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	<title>Alaska Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>100 Jahre Serum Run to Nome</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 05:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Schlittenhunde eine ganze Stadt retteten 2025 feiern wir den hundertsten Jahrestag eines der dramatischsten und inspirierendsten Kapitel der arktischen Geschichte: den des Serum Run to Nome, der auch als &#8220;Great Race of Mercy&#8221; in die Geschichte eingegangen ist. Immer, wenn ich bei meinen Vorträgen die Geschichte erzähle, bekomme ich Gänsehaut am ganzen Körper und manchmal bricht mir fast die Stimme weg. Denn auch, wenn ich die Geschichte schon unzählige Male erzählt habe, berührt sie mich jedes Mal aufs Neue. Also, lasst mich von diesem Jahrhundertereignis berichten. Schnee, Eis und eine tödliche Krankheit Es ist das Jahr 1925 und wir befinden uns in einem winzigen Ort in Alaska, in Nome. Das Städtchen liegt am eisigen Norton-Sund und hat etwa 1.400 Einwohner:innen. Früher, zu Zeiten des Goldrauschs, haben hier viele Tausend Menschen gelebt. Doch nun ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und eigentlich geht hier alles friedlich seinen Gang. Es ist ein besonders harter Winter und im Januar versinkt Nome im Schnee. Aufgrund des eisigen Wetters ist die Stadt von der Außenwelt abgeschnitten. Heimlich, still und leise schleicht sich ein tödlicher Feind in die Stadt, der es besonders auf die Kinder abgesehen hat: Diphterie. Diese hochansteckende Krankheit befällt hauptsächlich den Hals und die Atemwege. Wer daran erkrankt, leidet unter Halsschmerzen, Fieber und einer dicken, grauweißen Schicht im Rachen, die das Atmen erschwert. Unbehandelt kann Diphterie tödlich sein. Zunächst erkennt der Arzt von Nome, der ganz allein für diese und weitere Gemeinden zuständig ist, nicht, womit er es zu tun hat. Ein indigenes Kind stirbt, ihm folgen drei weitere Todesfälle. Erst am 20. Januar stellt der Arzt, Curtis Welch, die eindeutige Diagnose. Und muss zu seinem Schrecken feststellen, dass seine Medikamente, die gegen die Krankheit helfen, lange abgelaufen sind. So zögert er, diese zu verabreichen und erst nachdem ein weiterer Junge gestorben ist, spritzt er der 7-jährigen Bessie Stanley eine Dosis. Doch auch Bessie schafft es nicht. Die Krankheit breitet sich aus, immer mehr Kinder zeigen die gefürchteten Symptome und zwei weitere fallen der Diphterie zum Opfer. Es ist Zeit zu handeln! Eine Krisensitzung wird einberufen, Nome unter Quarantäne gestellt und alle Gemeinden in Nordalaska vor den Gefahren einer Epidemie gewarnt. Welch bittet verzweifelt um weiteres Serum, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Auf der Suche nach Rettung Doch wie soll das Serum nach Nome kommen? Die Temperatur liegt immerhin bei 45° unter 0&#8230; Per Flugzeug? Die einzigen zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Flugzeuge sind nicht in der Lage, den eisigen Temperaturen standzuhalten. Es gilt schließlich zu bedenken, dass die Flugzeugindustrie 1925 noch in den Kinderschuhen steckt. Per Schiff? Das geht nur im Sommer, wenn der Norton Sund nicht komplett mit Eis bedeckt ist. Denn Atomeisbrecher sind 1925 noch nicht erfunden. Mit der Eisenbahn? Die fährt immerhin bis nach Nenana. Doch dann liegen zwischen dem rettenden Serum und Nome immer noch 1085 Kilometer alaskanische Wildnis. Die Wahl fällt auf ein Transportmittel, das für viele schon als Vehikel der Vergangenheit gilt: Den Hundeschlitten. Zwar machen Flugzeug, Schiff und Eisenbahn den Mushern (Hundeschlittenführern) langsam Konkurrenz, doch noch immer sind die Hundeschlitten das verlässlichste Verkehrsmittel im hohen Norden. Und so wird entschieden, eine Staffel quer durch das Land zu bilden, an der sich die besten Musher Alaskas beteiligen. Per Telefon und Telegramm werden sie über die Route und ihre möglichen Positionen informiert. Der Serum Run to Nome beginnt Aus Anchorage wird Serum bereitgestellt und per Zug nach Nenana gebracht. Hier nimmt Bill Shannon das Paket am 27. Januar in Empfang, lädt es auf seinen Schlitten und er und seine 9 Hunde beginnen das Rennen gegen den Tod. Es ist eiskalt und als Shannon um 3 Uhr morgens den ersten Checkpoint, Minto, erreicht, hat er sich schwere Erfrierungen zugezogen. Doch er gibt nicht auf. Er wärmt sich und das Serum, das nicht einfrieren darf, kurz auf, lässt drei Hunde zurück und bricht dann wieder auf. Bei -52°. Am Vormittag erreicht er Tolovana, wo er das Serum an Edgar Kallands übergibt. In Nome spitzt sich die Lage zu, es kommt zu weiteren Todesfällen. Doch langsam nähert sich das Serum der Stadt. Das Paket wird von Gespann zu Gespann weitergereicht, jeder Musher bringt sich und seine Hunde an den Rand des Zusammenbruchs, um das Serum schnellstmöglich durch die große Weite Alaskas zu transportieren. Wir kennen die Namen der Musher, doch wie so oft sind es diejenigen mit &#8220;weißem&#8221; Hintergrund, die am meisten Aufmerksamkeit erfuhren. Dabei handelt es sich bei einem Großteil der Männer um Athabasken. Von ihnen wird aber kaum einer namentlich genannt in den Zeitungsberichten, die mittlerweile die Welt in Atem halten. Einer von ihnen ist Victor Anagick, der das Serum am 31. Januar nach Unalakleet am Norton Sund bringt. Leonhard Seppala und Togo Schon vor Tagen ist der Norweger Leonhard Seppala aus Nome aufgebrochen, damals noch in dem Glauben, dass er allein die Strecke von Nulato bis Nome mit dem Serum bewältigen solle. Er ist einer der fähigsten Musher der Welt und er und sein