<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blogparade Archive - Rosas Reisen</title>
	<atom:link href="https://rosasreisen.de/category/blogparade/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://rosasreisen.de/category/blogparade/</link>
	<description>Home is behind - the World ahead</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Mar 2025 10:01:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://rosasreisen.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-Logo-Rosas-Reisen-Favicon-32x32.jpg</url>
	<title>Blogparade Archive - Rosas Reisen</title>
	<link>https://rosasreisen.de/category/blogparade/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Round-Up: Romantische Orte am Wasser</title>
		<link>https://rosasreisen.de/round-up-romantische-orte-am-wasser/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/round-up-romantische-orte-am-wasser/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=11381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Sandstrand, glückliches Lärmen vom Pier, der Duft von Hot Dogs und Pommes in der Nase &#8211; Okay, ich geb zu, das hab ich aus dem Song Under The Boardwalk von den Drifters geklaut. Als mein Freund 2019 aus seinem ersten Afghanistan-Einsatz wiederkam war genau das, was ich gesucht habe: Eine romantische Szenerie, wo uns die Seeluft um die Nase bläst und wir einfach genießen können, das wir uns wiederhaben. Ich wollte etwas wie das Strandbad in Llandudno in Wales, die wir 2018 auf unserer ersten gemeinsamen Reise erlebt haben. Aber es sollte doch etwas erreichbarer von Nordrhein-Westfalen sein. Und ich habe es gefunden: In Scheveningen an der Nordsee. Was mein Herz noch höher schlagen ließ: Es gibt ein Riesenrad! So fuhren wir im Herbst 2019 zum ersten Mal nach Scheveningen, zu Silvester wieder und 2021 haben wir es nach seinem zweiten Afghanistan-Einsatz genauso gemacht. Ich gebe zu, ganz so hübsch wie im malerischen Wales ist es nicht. Die Hochhäuser haben dem Ort doch viel Charme geraubt und an der Promenade reiht sich ein Kasten neben den nächsten. Das nimmt dem Strand, dem Pier und dem Riesenrad allerdings nichts von seiner Strand-Romantik. Der Pier selber bietet die Möglichkeit, sich drinnen oder draußen aufzuhalten und man kann dort nicht nur mit dem Riesenrad fahren, sondern auch Bungee springen oder an einer Zipline rutschen. Vor allem aber kann man hier ganz romantisch zu zweit spazieren gehen, über dem Meer schweben oder mit Blick auf die Wellen kuscheln. Ich war also mittlerweile schon einige Male dort und habe es jedes mal sehr genossen. Da ich neugierig bin, habe ich andere Blogger gefragt, was ihre romantischen Lieblingsplätze sind. Und, keine Überraschung, mit meiner Vorliebe für&#8217;s Wasser bin ich nicht allein. Hier kommen Tipps für romantische Orte in ganz Europa! Lasst euch entführen auf Inseln, an Strände und in den Hafen! Titelbild by Nick &#38; Djalila on Unsplash Die Kapelle Santuari de la Consolació auf Mallorca Es ist kein richtiger Berg, eher ein Hügel, auf dem die kleine Kapelle steht. Sie ist von weitem gut zu erkennen, trotzdem finden nur wenige den Weg. Denn der Steinbruch wenig unterhalb hat die ehemalige Zufahrtsstraße zum Einstürzen gebracht. Wer zum Santuari de la Consolació will, muss Treppen steigen. Sehr alte, krumme Treppen. Am Tagmeiner Hochzeit sind mein Mann, ich und die gesamte Hochzeitsgesellschaft schnaufend diese Treppen hinauf gekraxelt. In den alten Mauern, hinter dem kleinen Brunnen und den mit Oleander und Lavendel bewachsenen Innenhof haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Aber nicht nur für Brautleute ist der Ort voller Romantik. Im Vorhof der Kapelle stehen zahlreiche Picknickbänke mit Blick auf das weite Meer. Ein Stück versteckt im Klostergarten hängt an einem Baum eine alte Schaukel. Und speziell in den Abendstunden trifft man des Öfteren weitere Besucher, die den beschwerlichen Aufstieg auf sich nehmen, umden Sonnenuntergang zu sehen. Wer das vorhat, sollte Taschenlampen mitbringen. Denn der Abstieg über die Treppen ist im dunklen noch ein wenig abenteuerlicher. -&#62; Mehr von Damaris Der Strand von Barcelona Die katalanische Hauptstadt Barcelona ist nicht ohne Grund eine der beliebtesten Reiseziele für Paare weltweit. Kaum eine andere europäische Stadt bietet so viele