muss man sich eben verständigen, wer rückwärts bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit fährt. Aber auch das ist mit Vor-, Um- und Rücksicht zu meistern. Nur Mut! Good to know: Geschwindigkeitsbegrenzungen Öffentliche Verkehrsmittel in Cornwall nutzen Hab ich nicht gerade lang und breit erzählt, dass wir mit dem Auto unterwegs waren? Stimmt! Und trotzdem haben wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Wir wollten nämlich unbedingt auf dem South West Coast Path wandern und da der an der Küste entlangführt, handelt es sich logischerweise nicht um einen Rundwanderweg. Aber mit den fantastischen Überlandbussen (Coaster) war das überhaupt kein Problem. Wir sind morgens zu unserem Startpunkt gefahren. Hier habe ich etwas ausgewählt, von dem ich wusste, dass Busse den Ort anfahren (z.B. Tintagel, Newquay, Cape Cornwall). Dann sind wir losgewandert, meist um die 10 Kilometer bis zu einem besonderen Punkt (z.B. Boscastle, Bedrutahn Steps, Land&#8217;s End), wo wir einfach in den Bus steigen konnten, der uns in wenigen Minuten zurück an den Ausgangspunkt gebracht hat. All das lässt sich übrigens leicht mit Google Maps herausfinden. Die Busse kommen meist pünktlich, kosten nicht viel (bezahlt werden kann bar beim Fahrer) und in den schwankenden Doppeldeckern über die schmalen Straßen zu brettern ist nochmal ein actiongeladenes Abenteuer für sich! Nähere Infos, auch zu den Parkmöglichkeiten und Kosten, findet ihr in den entsprechend verlinkten Artikeln! Unterkunft zentral in Cornwall: Newquay Wir waren eine Woche in Cornwall und daher haben wir die Idee, mehrere Unterkünfte zu nutzen, schnell verworfen. Wir wollten lieber ein Basislager, von dem aus wir sternförmig unsere Ausflüge starten konnten. Da bot sich Newquay an der Nordküste an, denn es liegt sehr zentral in Cornwall, hat ausreichend Infrastruktur, viele Restaurants und gilt zudem noch als Surfer-Hotspot! Bei der Suche nach einem Hotel für unsere Cornwallreise gab es ein paar Parameter: Es sollte ein Parkplatz vorhanden sein für unseren Mietwagen, wir wollten gerne Frühstück inklusive und die Unterkunft sollte möglichst zentral in Newquay liegen. Wir haben uns daher für The Trelinda Guest House* entschieden und waren mit unserer Wahl sehr zufrieden. Vorteile Nachteile Restaurants und Verpflegung in Newquay Pizza bei Pizza Jockeys Auf unserer Wanderung zu den Bedruthan Steps ist mir in einem der Orte der Geruch von Pizza in die Nase gestiegen und hat mich den ganzen Tag nicht mehr losgelassen. Als wir abends zurück in Newquay sind, habe ich daher nur ein Ziel: Eine knusprige Pizza mit blasigem Rand, fruchtiger Tomatensauce und großen, geschmolzenen Mozzarella-Flecken. Normalerweise wenn man so eine konkrete Vorstellung hat, wird sie niemals wahr, doch ich habe Glück! Denn ich finde die Pizza Jockeys. In dem winzigen, puristischen, aber trotzdem gemütlichen Lokal, das besonders von Locals aufgesucht wird, gehen alle Pizza-Träume in Erfüllung. Ich schaffe es kaum, ein Foto zu machen, bevor ich das himmlische Essen in mich hineinschaufele. Burger bei Belushi&#8217;s Das Belushi&#8217;s lockt mich mit einer Auswahl vegetarischer Burger. Der Laden ist fest in der Hand von Surferdudes und der Service etwas gewöhnungsbedürftig. Bestellt werden muss am Tresen, der Barkeeper ist etwas verpeilt. Der Burger ist wirklich nicht schlecht, aber auch keine kulinarische Offenbarung. Er wäre deutlich besser, hätten wir nicht so ewig lang auf ihn warten müssen. Aber man kann sich die Zeit vertreiben, in dem man die Surfer in der Bucht beobachtet! Streetfood von Taylor made Tempura Mitten in Newquay, auf dem Platz vor dem Kino, steht ein kleiner blauer Anhänger. Hier bei Taylor made Tempura bekommt man Halloumi-Burger, Fish &#38; Chips, Madras Curry und natürlich allerlei Seafood in Tempura frittiert. Die Preise sind in Ordnung, das Essen auch, nur dauert es eine ganze Weile. Aber man kann sich auf eine Steinmauer setzen und das Treiben in Newquay beobachten, während man wartet. The Cornish Bakery The Cornish Bakery ist eine Kette, aber eine wirklich gute! Hier haben wir uns Pasteten, gefüllt mit Zwiebeln und Käse und wunderbare Pastel de Nata geholt. Mit dieser Kalorienzufuhr übersteht man jede Wanderung! Und ist sogar noch dankbar, wenn man ein paar wieder verbraucht. Nile&#8217;s Bei Nile&#8217;s möchte ich euch die riesigen, in Zucker gewälzten Donuts empfehlen. Und die Cornish Pasty gefüllt mit Gemüse. Sie sieht vielleicht auf dem Bild etwas trocken aus, aber ich verspreche euch: Das stimmt nicht! Und sie ist super lecker! Tesco Express &#8211; Der Supermarkt, der sonntags auf hat Aus Deutschland ist man es gewohnt: Sonntags haben die Läden zu! In Newquay gibt es aber einen wunderbaren Tesco Express, der es mit jedem normalen, kleineren Supermarkt aufnehmen kann. Hier konnten wir uns alle Wünsche für ein kleines, aber feines Abendessen erfüllen: Obstsalat, Antipasti, Cracker usw. Wanderungen und Unternehmungen in Cornwall 3 Highlights an der Nordküste Ihr seid an der Nordküste Cornwalls unterwegs und sucht ein paar hübsche Ausflugsziele und (Geheim)Tipps? 