Leithund Togo kämpfen sich durch die arktischen Stürme, legen in nur vier Tagen 274 Kilomter zurück. Anderswo wird entschieden, mehr Musher als ursprünglich geplant einzusetzen. Doch Seppala erreicht diese Nachricht nicht. Nur durch Zufall erhält er schließlich die wertvolle Fracht. Das Serum hat mittlerweile Shaktoolik erreicht, wo es von Henry Ivanoff übernommen wird. Ein Orkan tobt, es herrschen Temperaturen von -57°. Kaum hat Ivanoff die Siedlung verlassen, kracht sein Schlitten in ein Rentier. Es scheint schon, als würde das Rennen hier enden, doch in dem Moment taucht Seppala aus dem Schneesturm auf, immer noch auf dem Weg nach Nulato. Er erhält das Serum, wendet seinen Schlitten und lässt seine Hunde gen Nome galoppieren. Über das Eis des Norton-Sundes. Das ist zwar gefährlicher, aber auch schneller als die Route über das Festland. Hier draußen fällt die gefühlte Temperatur nun auf -65°, der Wind pfeift mit 105 Stundenkilometern. Seppala, Togo und die anderen Hunde rasten nur kurz an Isaac&#8217;s Point, dann kämpfen sie sich weiter. Durch Schnee, Eis und Sturm, über 1.500 m hohe Pässe und durch unvorstellbare Kälte. Am Nachmittag des 1. Februar erreichen sie nach 146 Kilometern Golovin, wo sie völlig am Ende ihrer Kräfte das Serum an den nächsten Musher übergeben. Kampf gegen die Naturgewalten Mittlerweile hat sich das Wetter so sehr verschlechtert, dass man überlegt, die Staffel zu pausieren, bis bessere Bedingungen herrschen. Die Musher leiden zum Teil unter schweren Erfrierungen, immer wieder sterben Hunde aus den Gespannen. Kurz bevor die Leitungen zusammenbrechen wird entschieden das Ende des Sturms abzuwarten. Doch Gunnar Kaasen, der das Serum nun auf seinem Schlitten hat, befürchtet, das der Trail zugeweht werden könnte. Zusammen mit seinem Leithund Balto und seinem Gespann bricht er von Bluff aus auf. Er verpasst im Schneegestöber den nächsten Checkpoint, doch als er es bemerkt fährt er einfach weiter. Er darf keine Zeit mehr verlieren. Als er den nächsten Checkpoint erreicht, sind dort alle noch im Glauben, dass man eine Pause einlege und der Musher ist noch nicht bereit, das Serum zu übernehmen. Seine Hunde dösen vor der Hütte, der Schlitten ist nicht angespannt und er selbst hat seine Ausrüstung noch nicht vorbereitet. So entscheidet Kaasen weiterzufahren. Nur noch 40 Kilometer bis Nome. Kaasens Hände sind erfroren. Der Schlitten ist umgekippt und er musst mit bloßen Händen im Schnee nach dem Serum tasten. Der alaskanische Winter bietet alles auf, um sich den Mushern in den Weg zu stellen und der Teufel reibt sich schon lachend die Hände. Doch Balto, Kaasen und das Team geben nicht auf. Die Rettung ist da Um halb sechs am Morgen des 2. Februars läuft das Gespann nach Nome ein. Kein Fläschchen ist beschädigt, kein Tropfen des Serums eingefroren. 20 Musher und ihre über 100 Hunde haben das Heilmittel innerhalb von 127,5 Stunden 1.085 Kilometer weit transportiert. Der Arzt Welch verabreicht seinen Patienten und Patientinnen das Serum in Windeseile und es scheint, als könne die Pandemie eingedämmt werden. Doch um ganz sicher zu gehen, werden weitere Einheiten des Serums bestellt. Aus Seattle kommt ein Schiff, die Admiral Watson, und bringt das Serum nach Alaska. Ein Versuch es per Flugzeug nach Nome zu bringen scheitert. Und so brechen die Musher von neuem auf. Am 15. Februar erreicht auch die zweite Staffel Nome. Nome ist gerettet. Start Musher Strecke Distanz 27. Januar Bill Shannon Nenana&#160;nach Tolovana 84 km 28. Januar Edgar Kallands Tolovana nach&#160;Manley Hot Springs 50 km Dan Green Manley Hot Springs nach Fish Lake 45 km Johnny Folger Fish Lake nach&#160;Tanana 42 km 29. Januar Sam Joseph Tanana nach Kallands 55 km Titus Nikolai Kallands nach Nine Mile Cabin 39 km Dan Corning Nine Mile Cabin nach Kokrines 48 km Harry Pitka Kokrines nach&#160;Ruby 48 km Bill McCarty Ruby nach Whiskey Creek 45 km Edgar Nollner Whiskey Creek nach&#160;Galena 39 km 30. Januar George Nollner Galena nach Bishop Mountain 29 km Charlie Evans Bishop Mountain nach&#160;Nulato 48 km Tommy Patsy Nulato nach&#160;Kaltag 58 km Jackscrew Kaltag nach Old Woman Shelter 64 km Victor Anagick Old Woman Shelter nach&#160;Unalakleet 55 km 31. Januar Myles Gonangnan Unalakleet nach&#160;Shaktoolik 64 km Henry Ivanoff Shaktoolik bis vor Shaktoolik 0 km Leonhard Seppala Vor Shaktoolik nach&#160;Golovin 146 km 1. Februar Charlie Olson Golovin nach Bluff 40 km Gunnar Kaasen Bluff nach&#160;Nome 85 km Quelle Tabelle: Diphtherieepidemie in Nome – Wikipedia Was geschah nach dem Serum Run? Zum Dank erhielten die Musher ein Dankesschreiben von Präsident Calvin Coolidge und die Hundeführer der ersten Staffel 25 $ pro Person. Viele Hunde hatten die Tortur des Serum Run nicht überlebt, doch Balto schon. Er und Gunnar Kaasen, die das Serum nach Nome hineingebracht hatten, wurden zu Berühmtheiten. Nome überreichte ihnen als Zeichen der Dankbarkeit den Schlüssel zur Stadt und am 15. Dezember 1925 wurde im Central Park in New York ein von Frederick Roth gestaltetes Denkmal für Balto enthüllt. Balto Balto und sein Team wurden in die Lower 48, also die südlich von Kanada liegenden Staaten der USA, gebracht, wo sie auf Tournee gingen. 