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		<title>100 Jahre Serum Run to Nome</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 05:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Schlittenhunde eine ganze Stadt retteten 2025 feiern wir den hundertsten Jahrestag eines der dramatischsten und inspirierendsten Kapitel der arktischen Geschichte: den des Serum Run to Nome, der auch als &#8220;Great Race of Mercy&#8221; in die Geschichte eingegangen ist. Immer, wenn ich bei meinen Vorträgen die Geschichte erzähle, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und manchmal bricht mir fast die Stimme weg. Denn auch, wenn ich die Geschichte schon unzählige Male erzählt habe, berührt sie mich jedes Mal aufs Neue. Also, lasst mich von diesem Jahrhundertereignis berichten. Schnee, Eis und eine tödliche Krankheit Es ist das Jahr 1925 und wir befinden uns in einem winzigen Ort in Alaska, in Nome. Das Städtchen liegt am eisigen Norton-Sund und hat etwa 1.400 Einwohner:innen. Früher, zu Zeiten des Goldrauschs, haben hier viele Tausend Menschen gelebt. Doch nun ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und eigentlich geht hier alles friedlich seinen Gang. Es ist ein besonders harter Winter und im Januar versinkt Nome im Schnee. Aufgrund des eisigen Wetters ist die Stadt von der Außenwelt abgeschnitten. Heimlich, still und leise schleicht sich ein tödlicher Feind in die Stadt, der es besonders auf die Kinder abgesehen hat: Diphterie. Diese hochansteckende Krankheit befällt hauptsächlich den Hals und die Atemwege. Wer daran erkrankt, leidet unter Halsschmerzen, Fieber und einer dicken, grauweißen Schicht im Rachen, die das Atmen erschwert. Unbehandelt kann Diphterie tödlich sein. Zunächst erkennt der Arzt von Nome, der ganz allein für diese und weitere Gemeinden zuständig ist, nicht, womit er es zu tun hat. Ein indigenes Kind stirbt, ihm folgen drei weitere Todesfälle. Erst am 20. Januar stellt der Arzt, Curtis Welch, die eindeutige Diagnose. Und muss zu seinem Schrecken feststellen, dass seine Medikamente, die gegen die Krankheit helfen, lange abgelaufen sind. So zögert er, diese zu verabreichen und erst nachdem ein weiterer Junge gestorben ist, spritzt er der 7-jährigen Bessie Stanley eine Dosis. Doch auch Bessie schafft es nicht. Die Krankheit breitet sich aus, immer mehr Kinder zeigen die gefürchteten Symptome und zwei weitere fallen der Diphterie zum Opfer. Es ist Zeit zu handeln! Eine Krisensitzung wird einberufen, Nome unter Quarantäne gestellt und alle Gemeinden in Nordalaska vor den Gefahren einer Epidemie gewarnt. Welch bittet verzweifelt um weiteres Serum, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Auf der Suche nach Rettung Doch wie soll das Serum nach Nome kommen? Die Temperatur liegt immerhin bei 45° unter 0&#8230; Per Flugzeug? Die einzigen zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Flugzeuge sind nicht in der Lage, den eisigen Temperaturen standzuhalten. Es gilt schließlich zu bedenken, dass die Flugzeugindustrie 1925 noch in den Kinderschuhen steckt. Per Schiff? Das geht nur im Sommer, wenn der Norton Sund nicht komplett mit Eis bedeckt ist. Denn Atomeisbrecher sind 1925 noch nicht erfunden. Mit der Eisenbahn? Die fährt immerhin bis nach Nenana. Doch dann liegen zwischen dem rettenden Serum und Nome immer noch 1085 Kilometer alaskanische Wildnis. Die Wahl fällt auf ein Transportmittel, das für viele schon als Vehikel der Vergangenheit gilt: Den Hundeschlitten. Zwar machen Flugzeug, Schiff und Eisenbahn den Mushern (Hundeschlittenführern) langsam Konkurrenz, doch noch immer sind die Hundeschlitten das verlässlichste Verkehrsmittel im hohen Norden. Und so wird entschieden, eine Staffel quer durch das Land zu bilden, an der sich die besten Musher Alaskas beteiligen. Per Telefon und Telegramm werden sie über die Route und ihre möglichen Positionen informiert. Der Serum Run to Nome beginnt Aus Anchorage wird Serum bereitgestellt und per Zug nach Nenana gebracht. Hier nimmt Bill Shannon das Paket am 27. Januar in Empfang, lädt es auf seinen Schlitten und er und seine 9 Hunde beginnen das Rennen gegen den Tod. Es ist eiskalt und als Shannon um 3 Uhr morgens den ersten Checkpoint, Minto, erreicht, hat er sich schwere Erfrierungen zugezogen. Doch er gibt nicht auf. Er wärmt sich und das Serum, das nicht einfrieren darf, kurz auf, lässt drei Hunde zurück und bricht dann wieder auf. Bei -52°. Am Vormittag erreicht er Tolovana, wo er das Serum an Edgar Kallands übergibt. In Nome spitzt sich die Lage zu, es kommt zu weiteren Todesfällen. Doch langsam nähert sich das Serum der Stadt. Das Paket wird von Gespann zu Gespann weitergereicht, jeder Musher bringt sich und seine Hunde an den Rand des Zusammenbruchs, um das Serum schnellstmöglich durch die große Weite Alaskas zu transportieren. Wir kennen die Namen der Musher, doch wie so oft sind es diejenigen mit &#8220;weißem&#8221; Hintergrund, die am meisten Aufmerksamkeit erfuhren. Dabei handelt es sich bei einem Großteil der Männer um Athabasken. Von ihnen wird aber kaum einer namentlich genannt in den Zeitungsberichten, die mittlerweile die Welt in Atem halten. Einer von ihnen ist Victor Anagick, der das Serum am 31. Januar nach Unalakleet am Norton Sund bringt. Leonhard Seppala und Togo Schon vor Tagen ist der Norweger Leonhard Seppala aus Nome aufgebrochen, damals noch in dem Glauben, dass er allein die Strecke von Nulato bis Nome mit dem Serum bewältigen solle. Er ist einer der fähigsten Musher der Welt und er und sein Leithund Togo kämpfen sich durch die arktischen Stürme, legen in nur vier Tagen 274 Kilomter zurück. Anderswo wird entschieden, mehr Musher als ursprünglich geplant einzusetzen. Doch Seppala erreicht diese Nachricht nicht. Nur durch Zufall erhält er schließlich die wertvolle Fracht. Das Serum hat mittlerweile Shaktoolik erreicht, wo es von Henry Ivanoff übernommen wird. Ein Orkan tobt, es herrschen Temperaturen von -57°. Kaum hat Ivanoff die Siedlung verlassen, kracht sein Schlitten in ein Rentier. Es scheint schon, als würde das Rennen hier enden, doch in dem Moment taucht Seppala aus dem Schneesturm auf, immer noch auf dem Weg nach Nulato. Er erhält das Serum, wendet seinen Schlitten und lässt seine Hunde gen Nome galoppieren. Über das Eis des Norton-Sundes. Das ist zwar gefährlicher, aber auch schneller als die Route über das Festland. Hier draußen fällt die gefühlte Temperatur nun auf -65°, der Wind pfeift mit 105 Stundenkilometern. Seppala, Togo und die anderen Hunde rasten nur kurz an Isaac&#8217;s Point, dann kämpfen sie sich weiter. Durch Schnee, Eis und Sturm, über 1.500 m hohe Pässe und durch unvorstellbare Kälte. Am Nachmittag des 1. Februar erreichen sie nach 146 Kilometern Golovin, wo sie völlig am