romantische Orte wie Barcelona: die engen Gassen des gotischen Viertels, die eindrucksvollen Gebäude des katalanischen Modernisme-Stils, die mediterrane Atmosphäre und natürlich&#160;die Strände Barcelonas. Denn seien wir mal ehrlich, wer könnte einem romantischen Strandspaziergang entlang der katalanischen Mittelmeerküste widerstehen? Selbst außerhalb der Hauptreisezeit im Sommer lohnt sich ein ausgedehnter Strandspaziergang zu zweit. Denn in Barcelona scheint auch in der kalten Jahreszeit fast jeden Tag die Sonne. Nachdem ihr die malerische Küste genossen habt, könnt ihr euch dann zu einem aromatischen Vino oder ein paar Tapas in eines der gemütlichen Cafés entlang der Strandpromenade setzen, während ihr dem friedlichen Rauschen der Wellen lauscht. -&#62; Mehr von Vicki Flanieren am Strand von Nizza Ich finde es unglaublich romantisch, während des Sonnenuntergangs am Strand von Nizza baden zu gehen. Die Strandpromenade von Nizza, die 7 Kilometer lange Promenade des Anglais, erhielt ihren Namen von ihrenenglischen Erbauern, die Nizza aufgrund seines milden Klimas im 18. Jahrhundert zu ihrem Winterquartier machten. Sie liegt an der malerischen „Baie des Anges“, also der Bucht der Engel, und sie ist mit ihrem Kieselstrand natürlich den ganzen Tag beeindruckend und ein Touristenmagnet. Aber nur wenn man an einem Sommerabend, kurz bevor die Sonne untergeht ins Wasser springt, kann man ein wunderbares Schauspiel erleben. Dann taucht sich nicht nur der Himmel, sondern auch das Wasser in ein rosa-blau leuchtendes Farbenmeer und man selbst ist mittendrin. -&#62; Mehr von Felicitas Ein Spaziergang durch den Hamburger Hafen Hamburg gilt ja als eine der schönsten Stadt Deutschlands. Die Alster, der Jungfernstieg, das Rathaus und allen voran der große Hamburger Hafen locken jährlich Hunderttausende in die Hansestadt. Wer einen romantischen Moment erleben will, der findet hier jede Menge Orte, ganz egal, ob ihr als Pärchen hier seid oder vielleicht auch ganz alleine einen Augenblick für euch haben wollt. Einer der romantischsten Momente Hamburgs könnt ihr zwischen den Landungsbrücken und der Elbphilharmonie erleben. Dabei läuft man ganz nebenbei an einigen der schönsten&#160;Sehenswürdigkeiten in Hamburg&#160;vorbei.&#160; Der beste Tipp: Beginnt direkt an den Landungsbrücken und macht einen kurzen Abstecher zum Stintfang – mit dem wohl schönsten Blick auf den Hamburger Hafen. Spaziert von dort immer in Richtung Speicherstadt. Es geht vorbei an der Museumsschiff Rickmer Rickmers und an den ein- und ausfahrenden Fähren in Richtung Elbstrand und Co. Die beste Zeit dafür ist selbstredend der Sonnenuntergang. Genau dann, wenn die Wasseroberfläche mit den Fenstern der Elphi um die Wette glitzert und sich der Himmel hinter der Norderelbe in den buntesten Farben zeigt. Viel romantischer kann es in Hamburg nicht zugehen.&#160; -&#62; Mehr von Clemens</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/round-up-romantische-orte-am-wasser/">Round-Up: Romantische Orte am Wasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/round-up-romantische-orte-am-wasser/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Radtour durch Bayern: Bernau und der Chiemsee</title>
		<link>https://rosasreisen.de/die-perfekte-radtour-durch-bayern-vom-chiemsee-bis-zum-koenigssee/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/die-perfekte-radtour-durch-bayern-vom-chiemsee-bis-zum-koenigssee/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2017 07:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.de/?p=6007</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8220;Mit nur drei Gängen durch Bayern?!&#8221; Der freundliche Mann, der mein Fahrrad in den Transporter lädt, sieht mich entsetzt an. Ich nicke freundlich und auch ein bisschen stolz, denn genau das habe ich gerade geschafft. Mit einem Hollandrad mit nur drei Gängen bin ich vom Chiemsee bis an den Königssee geradelt! Unverhofft nach Bayern Eigentlich bin ich auf dieser Reise gar nicht eingeplant, aber da meine Mutter diese aus gesundheitlichen Gründen absagen muss, bin ich relativ spontan eingesprungen um zusammen mit meiner Tante Bayern zu erkunden. Ohne jemals zuvor eine größere Strecke mit meinem geliebten Stadtrad gefahren zu sein. Aber ich habe vollstes Vertrauen, schließlich liebe ich mein bequemes Fahrrad! Und so kommt es, dass wir es an einem sonnigen Morgen im Juni auf den kleinen Fahrradträger stellen und uns auf den Weg nach Süden machen. Unser Ziel und damit Ausgangspunkt der Reise ist Bernau am Chiemsee. Dort werden wir das Auto stehen lassen und uns, inklusive einiger Abstecher, auf den Weg zum Königssee machen. Unser Gepäck wird von einem Reiseveranstalter von Ort zu Ort gebracht, sodass wir mit leichtem Gepäck fahren können. Der Service beinhaltete außerdem unseren Rücktransport und den der Räder zu unserem Auto, siehe entsezter Mann oben. 