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	<title>Arizona Archive - Rosas Reisen</title>
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	<title>Arizona Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>Roadtrip durch die USA: Antelope Canyon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 10:45:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Monument Valley halte ich mich doch für ziemlich wildwestversiert und nach dem Grand Canyon glaube ich, den berühmtesten aller Canyons erlebt zu haben. Wüsste ich, dass ich in acht Jahren einen Reiseblog haben und über diesen Roadtrip schreiben werde, würde ich mir allerdings blogtechnisch ‘nen Ast freuen, als ich höre, dass wir als nächstes zum Antelope Canyon fahren. Schließlich scheint ja jeder Reiseblogger, der was auf sich hält, fantastische Bilder davon bei Instagram zu haben. Aaaaber, ich bin 18 Jahre alt, es ist 2008 und ich weiß nicht mal, dass es Blogs gibt. Daher gehe ich ganz unbedarft an diesen neuen Canyon heran. Oder besser: herein. Wieder mal ist der Canyon zunächst nichts als ein Riss in der Landschaft. Und zwar im Vergleich zum Grand Canyon ein ziemlich winziger. An manchen Stellen könnte man einfach von einer zur anderen Seite springen. Weil der Canyon so schmal ist, wird er auch geschlossen, wenn es heftig regnet, dann besteht Überflutungsgefahr. Wir haben aber Glück, das Wetter ist fantastisch, als wir uns zwischen den Felsformationen durchquetschen und unsere Wanderung beginnen. Der Canyon ist nicht sehr tief, nur ein paar Meter. Am Boden liegt weicher, orangener Sand. Meine Schritte machen kein Geräusch. Alles ist still und kühl, keine Tiere, keine Pflanzen, kein Wasser. Nur Stein und Sand, der ja nichts anderes ist, als weitere winzige Steine. Ich bin eingeschlossen zwischen Felsen, links, rechts, über mir und unter mir. Manchmal kann ich nur ein paar Meter weit sehen, weil der Stein sich windet und dreht, als sei er aus flüssigem Karamell. Unsere Gruppe verliert sich, und bald habe ich das Gefühl, allein hier herumzuwandern. Aber das ist mir nur Recht, mit jedem Wort hat man nämlich Angst, eine irgendwie heilige Stille zu stören. Bis bald und gute Reise! Hier geht es zu Teil 1 bis 5Las Vegas // Death Valley// Route 66 // Sedona &#38; Grand Canyon // Monument Valley Ihr wollt wissen, wie es weitergeht? Bryce Canyon // San Francisco // Muir Woods &#38; Point Reyes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/roadtrip-durch-die-usa-antelope-canyon/">Roadtrip durch die USA: Antelope Canyon</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Regen in der Schlucht &#8211; Abstieg in den Grand Canyon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 16:07:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Abwärts. Immer weiter. Nach unten, nach unten, nach unten. Ich hatte das Gefühl, ich würde schon ewig laufen. 50 Meter geradeaus, eine Drehung um 180 Grad und wieder 50 Meter geradeaus. Und das immer wieder. Dabei ging es stetig bergab und je tiefer wir an der Bergflanke kamen, desto heißer wurde es. Es war wahrlich kein reines Vergnügen, in den Grand Canyon hinabzusteigen. Trotzdem erinnere ich mich gerade an diesen Teil unserer USA-Reise besonders gut. Aber wer würde das nicht? Schließlich ist der Grand Canyon ein Naturwunder, das man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt. Als wir mit unserem Wohnmobil auf ihn zufuhren, habe ich zuerst gar nicht Spektakuläres sehen können. Ich hatte mir vorgestellt gewaltige Berge und Schluchten zu erblicken. Aber nichts da. Nur weites, flaches Land rings umher, Arizona. Denn der Grand Canyon, der ja nichts anderes als das Bachbett des Colorados ist, hat sich mit den Jahrtausenden in die flache Landschaft gegraben, und man sieht ihn erst, wenn man an der Klippe steht und hinabschaut. Da er ein solches Weltwunder ist, bestaunt man ihn natürlich nie in Stille und Einsamkeit, das nimmt ihm aber nichts von seiner majestätischen Ausstrahlung. Im Gegenteil, man fühlt sich als Teil der Untertanen, die zur Verehrung bei Hofe erschienen sind. Und jedem verschlägt es den Atem. Das meine ich nicht nur im übertragenen Sinne, mir hat er tatsächlich so ziemlich jeden Fitzel Luft aus den Lungen gequetscht. Denn natürlich wollten wir den Grand Canyon nicht nur sehen, sondern auch für uns erobern und machten uns, wie so viele andere, auf dem Bright Angel Trail auf den Weg nach unten. Dazu muss man wissen, dass es mit meiner sportlichen Konstitution nicht allzu weit her ist. Okay, um ehrlich zu sein, sie ist nicht vorhanden. Ich jogge nicht, gehe nicht ins Fitnessstudio, mache keinen Ausdauersport und esse