Ende ihrer Kräfte das Serum an den nächsten Musher übergeben. Kampf gegen die Naturgewalten Mittlerweile hat sich das Wetter so sehr verschlechtert, dass man überlegt, die Staffel zu pausieren, bis bessere Bedingungen herrschen. Die Musher leiden zum Teil unter schweren Erfrierungen, immer wieder sterben Hunde aus den Gespannen. Kurz bevor die Leitungen zusammenbrechen wird entschieden das Ende des Sturms abzuwarten. Doch Gunnar Kaasen, der das Serum nun auf seinem Schlitten hat, befürchtet, das der Trail zugeweht werden könnte. Zusammen mit seinem Leithund Balto und seinem Gespann bricht er von Bluff aus auf. Er verpasst im Schneegestöber den nächsten Checkpoint, doch als er es bemerkt fährt er einfach weiter. Er darf keine Zeit mehr verlieren. Als er den nächsten Checkpoint erreicht, sind dort alle noch im Glauben, dass man eine Pause einlege und der Musher ist noch nicht bereit, das Serum zu übernehmen. Seine Hunde dösen vor der Hütte, der Schlitten ist nicht angespannt und er selbst hat seine Ausrüstung noch nicht vorbereitet. So entscheidet Kaasen weiterzufahren. Nur noch 40 Kilometer bis Nome. Kaasens Hände sind erfroren. Der Schlitten ist umgekippt und er musst mit bloßen Händen im Schnee nach dem Serum tasten. Der alaskanische Winter bietet alles auf, um sich den Mushern in den Weg zu stellen und der Teufel reibt sich schon lachend die Hände. Doch Balto, Kaasen und das Team geben nicht auf. Die Rettung ist da Um halb sechs am Morgen des 2. Februars läuft das Gespann nach Nome ein. Kein Fläschchen ist beschädigt, kein Tropfen des Serums eingefroren. 20 Musher und ihre über 100 Hunde haben das Heilmittel innerhalb von 127,5 Stunden 1.085 Kilometer weit transportiert. Der Arzt Welch verabreicht seinen Patienten und Patientinnen das Serum in Windeseile und es scheint, als könne die Pandemie eingedämmt werden. Doch um ganz sicher zu gehen, werden weitere Einheiten des Serums bestellt. Aus Seattle kommt ein Schiff, die Admiral Watson, und bringt das Serum nach Alaska. Ein Versuch es per Flugzeug nach Nome zu bringen scheitert. Und so brechen die Musher von neuem auf. Am 15. Februar erreicht auch die zweite Staffel Nome. Nome ist gerettet. Start Musher Strecke Distanz 27. Januar Bill Shannon Nenana&#160;nach Tolovana 84 km 28. Januar Edgar Kallands Tolovana nach&#160;Manley Hot Springs 50 km Dan Green Manley Hot Springs nach Fish Lake 45 km Johnny Folger Fish Lake nach&#160;Tanana 42 km 29. Januar Sam Joseph Tanana nach Kallands 55 km Titus Nikolai Kallands nach Nine Mile Cabin 39 km Dan Corning Nine Mile Cabin nach Kokrines 48 km Harry Pitka Kokrines nach&#160;Ruby 48 km Bill McCarty Ruby nach Whiskey Creek 45 km Edgar Nollner Whiskey Creek nach&#160;Galena 39 km 30. Januar George Nollner Galena nach Bishop Mountain 29 km Charlie Evans Bishop Mountain nach&#160;Nulato 48 km Tommy Patsy Nulato nach&#160;Kaltag 58 km Jackscrew Kaltag nach Old Woman Shelter 64 km Victor Anagick Old Woman Shelter nach&#160;Unalakleet 55 km 31. Januar Myles Gonangnan Unalakleet nach&#160;Shaktoolik 64 km Henry Ivanoff Shaktoolik bis vor Shaktoolik 0 km Leonhard Seppala Vor Shaktoolik nach&#160;Golovin 146 km 1. Februar Charlie Olson Golovin nach Bluff 40 km Gunnar Kaasen Bluff nach&#160;Nome 85 km Quelle Tabelle: Diphtherieepidemie in Nome – Wikipedia Was geschah nach dem Serum Run? Zum Dank erhielten die Musher ein Dankesschreiben von Präsident Calvin Coolidge und die Hundeführer der ersten Staffel 25 $ pro Person. Viele Hunde hatten die Tortur des Serum Run nicht überlebt, doch Balto schon. Er und Gunnar Kaasen, die das Serum nach Nome hineingebracht hatten, wurden zu Berühmtheiten. Nome überreichte ihnen als Zeichen der Dankbarkeit den Schlüssel zur Stadt und am 15. Dezember 1925 wurde im Central Park in New York ein von Frederick Roth gestaltetes Denkmal für Balto enthüllt. Balto Balto und sein Team wurden in die Lower 48, also die südlich von Kanada liegenden Staaten der USA, gebracht, wo sie auf Tournee gingen. 1927 landeten die Hunde schließlich in einem Vaudeville-Theater in Cleveland, wo sie aber derart vernachlässigt wurden, dass sie erkrankten. Als dies bekannt wurde, riefen die Kinder von Cleveland eine Spendenaktion ins Leben, die schließlich dazu führte, dass Balto und seine Kameraden dauerhaft im Zoo der Stadt untergebracht wurden. Hier starb Balto 1933. Nach seinem Tod wurde er präpariert und ist heute im Cleveland Museum of Natural History ausgestellt. Togo Während Kaasen und Balto zu Stars wurden, erfuhren die anderen Musher deutlich weniger Aufmerksamkeit. Für die indigenen Hundeschlittenführer, die etwa zwei Drittel der Strecke gefahren waren, interessierte sich kaum jemand. So gibt es auch wenig bis gar kein Bildmaterial von ihnen. Seppala und sein Team meisterten den längsten und gefährlichsten Teil der Strecke, erhielten aber bei weitem nicht so viel Aufmerksamkeit wie Kaasen und Balto. Dabei leistet Togo, nahezu unglaubliches. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er 1925 bereits 12 Jahre alt war. Seppala soll es es als kaum erträglich empfunden haben, dass die Statue Balto gewidmet wurde. So tat er alles dafür, dass auch seinem Hund die Aufmerksamkeit zukam, die er verdiente. Im Oktober 1926 brach Seppala mit Togo und mehreren anderen Hunden zu einer ausgedehnten Tour auf, die sie von Seattle bis nach Kalifornien führte. Anschließend reiste das Gespann weiter nach New York City, wo es in einer feierlichen Parade über die Fifth Avenue bis in den Central Park zog und mehrfach im Madison Square Garden auftrat. Bei einem dieser Auftritte verlieh der berühmte Polarforscher Roald Amundsen Togo eine Goldmedaille – eine symbolträchtige Anerkennung seiner herausragenden Leistung. Außerdem wurden Seppala und Togo zu einer Art frühen Influencer und machten Werbung für Zigaretten. Vater einer Rasse Im Anschluss nahm Seppala mit seinem Team an mehreren Schlittenhunderennen an der Ostküste teil, wo sie die dortigen Champions mit deutlichem Vorsprung besiegten. Die beeindruckenden Siege sorgten für einen Boom der Siberian Huskies in der Region, insbesondere in Maine. Seppala verkaufte daraufhin viele seiner Hunde an örtliche Züchter, wodurch die Rasse zunehmend an Bekanntheit gewann. Bis heute können viele Hunde der Rasse ihren Ursprung bis zu Togo und seinem Team zurückverfolgen. Togo musste im Dezember 1929 im Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden. Seppala ließ...</p>