3 Highlights an der Südküste In diesem Artikel verrate ich euch drei ganz besonders schöne Unternehmungen und Orte an der südlichen Küste Cornwalls. Wanderung von Cape Cornwall bis Land&#8217;s End Wandern auf dem South West Coast Path ist ein Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein besonders schöner Abschnitt führt zum &#8220;Ende der Welt&#8221;! Wanderung von Newquay zu den Bedruthan Steps Falls ihr auch in Newquay euer Lager aufschlagt, könnt ihr für diese Wanderung direkt vor der eigenen Tür starten. Wundervolle Strände und beeindruckende Küstenabschnitte erwarten euch! Wanderung von Tintagel zum Pentargon Waterfall König Artus! Die Wanderung beginnt direkt mit einem Highlight: Der wunderschönen Insel mit den Ruinen Tintagels. Aber auch was dann kommt ist Cornwalls Schönheit par exellence. Kleidung und Ausrüstung für Wanderreisen Das ist natürlich alles kein Muss, aber da ich schon öfter gefragt wurde, welche Produkte ich empfehlen würde, gebe ich euch hier einen kleinen Überblick, über meine Wander-Ausrüstung. Hier sind die mit * gekennzeichneten Affiliate-Links alle von Globetrotter. Warum? Weil ich hier schon ewig Kundin bin und man hier sicher sein kann, keine gefälschten oder minderwertigen Produkte zu erhalten! Wanderhose: Fjällräven Nikka Curved Der Preis hat mich damals fast zum Weinen gebracht, aber ich habe es seitdem keinen Tag bereut: 2018 habe ich mir die Fjällräven Nikka Curved gekauft, weil sie die einzige Wanderhose war, die mir wirklich passt. Sie ist lang genug (Raw Length, kann bei Wunsch noch gekürzt werden), es gibt sie in tollen Farben (wie gerne hätte ich Dark Garnet), sie sitzt perfekt und ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/urlaub-cornwall-tipps-tricks-reise/">Urlaub in Cornwall: Tipps &#038; Tricks für die perfekte Reise</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
		
		<enclosure url="https://rosasreisen.de/wp-content/uploads/2022/08/Autofahren-in-Cornwall-Linksverkehr.mp4" length="82805028" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Cornwall-Tipps: 3 Highlights an der Nordküste</title>
		<link>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-highlights-nordkueste/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-highlights-nordkueste/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 04:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir ja schon erfahren haben, wo Cornwall im Süden besonders schön ist, möchte ich euch jetzt auch drei beeindruckende Sehenswürdigkeiten an der Nordküste verraten. Wer seine Cornwall-Reise plant und auf der Suche nach tollen Ausflugszielen ist, sollte sich überlegen, diese auf die Urlaubs-Liste zu setzen. Cornwall-Tipp 1: Clovelly &#8211; Malerischer geht es kaum Der kleine Ort Clovelly liegt für uns auf dem Weg, als wir mit dem Mietwagen von Bristol nach Cornwall fahren. Er wurde uns wärmstens empfohlen und so planen wir einen großzügigen Stopp ein. Als wir auf den großen Parkplatz rollen, sind wir zuerst aber alles andere als begeistert. Scheinbar kann man den Ort nur durch ein Besucherzentrum betreten, das Eintritt verlangt. Außerdem regnet es und wir sind fast soweit, wieder zum Auto zurück zu gehen und einfach weiterzufahren. Glücklicherweise siegt dann aber doch die Neugier. Wir zahlen unsere 8,50 £ pro Person, laufen durch das Besucherzentrum mit seinen Gift Shops und treten unten wieder ins Freie. Vor uns erstreckt sich ein steiler Kopfsteinpflaster-Weg, den der Regen etwas glitschig macht. Aber wir habe uns jetzt für Clovelly entschieden und machen uns an den Abstieg! Was macht Clovelly denn so besonders? Nun, die Antwort ist: Tatsächlich sehen alle Straßen dort so aus! Das bedeutet, es gibt keine Autos. Früher haben daher Esel mit Schlitten für Waren- und Güterverkehr gesorgt. Heute ziehen die Menschen diese Schlitten selbst, aber die Esel gibt es immer noch und wenn man Glück hat, kann man sie auch in ihrem Stall besuchen. (Ich hatte KEIN Glück und bin bis heute traurig darüber. Ich liebe Esel!) Clovelly ist wundervoll und pittoresk und malerisch und romantisch &#8211; und für uns leider verregnet. Ich hoffe, ihr könnt trotzdem sehen, wie schön es dort ist. Und bei Sonnenschein trifft das bestimmt noch mehr zu! Food-Tipp: Besucht die Cottage Tea Rooms Clovelly und genießt euren ersten, echten kornischen Cream Tea! Aber beachtet: Erst Jam, dann Cream! 😀 Cornwall-Tipp 2: Leuchtturm Godrevy Lighthouse In der St. Ives Bay liegt die kleine Insel Godrevy Island und darauf erstrahlt in schönstem Weiß der Leuchtturm Godrevy Lighthouse. Aufgrund der Riffe und Untiefen, die viele Schiffe und Leben kosteten, wurde der Turm 1859 in Betrieb genommen. Besetzt ist er schon lange nicht mehr und mittlerweile strahlt nicht mehr der Turm selbst das Leuchtfeuer aus, sondern ein daneben aufgebautes Signal. Trotzdem ist er ein absolutes optisches Highlight! Wie so oft in Cornwall kann man praktisch mit dem Auto bis wenige Meter an die Sehenswürdigkeit heranfahren. Dann sollte man aber die eigenen Füße nutzen, um die Gegend zu erkunden. Schaut man von der Landzunge zum Leuchtturm, erstreckt sich linkerhand ein langer Sandstrand, der zur Spitze hin in eine Felslandschaft übergeht. Hier kann man wundervoll ein bisschen kraxeln oder auch sein Picknick (unbedingt vorher Cornish Pasties besorgen!) einnehmen. Geht man über die Hügelkuppe, so finden sich auf der rechten Seite tief unten felsige Buchten. Ausrüstungs-Tipp: Bringt unbedingt ein Fernglas mit! Denn die Buchten sind ein wahrer Robbenspielplatz und man kann die possierlichen Tiere hier wunderbar beobachten. Immer wieder strecken sie ihre grauen Köpfe mit den großen Augen aus dem Wasser, schaukeln ein wenig auf den Wellen und tauchen dann mit einem Schlag der Schwanzflosse ab. Nur um ein paar Meter weiter wieder aufzutauchen und von Neuem zu beginnen. Cornwall-Tipp 3: St. Ives Schon vom Godrevy Lighthouse konnten wir unser nächstes Ziel erspähen: Den Fischerort St. Ives. Okay, klar, St. Ives hat jeder auf dem Schirm, der nach Cornwall reist, das ist jetzt definitiv kein Geheimtipp. Ich habe aber trotzdem den ein oder anderen Kniff, der euren Aufenthalt in dem hüschen Fischerdorf noch schöner macht! Parken