1927 landeten die Hunde schließlich in einem Vaudeville-Theater in Cleveland, wo sie aber derart vernachlässigt wurden, dass sie erkrankten. Als dies bekannt wurde, riefen die Kinder von Cleveland eine Spendenaktion ins Leben, die schließlich dazu führte, dass Balto und seine Kameraden dauerhaft im Zoo der Stadt untergebracht wurden. Hier starb Balto 1933. Nach seinem Tod wurde er präpariert und ist heute im Cleveland Museum of Natural History ausgestellt. Togo Während Kaasen und Balto zu Stars wurden, erfuhren die anderen Musher deutlich weniger Aufmerksamkeit. Für die indigenen Hundeschlittenführer, die etwa zwei Drittel der Strecke gefahren waren, interessierte sich kaum jemand. So gibt es auch wenig bis gar kein Bildmaterial von ihnen. Seppala und sein Team meisterten den längsten und gefährlichsten Teil der Strecke, erhielten aber bei weitem nicht so viel Aufmerksamkeit wie Kaasen und Balto. Dabei leistet Togo, nahezu unglaubliches. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er 1925 bereits 12 Jahre alt war. Seppala soll es es als kaum erträglich empfunden haben, dass die Statue Balto gewidmet wurde. So tat er alles dafür, dass auch seinem Hund die Aufmerksamkeit zukam, die er verdiente. Im Oktober 1926 brach Seppala mit Togo und mehreren anderen Hunden zu einer ausgedehnten Tour auf, die sie von Seattle bis nach Kalifornien führte. Anschließend reiste das Gespann weiter nach New York City, wo es in einer feierlichen Parade über die Fifth Avenue bis in den Central Park zog und mehrfach im Madison Square Garden auftrat. Bei einem dieser Auftritte verlieh der berühmte Polarforscher Roald Amundsen Togo eine Goldmedaille – eine symbolträchtige Anerkennung seiner herausragenden Leistung. Außerdem wurden Seppala und Togo zu einer Art frühen Influencer und machten Werbung für Zigaretten. Vater einer Rasse Im Anschluss nahm Seppala mit seinem Team an mehreren Schlittenhunderennen an der Ostküste teil, wo sie die dortigen Champions mit deutlichem Vorsprung besiegten. Die beeindruckenden Siege sorgten für einen Boom der Siberian Huskies in der Region, insbesondere in Maine. Seppala verkaufte daraufhin viele seiner Hunde an örtliche Züchter, wodurch die Rasse zunehmend an Bekanntheit gewann. Bis heute können viele Hunde der Rasse ihren Ursprung bis zu Togo und seinem Team zurückverfolgen. Togo musste im Dezember 1929 im Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden. Seppala ließ...</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Skagway &#8211; Ein Ort der Gegensätze</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 05:02:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fähre von Haines nach Skagway legt ab und wir fahren in der Morgensonne durch die Bucht des Chilkoot Inlet. Unser treues Chevy-Monster ist sicher im Bauch des Schiffes verstaut und ich vertrete mir die Beine an Deck. Die Steilhänge des Fjords ziehen rechts und links vorbei und ich stelle mir vor, dass jetzt doch ein Orca auftauchen könnte. Aber wahrscheinlich hat mich die Bärenexplosion von gestern übermütig gemacht. Skagway &#8211; Ein Städtchen im Belagerungszustand Die Fahrt dauert nur eine Stunde, dann kommt Skagway in Sicht. Beziehungsweise die vier riesigen Kreuzfahrtschiffe, die das kleine Städtchen wie hungrige Wölfe belagern. Aus ihnen strömen Massen von Besuchern an Land und wimmeln durch die Straßen, wie über hundert Jahre vor ihnen die Stampeders im Goldrausch. Gold gibt es hier immer noch jede Menge, an der Hauptstraße wechseln sich Souvenir- und Schmuckläden ab. Auf die nur etwa 850 Einwohner kommen mehrere Tausend Touristen. Eigentlich bin ich kein Freund von so etwas, trotzdem kann ich nicht leugnen, dass Skagway unterhaltsam ist, gerade nach den letzten Tagen, in denen wir nur wenigen Menschen begegnet sind. Und so lasse auch ich mich anstecken und schlendere im hellen Sonnenlicht an den Schaufenstern vorbei. Fast alles ist hier günstiger als in Kanada und ich kann meine Einkaufsliste an Mitbringeseln problemlos abhaken. Ruhe und Einsamkeit beim Chilkoot Trail Outpost Unsere Unterkunft liegt nicht in Skagway selbst und so fahren wir noch ein Stück Richtung Dyea bis wir den Chilkoot Trail Outpost erreichen, ein Rondell von Holzhütten, deren Veranden mit Hollywoodschaukeln und Schnitzereien ein wahres Idyll bieten. Meine Tante und ich beschließen, ein wenig die Umgebung zu erkunden und es dauert nicht lang, bis wir auf den Trail stoßen, der zum Chilkoot Pass führt. Wir wandern ein Stück darauf, doch schon die ersten paar hundert Meter zeigen uns, was für ein hartes Los die willigen Goldsucher hatten. Der Trail steigt stetig und steil an, führt über Wurzeln und Steine. Hier mit Gepäck hochzuwandern war bestimmt kein Vergnügen. Zumal jeder Stampeder eine Tonne an Verpflegung mitbringen musste, sonst durfte er die Grenze nach Kanada nicht überqueren. Den frühen Abend verbringen wir mit einer Besichtigung des Slide Cemetery. Dieser Friedhof liegt mitten im Wald und ist die letzte Ruhestätte für die Opfer eines Lawinenunglücks, das sich Ende des 19. Jahrhunderts hier ereignete. Auf den Dyea Flats, die wir im Anschluss besuchen, entdecken wir in der Ferne eine Bärin mit zwei Jungen. Nach dem Abendessen macht unser Gastgeber Fred uns ein Lagerfeuer und stattet uns mit allem aus, was man für S&#8217;Mores braucht: Schokolade, Kekse, Marshmallows und Grillspieße. Wir sitzen in Decken am Feuer und reden, während über uns ein grandioser Nachthimmel aufzieht. Meine Haare riechen nach Rauch, als ich ins Bett gehe. Ruhiges Raften auf dem Taiya River Der nächste Tag führt uns auf den Taiya River. Aber bevor wir den Fluss in einem Schlauchboot sitzend genießen dürfen, müssen wir uns doch noch einmal auf den Chilkoot Trail begeben. Unser Guide Joe holt uns ab und gemeinsam mit einigen anderen Besuchern von den Kreuzfahrtschiffen machen wir uns auf den Weg. Während der zwei Meilen im Wald erfahre ich, dass Joe aus South