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		<title>Die schönsten Sonnenuntergänge weltweit: 25 Tipps von Reisebloggern</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 05:57:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein glutroter Feuerball, der hinter den Bergen oder im Meer versinkt, ein Himmel in die prächtigsten Farben getaucht und dahinter zieht ein samtblauer Nachthimmel mit blinkenden Sternen auf &#8211; Sonnenuntergänge sind schon etwas ganz besonderes, gerade auf Reisen. Und es gibt so viele Orte weltweit, an denen man spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten kann, ob romantisch zu zweit, ganz allein für sich oder mit Freunden und einem Picknick. 17 Reiseblogger und ich verraten euch in diesem Sonnenuntergang-Guide unsere Lieblingsplätze um die Sonne versinken zu sehen &#8211; für gutes Wetter können wir aber nicht garantieren! Sonnenuntergänge in Europa Deutschland: Wunderschöne Sonnenuntergänge in der Heimat Dierhagen: Hundefreundlicher Sonnenuntergang an der Ostsee Diesen wunderbaren Sonnenuntergang durften wir auf dem Camping Platz &#8220;An den Stranddünen&#8221; in Dierhagen im Juli 2022 erleben! Dieser Campingplatz ist übrigens der bisher einzige auf dem drei Mal übernachtet haben, dafür wurden wir reich belohnt. Wir, das sind Helga, Klaus (jeweils 2 Beine) und Frodo (4 Pfoten). Unser Projekt: Zu Fuss um die Republik, wir wandern einmal die komplette Grenze Deutschlands entlang und entdecken dabei natürlich auch die Nachbarländer. Über 3000 km haben wir schon zurückgelegt und dabei viele tolle Sonnenuntergänge erlebt, aber der stellte alles in den Schatten! Helga, Klaus &#38; Frodo &#8211; Zu Fuß um die Republik Großenbrode: Mastenwald und Feuerball im Hafen Voller Wärme und Energie ging die Sonne im Yachthafen auf Großenbrode an der Ostsee unter. Hier saßen wir auf der kleinen Segelyacht von meinem Schwiegervater und bereiteten das Abendessen zu, als wir dieses Schauspiel beobachten durften. Bald darauf musste ich leider feststellen, dass ich nicht sonderlich seetauglich bin und was ich zu Abend gegessen hatte am nächsten Tag Fischfutter wurde. Nichtsdestotrotz habe ich die Reise in schöner Erinnerung und würde jederzeit wieder dort hoch fahren! Sylt: Der Deutschen liebste Insel Sozusagen ein Klassiker! Letzten März war ich das erste Mal auf Sylt, der Lieblingsinsel vieler Deutscher. Ich war nicht von allem begeistert, aber die Sonnenuntergänge waren wirklich spektakulär. Ob in Wenningstedt, nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt, oder am Roten Kliff &#8211; wenn hier die Sonne im Meer versinkt, dann tut sie das bei klarem Himmel mit unglaublicher Schönheit. Schon allein deswegen lohnt sich ein Besuch auf Sylt. Köln: Fantastische Foto-Location zum Sonnenuntergang Dieser Tipp fällt ein bisschen aus der Reihe, aber ich konnte meine Heimatstadt nicht außen vor lassen. Denn wer in Köln wohnt und schöne Fotos im Sonnenuntergang machen möchte, findet hier einen hervorragend geeigneten Spot dazu: Die Wiesen an der Berrenratherstraße beim Decksteiner Weiher! Hier ist es abends nicht so voll wie auf den Uniwiesen oder am Aachener Weiher und man kann ganz in Ruhe Fotos machen. Mich hat übrigens Vlado von nonverbal&#124;bildkommunikation fotografiert und ich liebe das Ergebnis. Das sanfte Licht, das die Gräser leuchten lässt, die warmen Farben und man sieht überhaupt nicht, dass wir mitten in einer deutschen Großstadt sind. Finnland: Korvala in Lappland Obwohl ich Grönland von den arktischen Ländern, die ich bisher bereist habe, kann ich felsenfest sagen: Die schönsten Sonnenuntergänge habe ich in Finnland beobachtet! (Was vielleicht auch daran liegt, dass ich Grönland im Sommer zur Mitternachtssonne bereist und gar keinen Sonnenuntergang erlebt habe! :D) Aber wenn es richtig kalt ist, -45 Grad, und nur ein paar Eispartikel durch die eiskalte, rasiermesserscharfe Luft flirren und dann die Sonne hinter den Baumspitzen am See von Korvala versinkt, dann ist das ein wahrlich magischer Moment voller Pastellfarben, die das Herz hüpfen lassen. Italien: Sundowner auf Sardinien Sardinien liegt im Mittelmeer und gehört zu Italien. Ich bin besonders gerne im Frühsommer und Herbst hier mit meinem Wohnmobil unterwegs. Durch die Lage und Ausrichtung der Insel, hat man hier die Möglichkeit sowohl atemberaubende Sonnenaufgänge zu sehen und vor allem von der Westküste auch wunderschöne Sonnuntergänge zu genießen. Einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang ist in der malerische Stadt Alghero, im Nordwesten von Sardinien. Hier sitze ich besonders gerne in einer der schönen Strandbars und schau wie sich der Himmel und das Meer vor mir im bunten Farbenspiel aus Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln. Und auch der Sprizz im Glas leuchtet und schmeckt mit dem farblich passenden Hintergrund noch besser. Durch die Lage von Alghero in einer halbrunden Bucht steht die Sonne eine lange Zeit über dem prägnanten Capo Caccia, das sich steil aus dem Meer erhebt. Der feinweiße Strand ist zu dieser friedlichen Stunde leer und in der Ferne sind die Boote auf dem Wasser nur noch Schemen. Katja &#8211; Hinfahren Kroatien: Maritimer Sonnenuntergang in Umag Einer der schönsten Sonnenuntergänge konnten wir tatsächlich in Umag bestaunen. Dieser Urlaubsort befindet sich in Kroatien, im Norden der Halbinsel Istrien und ist ein beliebter Spot, um Sommerferien zu verbringen. Bekannt ist die Ortschaft jedoch auch für die spektakulären Sonnenuntergänge, die man bei einem Urlaub bestaunen kann. Wir waren dort in der ruhigen Vorsaison und konnten ganz unverhofft am Abend einen dieser magischsten Sonnenuntergänge erleben. Ganz allein am Strand, war die Stimmung absolut einmalig und sehr entspannt, und so ist uns dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung geblieben. Martina &#38; Jürgen &#8211; Places of Juma Niederlande: Abendstimmung in Zeeland Um wunderschöne Sonnenuntergänge zu sehen, muss man nicht unbedingt in die Karibik oder auf eine Südsee-Insel fliegen. Auch in Europa zaubert die Sonne am Abend manchmal magische Momente. Einen dieser Momente habe ich im Winter 2022 in den Niederlanden erlebt. Beim langen Spaziergang am Strand in Oostkappelle in Zeeland ist es etwas später geworden. Wir laufen, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwindet – und noch länger. Denn was viele nicht bemerken: Die schönsten Farben malt der Himmel oft erst dann, nachdem die Sonne schon untergegangen ist. Statt also, wie viele andere, direkt die Kamera einzupacken und zu gehen, sobald die Sonne im Meer versunken ist, bleiben wir und erfreuen uns an dem sich minütlich ändernden Farbspiel. Sabine &#8211; Ferngeweht Norwegen: Mit dem Camper in Sandve Das Bild ist in Sandve in Norwegen entstanden. Sandve ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Karmøy. &#160;Von dem Parkplatz aus, auf dem wir für nur 10€ stehen bleiben konnten, hatte wir einen direkten Blick &#160;zum atlantischen Ozean. Ich bin Barbara, eine alleinerziehende Mutter, und gehe regelmäßig mit meinen zwei Kids und unseren