in St. Ives Kommen wir zuerst zur Anreise. Da St. Ives ein beliebtes Ausflugsziel ist, sollte man die Idee, mit dem Auto mitten rein zu fahren, schnell wieder vergessen. Ich empfehle, stattdessen den Trenwith Car Park anzusteuern und dort für 7 £ den ganzen Tag zu parken. Für 3 £ kann man in die Stadt und zurück mit dem Bus fahren und das dauert nur wenige Minuten. Man kommt mitten drin an und erreicht den Strand, die Promenade oder die Geschäfte zu Fuß in kürzester Zeit. So kann man ganz unbeschwert durch die hübschen Gassen schlendern. Geheim-Tipp: Vom Parkplatz aus hat man eine tolle Sicht auf St. Ives und kann wunderschöne Fotos schießen. (Wenn man auf&#8217;s Geländer klettert. Der Busfahrer hat versprochen mich aufzufangen, wenn ich runterfalle!) Shopping in St. Ives In dem beschaulichen Ort, der natürlich auf einen gewissen Strom von Touristen eingestellt ist, gibt es jede Menge kleine Läden und Lädchen und nicht alle treffen meinen Geschmack. Gerade einiges an ausgestellter Kunst war so gar nicht meins, aber das muss es ja auch nicht. Wo ich mich am liebsten totgeshoppt hätte, waren folgende Läden: John&#8217;s Cornish ProduceSt Eia Cabin, Wharf Road, Saint Ives TR26 1LG Home &#38; Gift St Ives13 Fore St, Saint Ives TR26 1AB Aber auch, wenn man kein Geld ausgeben möchte, macht es einfach großen Spaß, durch die Straßen zu laufen, sich von dem englischen Charme des Ortes verzaubern zu lassen und all die Kleinigkeiten zu entdecken, die St. Ives zu einem der beliebtesten Orte Cornwalls machen. Schönstes Plätzchen in St. Ives Für mich ganz klar: Auf der Mole unterhalb des kleinen weißen Leuchtturms. Bis hierher geht irgendwie niemand außer den Fischern und Bootsbesitzern und man kann herrlich einerseits die Bucht und die Promenade überblicken, andererseits aber auch auf&#8217;s Meer hinausschauen. Außerdem sitzt man hier im Windschatten und kann die Sonne genießen. Hat man sich dann noch ein Eis geholt, ist doch alles geritzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-highlights-nordkueste/">Cornwall-Tipps: 3 Highlights an der Nordküste</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-highlights-nordkueste/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cornwall-Tipps: Die drei schönsten Orte an der Südküste</title>
		<link>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-drei-schonsten-orte-sudkuste/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-drei-schonsten-orte-sudkuste/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2022 04:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind die schönsten Orte an Cornwalls südlicher Küste? Natürlich kann diese Frage eigentlich nur jemand beantworten, der alles dort gesehen hat und dann auch nur für sich selbst. Denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wenn ihr aber nach Cornwall reist und auf der Suche nach ein paar Highlights, Sehenswürdigkeiten oder Must Sees seid, dann kommen hier meine drei Cornwall-Tipps für euch. Apropos, wer gerne in Cornwall wandern möchte, sollte einen blick auf meine Artikel über den South West Coast Path werfen! Cornwall-Tipp 1: Lizard Point Nicht ganz so bekannt wie der westlichste Punkt Englands, nämlich Land&#8217;s End, ist der südlichste, Lizard Point. Dabei liegen diese beiden Punkte gar nicht soweit entfernt voneinander. Lizard Point ist aber tatsächlich der einzige Ort, der britischen Hauptinsel, der südlich des 50. Breitengrads liegt. Aber keine Sorge: Auch hier weht die kühle Meeresbrise, sodass man nicht ins Schwitzen kommt. Lizard Point ist eine kleine, niedliche Ansammlung von Häusern, inklusive Café und Andenkenladen. Unten in der Bucht befindet sich eine aufgegeben Station der Royal National Lifeboat Institution, die die Fantasie anregt und an vergangene Zeiten erinnert. Und mit dem Lizard Lighthouse gibt es nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch noch ein Museum. Die Wege drumherum sind wunderschön und eignen sich bestens für einen kleinen Spaziergang. Der Ort selbst ist über eine seeeeehr schmale Straße zu erreichen, aber nur Mut, man schafft es. Und taucht Gegenverkehr auf, muss halt einer rückwärts fahren. Wenn es nur eine Spur gibt, macht einem der Linksverkehr aber zumindest keine Probleme! Spar-Tipp: Nehmt nicht wie ich erleichtert den ersten Parkplatz. Der ist in Privatbesitz, kostet 2 £ und kann nur mit Münzen bezahlt werden. Im Café weigert man sich aber Scheine zu wechseln, wenn nicht mindestens ein Kaffee gekauft wird. Fahrt noch ein kleines Stück weiter. Es kommt noch ein Parkplatz und hier wird nur um eine Spende von 1 £ gebeten. Cornwall-Tipp 2: Kynance Cove Gepriesen als die schönste Bucht Englands: Aber kann sie halten, was sie verspricht? Ja! Kynance Cove ist ein wirkliches Kleinod der Natur an Cornwalls Südküste. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, ich denke, die Bilder sprechen irgendwie für sich. Auch hier gibt es einen Parkplatz, der kostet 5 £ für vier Stunden, was ich absolut in Ordnung finde. Dann pilgert man ein winziges Stück die Küste entlang und schon tut sich diese traumhafte Bucht vor einem auf. Obwohl wir an einem wundervollen Juni-Sonntag dort hinfahren, ist es nicht überlaufen und alle ankommenden Gäste finden noch ein Plätzchen am Strand oder in den Höhlen für sich. Selbst in dem netten Café bekommen wir sofort einen Tisch. Food-Tipp: Erst eine Baked Potatoe mit Butter, Käse und Bohnen und zum Nachtisch der Carrot Cake! Ihr werdet platzen, aber es schmeckt überirdisch gut! Cornwall-Tipp 3: St. Michael&#8217;s Mount St. Michael&#8217;s Mount? Moment, du meinst wohl Mont Saint Michel! Der ist doch in Frankreich, du Dussel! Nee, tatsächlich gibt es so einen auch in England und das Konzept ist das gleiche: Berg mit schönem Gebäude, der bei Flut zur Insel wird. Wer Cornwall besucht, der sollte Marazion nicht auslassen, denn von dort kann man den Berg/die Insel wunderbar bestaunen. Wenn ihr zur Insel laufen wollt, solltet ihr euch vorab mit Hilfe einer Gezeitentafel über Ebbe und Flut informieren, wenn ihr keine nassen Füße bekommen wollt. Der Ort selbst ist jetzt nicht wirklich spannend und kann daher meiner Meinung nach in einer halben Stunde besichtigt werden. 