Dakota stammt und seit sechs Jahren hier arbeitet. Neun Monate im Jahr ist er in Skagway, Weihnachten verbringt er mit seiner Familie und den Rest der Zeit in der Nähe des Äquators. Joe wirkt mit seinen hellbraunen Wuschellocken und den langen Schritten, die er macht, tiefenentspannt. Ich beneide ihn ein bisschen. Und nicht nur darum, dass er beim Anstieg gar nicht aus der Puste kommt. Am Fluss erwarten uns unser großes Gummigefährt, Stiefel und Schwimmwesten. Wir ziehen das Boot in den Taiya River und begeben uns auf eine gemähchliche Fahrt. Stromschnellen gibt es hier keine, nur ab und an müssen wir einem in den Fluss gerutschten Baum ausweichen. So bleibt Zeit für Fragen und herrliche Aussichten. Außerdem entdecken wir zwei Seehunde, die auf der Jagd nach Lachsen ihre natürliche Umgebung verlassen und sich ins Süßwasser gewagt haben. Ich hoffe, sie finden den Weg nach Hause wieder. Nach nur etwa 40 Minuten ist die Fahrt zu Ende und wir kommen ziemlich genau vor unseren Hütten wieder an. Schrille Show um Soapy Smith Hier machen wir uns stadtfein, denn für den Nachmittag steht ein wahres Kontrastprogramm an. Wir lassen uns von den &#8220;leichten Mädchen&#8221; Skagways in die berühmte Gold Rush Show um den Banditen Soapy Smith entführen. Auf der Bühne wirbeln die bunten Röcke, die Bardamen geben sich alle Mühe uns zu verführen und am Ende stirbt Soapy einen tragischen aber immerhin schnellen Heldentod, während sein Rivale noch 12 Tage vor sich hin krepiert. Ich bin etwas geflashed. Wirklich empfehlen kann ich das Spektakel nicht guten Gewissens, aber irgendwie gehört es auch dazu. Soapy Smith gab es übrigens wirklich und so lassen wir es uns nicht nehmen, sein Grab auf dem Gold Rush Cemetery zu besuchen. Den Klamauk von gestern noch in den Ohren wird man hier ziemlich schnell geerdet. Nun ja, das ist wohl Sinn und Zweck eines Friedhofs. Denn hier liegen nicht nur Ganoven, sondern auch ihre Opfer. Zum Beispiel James Mark Rowan, ein Deputy, der in den Querelen zwischen Smith und seinem Widersacher in die Schusslinie geriet. An dem Tag, an dem sein Sohn geboren wurde. Oder eine junge Frau namens Ella Wilson. Sie starb mit nur 18 Jahren, ihre leicht zynische Grabinschrift lautet: &#8220;She gave her honor for the life of Skagway.&#8221; Ellas Schicksal war es also, sich ihr Geld auf dem Rücken zu verdienen. Um dann erwürgt zu werden, bevor ihr Leben richtig angefangen hatte. Reid&#8217;s Falls Hinter dem Friedhof führt ein kurzer Pfad zu den Reid&#8217;s Falls, einem malerischen Wasserfall, der sich rein und klar zwischen Bäumen und Felsblöcken ergießt. Ein Sinnbild des Friedens und der Ruhe. Der ständige Wechsel zwischen lärmenden Menschenmassen auf den Straßen und völliger Einsamkeit im Wald, lauter Fröhlichkeit und stiller Einkehr, traurigen Geschichten und schönster Landschaft verwirrt mir etwas die Sinne. Und so bin ich froh, auf der nächsten Autofahrt alles verarbeiten zu können. Skagway ist schon ein ganz besonderes Erlebnis.</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Haines &#8211; Das Bärenparadies</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 05:20:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag am St. Elias Lake hat mich umgehauen, aber wenn ich gewusst hätte, was der nächste Tag für mich bereithält&#8230;Wir machen uns wieder auf nach Alaska, diesmal ist Haines unser Ziel. Die Landschaft auf dem Weg dorthin ist spektakulär und jeder Blick aus dem Autofenster beeindruckend. Am Million Dollar Waterfall vertreten wir uns die Beine und hier lohnt sich ein kurzer Stopp sehr. Das Wasser schießt schäumend die enge Gebirgsschlucht herab und das Rauschen füllt Luft und Ohren. Als wir die Grenze zu British Columbia überqueren, ändert sich die Umgebung, wir fahren durch riesige flache und baumlose Täler. In der Ferne erheben sich Berge unter einem strahlend blauen Himmel. Manchmal kann ich kaum glauben, dass das alles echt ist, dass ich hier in dieser Landschaft wie aus dem Reiseführer bin. Bei einem weiteren Stopp an der Historic Mile 48 passiert dann endlich, worauf wir schon die ganze Reise hinfiebern! DER BÄR! Okay, er befindet sich auf einem gut 200 Meter entfernten Abhang und ohne Fernglas ist er nur ein brauner Fleck&#8230;aber es ist unzweifelhaft ein Bär. Ich sehe einen Bären. Und auch noch einen sehr seidig glänzenden! Ein dicker, kuscheliger Schwarzbär, der sich in der Sonne aalt. Er wirkt richtig niedlich und mir wird warm ums Herz, nachdem ich meine erste Chance auf einen Bären verpasst habe, ist hier nun mein persönlicher Highway-Bär. Und auch noch einer zum Reiten. 😉 Und der Bär soll nur ein gutes Omen für diesen Tag sein. Über Instagram habe ich Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufgenommen und mir wird versichert, dass ich in Haines selbst auf ein ganzes Bärennest stoßen werde. Erst einmal müssen wir aber wieder die Grenze in die USA passieren, was uns diesmal auch ohne Zwischenfälle gelingt. Hinter einer Art Safety Car navigiere ich uns durch eine lange Construction Area und dann haben wir es geschafft und sind in Haines. Nachdem ich mich so intensiv auf den Straßenverkehr konzentriere, dass ich ein Stoppschild überfahre (was aber glücklicherweise niemand bemerkt), legen wir einen weiteren Halt in der örtlichen Bücherei ein. Da gibt es nämlich kostenloses WLAN. Nur so als kleiner Tipp. Dann begeben wir uns aber schleunigst wieder auf die Straße, die uns an der Fährstation vorbei Richtung Chilkoot Lake und zum Fischwehr führt. Immer mehr Menschen und Fahrzeuge stehen am Straßenrand und die Spannung