🙂 Bernau am Chiemsee Kaum in Bernau angekommen schwingen wir uns auch schon auf die Räder und machen uns zu einer ersten Erkundungstour auf zum Chiemsee. An dieser riesigen Wasserfläche tummeln sich Jung und Alt und mit einem Eis auf der Bank macht es ganz besonders Spaß, das kleine &#8220;Sehen und Gesehen werden&#8221;-Spielchen zu beobachten. Nach einem echt bayrischen Abendessen geht es dann noch in den Park, zum Kneippen. Bisschen die Blutzirkulation in den untrainierten Extremitäten in Schwung bringen! Und dann ab ins Bett, denn schließlich hält der nächste Tag das erste von vielen Highlights bereit! Aschau und die Kampenwand Es geht nach Aschau. Die Anfahrt ist anstrengend, wir kämpfen uns eine steile Straße hoch. Schweißgebadet rollen wir dann nach Aschau hinein und ich bin froh, dass wir mit den Rädern nicht auch noch auf den Berg müssen. Dafür nehmen wir die Gondel die Kampenwand hoch auf die Sonnenalm. Hier erwartet uns tatsächlich strahlender Sonnenschein, ein mehr als seltsames Denkmal (Ich sag nur Atomzeitalter?!), leckeres Essen und jede Menge Kühe. Ich bin im bayerischen Himmel! Von meinem Besuch dort habe ich hier ausführlich erzählt und ich kann jedem dieses Fleckchen Erde nur wärmstens empfehlen. Rund um den Chiemsee Unser zweiter Tag birgt die erste echte Radelherausforderung: Wir fahren etwa 80 Kilometer rund um den Chiemsee. Ähem, eigentlich ist die Strecke nur etwa 65 Kilometer lang, aber es gibt da dieses kleine Navigationsproblemchen. Ganz ehrlich, where the fuck is Übersee??? Immer wieder versuchen wir, diesen Ort anzufahren und jedes mal scheitern wir. Irgendwann lassen wir es dann Übersee sein und entscheiden uns nach Gutdünken für einen Weg. Das ist auch besser so, denn von da an läuft alles reibungslos. Naja, bis auf die Reibung Sattel-Jeansshorts. Ich gebe zu, vielleicht nicht die beste Kleidungswahl für eine lange Radtour bei über 30°. Aber aus Fehlern lernt man ja, ne? Ansonsten ist die Strecke aber nicht weiter beschwerlich, es gibt kaum Steigungen und wir fahren immer wieder durch kleine Orte, in denen man sich eine Stärkung besorgen konnte. Ich muss gestehen, ich finde den See nicht wahnsinnig spannend. Das Panorama ist flach, die Wasserfläche zieht sich endlos, die Berge dahinter kaum zu sehen und überall hört man kreischende und quitschende Menschen. Da kommt wohl wieder der kleine Misanthrop in mir durch, aber ich freue mich auf einsame Gegenden mit schroffen Felswänden. Da muss ich mich aber noch etwas gedulden, denn am nächsten Tag steht genau das Gegenteil an! Herreninsel und Fraueninsel Ich bin froh, dass wir am nächsten Tag nur eine kleine Strecke fahren, denn mein Hintern protestiert doch ein bisschen und die Temperatur nähert sich der 40°-Marke. Am dritten Tag geht es nur bis Prien und dort tauschen wir unsere Räder gegen Boote. So kommen wir trockenen Fußes zur Herren- und zur Fraueninsel. Hier bitte den klassischen Touristen mimen und ein arg gestelltes Foto vor dem Brunnen von Schloss Herrenchiemsee schießen! 😀&#160; Zum Schluss wollen wir dann aber doch noch was für die Beinmuskeln tun (Never skip legday!) und strampeln mit einem Tretboot hinaus auf den See. Im zweiten Teil verlassen wir Bernau und fahren weiter nach Süden! Bleibt dabei 🙂 Bis bald und gute Reise!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/die-perfekte-radtour-durch-bayern-vom-chiemsee-bis-zum-koenigssee/">Radtour durch Bayern: Bernau und der Chiemsee</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/die-perfekte-radtour-durch-bayern-vom-chiemsee-bis-zum-koenigssee/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soweit die Füße tragen &#8211; Liebesbrief an meine Wanderschuhe</title>