😉 Die Kirche ist aber einen Besuch wert, besonders die Gebetskissen sind ein echter Hingucker. Park-Tipp: Wer nicht den ganzen Tag bleiben will kann im Marazion Short Stay Carpark für wenig Geld maximal 3 Stunden stehen und sozusagen schon aus dem Auto heraus das Ganze bewundern. Direkt gegenüber kann man sich bei The Tudor Chippy ein Eis (oder wer es herzhafter mag: Fish &#38; Chips) holen und die Aussicht genießen. Ich hoffe, es war ein Cornwall-Tipp dabei, der dir gefallen hat! Wenn du weitere hast, schreib sie gern in die Kommentare!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-drei-schonsten-orte-sudkuste/">Cornwall-Tipps: Die drei schönsten Orte an der Südküste</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/cornwall-tipps-drei-schonsten-orte-sudkuste/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wandern auf dem South West Coast Path: Von Cape Cornwall bis Land&#8217;s End</title>
		<link>https://rosasreisen.de/wandern-south-west-coast-path-cape-cornwall-lands-end/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/wandern-south-west-coast-path-cape-cornwall-lands-end/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2022 05:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12789</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie viel Cornwall kann man in einer Woche erleben? Wenn man auf dem South West Coast Path wandert lautet die Antwort: Verdammt viel! Von Land&#8217;s End hatte ich als Highlight des Cornwall Urlaubs allerdings nicht nur Gutes gehört und so beschlossen wir, dorthin zu wandern und mal wieder die Küste zu genießen. Selbst wenn der westlichste Punkt Englands dann nicht so spektakulär sein sollte, hatten wir wenigstens die schöne Landschaft vorab in Ruhe genossen. Start der Wanderung am Cape Cornwall bei St. Just Ja, so hatten wir und das vorgestellt, als wir mit dem Auto nach St. Just fahren, wo sich ein kostenloser Parkplatz befindet. Im Ort selbst kann man sich hervorragend mit Wanderproviant bei Warren&#8217;s versorgen. Hier gibt es auch Millionaire&#8217;s Shortbread! Vom Zentrum geht es durch den Ort und über kleine Straßen direkt bis zur Küste und zum Cape Cornwall. Als erstes kommen allerdings die Ruinen von Kenidjack Cliff Castle in Sicht, bevor dann auch der Turm des Kaps auftaucht. Früher dachte man, dass hier der westlichste Punkt Englands sei, aber das wurde mittlerweile widerlegt. Trotzdem ein guter Ausgangspunkt für unsere Wanderung! Wir haben allerdings noch keinen Fuße auf den South West Coast Path gesetzt, als wir ein paar neonbunte Schilder sehen. Was mag das sein? Nun, die Neugierde ist nicht zu groß und so ignorieren wir die Hinweise. Stattdessen geht es weiter Richtung Kap. Doch bevor wir mit dem Aufstieg beginnen können, müssen wir an einem Parkplatz vorbei. Als ich an ihnen vorbeigehe, brechen sie in Jubel aus, klatschen und rufen laut: &#8220;Well done!&#8221; Ich bin zutiefst irritiert, versuche stotternd zu erklären, dass ich doch gerade erst losgegangen bin und gar nichts geleistet habe, was solchen Beifall verdienen würde, als links an mir ein Jogger vorbeizischt. Diesem galt offensichtlich der Applaus! Und es handelt sich auch nicht um einen Jogger, sondern einen Trailrunner. Was genau es damit auf sich hat, werden wir im Laufe des Tages noch erfahren. Jetzt geht es aber erstmal ans Cape Cornwall. Der Turm, der hier steht, ist ein Schornstein, der symbolisch für die traditionelle Bergbaugeschichte der Region steht. Aufgestellt würde er von der Firma Heinz, die auch Ketchup herstellt. Sie hat das Denkmal 1987 anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums gestiftet. Auf nach Land&#8217;s End! Das Rat Race und wir Von hier geht es endlich wieder auf den South West Coast Path, das Meer zur Rechten, Land&#8217;s End schon im Blick. Als erstes passieren wir allerdings eine Art Erfrischungsstand und wieder pesen mehrere Läufer an uns vorbei. So langsam dämmert es uns. Man kann es so oder so sehen: Wenn man auf ein bisschen Unterhaltung, lustige Sprüche und viele Begegnungen aus ist, haben wir uns das beste Wochenende rausgesucht, um diesen Abschnitt des Küstenpfades zu laufen. Wenn man allerdings eigentlich ganz in Ruhe und allein die Schönheit des Weges genießen will, dann ist dieser Tag der denkbar schlechteste. Denn heute findet das Rat Race &#8220;Man vs. Coast&#8221; statt. Die Läufer starten am frühen Morgen an der Südküste Cornwalls, durchqueren die Landspitze, treffen im Norden wieder auf die Küste und laufen weiter bis Land&#8217;s End. Die Marathon-Strecke wird mit Hindernissen und Sprüngen ins Meer noch erschwert. Jetzt muss man wissen, dass man auf dem South West Coast Path nur selten nebeneinander gehen kann. In der Regel handelt es sich um einen wunderschönen, schmalen Trampelpfad, den man am besten hintereinander wandert. Nach 10 Minuten an diesem Tag wissen wir: Der ständige Blick nach hinten wird heute zur Gewohnheit, genauso das blitzschnelle Ausweichen auf Steine und in Büsche, um die Läufer in ihren verschiedenen Stadien der Erschöpfung vorbeizulassen. Ich grummele etwas vor mich hin, aber meine