steigt. Wir halten an, steigen aus und da sind sie! Bären! Eine Mutter, die Lachs für ihre Jungen fängt. Ein Grizzly, der mitten im Fluss steht und sich in aller Seelenruhe ablichten lässt. Nachdem er sich in den Wald trollt taucht ein junger Schwarzbär auf, der einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser holt. Allerorten Klicken die Kameras, manche Objektive sind größer als mein Arm. Und ich stehe da, versuche auch ein gutes Foto zu schießen und kann mein Glück kaum fassen. Irgendwann meldet sich aber doch der Hunger und wir fahren zurück ins Zentrum. Hier die Empfehlung, geht NICHT ins Bamboo Restaurant. Ich bin sicher, es gibt in Haines bessere Optionen! Zwar nicht für&#8217;s Abendessen, aber zum Beispiel für&#8217;s Frühstück möchte ich euch Sarah J&#8217;s Espresso Shoppe ans Herz legen. Haines ist überraschend schön. Womit ich nicht sagen will, dass ich es für hässlich gehalten habe, nur, dass ich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefällt. Es ist für mich neben Whitehorse der schönste Ort, den wir auf unserem Roadtrip besuchen. Die kleine Stadt liegt auf der Halbinsel des Alaska Panhandle und hat nicht mal 2000 Einwohner. Sie wirkt unglaublich friedlich und unglaublich amerikanisch aber auf eine gute Free-Willy-Art, wenn ihr wisst, was ich meine. Unsere Unterkunft ist das Hotel Halsingland, das auf einem grünen Hügel über der Bucht des Fjordes thront. Es ist etwas abgewohnt, aber mir gefällt es. Als ich am nächsten Morgen aufwache und mich Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln, die durchs Fenster hereinfallen, fühle ich mich wie in einem Film. Ich würde gerne länger in Haines bleiben, aber die Fähre nach Skagway fährt schon in die Bucht ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/roadtrip-kanada-alaska-haines-das-baerenparadies/">Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Haines &#8211; Das Bärenparadies</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Roadtrip Kanada &#038; Alaska: Hidden Lake Trail</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2019 05:49:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach nur einer Nacht in Alaska führt uns die nächste Etappe unseres Roadtrips wieder nach Kanada und zwar von Tok nach Beaver Creek. Auf dem Weg dahin liegt aber ein kleiner Geheimtipp und dass es sich darum handelt, verrät schon der Name: Es geht um die Miniwanderung zum Hidden Lake! Noch vor der Grenze befindet sich am Alaska Highway 2 ein Parkplatz, dessen Schild auf den Trail hinweist. Ich rate hier jedem, es besser zu lesen, als wir es taten, das hätte spätere Verwirrung vermieden. Der Pfad führt nur gut eine Meile durch den Wald, meist über Holzbohlen. Am Wegesrand warten Eichhörnchen und bunte Flechten auf den eifrigen Fotografen. Nach den anderthalb Kilometern kommt man an ein weiteres Schild, mit der zwar zutreffenden, aber zuerst etwas verwirrenden Aussage: &#8220;Kids don&#8217;t float!&#8221; Darunter hängen diverse Rettungswesten. Verständlicher wird der Hinweis, wenn man bis zum Seeufer läuft, denn dort liegt ein Ruderboot bereit. Zwischen meiner Tante und meinem Onkel entbrennt eine Diskussion, ob man Boot und Westen wohl frei nutzen darf. Ich würde ja sehr gerne, bin mir aber auch nicht sicher und möchte dann doch nicht von einem eifrigen Officer wegen Diebstahls aus dem Bötchen geschossen werden. Unserem Grenzposten von gestern würde ich das nämlich ohne Weiteres zutrauen. So stromern wir also etwas am Ufer entlang und genießen es, wie so oft, völlig allein auf weiter Flur zu sein. Der See ist ein kleines Postkartenidyll. Zurück am Parplatz schauen wir uns das Schild dann noch mal genauer an und bekommen die Bestätigung, das eine kleine Rudereinlage erlaubt gewesen wäre. Der Grenzübertritt nach Kanada gestaltet sich dann weniger bedrohlich, dafür etwas touristenfreundlicher. Die kanadischen Grenzposten sind tiefenentspannt und wir können sogar in aller Ruhe auf der Grenze Fotos machen und uns mit einem Sticker verewigen. Somit bleibt dann auch ein Stück Köln in Kanada. 🙂</p>
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		<title>Kanada &#038; Alaska: Über den Top of the World Highway nach Chicken und Tok</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 14:39:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
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		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip Kanada & Alaska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem es von Inuvik mit dem Propellerflugzeug zurück nach Dawson ging, heißt es an diesem Morgen: Endlich auf nach Alaska! Über den berühmten Top of the World Highway wollen wir fahren und uns von Kanada in die USA begeben. Da die Straße, die wir nach Dawson genommen haben, dort endet, setzen wir mit einer kostenlosen Fähre über den Yukon. Hier beginnt der Top of the World Highway, einer der spektakulärsten Streckenabschnitte unserer Reise. Sagt zumindest unser Reiseführer. Ich selber kann das jetzt nicht unbedingt behaupten, da ich etwa 10 Meter weit sehen kann. Über der Bergkette liegt nämlich Nebel. Leider. Und so dauert es nicht lange, bis mir die Augen zufallen und ich den spektakulären Highway verpenne. An dieser Stelle gebe ich gerne zu, dass der erste Teil des Titels dieses Artikels eher darauf ausgelegt ist, suchmaschinenauffindbar zu sein, als wirklich den Inhalt zu beschreiben. Ich hoffe, man sieht es mir nach. Apropos Nachsicht&#8230;Die hat man an der US-amerikanischen Grenze nicht zu erwarten. Und zwar nicht nur, wenn man von Süden kommt, sondern auch, wenn man aus Kanada einreist. Strenge Grenzkontrolle: Wir reisen in die USA ein Pünktlich zur Grenzkontrolle öffne ich nämlich meine verschlafenen Äuglein und blicke in das Antlitz eines mürrischen Grenzers. Unsere Pässe, aber schnell! Ich krame in meinem Rucksack, der neben mir liegt. Die Rucksäcke meiner Tante und meines Onkels sind im Kofferraum. Schwerer Fehler. Meine Tante will aussteigen, um sie zu holen, das gefällt dem Officer aber gar nicht. Wahrscheinlich ist an diesem öden Grenzposten den ganzen Tag niemand vorbei gekommen und jetzt sieht er seine Chance auf ein bisschen Action. &#8220;STOP! What do you think you are doing?! Stay in the car! Stay in the car!!!