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	<title>Roadtrip Südfrankreich Archive - Rosas Reisen</title>
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	<title>Roadtrip Südfrankreich Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>Roadtrip durch Südfrankreich &#8211; Bergdörfer, Grasse und die Gorges du Verdon</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 07:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr wollt Sommer, Sonne und Abenteuer? Dann seid ihr hier richtig! Das ist der letzte Teil meines Roadtrips durch Südfrankreich. Wir besuchen die Parfumstadt Grasse und wandern durch die wunderschöne Gorges du Verdon! Zu Teil 1, 2 und 3 hier entlang. Tag 14 &#8211; Kleine Bergdörfer und die Fondation Maeght Nachdem wir gestern an der Küste unterwegs waren, wenden wir uns heute wieder den Örtchen im Landesinneren zu. Um ehrlich zu sein bekomme ich gar nicht mehr alle zusammen, Asche auf mein Haupt. Es war aber einfach schön, durchs Hinterland zu fahren, hier und da anzuhalten und durch die Dörfer zu schlendern. In Saint-Paul-de-Vence besuchen wir die Fondation Maeght, ein privates Museum mit Skulpturengarten. Mich hat diese jetzt nicht ganz vom Hocker gehauen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. 😉 Tag 15 &#8211; Grasse und Moustiers-Sainte-Marie Heute wird&#8217;s olfaktorisch! Kann man dieses Wort überhaupt so benutzen? 😀 Ich hatte ja schon mal angedeutet, dass mich als Jugendliche die Schullektüre von Das Parfum beeindruckt hatte &#8211; ein Besuch im Musée de Grasse ist also fest eingeplant. Hier wird man durch die Geschichte der Düfte und ihrer Herstellung geführt und kann alle möglichen Objekte von Flakons bis Werbeplakaten bewundern. Nach unserem Besuch fahren wir dann zu unserer letzen Unterkunft nach Moustiers-Sainte-Marie, wo wir in einem lauschigen kleinen Restaurant zu Abend essen. Der Ort liegt sehr steil an einem Berg. Über zwei Felsgraten spannt sich eine Kette, an der ein goldener Stern schaukelt. Der Legende nach ist dieser Stern ein Weihegabe an die Jungfrau Maria vom Ritter Blacas. Dieser war während eines Kreuzzuges in Gefangenschaft der Sarazenen geraten und hatte gelobt einen Stern aufzuhängen, sollte er jemals in sein Dorf zurückkehren. Sieht aus, als hätte er das geschafft! Tag 16 &#8211; Die Gorges du Verdon Von Moustiers blickt man direkt auf den Lac de Sainte-Croix, der vom Fluss Verdon gespeist wird. Die Schlucht dieses Flusses bietet unzählige Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, ob auf dem Wasser mit Boot, Floß oder Kajak, oder am Ufer mit den Wanderstiefeln an den Füßen. Wir entscheiden uns trotz hoher Temperaturen für letzteres und werden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt! Tag 17 &#8211; We&#8217;re coming home Heute endet unsere Reise durch Südfrankreich. Wir machen uns auf den Weg nach Hause mit ganz vielen schönen und sonnigen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck. Die Provence hat sich einen Platz in unserem Herzen erobert! In deinem auch? Bis bald und gute Reise!</p>
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		<title>Colorado Provencal &#8211; Die Ockerbrüche von Rustrel</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 07:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass die Amis unsere europäischen Sehenswürdigkeiten mopsen, ist man ja gewohnt: Ein Eiffelturm in der Wüste von Nevada, ne? Dass das Ganze aber auch andersrum passiert, war mir neu. Zumindest bis ich das etwas großspurig betitelte Colorado Provencal, das „Colorado der Provence“ betrat. Warum die Franzosen sich hier mit fremden Federn schmücken mag sich mit dem Wunsch erklären, mehr Touristen anzulocken. Dabei hätten sie es gar nicht nötig, sich als Wild-West-Abklatsch zu verkaufen, denn