Ma hat Spaß an dem bunten Treiben, grüßt die Läufer und feuert sie an. Und irgendwann arrangiere auch ich mich damit. Schließlich ist der Küstenpfad auch auf diesem Abschnitt mal wieder wunderschön und atemberaubend. Das mediterrane Feeling, dass einen in Cornwall immer wieder überkommt, hat auch hier seinen Auftritt: Vor uns taucht ein lila blühendes Feld mit einer Trockensteinmauer auf, dass mich sofort an die Lavendelfelder der Provence denken lässt. Das Handy meiner Ma verrät aber, dass es sich um Natternkopf handelt. An der Küste entlang nach Sennen Cove Im Gegensatz zu unseren Wanderungen von Tintagel nach Boscastle und von Newquay zu den Bedruthan Steps verläuft der Pfad hier nicht AUF, sondern mehr AN der Küste. Das heißt, er schlängelt sich, wie in deren hier sanftere Flanke geritzt, an den Klippen entlang. Das ist eine schöne Abwechslung und auch Erholung, denn so halten sich Steigung und Abstiege in überschaubaren Grenzen. Bald kommen die Strände in Sicht, zuerst Gwynver Beach, dann die lang gezogene Sennen Cove. Hier tobt das Leben, die Läufer müssen sich auf dem Strand ihren Weg zwischen badenden Familien, Surfern und anderen Wassersportlern suchen und sich schließlich selbst in die Fluten des Atlantiks stürzen. Wir nehmen den etwas weniger anstrengenden Weg über die Straße und schauen lieber nur zu. In Sennen Cove kann man sich nochmal erfrischen, den Getränkeproviant auffrischen und durchatmen, bevor der letzte Teil der Etappe kommt. Hier warten noch einige Sehenswürdigkeiten Cornwalls, die man nicht verpassen sollte. Es beginnt mit dem kleinen, alten Turm der Coast Gard, der hier einsam auf den Felsen thront und die Küste überblickt. Must See auf dem Weg nach Land&#8217;s End: Das Wrack der RMS Mülheim In der nächsten Bucht findet man dann mein Highlight der Wanderung: Die Reste des Wracks der RMS Mühlheim, die hier am Mayon Cliff ruhen. Das Schiff, das 1999 vom Stapel lief, fuhr für die Reederei &#8220;Rhein-, Maas- und See-Schifffahrtskontor&#8221; aus Duisburg. 2003 geriet das Schiff vor der Küste Cornwalls in Seenot und riss sich den Rumpf auf. Es wurde an die Küste gespült, wo heute nur noch das Heck zu sehen ist. Auf einer Tafel steht, dass das Unglück durch eine Bewusstlosigkeit des Kapitäns ausgelöst wurde. Glücklicherweise konnte die Besatzung per Helikopter gerettet werden, für die Umwelt war der auslaufende Treibstoff und die fortgeschwemmte Ladung allerdings eine Katastrophe. Und trotzdem kann ich mich der Faszination des ganzen nicht entziehen. So geht es mir immer mit Schiffswracks. da bin ich in Cornwall übrigens goldrichtig, denn hier gibt es hunderte solcher Geschichten. Maen Castle und Land&#8217;s End Wir legen eine letzte Pause bei den Überresten von Maen Castle ein. Auf diesem Klippenausläufer ist es herrlich ruhig, denn hier kommen die Läufer nicht entlang. Der weiche Boden federt, die Möwen kreischen und die Sonne wärmt die bloße Haut. Wir genießen die Aussicht und laufen dann die letzten Meter bis zum berühmten Ende der englischen Insel. Wir laufen nach Land&#8217;s End. Kurz vorher stoßen wir allerdings noch auf das erste und letzte gasthaus des Landes. Natürlich sind wir weder auf dem Weg, noch am Ziel selbst allein, doch im Gegensatz zu meinen Befürchtungen ist der Wegweiser nicht dicht umdrängt von Menschen, die ein Foto machen wollen und so haben auch wir eine Chance dazu. Diese wird genutzt und dann schauen wir uns ein bisschen um. Ich hatte, wie zu Anfang geschrieben, viel schlechtes über diese Touristenattraktion gelesen. So bin ich doch positiv überrascht: Der Ort ist ganz nett gemacht, es gibt Sitz- und Verpflegungsmöglichkeiten und Toiletten. Allerdings muss ich auch sagen, ich finde ihn nicht nett genug, um hier einfach nur mit dem Auto hinzufahren und Zeit zu verbringen. Da habe ich auf unseren Wanderungen bisher spektakulärere Küstenabschnitte von Cornwall gesehen! Hat man sich Land&#8217;s End aber als Ziel erwandert, ist es schön, von hier auf&#8217;s Meer zu schauen, im Wissen, das als nächstes mehr oder weniger Amerika kommt. PS: Für 3 £ pro Person bringt einen der Bus von hier schnell zurück zum Parkplatz von St. Just!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/wandern-south-west-coast-path-cape-cornwall-lands-end/">Wandern auf dem South West Coast Path: Von Cape Cornwall bis Land&#8217;s End</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/wandern-south-west-coast-path-cape-cornwall-lands-end/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Newquay zu den Bedruthan Steps: Wandern in Cornwall</title>
		<link>https://rosasreisen.de/newquay-bedruthan-steps-wandern-cornwall/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/newquay-bedruthan-steps-wandern-cornwall/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 05:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12742</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einer der schönsten Abschnitte des South West Coast Paths in Cornwall beginnt in der kleinen Stadt Newquay (ausgesprochen Nuh-Kih) und führt etwas mehr als 10 Kilometer die Küste hinauf bis zu den Bedruthan Steps. Wer Strände mag, wird diesen Wanderweg lieben! Newquay selbst ist ein toller Ort, um ihn als Basislager für eine Reise nach Cornwall zu wählen. Und mit seinen unzähligen Stränden ist er auch der Surf-Hotspot der Region. Wer sich aber nicht in die Fluten stürzen, sondern wandern möchte, hat hier den Vorteil, mitten in der Stadt starten zu können. Folgt mir auf eine Wanderung mit unglaublichen Aussichten und vielen kleinen Abenteuern. Erster Abschnitt: Die Strände von Newquay Wir starten am Towan Beach, den man ganz einfach über