		<link>https://rosasreisen.de/soweit-die-fuesse-tragen-liebesbrief-an-meine-wanderschuhe/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/soweit-die-fuesse-tragen-liebesbrief-an-meine-wanderschuhe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 07:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung & Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://rosasreisen.de/?p=5412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennengelernt haben wir uns vor vielen Jahren, und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich hatte noch nie Wanderschuhe besessen, oder überhaupt festes Schuhwerk, das über Sneakers hinausging. Aber meine erste große Abenteurreise stand an: Ein Roadtrip durch die Canyons der USA. Und da ich diese grandiosen Landschaften natürlich nicht nur aus dem Auto, sondern sozusagen fußnah erleben wollte, wurde es Zeit. Also stand ich nun, im Frühjahr 2008, im Globetrotter vor einer Wand voller Schuhe. Alle Verkäufer im Gespräch und ich absolut ratlos. Ich hatte mich nicht vorher informiert, wusste nichts über Geröllschutz oder Vibram-Sohlen. Ich wusste nur, dass ich braunes Leder mag. Liebe hat nichts mit dem Geschlecht zu tun Also nehme ich den erstbesten, stabil wirkenden Schuh von der Wand und siehe da, meine Größe. Ich ziehe ihn an und er passt. Nein, er passt nicht nur, er ist unglaublich bequem! Verliebt lächle ich ihn an. In dem Moment fällt ein Schatten auf mich und ich begegne dem kritischen Blick eines Globetrotter-Mitarbeiters. &#8220;Ähm, junge Frau, das ist ein Männerschuh!&#8221; Oh. Aber, aber&#8230;er passt so gut! Und was soll&#8217;s ich bin doch verliebt, da ist das Geschlecht egal! Kurzerhand ziehe ich den zweiten an, den mir der verdutzte Verkäufer auf meine Bitte hin bringt und stiefel durch den Laden. Kein Zweifel, wir haben uns gefunden, der Schuh und ich! Anmerkung: Der Schuh passt übrigens so gut, GERADE WEIL er ein Männerschuh ist. Ich bin leider keine Elfe und meine Füße keine schmal zulaufenden Dreiecke. Daher passen mir viele Damenschuhe eh nicht gut. Männerschuhe haben ein durchgehend breites Fußbett. Genau richtig für meine Quadratlatschen eleganten, wenn auch nicht schmalen Frauenfüße. Härtetest im Tal des Todes Ein paar Mal renne ich mit den Schuhen durch die Wohnung, aber ein wirkliches Einlaufen ist das wohl nicht. Damals fand ich Wandern in der Heimat noch nicht besonders reizvoll, also erleben meine Neuerwebungen ihren ersten Auslauf direkt als Härtetest: 46° Celsius im Death Valley. Trotz der Hitze werden meine Füße nicht übermäßig warm und es lässt sich bequem der Zabriskie Point erkunden. Auch die Wanderung im Grand Canyon mit Sintflut, den Ausritt im Monument Valley, die schmalen, sandigen Pfade des Antelope Canyon, die steilen Straßen San Franciscos und den eiskalten pazifische Ozean am Point Reyes überstehen sie. Dabei halten sie meine Füße immer angenehm temperiert und trocken. In einer guten Beziehung darf man auch mal was ohne den anderen machen Von da an sind sie meine treuen Begleiter: Sie tragen mich zuverlässig über Stock und Stein, schützen meine Knöchel, geben mir Halt. Sie wandern an Schwedens Küste genauso wie im Siebengebirge und der Eifel. Sie streifen mit mir durch die teils sehr matschigen Lavendelfeldern der Provence, helfen mir, den Hausberg Edinburghs zu erklimmen und schweifen über die grünen Hügel Irlands. Und ich glaube, sie nehmen es mir nicht übel, dass ich in Lappland mit anderen Schuhen unterwegs war. Sie waren ja trotzdem mit dabei und vielleicht auch ganz froh, bei -45° nicht auf einem Schlitten stehen zu müssen. Seit neun Jahren sind sie mein liebstes Schuhwerk, man sieht ihnen ihre Erlebnisse und Kilometer ein bisschen an, aber sie zeigen keine Spur von Müdigkeit. Im Gegenteil, ich glaube, sie freuen sich mit mir auf Grönland. Im Juni ist es endlich so weit. Und um welchen Schuh handelt es sich nun? Um diesen: Link zum Wanderschuh auf Amazon Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade &#8220;Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe!&#8221;von matschbar.com entstanden. Wer mehr über Schuhe lesen will, bitteschön! 😀 Merken</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/soweit-die-fuesse-tragen-liebesbrief-an-meine-wanderschuhe/">Soweit die Füße tragen &#8211; Liebesbrief an meine Wanderschuhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/soweit-die-fuesse-tragen-liebesbrief-an-meine-wanderschuhe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sehenswürdigkeiten in Deutschland: Der Hamburger Dom</title>