viel zu viel ungesundes Zeug. Aaaaaber: Ich bin ehrgeizig. Und wenn mich dieser Ehrgeiz einmal gepackt hat, wenn ich den richtigen Anlass dazu habe, dann treibt er mich manchmal bis an meine Grenzen. Der Canyon ist an einigen Stellen bis zu 1800 Meter tief. Das klingt jetzt gar nicht mal so viel, aber wenn man diese Höhenmeter in engen Kehren bewältigt, können sie einem ganz schön lang werden. Ich wollte unbedingt so weit runter wie möglich, war mir der einmaligen Chance bewusst, die sich mir hier bot. Ich meine, wann besucht man schon mal den Grand Canyon? Richtig. Wahrscheinlich nur einmal im Leben. Also ging ich immer weiter. Dass ich es nicht bis ganz nach unten schaffen würde war klar. Das hätte mehr als die paar Stunden gedauert, die wir Zeit hatten. Aber von ganz weit oben hatte ich einen Felsgrat mit einer kleinen Aussichtshütte darauf gesehen, und bis dahin wollte ich kommen. Meine beiden Mitstreiter hatten irgendwann genug und beschlossen, an Ort und Stelle auf mich zu warten. Mein Herz hämmerte, mein Atem ging viel zu laut, aber ich war mir jeden Moment bewusst, dass ich hier etwas absolut einmaliges erlebte. Ich war an einem Ort, von dem ich immer nur gehört hatte, der mich immer schon beeindruckt hatte, und den ich in seiner Unglaublichkeit gar nicht fassen konnte. Endlich war ich nur noch wenige Meter von der Hütte entfernt. Ich stolperte, rappelte mich hoch und ging mit wackeligen Beinen weiter. Irgendjemand reichte mir meine Sonnenbrille, die ich beim Hinfallen verloren hatte. Dann war ich an der Spitze des Felsens angekommen und sah in den Canyon hinab. Und endlich, endlich erhaschte ich einen Blick auf das Wasser. In weiter Ferne und fast hinter Fels versteckt floss der Colorado und brachte mich dazu, stolz zu grinsen. Bis ich einen Blick über die Schulter warf und mir wahnsinnig blöd vorkam. Ja, ich hatte es geschafft, das Ziel vor Augen war ich bis hier unten gekommen. Und hatte dabei keinen einzigen Gedanken daran verschwendet, dass ich ja auch wieder hoch musste. Bergauf. Ups. Aber die Minuten verstrichen und der Horizont verdunkelte sich bedrohlich. Höchste Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Ich war noch nicht allzu weit gekommen, als der Wolkenbruch begann. Erst waren es nur ein paar Tropfen. Dunkle, fast braune Tupfer im hellroten Sand. Aber dann fing es an zu schütten wie aus Eimern. Aber ich war froh, dass der kühle Regen meine hochrote Birne kühlte und das Schwitzen erträglicher machte. Als ich nach Stunden endlich aus dem Canyon kroch war ich nass bis auf die Haut, durstig und fror erbärmlich, aber ich war glücklich. Glücklich, dieses Wunder hautnah erlebt zu haben. Und dankbar. Dankbar, dass ich hier sein konnte, dass mir liebe Menschen diese Reise ermöglicht hatten und dass ich Couch-Potato es so weit geschafft hatte. Als meine Tante und mein Onkel sagten „Wir hatten gar nicht erwartet, dass du so fit bist!“ hab ich aber natürlich abgewunken und so getan, als sei es kein bisschen anstrengend gewesen. (PS: Das hier soll in keiner Weise dazu aufrufen, sich beim Wandern zu überschätzen oder unnötige Risiken einzugehen. Ich habe in dem Artikel aus Spaß ein bisschen dramatisiert, ich hoffe, das wird nicht falsch verstanden.) Der Beitrag ist Teil der Blogparade von Safetravels zum diesjährigen 100. Geburtstag des Grand Canyon National Parks: Unter https://safetravels.de/grand-canyon-die-besten-aussichtspunkte/ findet ihr einen tollen Artikeln zu Wanderungen und Aussichtspunkten und demnächst gibt es dann auch noch ein Round-Up mit allen verlinkten Artikeln!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/regen-in-der-schlucht-abstieg-in-den-grand-canyon/">Regen in der Schlucht &#8211; Abstieg in den Grand Canyon</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Roadtrip durch die USA: Sedona &#038; Grand Canyon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 07:29:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit unserem RV rollen wir in Sedona ein. Und was sehen wir? Pinke Schweine. Mich wundert hier echt gar nichts mehr. Sedona gilt als Künstler-Stadt, Max Ernst schuf hier beispielsweise die Capricorn-Plastik. Wer jetzt aber denkt, man, da haut einen das kulturelle Leben bestimmt um… Äh…nein. Wieder komme ich mir vor wie in einem Vergnügungspark: Rechts von mir eine Pferdestatue, links ein tanzendes Wild-West-Paar, das sich im Kreis dreht, vor mir der Cowboy-Club. Und über allem liegt der feine Wassernebel aus den Sprinkleranlagen. Aaaaber ich will mich nicht beschweren. Irgendwie habe ich mir die USA auch so vorgestellt. Eine Mischung aus surrealer Künstlichkeit und wahnsinnigen