&#8221; schreit er meine völlig verschreckte Tante an. Ich glaube sogar, seine Hand zuckt zur Waffe. Heieiei, nicht, dass wir als mutmaßliche Terroristen erschossen werden! &#8220;I&#8217;ll get them, I&#8217;ll get them, don&#8217;t worry. They are in the trunk, just one second!&#8221; rufe ich also nach vorne, während ich mich über die Rückbank in den Kofferraum fallen lasse. Meine Tante und mein Onkel erhalten derweil eine Gardinenpredigt. Ob sie sich nicht auf den Grenzübertritt vorbereitet hätten? Da hätte doch gestanden, dass man die Pässe bereithalten solle! Und unter keinen Umständen dürfe man das Fahrzeug verlassen! Also wirklich, wie soll der arme Mann denn mit solchen Vollidioten wie uns seinen Job richtig machen?! Kopfüber stecke ich zwischen den Rucksäcken, meinen Hintern in der Luft und wühle nach den Pässen. Endlich bekomme ich sie in die Finger und reiche sie nach vorne weiter. Der engagierte Schützer des US-amerikanischen Territoriums verschwindet damit in sein Kabuff und kurz darauf werden wir hektisch hereingewunken in dieses Allerheiligste. Ich schaue mich um und mein Blick fällt auf eine Pinnwand voll mit Aufnähern, alle von verschiedenen Polizei- und Feuerwachen. Auch viele deutsche sind dabei. Irgendwie wirkt das Ganze nett und der freundliche zweite Grenzer, der im Kabuff sitzt, entspannt die Situation zusehends. Sieht so aus, als würden wir doch nicht festgenommen. Chicken, Alaska: Huhn statt Schneehuhn Nachdem wir fotografiert und mit unseren Fingerabdrücken registriert werden, müssen wir 18$ bezahlen und bekommen dann unsere Visa. Nun steht uns der rumpelige Taylor Highway nach Chicken offen! Chicken? Ja, Chicken! Welch wohlklingender Name für einen majestätischen Ort, mögt ihr denken. Aber wieso dieser klangvolle Titel? Ganz einfach: Eigentlich sollte der Ort Ptarmigan (=Schneehuhn) heißen. Bei diesem schönen Wort ist das &#8220;P&#8221; allerdings stumm und die Arbeiter, die den Taylor Highway anlegten, waren sich nicht sicher, wie man es schreibt. Pragmatisch wie sie waren dachten sie, Chicken tut es wohl auch. Chicken hat im Sommer 27 und im Winter ganze 7 Einwohner. Wir sehen immerhin um die 5 davon, während wir die Sonne auf dem Schotterplatz vor dem Roadhouse genießen und uns damit in Chickens Zentrum befinden. Mitten auf dem Platz thront ein begrüntes Rondell mit riesigen Metallhühnern. Take pride in your name und so! Elch in Sicht! Alaska gefällt mir bereits ausnehmend gut und kurz nach Chicken haben wir dann auch die erste und leider einzige Elchbegegnung unserer Reise. Es scheint, wie bei dem ersten Bären, Glück zu bringen, wenn ich am Steuer sitze, denn kaum dass ich fahre, stoßen wir auf einen Trupp am Straßenrand haltender Fahrzeuge. Und das heißt hier oben eigentlich immer: Tier! Wir halten an und erfahren, dass sich im Birkenwäldchen neben dem Highway zwei Elche tummeln. Ich klettere auf das Dach unseres Wagens und spähe angestrengt ins Gebüsch! Da! Es wackelt! Und ich sehe ein langes, braunes Ohr! Könnte jetzt auch alles andere sein, aber mein Herz glaubt an den Elch! Tok: Welthauptstadt der Schlittenhunde Nach weiteren 100 Meilen mit bestem Wetter und einer nun asphaltierten Straße, gelangen wir nach Tok. Hierzu hat der Reiseführer verkündet, dass es sich um die Welthauptstadt der Schlittenhunde handele. Dementsprechend hohe Erwartungen habe ich, als wir nach Tok hineinfahren. Ich gucke und gucke und zack. Wir sind raus aus Tok. Oh. Das war ein kurzes Vergnügen. Bei Tok handelt es sich eher um eine Ansammlung von Motels und Campingplätzen entlang der Straße. Einen Ortskern oder ähnliches sucht man vergeblich. Leider auch die Schlittenhunde. Die sind wohl alle noch im Sommerurlaub. Gleiches gilt für unsere Gastgeber der heutigen Nacht, denn als wir an unserer Unterkunft ankommen, ist niemand da. Auf einem Schild vor dem Haupthaus stehen allerdings unsere Namen und hinter jedem Namen ist eine Hütte notiert. Meine nennt sich Fireweed Cabin und ich mache es mir in der Blockhütte gemütlich. Das Abendessen nehmen wir &#8220;Downtown&#8221; ein, ganz stilvoll in Fast Eddy&#8217;s Restaurant. Vorher schnobere ich aber noch durch den Burnt Paw Store und entdecke da zu meiner Überraschung die Trophäe der Reise. Ich wollte mir unbedingt ein Ulu besorgen, das Messer der Inuitfrauen, hatte bisher aber ziemliches Pech. Und im Burnt Paw Store, in einer Glasvitrine wartet es auf mich. Handgeschnitzt aus Diamond Willow von Wayne Hunt, einem ortsansässigen Künstler. Zurück in der Hütte kann ich kaum die Finger davon lassen und strahle vor Glück. Die Reaktion meines Freundes auf das WhatsApp-Bild: Das ist aber ein schöner Käsehobel!</p>