		<link>https://rosasreisen.de/sehenswuerdigkeiten-in-deutschland-der-hamburger-dom/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/sehenswuerdigkeiten-in-deutschland-der-hamburger-dom/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 07:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.wordpress.com/?p=3975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kirmes muss man mögen. Oder? Die einen denken dabei nur an betrunkene Menschen, überteuerte Fressbuden, Ramsch, der als großer Gewinn verkauft wird, Geschrei und Krach. Zugegeben, da ist was dran. Aber für mich bedeutet Kirmes trotzdem etwas ganz anderes. Dieses Flair eines vergangenen Jahrhunderts, das sofort Kopfkino bei mir auslöst, das durch Wörter wie „Schausteller“, „Jahrmarkt“ und „Fahrgeschäfte“ noch befeuert wird. Dieses Gefühl der Nostalgie, das so schwer zu beschreiben ist. Es hat zu tun mit blinkenden Lichtern, dem Duft von Zuckerwatte und irgendwie auch immer mit ein bisschen Grusel. Das kommt wohl von diversen Horrorgeschichten, die auf Jahrmärkten spielen. Aber auch die gruseligen Charaktere haben irgendwie Charme, erinnern an gebrochene Gestalten, die sonst keinen Platz mehr haben in der Welt und in diesem immer gleichen, immer reisenden Zug unterwegs sind. Sehen und gesehen werden Andererseits hat Kirmes heute eben auch ein ganz hässliches modernes Gesicht: Überhöhte Preise und Menschen, die sich so unmöglich benehmen, wie sie nur können. Trotzdem gibt es auf jeden Fall immer etwas zu gucken, allein schon outfittechnisch. Für manchen scheint der Kirmesbesuch dahingehend das Highlight des Jahres zu sein, und die Garderobe fällt dementsprechend spektakulär aus. Ich habe mir auf jeden Fall den Blick durch die rosarote Brille bewahrt und fühle mich jedes Mal wieder in meine Teeniezeit zurückversetzt, als ein Kirmesbesuch noch wahnsinnig aufregend war und man immer hoffte, eine Rose oder einen Teddy geschossen zu bekommen, ein Lebkuchenherz das Nonplusultra gewesen wäre (okay, ich gebe es zu, das ist es heute noch), und Rammen mit dem Autoscooter gleich Flirten war. Adrenalinstöße und Schleudertrauma, versüßt mit Schokoerdbeeren. Der Hamburger Dom, eines der ältesten Volksfeste Europas Und wo könnte man all diesen schwärmerischen Erinnerungen besser Leben einhauchen, als auf einem der größten Volksfeste des Nordens? Der Hamburger Dom findet seit den 40ern drei Mal im Jahr statt, im Frühling, im Sommer und im Winter. Der Markt selbst ist aber bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgbar und passt sich damit ganz wunderbar in meine klischeehaften Vorstellungen ein. Seit Ende des 19. Jahrhunderts findet der Markt kontinuierlich auf dem Heiligengeistfeld mitten in Hamburgs Herzen statt. Auf dem Dom gibt es alles, was man von so einer Kirmes erwartet: Heliumballons, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Geisterhäuser und Schiffsschaukeln. An den Losbuden hängen die Kuscheltiere in großen Trauben und durch die Gassen schallen die Rufe der Verkäufer. Überall sind fröhliche Menschen und als ich mir in der Reflektion eines Standes selbst in die Augen sehe, blicke ich in leuchtende Kinderaugen. Tja, ich mag Kirmes wirklich. Der Sommerdom eröffnet am 29. Juli! Falls ihr noch mehr Tipps für Hamburg braucht, schaut doch mal hier vorbei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/sehenswuerdigkeiten-in-deutschland-der-hamburger-dom/">Sehenswürdigkeiten in Deutschland: Der Hamburger Dom</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/sehenswuerdigkeiten-in-deutschland-der-hamburger-dom/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blogparade &#8220;Denkanstoß&#8221;: Das Volk des Nordens</title>
		<link>https://rosasreisen.de/blogparade-denkantoss-das-volk-des-nordens/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/blogparade-denkantoss-das-volk-des-nordens/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 06:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.wordpress.com/?p=3911</guid>