Hund Elli in unserem Van auf Reisen. Auf meinem Reiseblog findet ihr viele weitere Infos zu unseren Abenteuern! Barbara &#8211; Spiffy Travel Schweden: Am See in Smaland Mein Mann und ich lieben die nordischen Länder und verbringen immer wieder einmal einen Urlaub im wunderschönen Süden Schwedens. Wir mieten bevorzugt ein Ferienhaus in Alleinlage, möglichst direkt an einem See. Abends sitze ich gern bei einem Glas Wein auf der Terrasse und genieße es, wie die untergehende Sonne den Himmel in zarte rosa-orange-Töne taucht und sich auf der Wasseroberfläche spiegelt. Die Natur ringsum ist einfach traumhaft, kann aber durchaus auch ihre Tücken haben. Sobald die Sonne endgültig verschwunden ist, werden die Mücken aktiv und vertreiben mich meist von der Terrasse in den Innenraum. In genau dem Moment, kurz bevor es dunkel wurde, ist dieses Foto entstanden. Cornelia &#8211; SilverTravellers Schweiz: Bergpanorama auf der Alp Flix 2019 habe ich Verena in Äkäskero in Finnland kennengelernt und sie lud mich ein, sie im Sommer in der Schweiz zu besuchen. Wir haben in der Hütte ihrer Familie auf der Alp Flix gewohnt. Und obwohl ich krank war und mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe, war es unglaublich schön. Das Panorama ist beeindruckend, die Farben der sommerlichen Alp umwerfend und wenn abends die Sonne untergeht und die gegenüberliegenden Bergflanken erglühen lässt, dann fehlt es einem an nichts. Wie gern würde ich nochmal in die Schweiz! Spanien: Ciutadella de Menorca Auf unseren Wanderungen um Menorca haben wir viele schöne Ecken und Orte entdeckt und dabei ist uns aufgefallen, dass die Insel eigentlich eine südeuropäische Variante von Mittelerde ist! In Ciutadella de Menorca gibt es nicht nur tolle Märkte mit frischem Obst, Gemüse und Meeresfrüchten, sondern auch eine tolle Küstenlinie, an der abends die Sonne die Wellen und den Himmel einfärbt. Hier mit ein paar Oliven, etwas Brot und vielleicht einem Glas menorquinischem Wein &#8211; was kann man sich mehr wünschen? Sonnenuntergänge in Nordamerika Kanada: Ucluelet auf Vancouver Island Diese außergewöhnliche Sonnenuntergangsstimmung haben wir im Juli auf Vancouver Island erlebt. Und zwar im Westen der Insel in einem ganz kleinen Ort namens Ucluelet. Das Dorf liegt auf einer Halbinsel mit vielen Buchten und Stränden. Das Foto ist in einer Bucht zwischen Little Beach und Terrace Beach entstanden. Dort befindet sich das tolle Airbnb &#8220;Salt &#38; Cedar&#8221; von Julie mit Blick auf die Bucht. Wer gerne wandert findet in Ucluelet an der Spitze der Halbinsel den Wanderweg Lighthouse Loop der Küste entlang. In Ucluelet gibt’s übrigens auch die Möglichkeit Wale zu sehen z.B. auf einer Tour mit Jamie’s Whale Watching. Kann ich nur empfehlen! Vancouver Island ist nur eine Fährfahrt von ca. 2 Stunden von der Metropole Vancouver entfernt. Man kommt in Nanaimo an der Ostküste von Vancouver Island an (dort gibt es übrigens auch fantastische Sonnenuntergänge, z.B. am Blueback Beach) und fährt dann nochmal 2,5h durch die beeindruckende kanadische Landschaft mit dem Auto ins kleine Örtchen Ucluelet. Barbara &#8211; Reiseknopf USA: Zabriskie Point im Death Valley Obwohl es nun schon ein paar Jahre her ist, kann ich mich an diesen Sonnenuntergang am Zabriskie Point im weiten Nichts des Death Valley noch sehr gut erinnern. Alles war warm: Der Wind, der Boden, die Haut. Und wo mittags noch die Sonne scharfe Schatten geworfen hat, wurden die Formen der Landschaft nun auf einmal ganz weich. Auf einem Roadtrip durch die USA ist das auf jeden Fall ein Ort, den man auf die Karte packen sollte, denn es lohnt sich! Übernachten kann man zum Beispiel auf der Furnace Creek Ranch und auch ein Besuch der Artist&#8217;s Palette und von Dante&#8217;s View sind beeindrucken. USA: Waikiki Beach auf O&#8217;ahu, Hawaii Ein Spaziergang hier, am besten abends, ist auf Oʻahu natürlich ein Muss. Wir haben uns die Wellen zwar spektakulärer und die Surfer athletischer vorgestellt, aber trotzdem gibt es hier eine Menge zu sehen. Am Strand und auf den angrenzenden Grünflächen wird Sport aller Art ausgeübt. Aus vielen Strandbars ist immer wieder der Song „Somewhere over the rainbow“ in der Version von dem auf Hawaii sehr verehrten Sänger IZ zu hören. Und die Surfer im Sonnenuntergang sind ein überaus dankbares Fotomotiv. Sonnenuntergänge in Mittel- und Südamerika Costa Rica: Der schönste Sonnenuntergang in Puerto Viejo Ich habe auf meinen Reisen schon so einige Sonnenauf- und -untergänge gesehen und dachte, dass mich so schnell nichts mehr flashen wird, doch dann sollte ich ohne Vorwarnung auf meiner Reise durch Mittelamerika eines Besseren belehrt werden. Ich war schon gut einen ganzen Monat in Panama unterwegs und vor kurzem über die Grenze nach Costa Rica gekommen &#8211; genauer gesagt in das kleine verschlafene Örtchen Puerto Viejo de Talamanca. Als ich dort war, herrschte gerade die Regenzeit, so dass ich den Himmel, geschweige denn die Sonnenuntergänge eher selten gesehen habe. In meinem Hostel habe ich einen freundlichen Tico kennengelernt, mit dem ich fast meine ganze Zeit verbracht habe. An diesem Abend sind wir zusammen mit ein paar Freunden von ihm in ein Restaurant am Strand von Puerto Viejo gegangen. Eine Freundin hatte Geburtstag. Als wir so dort auf der Veranda saßen und mit ihr feierten, bemerkte ich, wie die gesamte Umgebung auf einmal in einem ganz tiefen Rot aufleuchtete. Es hatten sich längst einige Menschen direkt am Meer versammelt, um sich das Spektakel anzusehen. Wir standen alle auf und konnten unseren Augen nicht trauen. Karibische Sonnenuntergänge sind einfach von einem anderen Kaliber! Patrick &#8211; A world to uncover Grenada: Karibisches Flair auf den Kleinen Antillen Die schönsten Sonnenuntergänge der Welt gibt es für mich immer noch in Grenada am Grand Anse Beach, obwohl ich seitdem wahrscheinlich schon hunderte andere Sonnenuntergänge an den schönsten Flecken der Erde gesehen habe. Was machen die Sonnenuntergänge in Grenada so besonders? Zunächst einmal gehört schon der Grand Anse Beach zu den schönsten Stränden der Karibik, vor allem was die Kulisse, aber auch den Strand an sich betrifft. Feinster Sand, klares Wasser zum Baden, kaum Wellen, nicht zu viele Besucher, grüne Hügel im Hintergrund, nur einige wenige Beach Bars, gute Erreichbarkeit...