eine Treppe aus der Stadt erreicht. Aber Achtung: Dieser Teil der Route ist nur bei Ebbe begehbar, da bei Flut die meisten Strände von Newquay unter Wasser stehen. Aber man sollte diese Chance nutzen, denn es ist wunderschön, von einer Bucht in die nächste zu wandern, den Sand unter den Füßen, das brandende Meer zur Linken. Entweder hat man wasserdichte Schuhe, oder man geht barfuß, das macht das Ganze etwas einfacher. Nach dem Towan Beach folgen der Great Western Beach, der Tolcarne Beach und der Lusty Glaze Beach. Absolutes Highlight ist aber das namenlose Strandstück vor dem Lusty Glaze Beach. Große Felsbrocken voller kleiner, schwarzer Muscheln liegen, wie fallen gelassen, auf dem weißen Sand, in den Gezeitentümpeln wogen sanft grüne Algen. Das Meer lockt wieder mit seiner karibischen Farbe und in den Steilhängen der Küste gähnen dunkle Höhlenlöcher, die Abenteuer und Gefahr versprechen. (Wohl aber eher nicht halten, soweit ich sie erkundet habe.) Es wundert aber trotzdem nicht, dass einem hier direkt Geschichten von Piraten und Schmugglern am geistigen Auge vorbei ziehen, denn Cornwall ist tatsächlich berühmt für derartige Geschichten. In jedem Souvenirladen findet man Bücher dazu und in Newquay selbst gibt es sogar eine Piraten-Minigolfanlage. Wenn wir genug vom Strand haben, arbeiten wir uns die Treppenstufen am Lusty Glaze Beach hinauf und kehren auf den South West Coast Path zurück. Hier folgen wir dem gut beschilderten Weg, der stets eine Eichel oder Eichenlaub als Symbol hat. Porthcurno und Whipsiderry Beach Damit sind die Strandläufe aber noch nicht zu Ende, es folgen noch Porthcurno Beach und Whipsiderry Beach. Wer über statt um den Porthcurno Beach laufen möchte, sollte auch hier genau das Meerwasser im Blick haben, das sich auf dem Strand sammelt. So mancher Teich kann nur mit wasserfestem Schuhwerk durchschritten werden. Oder huckepack auf dem Rücken der eigenen Tochter, wenn die Wanderschuhe nicht wasserdicht sind. Von meiner Mutter für euch getestet! 😉 Am Porthcurno Beach verbindet eine kleine Brücke Porth Island mit dem Festland. Sie bietet einen wunderschönen Ausblick auf die darunter liegenden Felsen und ist mit vielen Erinnerungsplaketten, besonders an gefallene Soldaten, geschmückt. Hierfür findet man in England oft das Symbol der roten Mohnblume, der &#8220;Remembrance Poppy&#8221;. Der Brauch geht auf das Gedicht &#8220;In Flanders Fields&#8221; des kanadischen Lyrikers John McCrae zurück, das von den gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs handelt. Deren Blut habe die Felder Flanderns rot gefärbt und auf ihren Gräbern soll als erstes der Klatschmohn geblüht haben. Heute wird die Mohnblume aber für Gefallene aus allen Kriegen als Gedenksymbol genutzt. Dass man an diesem Ort der Verstorbenen gedenken möchte, kann ich gut verstehen, den trotz des Rummels am Strand hat man hier das Gefühl, auf einer kleinen Insel der Ruhe zu sein. Und die immerwährende Brandung des Atlantiks, die an die Felsen schlägt, lässt die eigene Vergänglichkeit nicht ganz so grausam erscheinen. Als ich die Inschrift einer Gedenktafel lese, bin ich froh, dass die Bundeswehr sich nun aus Afghanistan zurückgezogen hat und mein Verlobter wohlbehalten mit der letzten Maschine zurückkam. Wir folgen nun wieder dem South West Coast Path den Hügel hinauf und werfen einen Blick in die nächste Bucht. Der Whipsiderry Beach ist besonders von oben eine Augenweide. Man kann hier wunderbar die Aussicht genießen und vielleicht eine erste, kleine Pause einlegen. Noch ragen aber hinter uns die Ausläufer der Zivilisation in wenig schöner Form von Hotels auf, so dass wir bald weiterziehen. Watergate Bay und Mawgan Der Pfad führt nun vorbei an der Watergate Bay. Er schlängelt sich im Zickzack an der Wasserlinie entlang und wieder scheint die Sonne, während uns die kühle Brise vom Atlantik erfrischt und dafür sorgt, dass es nie zu heiß wird. Uns reicht der Wind, tief unten in der Bucht stürzen sich mutige Surfschüler in die trotz sommerlichem Wetter eiskalten Fluten. Der South West Coast Path führt uns auf der einen Seite bis auf Strandhöhe hinab, vorbei an Parkplatz, Toiletten und Verpflegungsmöglichkeiten, und dann auf der anderen Seite wieder hinauf. Hier sollte man ganz genau hinschauen, damit man die Abzweigung mit der kleinen Treppe nicht verpasst, die einen wieder an die Küste bringt. Die nächste Pause legen wir kurz vor Beacon Cove ein. Windgeschützt legen wir uns in eine Mulde, lassen uns von der Sonne bescheinen und schauen runter in die steinige Bucht. Nach Beacon Cove ist es nur noch ein Katzensprung bis Mawgan. Dieser winzige Ort bietet ebenfalls nochmals die Möglichkeit, sich zu erfrischen, den Proviant aufzustocken oder das bunte Treiben am Strand zu genießen. Doch wir gehen weiter, denn unser Ziel liegt in greifbarer Nähe und die Aufregung steigt. Die Steine des Riesen: Bedruthan Steps Nun wird es aber erst noch einmal ganz ruhig, bevor das Orchester aufspielt und der grandiose Höhepunkt unserer Wanderung in Sicht kommt. Als ob der South West Coast Path kurz die Luft anhält, um den Wanderern dann mit Gebrüll und Getöse seine atemberaubende Schönheit ins Gesicht zu schmettern. Wie ein Symbol für Frieden und Idylle grasen Rinder am Wegesrand; Kühe tränken ihre Kälber und keine Menschenseele außer uns ist zu sehen. Und dann biegen wir um die letzten Kurven. Und vor uns liegen die Bedruthan Steps. Bedruthan, das ist ein Riese, der englischen Mythologie entsprungen. Die Felsen, die in der Bucht liegen, soll er bei Flut als Trittsteine genutzt haben. Jeder der fünf Felsen hat einen eigenen Namen: Queen Bess, Samaritan Island, Redcove Island, Pendarves