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		<title>Drei Wochen Roadtrip durch Alaska und Kanada</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 09:20:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Schwester Mascha erzählt euch von ihrer Rundreise durch Kanada und Alaska, und wie ihr euch sicher denken könnt, gibt es nicht nur landschaftliche Highlights zu entdecken, sondern auch kulinarische! Viel Spaß beim Lesen! Auf der Suche nach ausführlicheren Artikeln zu Kanada und Alaska? Ich war 2018 dort, alle Artikel dazu findest du auf meiner Kanada-Seite! Im Sommer 2010 sind wir drei Wochen mit dem Auto durch Alaska und Kanada gefahren. Die Reise war bis oben hin voll mit außergewöhnlichen Eindrücken und Erlebnissen, von denen ich hier ein wenig erzählen werde. Danke, liebe Anuschka, für die Gelegenheit, noch einmal in Erinnerungen zu schwelgen und mal wieder durch die unzähligen Fotos zu stöbern :-). Das Tor zum Norden Unser Trip begann in Anchorage, auch das Tor zum Norden genannt. Es ist die größte Stadt Alaskas, zumindest was die Einwohnerzahl angeht. Hier haben wir eineinhalb Tage verbracht und uns von unserem Jetlag erholt. Im Vergleich zu unseren späteren Stationen war die Stadt nicht sonderlich spektakulär, aber eine schöne Einstimmung auf die vor uns liegende Reise. Ich weiß noch, wie ich vom Bett meines Hotelzimmers aus die Berge sehen konnte und bei dem Gedanken an die nächsten Wochen sehr aufgeregt wurde. Während der eineinhalb Tage haben wir Lake Hood besucht, den größten Wasserflughafen der USA, und das Native Heritage Center &#8211; beides lohnenswerte Ausflüge. Von Anchorage sind wir Richtung Kenai-Halbinsel aufgebrochen. Die Fahrt war toll. Unmittelbar hinter der Stadt warteten die Berge und ersten Gletscher auf uns. Auf dem Weg nach Kenai sind wir bei Girdwood eine Schotterstraße hochgefahren und haben uns dort die Crow Creek Mine angesehen und ein wenig Goldgräber-Luft geschnuppert. In Alyeska, das im Winter ein beliebtes Ski-Gebiet ist, sind wir mit der Seilbahn hochgefahren. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf das Tal, das Wasser und die schneebedeckten Berggipfel. Kenai selbst liegt an der Küste und bietet sich für einen abendlichen Strandspaziergang an. Wir haben dort in Veronica&#8217;s Coffee House gefrühstückt, einem sehr süßen Café. Am nächsten Tag ging es weiter nach Homer. Auf dem Weg haben wir Halt in dem Indianerdorf Ninilchik gemacht. Die Beschreibung im Reiseführer trifft es ganz gut &#8211; „verlottert“. Aber oberhalb des Dorfs gibt es einen russisch-orthodoxen Friedhof und eine Kirche, die den Besuch lohnenswert machen. Die Stimmung dort oben war ein wenig gespenstisch: An dem Tag war es sehr diesig und während wir durch die Gräberreihen gingen, läutete irgendwo im Nebel eine Glocke. Land&#8217;s End In Homer haben wir im Land&#8217;s End übernachtet. Wenn ein Hotel den Namen verdient hat, dann dieses: Es liegt ganz am Ende des Homer Spit, einer acht Kilometer langen Sandbank, und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Berge und das Meer. Im Minutentakt bringen hier die Fischer Kisten voller Lachs und Heilbutt in den Hafen. Es sollte also klar sein, was am Abend auf der Speisekarte steht. Falls ihr mal in Homer übernachtet, könnt ihr die East End Road hochfahren, von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Gletscher. Grizzly zum Frühstück Von Homer aus ging es am nächsten Tag nach Seward. Hier lohnt sich ein Spaziergang zum Exit Glacier. Bei schlechtem Wetter kann man sich auch das Sea Life Center anschauen und Seesterne streicheln. In Seward haben wir übrigens unseren ersten Grizzlybären getroffen: Nach unserer Übernachtung in der sehr gemütlichen Exit Glacier Lodge wollte ich gerade zum Frühstück gehen, als mich ein Hotelgast ganz aufgeregt fragte &#8220;Did you see the bear?!&#8221; Als ich aus der Hintertür getreten bin, plünderte gerade keine 50 Meter von mir entfernt eine Grizzlybärin mit ihren zwei Jungen die Mülltonnen auf dem Hof. Die Tiere und die Hotelangestellten zeigten sich völlig unbeeindruckt von dem Ereignis, denn das ist hier nichts Besonderes. Neben dem Hotel ist ein Restaurant mit Namen Salmon Bake, in dem haben wir zwei Abende hintereinander gegessen, weil es so lecker war (ich kann die Black Baby Pork Ribs sehr empfehlen :-). Von Seward aus haben wir eine Bootstour durch die Kenai Fjorde unternommen &#8211; einer der Höhepunkte unserer Reise. Wir haben auf der Fahrt Weißkopfseeadler, Seeotter, Papageientaucher, Seelöwen, Orca- und Buckelwale gesehen. Der Captain bringt einen mit dem großen Katamaran ganz nah an den Aialik Glacier heran. Hier hält jeder an Deck minutenlang den Atem an und lauscht ehrfürchtig den Geräuschen, die das Eis macht. Immer wieder fallen große Eisbrocken herunter und verursachen Wellen, die bis zum Boot schwappen. Sea-Kayak-Tour durch den Prince William Sound Von Seward sind wir nach Whittier gefahren, dem wohl unansehnlichsten Ort unserer Reise, doch hier startet die Fähre nach Valdez. Die Fahrt dauert sechs Stunden. Falls ihr mal durch Valdez kommt, solltet ihr euch ein weiteres Highlight nicht entgehen lassen: Eine Kayak-Tour durch den Prince William Sound. Ausgestattet mit Gummistiefeln, Schwimmwesten und Spritzdecken wurden wir mit dem Motorboot weit rausgefahren. An einer kleinen Steininsel sind wir ausgestiegen. Überall lagen riesige Eisbrocken herum. Eine unwirkliche Umgebung, aber wunderschön. Wir sind in die Kayaks gestiegen und lautlos durch das Eiswasser geglitten. Ich hatte den Eindruck, jede Eisscholle hat eine andere Beschaffenheit und eine andere Farbe. Manche sind ganz glatt und weiß, manche richtig blau. Irgendwann haben wir an einer Insel angelegt und sind über die Steine geklettert. Als wir oben ankamen, bot sich uns ein