</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Tipps für Carcross und Atlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2019 05:31:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Fraser passieren wir die Grenze zu Kanada und lassen damit Alaska und Skagway endgültig hinter uns. Mein Kopf ist allerdings immer noch voll von den dort gesammelten Eindrücken und während wir die Berge zwischen White Pass und Chilkoot Pass überqueren, versuche ich all das zu verarbeiten. Felsige Traumlandschaft bei Fraser Ein Blick aus dm Autofenster beendet dann aber alle derartigen Gedankengänge, denn vor sich tut sich die für mich schönste Landschaft unser ganzen Reise auf. Endlose felsige Hänge, bedeckt mit Heide, Flechten, Moos und kleinen Tannen, gesprenkelt mit klaren Tümpeln und milchigen Gletscherseen. Das dunstige Wetter gibt der ganzen Szenerie eine schroffe Dramatik. Die Temperatur ist empfindlich gesunken und ohne dicke Jacke hält man es kaum aus. Carcross, vormals Caribou Crossing Unser nächster Halt ist Carcross, welches früher Caribou Crossing hieß. Da es in Kanada und Alaska zwei weitere Orte mit dem Namen gab, entschied ein missionierender Bischof, der ständig seiner Post hinterherreisen musste, dass einer der Orte umbenannt werden musste. Es traf dieses Caribou Crossing. Im jetztigen Carcross gibt es den ältesten Generalstore im Yukon Territory, außerdem endet hier die White Pass and Yukon Railway. So hat man sich alle Mühe gegeben, den ankommenden Menschen etwas zu bieten und der Bahnhof ist liebevoll und farbenfroh gestaltet. Einige Einrichtungen haben für dieses Jahr bereits geschlossen, das sollte man auf dem Schirm haben, wenn man so spät im Jahr, also erst im September, hierher kommt. Souvenirs kaufen und eine Kleinigkeit essen sind aber kein Problem. Carcross Desert, die kleinste Wüste der Welt Von Carcross könnten wir nun nach Osten auf die Straße nach Tagish und Atlin, unserem heutigen Ziel abbiegen, aber das hieße, ein paar nette Sehenswürdigkeiten auszulassen und wer etwas Zeit hat, sollte das vermeiden. Denn nördlich von Carcross, Richtung Whitehorse, befindet sich die Carcross Desert, die &#8220;kleinste Wüste der Welt&#8221;. Streng genommen handelt es sich hierbei allerdings nicht um eine Wüste, sondern um Dünen. Das tut der Überraschung aber keinen Abbruch, wenn man plötzlich vor diesem feinsandigen Areal steht. Die Hügel mit den Nadelbäumen wirken etwas surreal. Das Gefühl verstärkt sich noch wenn man weiß, dass man eigentlich über den Sandboden eines ausgetrockneten Gletschersees läuft. Tierparadies Caribou Trading Post Noch ein Stückchen weiter die Straße nach Norden entlang befindet sich der Caribou Trading Post, auf den ich mich freue, seit ich vor drei Wochen in meinem ersten Hotel einen Flyer davon entdeckt habe. Der Posten ist eine Mischung aus Dogyard, Streichelzoo, Museum und Café. Nachdem ich meine Reisebegleitung im Café geparkt habe, begebe ich mich unverzüglich auf die Suche nach den im Flyer angepriesenen Welpen. Es dauert nicht lange, bis ich sie finde. Beschützt von einer jungen Frau schlafen die drei Puppies mit ihrer Mutter in einer großen, mit Stroh ausgelegten Holzkiste. Sie sind erst sieben Woche alt und seeehr knuffig, im Schlaf zucken ihre kleinen Pfoten und die runden Babybäuche. Da sie gerade schlafen, darf man sie natürlich nicht streicheln und das finde ich gut. Weniger gut finde ich das ständige hohe Kreischen, das die Besucher von sich geben, wenn sie die Welpen entdecken. Ich stelle mir vor, dass das kein angenehmes Geräusch für empfindliche Hundeohren ist. Die Bewacherin des Hundeschlafs muss Nerven aus Stahl haben, denn geduldig begrüßt sie alle Kreischer und rattert wieder und wieder die Namen der Welpen herunter. Auf meine Frage, wie das ganze Unternehmen funktioniert erklärt sie mir, dass der Caribou Trading Post von Mai bis September geöffnet ist und in dieser Zeit Musher (=Hundeschlittenführer) wie Magnus Kaltenborn, die mit ihren Hunden den Iditarod oder Yukon Quest laufen, ihre Tiere vorbeibringen, damit diese genug Bewegung bekommen. Die erwachsenen Hunde ziehen Karts mit Touristen, die Welpen gewöhnen sich an andere Hunde, Menschen und den Lärm. Wer unbedingt ein Tier anfassen möchte (also zum Beispiel ich!), der kommt aber trotzdem auf seine Kosten, denn es gibt noch Ponys, Lamas, Ziegen und Pferde, die betatscht werden dürfen. Atlin: Verblassender Stolz der Goldenen Zwanziger Von hier geht es weiter in das Städtchen Atlin im Süden. Auch hier werden langsam die Schotten für den Winter dicht gemacht. Lebendiges Zentrum ist aber die Tankstelle, die zugleich Werkstatt, Restaurant und Café ist. Hier nehmen wir am nächsten Morgen auch sowohl Frühstück wie später das Mittagessen ein. Atlin selbst ist eine Ansammlung der skurrilsten Bauwerke, die ich je gesehen habe und von denen mit Sicherheit kein einziges die deutschen Vorgaben und Standards erfüllt. Es gibt eine Kirche mit einer Art Burgturm, ein Haus aus Holz in Form einer Pyramide und das Visitor Center, das früher eine Schule war, ist heute gleichzeitig auch ein Museum. MV Tarahne: Traumschiff für Nordland-Touristen An den Ufern des Atlin Lake steht die MV Tarahne, die 1917 für die vergüngungwilligen Touristenströme, die hier die Sommerfrische genießen wollten, gebaut wurde. Das ist kein Witz, denn in den 20ern war es anscheinend en vogue, sich auf Goldgräbers Spuren zu begeben. Allerdings ganz gediegen: Man vergnügte sich bei Tennis und Golf, nächtens spielte die Kapelle zum Tanz oder man begab sich eben auf einen romantischen Bootsausflug. Heute kommen dann doch nicht mehr so viele Reisende, die Hotels sind für die Saison bereits geschlossen und ich bin mir nicht sicher, ob der Briefkasten, den ich benutzt habe, vor Mai noch einmal geleert wird. Kurze aber steile Wanderung auf dem Monarch Mountain Trail Nach unserem Spaziergang durch den Ort begeben wir uns auf zu unserem letzten kanadischen Abenteuer, einer Wanderung auf dem Monarch Mountain Trail. Eigentlich dürften die sechs Kilometer kein großes Problem darstellen, doch es geht knapp 800 Meter in die Höhe und wir sind nicht gerade früh aufgebrochen. Auch das Wetter spielt nicht mit, immer wieder zieht Nebel auf und es scheint noch Regen zu geben. So entscheiden wir uns schweren Herzens, die Wanderung frühzeitig abzubrechen und wieder nach Atlin abzusteigen. Dabei lohnt der Trail sich wirklich! Die Aussichten auf den See sind wunderschön, wer kann sollte also genug Zeit mitbringen udn den ganzen Weg wandern. Hiermit endet unser Roadtrip, denn am nächsten Tag geht es zürück nach Whitehorse, Frankfurt und schließlich Köln. Aber keine Sorge: Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auf den nächsten Post freuen, in dem sich alles um Planung und Organisation eines solchen Abenteuers dreht!