Island und Carnewas Island. Besonders interessant ist der Name Samaritan Island. Er stammt von dem Schiff Good Samaritan, das hier Mitte des 19. Jahrhunderts an den Felsen zerschellte. Und obwohl die Crew dabei starb, rettete das Schiffsunglück viele Leben. Denn die Küstenbewohner, die Hunger und Not litten, plünderten das Wrack und fanden dort alles, was sie zum Überleben brauchten. Früher konnte man über eine steile Treppe an den Strand hinunter steigen, doch nach einem Erdrutsch 2020 ist das nicht mehr möglich. Es ist aber ehrlicherweise auch gar nicht nötig, denn die Felsformationen lassen sich in ihrer Größe und Majestät sowieso am besten mit ein bisschen Abstand betrachten. Von hier fährt übrigens ein Bus direkt zurück nach Newquay, der Atlantic Coaster. Aber Vorsicht: Wer sich oben an den linken Rand setzt, sollte darauf gefasst sein, ab und an Gebüsch ins Gesicht zu bekommen! 😉</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/newquay-bedruthan-steps-wandern-cornwall/">Von Newquay zu den Bedruthan Steps: Wandern in Cornwall</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/newquay-bedruthan-steps-wandern-cornwall/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wandern auf dem South West Coast Path: Von Tintagel zum Pentargon Waterfall</title>
		<link>https://rosasreisen.de/wandern-auf-dem-south-west-coast-path-von-tintagel-zum-pentargon-waterfall/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/wandern-auf-dem-south-west-coast-path-von-tintagel-zum-pentargon-waterfall/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 05:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=12659</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meine Reise nach Cornwall und ein Besuch auf Tintagel spuken schon seit vielen Jahren durch mein Hirn und als sie endlich Wirklichkeit werden, da weiß ich schon nach unser ersten Wanderung auf dem South West Coast Path: Das Warten hat sich gelohnt. Cornwall ist wunderschön und mit dem Küstenpfad bietet es einen fantastischen Wanderweg voller Bequemlichkeiten. Er ist sehr gut beschildert, aber auch wenn das nicht der Fall wäre, kann man es kaum schaffen, sich zu verlaufen. An vielen Orten gibt es Parkplätze, an denen man das Auto stehen lassen und später mit dem Bus zurückfahren kann. Und das Allerwichtigste: Hinter jeder Kehre des Weges wartet eine neue atemberaubende Landschaft! Ein besonders schöner Abschnitt befindet sich an der Nordküste und führt von Tintagel über das Rocky Valley und Boscastle bis zum Pentargon Waterfall. Tintagel &#8211; Geburtsort von König Artus Man startet im kleinen Dorf Tintagel und um später Zugang zu der Burgruine zu haben, muss man hier ein Ticket kaufen, das 19 £ pro Person kostet. Es ist recht teuer, aber ich bin gerne bereit, diesen Betrag zu zahlen, wenn damit dieses Kleinod Cornwalls erhalten werden kann. Wem es reicht Tintagel etwas aus der Ferne zu bewundern, der kann das aber auch umsonst tun. Nur an König Artus kommt man dann nicht ran. Dessen Statue thront nämlich majestätisch über der Küste: Den Blick auf&#8217;s Land gerichtet, die See im Rücken stützt er sich auf Excalibur. Wie um seine nebelhafte Existenz zu verdeutlichen, ist er da und doch nicht wirklich, denn die Statue ist nicht massiv, sondern durchbrochen. Abgesehen vom König ist aber auch die Insel selbst ein absolutes Highlight. Über eine Hängebrücke gelangt man dorthin und kann hier die Mauerreste aus längst vergangenen Zeiten bestaunen. Die Küste hier ist ebenfalls ein Juwel Cornwalls, mit ihren Buchten und steilen Kliffs. Und wenn man viel Glück hat, so wie wir, dann entdeckt man vielleicht tief unten einen grauen Stein im Wasser, der sich zu bewegen scheint. Und wenn man dann ganz genau hinsieht, entpuppt sich dieser Stein als grauer Seehund, der auf den Wellen dümpelt und uns verschlafen anblinzelt. So lange habe ich von Tintagel geträumt, in der 12. Klasse (lang, lang ist&#8217;s her) habe ich sogar meine Facharbeit über den Sagenkönig Britanniens geschrieben. Und diese Arbeit hat später dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, Geschichte zu studieren. Das Studium liegt nun auch schon ein paar Jahre hinter mir, die Faszination hat aber nie nachgelassen. Hier stehe ich nun, an diesem wilden Ort an Englands Küste und wandle auf den historischen Spuren längst vergangener Zeiten. Dass König Artus in der Form, wie wir ihn aus den Geschichten kennen, wohl nicht wirklich hier gewirkt hat, tut der epischen Atmosphäre übrigens keinen Abbruch. Nach Norden Richtung Bossiney und Benoath Cove Wir wenden uns nun nach Norden, Richtung Barras Nose, und beginnen unsere Wanderung auf dem South West Coast Path. Dabei folgen wir den Wegweisern, die stets eine Eichel oder Eichenlaub zeigen. Vorbei geht es an den North Tintagel Boulders und der vorgelagerten Insel The Sisters bis zu Bossiney Cove. Diese kleine , malerische Bucht gibt uns einen Vorgeschmack, auf das, was uns noch so oft in Cornwall erwarten wird. Kleine, weiße Sandstrände, die sich zwischen raue, steinige Klippen schmiegen, auf denen es grünt und blüht. Und immer das anbrandende Meer, türkisleuchtend im Sonnenlicht, gekrönt vom weißen Wellenschaum, der sich in der auflandigen Brise vom Atlantik kräuselt. Etwas weitläufiger ist die folgende Bucht, Benoath Cove. Hier tummeln sich sogar ein paar mutige Surfer in Neoprenanzügen in der kalten Gischt. Wir rasten auf einem Felsen, der alles überblickt und den sich kein Künstler oder Märchenerzähler schöner hätte ausdenken können. Es ist friedlich hier und obwohl es tolles Wetter ist Ende Juni, sind wir fast immer allein auf unserem schmalen Wanderweg. Mal trifft man