die Region, von der ich hier schreibe, nämlich die Ockerbrüche von Rustrel, könnte eigentlich gut ohne den Bezug auf den großen Bruder in den USA auskommen. Zumal hier auch weit und breit kein Fluss in Sicht ist, den man mit dem Colorado vergleichen könnte. Es ist heiß, als wir auf dem Parkplatz aus dem Auto steigen und unsere Wanderschuhe auf den staubig-roten Boden setzen. Neugierig gucke ich mich um. Im Grand Canyon war ich ja schon mal, ich bin gespannt, was mir die französische Version zu bieten hat. Zuerst einmal die angenehme Erkenntnis, dass man keinen Eintritt, sondern lediglich eine Parkgebühr zahlen muss. Vom Parkplatz kann man direkt auf einen der Rundwanderwege durch das Colorado Provencal starten. Wir entscheiden uns für eine nicht allzu lange Tour, denn die Sonne brennt vom Himmel. Mehr als 3 Stunden braucht man aber auch nicht. Colorado Provencal? Eldorado für Spielkinder! Im Verlauf der folgenden Wanderung kommt bei mir voll das Spielkind durch. Nicht, dass das bei mir so selten wäre&#8230;Ähem. Neben Wandern und Staunen kann man hier eben wunderbar spielen, ob mit den Pfoten in der roten Matsche oder am Miniwasserfall, wo besagte Pfoten wieder gesäubert werden. Und die Beine auch! Die werden nämlich ganz schön eingesifft hier, denn an Schweiß hält Ocker bekanntlich besonders gut. Ein bisschen USA-Feeling kommt dann doch auf, als ich mitten im Wald ein Stück Gleise finde und darüberhopse. Und natürlich in diese Höhle krieche. Und auf jeden Fall muss ich ja auch diesen Berg hochklettern. Der ist allerdings gar nicht so stabil, wie er aussieht, denn es handelt sich eben nicht um festes Gestein, sondern um ockerhaltige Erde, die einem gern mal unter Händen und Füßen wegbröselt. Also ganz klare Empfehlung: Wenn man mit Kindern unterwgs ist (so um die 25, höhö), sind die Ockerbrüche von Rustrel ein tolles Ausflugsziel! In einem kleinen Kiosk kann man sich, also dem Kind, dann zum Schluss noch ein Eis holen!</p>
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		<title>Roadtrip durch Südfrankreich &#8211; Marseille, Colorado Provençal und die Côte d&#8217;Azur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2017 07:43:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Sault und dem Luberon begeben wir uns nun an die Küste. Tag 9 &#8211; Marseille Heute geht es zum ersten mal bis ans Meer. Wir fahren nach Marseille! Die Stadt hat drei Millionen Einwohner und erstreckt sich über eine Bucht, direkt am azurblauen Wasser. Die Sonne brennt vom Himmel, es ist weit über 30°. Wir beschließen, statt uns die Füße platt zu laufen, eine Rundfahrt zu machen. An der Kirche Norte Dame de la Garde steigen wir aus. Die Kirche thront auf einem Hügel, etwa 160m über der Stadt. Der Ausblick ist überwältigend: Im Hintergrund die Berge, auf der Südseite das Mittelmeer, in der Bucht kreuzen kleine Segelboote. Notre Dame de la Garde Der überladene Innenraum der Kirche steht im krassen Kontrast zu denen der kleinen Bergdörfer. Statt rauem Stein und ein paar Kerzen glänzt hier überall üppiges Gold und Marmor. Im Hafen von Marseille Wir spazieren durch den alten Hafen, genießen die vielen künstlerischen Darbietungen und kommen schließlich zum Musée des civilisationes d&#8217;Europe et Mediterranée. Dieses wurde 2013 extra zur Ernennung Marseilles zur Kulturhauptstadt Europas gebaut und eröffnet und beherbergt Ausstellungsstücke quer durch die Geschichte. MuCEM &#8211; Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers Über eine Brücke kommt man vom alten Teil, dem Fort Saint-Jean, in einen neueren Teil des Museums, dessen durchlässige Fassadenstruktur mich an Wellenschaum erinnert. Das Meer lockt hier sehr, aber davon sehen wir hoffentlich noch genug in den nächsten Tagen. Tag 10 &#8211; Das Colorado