sagenhafter Blick auf den Columbia Glacier. Vor uns unzählige Eisschollen und in etwa zehn Meilen Entfernung der riesige Gletscher. Am nächsten Tag haben wir im kleinen Tok übernachtet, das Örtchen war nur eine Zwischenstation. Nach einer Nacht ging es weiter, etwa neun Stunden braucht man von Tok bis nach Kanada. Die Highways im Landesinneren sind wunderbar zu befahren, nur ganz selten steht ein Haus am Straßenrand und nur hin und wieder begegnet einem ein anderes Fahrzeug. Dafür kann man sich an der Landschaft nicht sattsehen. Der Alaska Highway schlängelt sich vorbei an blauen Seen, über Hügel und zwischen grünen Bergen hindurch. Im Yukon Abends sind wir in Whitehorse angekommen, der Hauptstadt des kanadischen Yukon-Gebiets. Nach einer Kanutour auf dem türkisblauen Yukon-Fluss haben wir die Muktuk-Schlittenhunde von Musher Frank Turner besucht. Die Managerin der Farm ist eine Deutsche, die viele spannende Geschichten über den Yukon Quest und den Iditarod, die berühmten Schlittenhunderennen Alaskas, erzählen kann. Zurück in Alaska Von Whitehorse sind wir nach zwei Tagen über den Klondike Highway in die Goldgräber-Stadt Skagway (wieder Alaska) weitergefahren. Hier leben etwa 300 Menschen. Am Tag wird der Ort jedoch von tausenden Leuten überschwemmt, die mit den Kreuzfahrtschiffen ankommen. Wenn am Abend alle wieder weg sind, hat man ein bisschen das Gefühl, man laufe durch eine Geisterstadt. Von Skagway aus kann man mit der Eisenbahn die „White Pass“-Route fahren, angeblich die malerischste Eisenbahnstrecke der Welt. In Skagway selbst haben wir die „The Days of &#8217;98“-Show angeschaut, bekloppt aber lustig ;-). Am Abend sind wir zu den Tide Floats gefahren (etwas außerhalb der Stadt) und konnten hier einen Bären beim Lachsfang beobachten. Die Flugangst vergessen Am nächsten Tag sind wir nach Haines aufgebrochen. Hier gibt es nur drei Dinge: Das Hammermuseum (ja, da werden nur Hammer ausgestellt), das Adlermuseum und mehrere Agenturen, die Rundflüge anbieten. Letzteres sollte man unbedingt nutzen! Der Flug mit der kleinen Propellermaschine über den Glacier Bay National Park, den man nur auf diese Weise erkunden kann, gehört zu den beeindruckendsten Dingen, die ich je erlebt habe. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich sehr ungerne in Flugzeugen oder überhaupt in allem, was fliegt, sitze. Zum Glück hatte ich an diesem Tag nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, da wir den Flug spontan gebucht haben. Zehn Minuten später war der Pilot da. Wir haben uns in die Maschine gesetzt, die Kopfhörer aufgesetzt und schon ging es los. Der Start war so sanft, dass ich ihn kaum gespürt habe. Bei strahlend blauem Himmel sind wir hochgestiegen und haben Kurs auf die Berge genommen. Unter uns überall schneebedeckte Spitzen und die Eisfelder, aus denen die Gletscher gespeist werden.. Man kann von oben kaum die Dimensionen von dem erkennen, was neben oder unter einem ist. Ich war erstaunt, als ich weit, weit unter uns ein klitzekleines Wasserflugzeug gesehen habe. Im Denali Nationalpark Am nächsten Tag haben wir in Beaver Creek (Kanada) übernachtet und sind von dort aus weiter nach Fairbanks (Alaska) gefahren. Auf dem Weg dorthin kommt man durch „North Pole“. Hier wohnt – natürlich – Santa Claus. Das Thermometer zeigte übrigens 34 Grad an, als wir dort ankamen, sehr weihnachtlich! In Fairbanks haben wir das „Museum of the North“ und das „Ice Museum“ besucht – beide lohnen sich. Und wir sind mit dem Schaufelraddampfer über den Chenai River gefahren, eine ganz nette Tour mit ein paar Vorführungen, aber nicht so authentisch. Die letzte Station unserer Reise war der riesige Denali Nationalpark. Hinein kommt man nur mit dem Buschflugzeug oder per Bus. Auf der sechsstündigen Fahrt ins Parkinnere begegnen einem Karibus und Elche. Weiter als in die Mitte des Parks kommt man nicht, doch dort befindet man sich dann tatsächlich „in the middle of nowhere“. Wir hatten hier das Vergnügen, in den wunderschönen Backcountry Lodges zu nächtigen und Wander- und Fahrradtouren auf eigene Faust zu unternehmen, unter anderem zum Wonder Lake. Egal, wo ihr in der Wildnis Alaskas oder Kanadas unterwegs seid: Vergesst nicht, euch zu unterhalten oder singt mal ein kleines Lied – Bären mögen es nämlich gar nicht, wenn man sie überrascht ;-). Ich habe diesen Rat jedenfalls immer brav befolgt. Nach zwei Tagen ging es für uns mit dem Airtaxi zurück. Dabei haben wir eine Runde um den Mount McKinley gedreht, den höchsten Berg Nordamerikas, dessen offizieller Name eigentlich Denali ist. Es war ein würdiger Abschied für den wunderbaren Ausflug in den Park. Drei Wochen und 4.000 Kilometer später Am letzten Tag sind wir von Denali Village zurück nach Anchorage gefahren, wo unsere Reise begonnen hatte. Von dort aus haben wir uns schließlich auf den Heimweg gemacht&#8230; Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck von Alaska gewonnen und was man in drei Wochen so alles sehen kann. Im Sommer, wohlgemerkt. Die eigentliche Jahreszeit ist natürlich der lange Winter. Jeder Mensch, mit dem wir uns auf der Reise unterhalten haben, hat uns begeistert vom Winter berichtet, der den Alaskanern eindeutig die liebste Jahreszeit ist. Ratet mal, was seitdem ziemlich weit oben auf der Traumreisen-Liste steht&#8230; Alle Bilder gehören Mascha Dinter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/drei-wochen-durch-alaska-und-kanada/">Drei Wochen Roadtrip durch Alaska und Kanada</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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