Landschaften. Independence Day und Grand Canyon Nachdem ich am Independence Day fröhlich die Flagge geschwenkt habe, begeben wir uns auf den Weg zum grandiosen Grand Canyon. In meiner Vorstellung werden bald steile Schluchten und bizarre Felsformationen vor mir auftauchen. Tja, denkste. Ist aber nicht so. Und nach kurzer Recherche im Reiseführer wird mir auch klar, wieso. Der Grand Canyon wurde durch einen Fluss geformt, den Colorado River, der den Canyon in das Plateau gegraben hat. Betonung auf gegraben. Das heißt, in eine endlos weite, flache Ebene. Deswegen sieht man den Canyon aus der Entfernung auch nicht, erst wenn man hinein, also RUNTER schaut. Wieder was gelernt. Irgendwann sehe ich ihn aber doch. Und was soll ich sagen? Am besten nix. Schaut euch die Bilder an, dann wisst ihr, was ich meine. Meine Wanderung im Canyon habe ich schon mal geschildert, falls jemand mich dabei begleiten will bitte hier klicken! Zu den ersten drei Teilen geht es hierLas Vegas // Death Valley// Route 66 Ihr wollt wissen, wie es weitergeht? Monument Valley // Antelope Canyon // Bryce Canyon // San Francisco // Muir Woods &#38; Point Reyes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/roadtrip-durch-die-usa-sedona-grand-canyon/">Roadtrip durch die USA: Sedona &#038; Grand Canyon</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Roadtrip durch die USA: Auf der Route 66</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2016 16:45:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Las Vegas war krass. Das Death Valley war krass. Auch wenn ich dem Krassen nicht abgeneigt bin, für mich dürfte es jetzt etwas entspannter werden, mir steht jetzt der Sinn nach etwas Ruhe. Nach gleichmäßiger Bewegung, nach einem wirklichen Roadtrip, zu dem sehr viel Unterwegssein gehört. Und glücklicherweise bekomme ich genau das. Wir liefern den Mietwagen ab und tauschen ihn gegen ein sehr viel größeres Gefährt: Ein RV! Das steht für Recreational Vehicle. Hoho, denkt man sich, ein Erholungsfahrzeug, genau richtig! Und, Achtung: Es hat sogar ein ausfahrbares Wohnzimmer. Erholsam wäre es für mich zwar nicht, ein solches Wohnmobil-Monster zu fahren, aber zum Glück bin ich eh noch zu jung dafür. Wir machen uns auf den Weg, unsere Fahrt durch den Südwesten der USA beginnt jetzt wirklich. Und damit geht einer meiner größten Träume seit ich klein bin in Erfüllung! Ich fahre über die Route 66. Da ist sie, ganz nah, direkt vor dem Fenster. Und wenn wir anhalten, dann sogar direkt unter meinen Füßen! An dieser Stelle möchte ich mich für die mottomäßige Kleiderwahl entschuldigen. Mit 18 hat man noch die Vorstellung, dass es nicht eines eigenen Stils, sondern nur zum Event passender Klamotten bedarf um gut gekleidet zu sein, nech? Hut und karierte Bluse sorgen allerdings dafür, dass ich am Bryce Canyon tatsächlich für eine Rodeoreiterin gehalten werde, was mir dann doch sehr schmeichelt. Und wer weiß, in zehn Jahren denke ich vielleicht auch über meine heutigen Outfits anders. 😉 Wo war ich? Ach ja, die Route 66. Wir haben Las Vegas in südöstlicher Richtung verlassen und fahren die Interstate 40, bis wir bei Kingman auf die Route 66 abbiegen. An diesem Teil der Strecke liegt auch der Hackberry General Store, indem ich eben jenen schönen Hut, den ihr bereits bewundern durftet, erwerbe. Der Laden ist bis unters Dach vollgestopft. Es gibt Elvis-Pappaufsteller, Cowboy-Stiefel, Hüte, Schallplatten und alles, was man irgendwie mit dem Wilden Westen verbinden kann. Es sieht aus wie in einem typisch amerikanischen Diner aus den 50er-Jahren, oder zumindest so, wie wir uns das vorstellen. Der Boden ist schwarz-weiß gekachelt und rote Lederbänke warten auf müde Popos. Mein Popo ist aber nicht sonderlich müde, der saß ja im RV schon die ganze Zeit. Also erkunde ich die Umgebung und siehe da, mein Herz hüpft! Ich finde zwei arg- und wehrlose Esel, die sich meine Kuschelattacken gefallen lassen müssen. Mann, mann, mann, hier ist wirklicher Wilder Westen! Denke ich. Da bin ich aber ja auch noch nicht im Monument Valley gewesen. 😀 Aber das liegt noch unentdeckt vor mir, dafür muss ich noch ein bisschen durch den Westen fahren, auf endlosen Straßen und durch weite Landschaft. Bis bald und gute Reise! Ihr wollt wissen, wie es weitergeht? Sedona &#38; Grand Canyon // Monument Valley // Antelope Canyon // Bryce Canyon // San Francisco // Muir Woods &#38; Point Reyes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/roadtrip-durch-die-usa-route-66/">Roadtrip durch die USA: Auf der Route 66</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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