Provençal Heute geht es wieder etwas ins Hinterland, und zwar in das Colorado der Provence. Auch darüber habe ich schon einmal berichtet, den Artikel findet ihr hier. Für mich ist dieser Abstecher ein echtes Highlight! Den Rest des Tages verbringe ich in unserer wunderschönen Apartmentanlage, nach all den Erlebnissen und Eindrücken sehne ich mich danach, einfach mal nur dazuliegen und die Gedanken wandern zu lassen. Tag 11 &#8211; Welcome to St. Tropez Heute verlassen wir die Berge endgültig. Es geht nach St. Tropez! Ich weiß nicht, was ich von diesem so populären Örtchen halten soll. Als wir ankommen ist es sehr schwül und nur auf der Kaimauer kühlt der Wind vom Meer. Direkt am Hafen tobt das Leben, ein Touri-Shop reiht sich an den nächsten und Yacht glänzt neben Yacht. Sobald man aber in die dahinterliegenden Gassen kommt, wird es merklich leerer. Es wirkt, wie an einem Filmset. Ich bin nicht traurig, als wir St. Tropez verlassen und zu unserer nächsten Unterkunft fahren, einem Bed &#38; Breakfast in Mougins, einer kleinen Stadt hinter Cannes. Tag 12 &#8211; Küstenwanderung bei Agay und Abendessen in Cannes Nach einem mehr als rechlichen Frühstück mit Crêpes, French Toast, Kuchen und allem, was das Herz begehrt, machen wir uns gestärkt auf nach Agay. Hier folgen wir einem Küstenwanderweg über rote Felsen, während Paraglider lautlos über unseren Köpfen dahinschweben. Erfrischt wird sich danach in einer kleinen Bucht. Hier ist man zwar nicht gerade allein, aber wir wollen doch wenigstens einmal ins Meer hüpfen! Nachdem wir uns in unserer Unterkunft frisch gemacht haben, geht es zum Abendessen nach Cannes, ein bisschen Glamour schnuppern. 🙂 Tag 13 &#8211; Antibes, Monaco und Menton Wie Streiflichter ziehen diese Orte an mir vorbei, voller kleiner Gassen in Orange- und Gelbtönen, durch die man immer wieder das blaue Blitzen des Meeres sieht. Monaco ist natürlich anders: Groß und protzig, aber trotzdem winzig. Alles ist auf engstem Raum, der Friedhof terassenartig und aus Stein mitten in Monte Carlo. Wir besuchen den botanischen Garten, der sich wirklich lohnt. Insgesamt gefallen mir Antibes und Menton aber deutlich besser, als Monte Carlo. Morgen geht es dann weiter,&#160; wir drehen der Küste den Rücken zu und ziehen wieder in die Berge. Dort wartet dann ein absolutes Highlight auf uns, die Gorges du Verdon! Bis bald und gute Reise!</p>
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		<title>Tarascon an der Rhône &#8211; Von Monstern und alten Mauern</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 10:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wasser des Flusses ist unruhig. Immer größere Wellen schlagen an die Steine des Ufers. Die Bewohner der Stadt drängen sich dicht zusammen. In dem Halbkreis, den sie gebildet haben, steht ein Mädchen. Sie wartet. Auf den Tod. Auf das Ungeheuer. Und sie wartet nicht umsonst. Das Wasser teilt sich, rinnt an dem sich daraus erhebenden Körper herab und aus den Fluten steigt…eine Riesenschildkröte mit dem Kopf eines Asiaten, der sich winzige Katzenohren angeklebt hat. Surprise, surprise! Die Legende vom Ungeheuer Zumindest müsste es sich so abgespielt haben, wenn man der Stadtlegende von Tarascon glaubt und die Statue der gefürchteten Tarasque Ähnlichkeit mit ihr haben soll. Tarascon ist eine kleine Stadt in Südfrankreich und liegt an der Rhône. Angeblich ist der Ort nach besagtem Ungeheuer, der Trasasque, benannt, die im Mittelalter immer wieder aus dem Fluss kam um Reisende und Jungfrauen zu verschlingen. Erst die Heilige Martha machte dem ein Ende. Sie fing das drachenähnliche Ungetüm und die Bewohner der Stadt steinigten es. Autsch. (Die ganze Legende könnt ihr hier nachlesen) Die Burg von Tarascon Direkt neben der beschriebenen Statue steht die Burg