					<description><![CDATA[<p>Samen. Der eine mag bei diesem Wort ans Gärtnern denken, der andere an Bienchen und Blümchen. Aber ich wette, die wenigsten denken dabei an eine über 1000 Jahre alte Kultur. Dass das Volk, das sich selbst Sámi nennt, kaum über Skandinavien hinaus bekannt ist, finde ich schade und deswegen werde ich jetzt ein bisschen über diese Menschen erzählen. Warum diese Blogparade? Den Denkanstoß zu diesem Artikel habe ich auf dem Bloggertreffen #blogcharity erhalten, dass Anja von Travel on Toast in Köln organisiert hat. Bei dem Treffen ging es auch darum, mal darüber nachzudenken, wie wir reisen, was wir dabei erleben und wie wir im Nachhinein davon erzählen. Ich glaube, viele haben sich auf ihren Reisen schon ein Mal kritisch mit den vorgefundenen Verhältnissen auseinandersetzen müssen: Soll ich wirklich auf diesem Elefanten reiten, auch wenn ich sehe, dass es ihm hier nicht gut geht? Muss ich tatsächlich in den Seaworld-Park? Will ich in dieses Land reisen, wenn ich weiß, dass man dort nicht frei seine Meinung äußern darf, dass Frauen dort weniger Rechte haben, dass Kinder hungern? Weil ich es wichtig und richtig finde, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen, möchte ich gerne eine Blogparade unter dem Titel „Denkanstoß“ starten und ich lade alle herzlich ein, daran teilzunehmen. Was hat euch zum Nachdenken bewegt, ins Grübeln gebracht? Ob Umweltverschmutzung, Klimawandel, Menschenrechte, Katastrophen oder Tierquälerei, auf was möchtet ihr einmal aufmerksam machen? Ich würde mich freuen, eure Artikel (auch gerne schon bestehende) hier verlinken zu dürfen! Schreibt mir einfach eine Mail oder postet in den Kommentaren. Die Samen und ihre Geschichte Zurück zu den Sámi. Auch ich hatte als Kind lediglich mal von einem Volk der „Lappen“ gehört (eine eher als herabsetzend empfundene Bezeichnung, wenn sie von Fremden verwendet wird), die irgendwo im Norden leben. Mehr Vorkenntnisse hatte ich nicht, als ich 2013 zum ersten Mal in die Arktis reiste, die hauptsächliche Heimat der Samen. Es gibt heute Volksstämme in Finnland, Russland, Schweden, Norwegen und der Ukraine. Meine erste Begegnung mit den Samen Zu meinem Urlaub in Nordfinnland gehörte auch eine Schneemobiltour, auf der wir die Samen Hannu-Pekka und Markku bei seiner Arbeit begleiteten. Während ersterer einen traditionellen Überwurf trug, hatte Markku ganz klassische Outdoor-Kleidung an. Schließlich leben sie nicht in der Vergangenheit und auf einem Schneemobil ist ein flatternder Umhang nicht gerade das Praktischste. Ich habe mich gefragt, ob Hannu-Pekka den Überwurf nur für uns angezogen hat, oder weil er ihn selber tragen wollte. Aber ich hab mich nicht getraut ihn zu fragen. Und mich ein bisschen im Touristen-Rudel geschämt. Aber genossen habe ich den Tag trotzdem sehr. Unterdrückung und Benachteiligung Die Samen wurden als Minderheit, wie so oft in der Weltgeschichte, lange benachteiligt und unterdrückt. Ihre Sprache wurde verboten, sie wurden gewaltsam zu Christen bekehrt, ihre religiösen Stätten und Gegenstände zerstört, Sippenverbünde durch Neuverteilungen zerrissen. Noch im 17. Jahrhundert wurden sie versklavt und in Silberminen zum Arbeiten gezwungen. Ihr Land wurde an neue Siedler vergeben, die sich weder um Bräuche noch Besitz scherten. Durch exzessive Bejagung der Rentiere litten die Sámi an Nahrungsknappheit, besonders schlimm waren diese Ungerechtigkeiten in den schwedischen Gebieten. Mit den Rassentheorien wurden auch die Samen als minderwertiges Volk diskriminiert und sahen sich weiteren Anfeindungen ausgesetzt. Bis in die 20er Jahre empfanden es sowohl Schweden als auch Norwegen als Pflicht, die Samen zu kontrollieren, da diese nicht in der Lage seien, sich selbst zu regieren. Am „Institut für Rassenbiologie“ wurden Untersuchungen durchgeführt, die belegen sollten, dass sich die Samen bloß nicht mit anderen Ethnien vermischen durften. Könntet ihr auch kotzen, wenn ihr so was lest? Die Samen heute Bis heute ist das Verhältnis der Samen zu den Regierungen schwierig, bisher hat nur Norwegen einen Vertrag zur Sicherung der Rechte der Ureinwohner ratifiziert. Das alles soll aber niemanden davon abhalten heute in die betreffenden Gebiete zu reisen, finde ich. Im Gegenteil, ich glaube, je mehr Menschen überhaupt von der Existenz dieser Kultur erfahren, umso besser. Heute sind viele der in Nordskandinavien lebenden Samen entweder im Fischfang oder der Rentierzucht