</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Skagway &#8211; Ein Ort der Gegensätze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 05:02:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fähre von Haines nach Skagway legt ab und wir fahren in der Morgensonne durch die Bucht des Chilkoot Inlet. Unser treues Chevy-Monster ist sicher im Bauch des Schiffes verstaut und ich vertrete mir die Beine an Deck. Die Steilhänge des Fjords ziehen rechts und links vorbei und ich stelle mir vor, dass jetzt doch ein Orca auftauchen könnte. Aber wahrscheinlich hat mich die Bärenexplosion von gestern übermütig gemacht. Skagway &#8211; Ein Städtchen im Belagerungszustand Die Fahrt dauert nur eine Stunde, dann kommt Skagway in Sicht. Beziehungsweise die vier riesigen Kreuzfahrtschiffe, die das kleine Städtchen wie hungrige Wölfe belagern. Aus ihnen strömen Massen von Besuchern an Land und wimmeln durch die Straßen, wie über hundert Jahre vor ihnen die Stampeders im Goldrausch. Gold gibt es hier immer noch jede Menge, an der Hauptstraße wechseln sich Souvenir- und Schmuckläden ab. Auf die nur etwa 850 Einwohner kommen mehrere Tausend Touristen. Eigentlich bin ich kein Freund von so etwas, trotzdem kann ich nicht leugnen, dass Skagway unterhaltsam ist, gerade nach den letzten Tagen, in denen wir nur wenigen Menschen begegnet sind. Und so lasse auch ich mich anstecken und schlendere im hellen Sonnenlicht an den Schaufenstern vorbei. Fast alles ist hier günstiger als in Kanada und ich kann meine Einkaufsliste an Mitbringeseln problemlos abhaken. Ruhe und Einsamkeit beim Chilkoot Trail Outpost Unsere Unterkunft liegt nicht in Skagway selbst und so fahren wir noch ein Stück Richtung Dyea bis wir den Chilkoot Trail Outpost erreichen, ein Rondell von Holzhütten, deren Veranden mit Hollywoodschaukeln und Schnitzereien ein wahres Idyll bieten. Meine Tante und ich beschließen, ein wenig die Umgebung zu erkunden und es dauert nicht lang, bis wir auf den Trail stoßen, der zum Chilkoot Pass führt. Wir wandern ein Stück darauf, doch schon die ersten paar hundert Meter zeigen uns, was für ein hartes Los die willigen Goldsucher hatten. Der Trail steigt stetig und steil an, führt über Wurzeln und Steine. Hier mit Gepäck hochzuwandern war bestimmt kein Vergnügen. Zumal jeder Stampeder eine Tonne an Verpflegung mitbringen musste, sonst durfte er die Grenze nach Kanada nicht überqueren. Den frühen Abend verbringen wir mit einer Besichtigung des Slide Cemetery. Dieser Friedhof liegt mitten im Wald und ist die letzte Ruhestätte für die Opfer eines Lawinenunglücks, das sich Ende des 19. Jahrhunderts hier ereignete. Auf den Dyea Flats, die wir im Anschluss besuchen, entdecken wir in der Ferne eine Bärin mit zwei Jungen. Nach dem Abendessen macht unser Gastgeber Fred uns ein Lagerfeuer und stattet uns mit allem aus, was man für S&#8217;Mores braucht: Schokolade, Kekse, Marshmallows und Grillspieße. Wir sitzen in Decken am Feuer und reden, während über uns ein grandioser Nachthimmel aufzieht. Meine Haare riechen nach Rauch, als ich ins Bett gehe. Ruhiges Raften auf dem Taiya River Der nächste Tag führt uns auf den Taiya River. Aber bevor wir den Fluss in einem Schlauchboot sitzend genießen dürfen, müssen wir uns doch noch einmal auf den Chilkoot Trail begeben. Unser Guide Joe holt uns ab und gemeinsam mit einigen anderen Besuchern von den Kreuzfahrtschiffen machen wir uns auf den Weg. Während der zwei Meilen im Wald erfahre ich, dass Joe aus South Dakota stammt und seit sechs Jahren hier arbeitet. Neun Monate im Jahr ist er in Skagway, Weihnachten verbringt er mit seiner Familie und den Rest der Zeit in der Nähe des Äquators. Joe wirkt mit seinen hellbraunen Wuschellocken und den langen Schritten, die er macht, tiefenentspannt. Ich beneide ihn ein bisschen. Und nicht nur darum, dass er beim Anstieg gar nicht aus der Puste kommt. Am Fluss erwarten uns unser großes Gummigefährt, Stiefel und Schwimmwesten. Wir ziehen das Boot in den Taiya River und begeben uns auf eine gemähchliche Fahrt. Stromschnellen gibt es hier keine, nur ab und an müssen wir einem in den Fluss gerutschten Baum ausweichen. So bleibt Zeit für Fragen und herrliche Aussichten. Außerdem entdecken wir zwei Seehunde, die auf der Jagd nach Lachsen ihre natürliche Umgebung verlassen und sich ins Süßwasser gewagt haben. Ich hoffe, sie finden den Weg nach Hause wieder. Nach nur etwa 40 Minuten ist die Fahrt zu Ende und wir kommen ziemlich genau vor unseren Hütten wieder an. Schrille Show um Soapy Smith Hier machen wir uns stadtfein, denn für den Nachmittag steht ein wahres Kontrastprogramm an. Wir lassen uns von den &#8220;leichten Mädchen&#8221; Skagways in die berühmte Gold Rush Show um den Banditen Soapy Smith entführen. Auf der Bühne wirbeln die bunten Röcke, die Bardamen geben sich alle Mühe uns zu verführen und am Ende stirbt Soapy einen tragischen aber immerhin schnellen Heldentod, während sein Rivale noch 12 Tage vor sich hin krepiert. Ich bin etwas geflashed. Wirklich empfehlen kann ich das Spektakel nicht guten Gewissens, aber irgendwie gehört es auch dazu. Soapy Smith gab es übrigens wirklich und so lassen wir es uns nicht nehmen, sein Grab auf dem Gold Rush Cemetery zu besuchen. Den Klamauk von gestern noch in den Ohren wird man hier ziemlich schnell geerdet. Nun ja, das ist wohl Sinn und Zweck eines Friedhofs. Denn hier liegen nicht nur Ganoven, sondern auch ihre Opfer. Zum Beispiel James Mark Rowan, ein Deputy, der in den Querelen zwischen Smith und seinem Widersacher in die Schusslinie geriet. An dem Tag, an dem sein Sohn geboren wurde. Oder eine junge Frau namens Ella Wilson. Sie starb mit nur 18 Jahren, ihre leicht zynische Grabinschrift lautet: &#8220;She gave her honor for the life of Skagway.&#8221; Ellas Schicksal war es also, sich ihr Geld auf dem Rücken zu verdienen. Um dann erwürgt zu werden, bevor ihr Leben richtig angefangen hatte. Reid&#8217;s Falls Hinter dem Friedhof führt ein kurzer Pfad zu den Reid&#8217;s Falls, einem malerischen Wasserfall, der sich rein und klar zwischen Bäumen und Felsblöcken ergießt. Ein Sinnbild des Friedens und der Ruhe. Der ständige Wechsel zwischen lärmenden Menschenmassen auf den Straßen und völliger Einsamkeit im Wald, lauter Fröhlichkeit und stiller Einkehr, traurigen Geschichten und schönster Landschaft verwirrt mir etwas die Sinne. Und so bin ich froh, auf der nächsten Autofahrt alles verarbeiten zu können. Skagway ist schon ein ganz besonderes Erlebnis.