von Tarascon. In meinem Geschichtsstudium sind mir ja schon einige solcher Bauwerke untergekommen, aber ein so schönes wie in Tarascon habe ich noch nie gesehen. Ganz aus hellem Stein gebaut steht das Bollwerk seit dem 15. Jahrhundert an den Ufern des Flusses. Und im Gegensatz zu den vielen Rheinburgen ist sie nicht touristisch aufgehübscht und mit angeblich zeitgenössischem Krempel vollgestopft. Die Räume sind leer und wirken daher umso eindrucksvoller. Die schöne Architektur, die Bögen und die durchbrochenen Mauern geben einem wirklich das Gefühl, das Mittelalter fast berühren zu können. Im Innenhof der Burg liegt der Klostergarten mit einem kreuzförmigen Teich, in dem Goldfische schwimmen und mit vielen verschwiegenen, von Blumen umrankten Nischen. Da wird einem ja ganz ritterlich-romantisch&#8230; 🙂 Aber halt! Ganz so romantisch ist es hier nicht immer zugegangen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Burg als Haftanstalt benutzt und überall haben die Gefangenen ihre Namen in die Mauern geritzt. Der Graf von Monte Christo lässt grüßen! Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude dann restauriert und steht nun neugierigen Besuchern wie mir zur Verfügung. Von der Brustwehr der Burg hat man übrigens einen wunderschönen Ausblick. Auf der einen Seite auf den Fluss und das am gegenüberliegenden Ufer befindliche Städtchen Beaucaire und auf der anderen auf die Dächer Tarascons. In dem Ort gibt es viele kleine Bistros in denen man sich von einem Burgrundgang erholen kann. Die Burg ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt lohnt sich auf jeden Fall!</p>
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		<title>Roadtrip durch Südfrankreich &#8211; Tarascon, die Camargue und der Luberon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 07:42:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem ersten Teil unseres Roadtrips haben wir von Sault aus Ausflüge zum Mont Ventoux und in die Gorges de la Nesque gemacht. Jetzt begeben wir uns in die Camargue, nach Lourmarin und in den wilden Luberon. Tag 6 &#8211; Tarascon: Inklusive Festung und Flussmonster Nachdem wir das Bergdörfchen Sault hinter uns gelassen haben, wenden wir uns weiter nach Süden und fahren nach Tarascon. Diese kleine Stadt hat eine ganz besondere Geschichte, die ich bereits hier erzählt habe. Die Kurzfassung lautet: Ungeheuer aus dem Fluss frisst Kinder und Fährleute, Jungfrau zähmt Monster, wilder Mob steinigt Monster. Armes Monster! Neben dieser blutrünstigen Anekdote ist Tarascon aber einfach wieder mal unglaublich &#8220;pittoresk&#8221; (DAS Wort dieses Roadtrips!) und definitv einen Besuch wert, besonders die Festungsanlage. Wir bleiben an den Ufern der Rhône und folgen dem Fluss nach Arles. Ich kann euch verraten, mit dem Auto diese Stadt zu befahren ist eine Katasrophe, bringt genug Energie und Geduld mit! Leider fängt es bald an zu regnen, sodass wir nur das Amphitheater besichtigen und dann schnell in unsere gemütliche Unterkunft zurückkehren. Über den Dächern von Arles &#8211; Städtchen mit Charme und Amphitheater Tag 7 &#8211; Die Camargue Es geht nach Les-Saintes-Maries-de-la-mer, wo wir uns Fahrräder leihen und etwa 25 km zum Leuchtturm Phare de la Gacholle fahren (siehe Karte unten). Hier, im Delta der Rhône leben Flamingos, wilde, weiße Pferde und schwarze Stiere. In freier Wildbahn sehen wir aber nur die Flamingos. Die Landschaft ist sehr gleichförmig, links das von Menschenhand beruhigte Schwemmland mit brackigen Tümpeln, rechts endlos flacher Sand und in der Ferne das Meer. Radtour zum Leuchtturm Phare de la Gacholle Ich muss gestehen, mich berührt diese Landschaft nicht über die Maßen. So sehr ich Ordnung und Einheitlichkeit als kleiner Monk oft schätze, so ist es doch nicht die Art von