beschäftigt. Letzteres lässt sich natürlich wunderbar mit dem Tourismus verbinden. So lernen auch wir Hannu-Pekkas Herde kennen, dürfen einmal das Lasso werfen (nur auf ein an den Zaun montiertes Geweih) und die Rentiere füttern. Wir lernen etwas über die Ohrmarken und das Problem der Vielfraße. Wen die ganze Geschichte interessiert, der möge hier klicken. Nachdem mein Interesse an dieser Kultur geweckt war, habe ich mich auch während meiner Arbeit in Finnland weiter damit auseinandergesetzt. So bin ich zum Beispiel auf die samische Sängerin Sofia Jannok gestoßen, die „Joik“, den klassischen samischen Gesangsstil, in ihre Lieder mit einfließen lässt. PS: Wer sich für die Samen und ihre Kultur und Geschichte interessiert, der sollte unbedingt mal Inkens Artikel auf Finntastic lesen! (Und sich sowieso auf ihrem Blog rumtreiben!) Teilnehmer der Blogparade:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/blogparade-denkantoss-das-volk-des-nordens/">Blogparade &#8220;Denkanstoß&#8221;: Das Volk des Nordens</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/blogparade-denkantoss-das-volk-des-nordens/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>17</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Surfcamp Le Pin Sec: Surfen bei der dürren Pinie</title>
		<link>https://rosasreisen.de/blogparade-tops-und-flops-die-durre-pinie/</link>
					<comments>https://rosasreisen.de/blogparade-tops-und-flops-die-durre-pinie/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 10:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://rosasreisen.wordpress.com/?p=1144</guid>

					<description><![CDATA[<p>Janine von finding humminbirds hat zur Blogparade gerufen: Es geht um Reisen, die man sich lieber gespart hätte, Orte, die einem gar nicht gefallen haben und enttäuschende Aufenthalte. Aber auch um Plätze, von denen man eigentlich nichts erwartet hat, die einen aber positiv überrascht haben. Das hier habe ich nach einem desaströsen Surfurlaub in Frankreich verfasst, um den Frust loszuwerden, unser Aufenthalt gab dem Wort Katastrophentourismus eine ganz neue Bedeutung. Den Namen des Veranstalters verrate ich besser nicht, aber keine Sorge, ihr werdet trotzdem nicht in die gleiche Falle tappen. Am Ende lest ihr warum 😉 Liebes XXX-Team, vielen Dank für einen unvergesslichen Urlaub! Ich bin noch ganz hin und weg. Mehr weg allerdings. Da keiner von euch uns nach der 18-Stunden-Fahrt vom Bus abgeholt hat, begann der Spaß direkt mit einer Challenge: Wo ist bloß das richtige Camp in Le Pin Sec (zu deutsch: die dürre Pinie)? Als wir es endlich gefunden hatten, fühlten wir uns direkt heimisch: Umgekippte, dreckige Bierbänke und Tische, leere Bierdosen überall und kein Mensch weit und breit. Also erst mal auf die Koffer gesetzt und abgewartet. Irgendwann erschien dann jemand (Teamer 1), der uns weder seinen Namen nannte, noch uns nach unseren fragte, und lediglich raunte, dass es „bald“ Frühstück geben werde. „Gleich“ könnten wir auch in unsere Zelte. Diese Informationen waren ein besonderes Privileg, das Gäste die nach uns kamen nicht erhielten. Teamer 1 nuschelte nur, wir könnten denen ja sagen, was Sache ist. Nach nur einer weiteren Stunde auf unserem Gepäck gab es dann tatsächlich Frühstück, juhu! Und dann durften wir sogar in die Zelte. Was für eine schöne Überraschung, als wir statt der auf der Homepage versprochenen Feldbetten dreckige Luftmatratzen fanden! So ein unerwarteter Komfort… Den Rest des Tages fragten wir uns, wer Teamer und wer Teilnehmer sein könnte, das Rätsel sollte am Abend durch eine Vorstellungsrunde gelöst werden. Ich kann natürlich voll und ganz nachvollziehen, dass einige Teamer dazu keine Lust hatten, schließlich bestand wohl noch eine Menge Restalkohol. Die Nacht im Zelt war dann sehr erholsam, schließlich gab es ja (im Gegensatz zu Zelten anderer Anbieter) keine Moskitonetze. Aber wer hat nicht gern um die 30 Mückenstiche am Körper? Streuselkuchen-Look steht mir sowieso sehr gut! Am nächsten Tag dann endlich Surfunterricht: Pünktlich machten wir uns auf den Weg zum Strand und hielten nach unserem Lehrer Ausschau. Als wir ihn sahen, dachten wir, es wäre schlau sich in seiner Nähe aufzuhalten. Weit gefehlt, wir Vollpfosten! Wir hätten natürlich bei einem uns unbekannten Jugendlichen Aufwärm-Training machen sollen. Dumm nur, dass uns das niemand gesagt hatte. Aber nun wussten wir ja Bescheid und konnten jeden Tag qualifiziertes Aufwärm-Training genießen, das meist aus folgendem Satz bestand: „Seht ihr das Auto? Lauft hin und zurück!