eine Möwe, die sich vom Auf und ab eines besonders stürmischen Segelflugs erholt, vielleicht auch mal eine Herde Schafe. Aber meist kann man den South West Coast Path ganz für sich genießen. Rocky Valley &#8211; Grüne Oase an der Küste Ein ganz besonderes Highlight dieser Wanderung ist für mich das Rocky Valley, in das wir kurz darauf hinabsteigen. Das Grün ist hier so üppig und satt, getränkt von einem schnell dahinplätschernden Flüsschen, dem Trevillet, der immer wieder zwischen der wuchernden Vegetation verschwindet. Zwischen dem Grün und in herrlichem Kontrast erheben sich die grau-schwarzen Schieferwände, an manchen Stellen bis zu 70 Meter hoch. Das Tal ist so volle Leben und Energie, dass einem der erneute Aufstieg beinahe mühelos vorkommt. Ich denke hier viel an eine Szene aus dem Buch und Film Wild, in der die Protagonistin nach vielen Meilen Wanderns auf dem PCT das grüne Oregon erreicht. Dort trifft sie einen Jungen, der ihr das Lied Red River Valley vorsingt und sie damit zu Tränen rührt. Mich übrigens auch. Überraschung an der Boscastle Coastwatch Station Wir passieren Ladie&#8217;s Window und Grower Rock und bald darauf kommt auf einer der vor uns liegenden Klippen ein eckiges, weißes Gebäude in Sicht. Die Satellitenaufnahmen von Google verraten mir, dass es sich um eine Station der Boscastle Küstenwache handelt, Willapark genannt. Und je näher wir kommen, desto deutlicher heben sich die Umrisse eines Tieres auf der Küste vor dem Turm ab. Erst denke ich, es wäre ein Hund, aber dann bin ich sicher: Da steht ein Pferd! Der weiße Turm erinnert aus der Ferne an eine kleine mexikanische Kapelle und sofort vergaloppiert sich mein Hirn in Cowboy-Fantasien. Aber Cowboys hier in Cornwall? Und warum reiten die zur Küstenwache? Glücklicherweise lässt sich das Rätsel klären. Es handelt sich um zwei mehr oder weniger wild lebende Pferde, die dem National Trust gehören und auf der Halbinsel herumstreifen, wie sie lustig sind. Als ich bei der Küstenwache nach weiteren Informationen frage, gibt mir eine ältere Lady breitwillig und lächelnd diese Auskunft. Und ob man sie wohl streicheln könne? Ja, das ginge, das seien sie gewohnt, aber dennoch würden sie manchmal beißen oder treten, ich solle mir das also gut überlegen. Und wenn ich einen Apfel hätte, müsste ich den entweder gut verstecken oder bereit sein, um ihn zu kämpfen, fügt sie lachend hinzu. Zwar habe ich keinen Apfel und hätte ich einen, so würde ich das Obst breitwillig opfern um die samtigen Pferdenüstern auf der Hand zu spüren. Doch einen Tritt möchte ich nun doch nicht an unserem ersten richtigen Tag in Cornwall riskieren. So robbe ich also vorsichtig näher an die Tiere heran, von dem sich erst eins, dann beide zum Dösen ins kurze Gras legen. Ich möchte sie nicht stören, ihnen aber dennoch nahe sein. Mit ihnen zusammen genieße ich diesen friedlichen Moment. Und bin dankbar für die vielen Tierbeobachtungen, die wir schon am ersten Tag unserer Wanderung machen durften. Malerisches Fischerdorf Boscastle Von hier sind es nur noch wenige Windungen auf dem South west Coast Path bis zum kleinen Ort Boscastle. Hier könnte man nun wunderbar das Ende der Wanderung einläuten und den Ort erkunden, aber ich habe noch einen weiteren Punkt auf der Liste, den Pentargon Waterfall. Nichtsdestotrotz steigen wir hier natürlich hinab, denn so führt uns der Pfad nun mal. Auf dem Weg nach Boscastle treffen wir einen älteren Herrn wieder, der uns schon am Turm der Küstenwache gegrüßt und mit uns geplaudert hat. Hätte ich vorab versucht, mir einen englischen Gentleman vorzustellen, der auf dem Pfad spazieren geht, er wäre doch nicht so perfekt gewesen wie diese Inkarnation britischen Landlebens. Er trägt Knickerbocker und Wollstrümpfe, eine Weste aus Tweed, Schiebermütze und Stock. Dazu sagt er Dinge wie &#8220;lovely&#8221;, &#8220;Ladies&#8221; und &#8220;Thank you, my dear&#8221;. Ganz ehrlich, hat jemand Cornwall Bescheid gesagt, dass wir kommen und alles nach unseren Wünschen vorbereitet? Boscastle selbst ist ein ebenso pittoreskes Fleckchen, wie es die Reiseführer versprochen haben, aber wie schon erwähnt besuchen wir weder das Museum of Witchcraft and Magic, noch verweilen wir in dem Hafen, in den langsam die Flut steigt. Stattdessen wandern wir noch eine Meile weiter bis zu dem Wasserfall. Endlich ein bisschen Mittelmäßigkeit: Der Pentargon Waterfall Der ist dann ehrlicherweise endlich mal nicht mit Superlativen zu beschreiben, sondern eher ein ganz realistischer, wenig spektakulärer Anblick. Leider kann man auch nicht besonders nah an ihn heran, so dass wir an diesem Punkt beschließen, den South West Coast Path zu verlassen und auf schneller Strecke querfeldein zurück nach Boscastle zu laufen. Gegenüber vom Cobweb Inn, praktisch nicht zu verfehlen, wenn man von Norden kommt, liegt die Bushaltestelle, an der die Linie 95 fährt und die uns rasant zurück nach Tintagel bringt. Innerhalb von 15 Minuten schmelzen die in Stunden erwanderten Kilometer dahin, während die Landmarke des weithin sichtbaren Camelot Castle Hotel wieder näher rückt. So endet unsere erste Wanderung auf dem Küstenpfad, aber unsere Reise durch Cornwall hat gerade erst begonnen. Und zwar mit einem Paukenschlag an Schönheit, Wildheit und Freiheit. Endlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/wandern-auf-dem-south-west-coast-path-von-tintagel-zum-pentargon-waterfall/">Wandern auf dem South West Coast Path: Von Tintagel zum Pentargon Waterfall</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/wandern-auf-dem-south-west-coast-path-von-tintagel-zum-pentargon-waterfall/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