</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Haines &#8211; Das Bärenparadies</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 05:20:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag am St. Elias Lake hat mich umgehauen, aber wenn ich gewusst hätte, was der nächste Tag für mich bereithält&#8230;Wir machen uns wieder auf nach Alaska, diesmal ist Haines unser Ziel. Die Landschaft auf dem Weg dorthin ist spektakulär und jeder Blick aus dem Autofenster beeindruckend. Am Million Dollar Waterfall vertreten wir uns die Beine und hier lohnt sich ein kurzer Stopp sehr. Das Wasser schießt schäumend die enge Gebirgsschlucht herab und das Rauschen füllt Luft und Ohren. Als wir die Grenze zu British Columbia überqueren, ändert sich die Umgebung, wir fahren durch riesige flache und baumlose Täler. In der Ferne erheben sich Berge unter einem strahlend blauen Himmel. Manchmal kann ich kaum glauben, dass das alles echt ist, dass ich hier in dieser Landschaft wie aus dem Reiseführer bin. Bei einem weiteren Stopp an der Historic Mile 48 passiert dann endlich, worauf wir schon die ganze Reise hinfiebern! DER BÄR! Okay, er befindet sich auf einem gut 200 Meter entfernten Abhang und ohne Fernglas ist er nur ein brauner Fleck&#8230;aber es ist unzweifelhaft ein Bär. Ich sehe einen Bären. Und auch noch einen sehr seidig glänzenden! Ein dicker, kuscheliger Schwarzbär, der sich in der Sonne aalt. Er wirkt richtig niedlich und mir wird warm ums Herz, nachdem ich meine erste Chance auf einen Bären verpasst habe, ist hier nun mein persönlicher Highway-Bär. Und auch noch einer zum Reiten. 😉 Und der Bär soll nur ein gutes Omen für diesen Tag sein. Über Instagram habe ich Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufgenommen und mir wird versichert, dass ich in Haines selbst auf ein ganzes Bärennest stoßen werde. Erst einmal müssen wir aber wieder die Grenze in die USA passieren, was uns diesmal auch ohne Zwischenfälle gelingt. Hinter einer Art Safety Car navigiere ich uns durch eine lange Construction Area und dann haben wir es geschafft und sind in Haines. Nachdem ich mich so intensiv auf den Straßenverkehr konzentriere, dass ich ein Stoppschild überfahre (was aber glücklicherweise niemand bemerkt), legen wir einen weiteren Halt in der örtlichen Bücherei ein. Da gibt es nämlich kostenloses WLAN. Nur so als kleiner Tipp. Dann begeben wir uns aber schleunigst wieder auf die Straße, die uns an der Fährstation vorbei Richtung Chilkoot Lake und zum Fischwehr führt. Immer mehr Menschen und Fahrzeuge stehen am Straßenrand und die Spannung steigt. Wir halten an, steigen aus und da sind sie! Bären! Eine Mutter, die Lachs für ihre Jungen fängt. Ein Grizzly, der mitten im Fluss steht und sich in aller Seelenruhe ablichten lässt. Nachdem er sich in den Wald trollt taucht ein junger Schwarzbär auf, der einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser holt. Allerorten Klicken die Kameras, manche Objektive sind größer als mein Arm. Und ich stehe da, versuche auch ein gutes Foto zu schießen und kann mein Glück kaum fassen. Irgendwann meldet sich aber doch der Hunger und wir fahren zurück ins Zentrum. Hier die Empfehlung, geht NICHT ins Bamboo Restaurant. Ich bin sicher, es gibt in Haines bessere Optionen! Zwar nicht für&#8217;s Abendessen, aber zum Beispiel für&#8217;s Frühstück möchte ich euch Sarah J&#8217;s Espresso Shoppe ans Herz legen. Haines ist überraschend schön. Womit ich nicht sagen will, dass ich es für hässlich gehalten habe, nur, dass ich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefällt. Es ist für mich neben Whitehorse der schönste Ort, den wir auf unserem Roadtrip besuchen. Die kleine Stadt liegt auf der Halbinsel des Alaska Panhandle und hat nicht mal 2000 Einwohner. Sie wirkt unglaublich friedlich und unglaublich amerikanisch aber auf eine gute Free-Willy-Art, wenn ihr wisst, was ich meine. Unsere Unterkunft ist das Hotel Halsingland, das auf einem grünen Hügel über der Bucht des Fjordes thront. Es ist etwas abgewohnt, aber mir gefällt es. Als ich am nächsten Morgen aufwache und mich Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln, die durchs Fenster hereinfallen, fühle ich mich wie in einem Film. Ich würde gerne länger in Haines bleiben, aber die Fähre nach Skagway fährt schon in die Bucht ein.</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Wandern und Kanu fahren am St. Elias Lake</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 06:29:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der St. Elias Lake liegt im Kluane Nationalpark und hat auf Google bei den Rezensionen alle fünf Sterne. Okay, es haben ihn auch nur zwei Leute bewertet, aber die beiden haben völlig recht. Denn die Wanderung und der Aufenthalt an diesem See sind eines der absoluten Highlights unserers Roadtrips. Wer so wie wir in der Dalton Trail Lodge übernachtet, hat a) keine weite Anfahrt und b) den immensen Vorteil, dass man hier einen Schlüssel, Westen und Paddel in die Hand gedrückt bekommt, bevor man losmarschiert. Wandern mit Paddel? Verdutzter Blick meinerseits. Soll ich damit dem Bären eins überbraten, falls ich einen treffe? Nee, dafür gibt&#8217;s noch extra Bärenspray. Aber wozu dann das Utensil? Die Antwort ist ganz einfach. Die Betreiber der Lodge haben ein Kanu am St. Elias Lake angekettet und bieten ihren Gästen an, dieses kostenfrei zu nutzen. Man muss sich zwar erst an das Wandern mit Paddel gewöhnen, aber versprochen: Es lohnt sich. Wandern mit Paddel Der Trail bis zum See ist knapp 4 Kilometer lang, es geht rauf und runter durch Wald und Heide. Ich halte ganz reisegruppenführermäßig das Paddel hoch, damit meine Gruppe mich nicht verliert. Wäre zwar nicht nötig, macht aber Spaß. Nur einmal begegnen wir anderen Menschen auf dem Weg, die mit ganz neidischem Blick auf das Paddel fragen, ob das denn unser Kanu am See sei. Jaha, allerdings! Nach etwa einer Stunde gelangen wir an ein Fleckchen Paradies. Ein kristallklarer, türkisfarbener See erstreckt sich direkt vor uns, dahinter erhebt sich ein zerklüfteter Berg. Den Hang an der linken Seite bedecken Hemlocktannen bis zum Ufer, an der rechten wachsen Birken. Ein kleiner Lagerplatz mit Feuerstelle und groben Holzbänken erwartet uns und an einen Baum gekettet schimmert unser silbernes Metallkanu. Es sieht aus wie das Cover eines Reisemagazins (ein paar Monate später sorge ich dafür, dass es das auch wird, aber das ist eine andere Geschichte&#8230;). Mein Onkel und ich wagen zuerst eine Ausfahrt mit unserem Gefährt. Nachdem meine Tante meinen Onkel davon überzeugen kann, NICHT rückwärts auszuparken, stechen wir in See. Schnell gleitet das Kanu über das Wasser und obwohl der See immer tiefer wird, kann man meist bis auf den Grund sehen. Wir passieren eine Biberburg und paddeln fast bis an das Ende des Sees. Die Rückfahrt ist wegen des Windes etwas beschwerlicher. Als ich nach unten auf das Wasser blicke, erschrecke ich. Vom Grund des Sees ragt etwas zu uns herauf, bis knapp unter die Wasseroberfläche. Obwohl die Sonne scheint überläuft mich doch ein kleiner Schauer. Es sieht aus wie ein Mast. Ein versunkenes Schiff? Ein abgestürztes Irgendwas? Es ist nur ein Baum, die Krone tief unten, bewachsen mit wogendem Seegras, den Stamm gen Himmel gereckt, den wohl ein Sturm hier hinein gefegt hat. Ach ja, manchmal habe ich möglicherweise etwas mehr Phantasie, als gut für mich ist. Wir legen wieder an und genießen unser reichhaltiges Picknick am Seeufer. Ich wünsche mir, jetzt und hier die Zeit anhalten zu können, denn noch an keinem Ort auf unserer Reise habe ich mich so wohl gefühlt.