“ Vielen Dank auch! Dann begann auch schon die verzweifelte Suche nach dem uns zugewiesenen Material. Leider nicht auffindbar, trotzdem bin ich natürlich dafür verantwortlich…In irgendeinem schlabbernden Neoprenanzug drei Worte über Theorie und ab ins Wasser. Die Zerrungen, die ich mir holte, hätte ich gerne im versprochenen Yoga-Kurs kuriert. Das war aber natürlich nicht möglich, da dieser zeitgleich stattfand. Und ich Dummerchen hatte gedacht ich könnte beides machen, wie es auf der Homepage stand. Schön war auch, dass ich nach dem zweiten Kurs am Tag, dem Zurücktragen des Materials und dessen Säuberung „zu spät“ zum (bezahlten!) Abendessen kam. Leider nichts mehr da – Pech gehabt, die anderen waren schneller! Und so ging es dann fast jeden Abend. Aufgrund der Freundlichkeit der Teamer traute ich mich kaum, meine Nase ins Küchenzelt zu stecken und nach der vegetarischen Portion zu fragen, die ich extra vorab bestellt hatte. Auch hier eine Absage, der Koch hätte keine Liste über vegetarische Teilnehmer erhalten und deshalb wär jetzt auch nix für die gemacht worden. Dafür entlohnt wurde ich aber durch das große Vertrauen des Surflehrers in unser Können. Schon bald ließ er uns in der Obhut seines kaum Englisch oder Deutsch sprechenden Kollegen, der nun 13 Schüler beaufsichtigte. (Auf der Homepage angegebenes Schulungsverhältnis von 1:4. Who cares?) Mein schönstes Erlebnis war folgendes: Auf Grund von Neurodermitis tat mir der lange Neoprenanzug an den Armen tierisch weh. So von wegen Sand in aufgeschürfte Haut rubbeln und so. Meine Bitte um einen Anzug mit kurzen Ärmeln wurde abgelehnt, denn der war mir ja auf der Materialliste nicht zugewiesen worden. Ordnung muss sein! (Es mag schockieren, aber ich habe mir einfach heimlich einen genommen. Den dürfte auch keiner vermisst haben, der Zustand war desolat.) Ein weiteres Highlight war der Transfer zurück nach Deutschland. Am letzten Tag unseres Urlaubs mussten wir selbst das Camp abbauen. Das ist natürlich nicht Aufgabe des Veranstalters, wo kämen wir denn da hin? So ein bisschen sportliche Betätigung zum Abschluss lässt ja auch eine ganz innige Verbundenheit zum Camp aufkommen. Als wir fertig waren war auf einmal der Bus weg, der uns nach Bordeaux zum anderen Bus bringen sollte. Panik. Aber hey, das Team hatte alles im Griff, warum machte ich mir bloß Sorgen? Nach nur wenigen Stunden tauchte ein uns unbekannter Mann mit einem Kleinbus auf. Alle rein in die Kiste und ab ging die wilde Fahrt! Mit über 100 Sachen rasten wir durch die Dunkelheit, sprangen über Bodenwellen und schlingerten um die Kurven. Ich äußerte den hoffnungsvollen Verdacht: &#8220;Die Strecke bist du schon öfter gefahren, was?&#8221; &#8220;Nee, heute zum ersten Mal.&#8221; Schluck. Aber ich will mich natürlich nicht beschweren, schließlich bekamen wir so unseren Anschlussbus. In den durften wir aber noch gar nicht rein. Timing par excellence. Ich kann euch übrigens flüstern, dass es nachts auf einem Parkplatz in Bordeaux ziemlich kalt werden kann. Aber die folgenden 36 Stunden hatte ich ja Zeit, mich in dem engen Bus zu entspannen. Und das war praktisch noch ein kostenloses Sightseeing, schließlich fuhren wir gefühlt alle Städte Deutschlands ab, bevor wir unsere final destination erreichten. Nach dem Urlaub hätte ich echt Urlaub gebraucht. Ich könnte noch so viel berichten, von Distanziertheit und Desinteresse der Teamer, nicht vorhandener Organisation, falschen Versprechungen der Homepage und zu wenig zu Essen. Aber ich will ja niemanden langweilen. Noch einmal vielen Dank und ein großes Lob: Hier hab ich mich so unwillkommen gefühlt, hier will ich nie wieder hin! Der Veranstalter hat mittlerweile Insolvenz angemeldet. Gott sei Dank.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/blogparade-tops-und-flops-die-durre-pinie/">Surfcamp Le Pin Sec: Surfen bei der dürren Pinie</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://rosasreisen.de/blogparade-tops-und-flops-die-durre-pinie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>21</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