Landschaft, die mich wirklich begeistert. Raue Steilhänge wie in den Schluchten des Ventoux schenke ich eher mein Herz. Der Leuchtturm bietet sich natürlich wieder als Picknickplatz an. Begehbares Kirchendach in Les-Maries Nachdem wir die Räder in Les-Maries&#160; zurückgegeben haben, erkunden wir noch ein wenig den Ort, der allerdings sehr touristisch und dementsprechend gut gefüllt ist. Ein Highlight ist allerdings ein Besuch der Wehrkirche, denn hier darf man sogar auf&#8217;s Dach! Der Blick auf die mediterrane Szenerie mit Dächern und glitzerndem Meer lohnt sich. Die weißen Pferde und die Sonnenblumenfelder van Goghs Rund um den Ort sieht man dann auch die weißen Pferde der Camargue, allerdings nicht frei, sondern als Reittiere. Trotzdem sind sie natürlich nett anzusehen, genauso, wie das Meer aus Sonnenblumen, das wohl schon van Gogh inspirierte. Ich beschließe aber, dass ich meine Ohren behalten will. Von den heiligen Marien geht es zur Fähre, mit der wir den letzten Ausläufer der Rhône überqueren. Am Abend erreichen wir den Luberon und unsere neue Unterkunft in Lourmarin, Mas de Guilles. Auch diese ist absolut empfehlenswert, aber sicherlich nichts für Low-Budget-Reisende. Die riesige Gartenanlage mit Restaurant auf der Außenterrasse und der hoteleigene Pool haben aber ihr Vorzüge! Von überall fällt der Blick auf die Berge, die nur auf uns warten. Auch Lourmarin ist ein niedlicher Ort, so wie man ihn sich hier vorstellt. . Tag 8 &#8211; Der Luberon Heute wollen wir mal wieder unsere Muskeln fühlen und gehen wandern. Mit dem Auto geht es über Bonnieux nach Lacoste, wo der Aufstieg auf den Petit Luberon beginnt. Auf dem Massiv erstreckt sich ein duftender Zedernwald. Diesen hat ein Bauer im 19. Jahrhundert angepflanzt, um zu beweisen, dass diese nordafrikanische Baumart auch im französischen Klima gedeihen kann. Hat geklappt! Ob der Bauer jetzt was davon hatte, weiß ich leider nicht. Der Platz, an dem wir rasten, liegt auf 800m und bietet einen spektakulären Rundumblick über die Berge und die zwischen ihnen fließende Durance. Der Abstieg ist weniger steil als der Aufstieg und führt über eine Landstraße mit Blick auf eine alte Abtei zurück zum Parkplatz. Auf dem Rückweg nach Lourmarin sehen wir dann endlich, worauf wir schon so lange gewartet haben. Könnt ihr es euch denken? Dieser bereits veröffentlichte Post verrät es! Das soll für heute auch reichen, wir bleiben zwar noch ein paar Nächte in Lourmarin, im nächsten Beitrag werden wir aber endlich die Küste sehen! Freut euch auf Marseille, das Colorado Provencal und die Côte d&#8217;Azur! Bis bald und gute Reise!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/roadtrip-durch-suedfrankreich-tarascon-die-camargue-und-der-luberon/">Roadtrip durch Südfrankreich &#8211; Tarascon, die Camargue und der Luberon</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Seelenwandern &#8211; Saint Sidoine in der Provence</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 13:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meine erste Wanderung zur Chapelle Saint Sidoine in der Provence war die schönste und die schrecklichste, die ich bis dahin unternommen hatte. Ich will euch davon erzählen. Diesen Sommer war ich mit meiner Tante und meinem Onkel in Südfrankreich. Sie hatten mich spontan mitgenommen, weil es mir zu dem Zeitpunkt sehr schlecht ging, und sie hofften, mich auf andere Gedanken bringen zu können. Ich war wahnsinnig unglücklich, aber diese Wanderung hat mir geholfen. Sie hat mir gezeigt, dass es noch Dinge gibt, die es wert sind, gesehen zu werden. Wir fuhren über den Mont Ventoux in ein benachbartes Tal, in das Dorf Beaumont-du-Ventoux. Dort begann unsere Route. Sie führte über schmale Waldpfade steil bergan und bald hörte ich mein Herz hämmern. Aber Hass und Bitterkeit waren meine Weggefährten und trieben mich den Berg hoch. Keuchend dachte ich, dass mein Herz jetzt wenigstens einen Grund hatte, zu klopfen, als wollte es zerspringen. Die erste Etappe wurde mit einer Rast auf einem Plateau belohnt. Nachdem wir uns kurz erholt hatten, ging es weiter; über eine Wiese, übersät von bunten Wildblumen. Alles war friedlich, fast unwirklich. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass es doch nirgendwo mehr Frieden für mich geben könnte, war er einfach da. Wir waren ganz allein, kein Mensch weit und breit. Der Weg führte weiter nach oben, etwa 4 km. Dann hatten wir die Kuppe des Bergkamms erreicht und mit ihr die winzige Steinkapelle Saint Sidoine. Ein schöneres Fleckchen kann man sich kaum vorstellen. Mir jedenfalls fiel das Atmen auf einmal viel leichter, dort oben in der Sonne. Zum ersten Mal seit Tagen ließ das Gefühl nach, dass eine Hand sich um mein Herz gelegt hatte und immer fester zudrückte. Dass ein Gewicht auf meinem Brustkorb lastete und mich immer weiter lähmte. Wir aßen und tranken und genossen die Aussicht auf die uns umgebenden Berge und die unter uns liegenden Täler. Und die Ruhe. Auch der Abstieg war sehr steil und unter meinen Füßen lösten sich immer wieder Steine, die dann nach unten polterten. Die kurzen Schrecksekunden gaben mir das Gefühl, wenigstens ein bisschen lebendig zu sein. Immer wieder machte der Pfad eine enge Kurve, das Gestrüpp am Wegesrand lichtete sich und machte den Blick auf das immer näher kommende Tal frei. Schließlich erreichten wir Les Alazards. Und dort traf ich eine Katze. Katzen sind Balsam für die Seele. Ich weiß, dass das nach Pseudo-Esoterik klingt, aber für mich ist das so. Eine Katze zu streicheln und ihr Schnurren zu hören, nimmt mir immer etwas von meiner Last, egal, was das gerade sein mag. Das Dorf war umgeben von Kirschbäumen. Und hier wurde mir endlich klar, woran ich unterbewusst schon die ganze Zeit hatte denken müssen. Kennt ihr die Brüder Löwenherz? Die Geschichte von den Geschwistern Jonathan und dem kranken Krümel, der bald sterben muss. Doch Jonathan versichert ihm, dass nach all dem Leid etwas besseres kommt. Man liegt nicht tot in der Erde, nein. Wenn man stirbt, kommt man nach Nangijala, ins Kirschblütental. Ins Land der Abenteuer und Sagen. Als Kind hat mich diese Geschichte immer fasziniert. An den katholischen Himmel meiner Großmutter konnte ich nicht glauben, aber nach Nangijala zu kommen&#8230; Auch wenn ich mir Nangijala immer wilder, nordischer vorgestellt hatte ging mir diese Geschichte nun durch den Kopf, während mir süßer Kirschsaft über die Finger lief. Und wie früher tröstete sie mich. Wir passierten den Friedhof Sainte Marguerite und machten einen Umweg über Les Valettes und dann über die staubige Straße zurück nach Beaumont. Zwar überkamen mich immer wieder Bitterkeit, Enttäuschung und Sehnsucht. Dennoch hatte ich gemerkt, dass das Leben trotz allem immer noch schön sein kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/seelenwandern-saint-sidoine/">Seelenwandern &#8211; Saint Sidoine in der Provence</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Roadtrip durch Südfrankreich &#8211; Sault, Mont Ventoux, Avignon und Gorges de la Nesque</title>