</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Wandertipp Auriol Trail bei Haines Junction</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 06:02:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kluane Nationalpark ist der größte Nationalpark im Yukon Territory und wartet mit einigen Superlativen auf. Neben dem höchsten Berg Kanadas, dem Mount Logan, beherbergt er auch Gletscher und eine Menge großartiger Wanderwege. Wer sich, so wie wir, für den Auriol Trail entscheidet, kann sich auf eine wunderschöne Wanderung freuen. Der Weg beginnt an einem Parkplatz etwa 7 Kilometer südlich von Haines Junction. Wer süße Verpflegung benötigt findet dazu einen Tipp in meinem letzten Post. Der Auriol Trail ist ein Rundwanderweg, im Ganzen etwa 15 Kilometer lang und so gut an einem Tag zu schaffen. Wir haben mit großzügigen Pausen etwa 5 Stunden gebraucht. Der Blick auf die Auriol Range ist atemberaubend, trotzdem sind auf dem ganzen Trail nur knapp 400 Höhenmeter zu bewältigen. So lässt es sich gemütlich wandern und die Farben des Herbstes bestaunen. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich, da es sich hier nicht um einen ausgetretenen Weg, sondern mehr um einen Trampelpfad handelt. Dieser führt durch abwechslungsreiches Gelände: Lichte Wälder, kleine Schluchten, Geröllfelder und an Bächen entlang Wie auf fast jeder Wanderung in Kanada wird man auch auf dem Auriol Trail vor Bärenbegegnungen gewarnt. Und so gern ich einen Bären sehen würde, ich möchte ihn nicht überraschen und aus Versehen in sein pelziges Hinterteil dotzen, während er vielleicht gerade damit beschäftigt ist, meinen Vorwanderer zu verspeisen. So nehmen meine Tante und ich uns einen vielgelesenen Rat zu Herzen: Laut singen! Wir singen laut und schief und mit Inbrunst. Vornehmlich deutsche Volkslieder. Meine Tante, ehemalige Grundschullehrerin, hat da ein unerschöpfliches Repertoire. Bei der neunten Strophe von &#8220;Der Schneider fing &#8216;ne Maus&#8221; muss ich aber doch sehr stutzen und schmunzeln. Ich bezweifle nämlich stark, dass der Schneider sich mit dem Geld eine Mausefrau gekauft hat&#8230;Aber absolute Textsicherheit ist den Bären wahrscheinlich schnuppe. Wir ziehen also enthusiastisch singend unseres Weges, jeglichen Bären mit Sicherheit verscheuchend. Währends wir uns unser Glück von der Seele in den Wald hinein brüllen, begegnen wir einer Parkrangerin mit einer Gruppe fleißiger Nachwuchsranger. Während wir die Wandergruppe lächelnd passieren lassen, erhalten wir noch ein Lob: &#8220;THAT&#8217;S the way you do it! Great job! This way you will scare all the bears away!&#8221; Ob das jetzt wirklich ein Kompliment war&#8230;?</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Soldier&#8217;s Summit, Sheep Mountain und Haines Junction</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 06:26:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Roadtrip Kanada & Alaska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rotes Fireweed und gelbe Birken säumen die Straße, die von Beaver Creek weiter nach Süden Richtung Haines Junction führt. Der Indian Summer zeigt sich von seiner besten Seite am 14. Tag unseres Roadtrips. Die Sonne lässt die Wellen des Kluane Lake in der Destruction Bay glänzen, die wir während unseres ersten Stopps beobachten. Der Name Destruction Bay lässt schlimmes vermuten, ganz so tragisch ist es aber nicht. Spaziergang zum Soldier&#8217;s Summit Destruction Bay ist aber trotzdem kein Muss, wenn man sich auf dem Alaska Highway bewegt. Was mich hingegen beeindruckt, ist unsere kleine Wanderung zum Soldier&#8217;s Summit, ein paar Kilometer weiter südlich gelegen. Auch von dort blickt man auf den Kluane Lake, aus dem sich eine kleine Insel malerisch erhebt. Am Ziel des nur etwa anderthalb Kilometer langen Trails warten, wie so oft in Kanada, zwei rote Stühle. Diese finden sich in vielen Nationalparks und geben Besuchern die Möglichkeit, die grandiosen Aussichten sitzend zu genießen. Der Soldier&#8217;s Summit heißt übrigens so, weil hier der Alcan Military Highway 1942 eröffnet wurde, der Dawson Creek in Kanada mit Big Delta in Alaska verband, und der von Soldaten angelegt wurde. Heute gehört die Straße zum Alaska Highway. Kurzer Stop am Sheep Mountain Nächster Zwischenstopp ist das Visitor Center am Sheep Mountain, an dem es uns tatsächlich auf Anhieb gelingt eine Herde Dallschafe an der Flanke des Berges auszumachen. Ob ich auf dieser Reise noch einen Bären sehen werde oder ob das wohl meine spektakulärste Tierbeobachtung bleibt&#8230;? Die Gegend hier bietet einige spannende Wanderungen und im Visitor Center hätte man mal wieder die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und Kartenmaterial zu erhalten. Leider liegt unser Tagesziel noch weiter den Highway hinab und so muss der Blick auf die umliegenden Berge aus dem Autofenster reichen. Village Bakery und Dalton Trail Lodge In Haines Junction stürmen wir die Village Bakery, die nicht nur hervorragendes WLAN anbietet, sondern auch Teilchen, größer als mein Kopf. Eine große Empfehlung für das Hefegebäck mit Frischkäseglasur und braunem Zucker! Auch hier gehen wir natürlich ins Visitor Center, um zu erfahren, wie wir den morgigen Tag bestmöglich nutzen können. Nebenbei finde ich heraus, dass ich 0,1 Elch und 4,7 Luchse wiege. Wenig schmeichelhaft klingt mein Gewicht in Grizzliebärenbabies: 141. 40 Kilometer hinter Haines Junction wartet unser Zuhause für die nächsten Tage, die Dalton Trail Lodge. Hier gefällt mir besonders die herzhafte Küche, denn die Betreiber stammen ursprünglich aus der Schweiz. So gibt es zum Abend Kartoffelpüree, Schweinebraten und dunkle Sauce. Die Lodge ist ein großes Holzhaus, in dem sich auch mein Zimmer befindet, direkt am Kluane Lake gelegen. Im Gebüsch hinter der Lodge wartet Nootka auf mich, ein Bernhardiner-Husky-Mix, der einer der Mitarbeiterinnen der Lodge gehört. Glücklicherweise hat die gar nichts dagegen, dass ich mich in Nootkas großes Gehege setze und mein Anfass-Bedürfnis befriedige. Da es immer wieder heißt, heute Nacht seien die Chancen auf Nordlichter besonders hoch, fummele ich so lange an meiner Kamera herum, bis ich sie wieder so eingestellt habe, wie ich es mir vor Jahren akribisch in mein Reisetagebuch notiert habe. Dann mache ich es mir mit einem Krimi auf meinem Bett in meinem hölzernen Zimmer gemütlich und werfe immer wieder einen Blick aus dem Fenster. Nach etwa fünf Minuten bin ich selig eingeschlafen und verpasse gekonnt jegliche Himmelsaktivität.</p>
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