		<link>https://rosasreisen.de/17-tage-sommer-roadtrip-durch-suedfrankreich/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 15:59:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gutes Essen, der Duft von Lavendel, türkisfarbene Buchten und kleine verwinkelte Bergdörfer. Wer sich die Provence so kitschig vorstellt hat natürlich&#8230;recht. Denn genau so ist es dort. Oder zumindest habe ich meine Zeit dort so empfunden. Ihr wollt Sommer, ihr wollt Leichtigkeit und Abenteuer? Ihr sucht die perfekte Route, die Natur und Städte, Berge und Meer beinhaltet? Dann kommt mit auf 17 Tage Roadtrip durch den Süden Frankreichs. Teil 1: Sault Tag 1 &#8211; Von Köln nach Lyon Sobald alle Sommerkleider und Bikinis eingepackt sind und die Songlist für den Roadtrip steht (Kleiner Musiktipp am Rande: Wer kitschige Musik mag, kann dabei ganz wunderbar Philipp Poisels Album &#8220;Bis nach Toulouse&#8221; hören 😉 ), kann es losgehen. Wir fahren am ersten Tag etwa 9 Stunden von Köln bis Lyon. Dort übernachten wir in einem der größeren Hotels. Es ist ja nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum eigentlichen Ziel, sodass hier nicht so wichtig ist, wo wir unterkommen. Lyon liegt malerisch zwischen den beiden Flüssen Rhône und Saône und an den Ufern dieser Flüsse pulsiert abends das Leben. Überall schaukeln vertäute Boote auf denen gegessen, getanzt und gelacht wird und auf den Stufen und der Promenade sitzen die Menschen und genießen den Sommerabend. Tag 2 &#8211; Das Bergdorf Sault Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Süden, bis in die Provence. Unser Ziel ist das kleine Dörfchen Sault, in dem wir vier Nächte verbringen wollen. Sault liegt in einem Tal in der Nähe des Mont Ventoux. Es ist ein kleines Idyll mit verwinkelten Gassen, einer alten Kirche und Katzen, die um die sonnengewärmten Mauern streichen. Unsere Unterkunft, die Hostellerie du val de Sault, liegt oberhalb am Berghang. Schaut euch die Bilder auf der Homepage an, dann brauch ich euch gar nicht erklären, warum das die perfekte Bleibe ist. 😉 Speisen wie Gott in Frankreich Auf dem Marktplatz gibt es einige Restaurants, die leckere und liebevoll angerichtete Speisen servieren. Einmal die Woche findet hier auch ein Markt statt, der sich durch das gesamte Dorf zieht und viele nette Kleinigkeiten bereithält. Neben der Kirche befindet sich eine Crêperie, in der man zum Crêpe Lavendelhonig und -eis bekommt. Der Mont Ventoux Ein Ausflug zum Mont Ventoux gehört definitiv ins Programm. Dieser wird allerdings am besten mit dem Auto erklommen, zumindest, wenn man nicht mehr allzu viel Zeit hat. Wir fahren am Nachmittag hoch. Die 1912 Höhenmeter machen sich bemerkbar und die Temperatur fällt um 15°. Je höher man kommt, desto karger wird die Vegetation. Die Bäume verschwinden, und was übrig bleibt, lässt einen zunächst an eine etwas krude Parkanlage denken: einzelne Bäumchen und kreisförmige Grünflächen auf hellem Geröll. Aber auch diese Pflanzen werden weniger und es blieben nur noch die Steine, die an eine Mondlandschaft erinneren. Auf der Kuppe macht der Mont Ventoux seinem Namen alle Ehre: Der Wind lässt die dort angebrachten Fähnchen flattern und gegen die Pfosten knallen. Über dem Tal türmen sich Wolken. Tag 3 &#8211; Carpentras und Avignon Nach einer Nacht haben sich die Wolken zwar verzogen, trotzdem gehen wir auf Nummer sicher und planen für den dritten Tag Städte anzuschauen. So geht es zuerst nach Carpentras, ebenfalls ein kleiner Ort in einem Tal. Eine Ansammlung alter Häuser, an denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat, und die einen ganz eigenen Charme versprühen. Wenn man Glück hat, findet vielleicht gerade ein Flohmarkt statt, auf dem alte Männer altes Zeug verkaufen. Weiter fahren wir nach Avignon. Im 14. Jahrhundert residierten im dortigen Bischofspalast die Päpste, die diesen zu einer gewaltigen Prunk- und Wehranlage ausbauen ließen. Natürlich gehört auch die Besichtigung der berühmten Brücke, der Pont d&#8217;Avignon, die heute allerdings nur noch die Hälfte der Rhône überspannt, dazu. Tag 4 &#8211; Wanderung zur Chapelle Saint Sidoine Da ich diese Wanderung schon einmal verbloggt habe sage ich nur: Es lohnt sich! Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingsstationen auf diesem Roadtrip, auch wenn es mir dabei eigentlich gar nicht gut ging. Die ganze Geschichte lest ihr hier. Tag 5 &#8211; Die Gorges de la Nesque Es ist kaum zu glauben, dass ein so kleines Flüsschen wie die Nesque eine derart tiefe Schlucht gegraben hat. Wobei, sie hatte ja auch ein paar Jahrhunderte Zeit. Steil fallen die Felswände in die Tiefe ab und es wird kühler und feuchter, je weiter man sich dem Boden nähert. Am Grund der Schlucht befindet sich eine kleine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die dem Erzengel Michael geweiht ist. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie beschwerlich es gewesen sein muss, diesen Ort dem schroffen Fels abzuringen. Ruhe findet man hier dann aber auf jeden Fall, wenn man sich nach Kontemplation sehnt. Unter großen überhängenden Felsen lässt es sich wunderbar picknicken, natürlich um das Klischee zu bedienen Baguette mit Käse und Trauben. Auch ein kurzer Regenschauer lässt sich hier gut abwarten. Nachdem wir aus der Schlucht heraus sind, sehen wir uns noch kurz den Ort Monieux an. Dieser ist nicht unbedingt ein Muss, der Friedhof ist zwar sehr hübsch, wird aber von den überall vorherrschenden Plastikblumen etwas entstellt. Damit sind die ersten Tage unserers Roadtrips auch schon vergangen und es wird Zeit, sich wieder auf die Straße zu begeben. Im nächsten Artikel geht es dann um Tarascon, Arles und die Camargue. Bis bald und gute Reise!</p>
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		<title>Frankreich-Roadtrip: Auf der Jagd nach dem Lavendelfeld</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 13:31:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juni habe ich mich endlich aufgemacht, um die Provence zu sehen. Schon seit Jahren (seien wir ehrlich, seit ich in der Schule „Das Parfum“ gelesen habe) wollte ich diese Landschaft in Südfrankreich erkunden. Und als sich dann ganz spontan die Möglichkeit zu einem Roadtrip ergab, habe ich natürlich nicht nein gesagt. (Okay, wer wäre auch so blöd, zu einem Roadtrip nein zu sagen???) Meine Tante und mein Onkel luden mich ein, sie auf ihrer 17-tägigen Rundreise zu begleiten. Und vom ersten Moment an war klar: Wir brauchen ein perfektes Foto von einem perfekten Lavendelfeld. Sind das&#8230;Kornblumen? Und so begann die Jagd. Schon auf der Autobahn sahen wir das erste Feld, aber hier bot sich nun wirklich keine gute Möglichkeit um auszusteigen und in aller Ruhe zu knipsen. Wann immer wir dann über eine Anhöhe fuhren, hielten meine Tante und ich fanatisch nach den lilanen Flecken in der Landschaft Ausschau. Und hatten wir einen gefunden, dann hieß es für meinen Onkel uns irgendwie dorthin zu bugsieren. Die ersten Felder waren enttäuschend. Sie waren noch recht farblos, ließen nur einen Hauch von Lila erkennen und dann schien noch nicht mal die Sonne darauf. In einem der Täler um den Mont Ventoux hatten wir dann endlich Glück – dachten wir. Ein kräftiges Blau leuchtete uns entgegen und wir kämpften uns durch Gebüsch und über einen lehmigen Acker, voller Vorfreude! Nur um dann festzustellen, dass die Franzosen anscheinend auch Kornblumen anbauen. Schöne, leuchtend blaue Kornblumen. Unverhofft das perfekte Lavendelfeld finden Wir waren schon kurz davor, aufzugeben. Schließlich hatten wir viele wunderschöne Landschaften gesehen und fotografiert, und sooo wichtig war die Sache mit dem Lavendel ja auch nicht. Oder? Aber irgendwo, tief drin, flüsterte diese fiese Stimme: Also, wenn du kein richtiges Lavendelfeld in voller Blüte gesehen hast, dann hast du auch nicht die Provence gesehen. Und was soll ich sagen? Das Glück war uns hold. Im Luberon fanden wir endlich was wir so lange gesucht hatten, das perfekte Feld mit dem perfekten Hintergrund! Oder was sagt ihr?</p>
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