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	<title>Irland Archive - Rosas Reisen</title>
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		<title>Tagesausflug von Dublin: Ireland&#8217;s Eye</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2017 07:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt ja Menschen, die planen einen Kurztrip in eine Stadt und wollen sich dann diese Stadt ansehen. Verrückt. Ich bin da ein bisschen&#8230;anders. 😀 Denn dass ich dieses Konzept gerne über den Haufen werfe, habe ich ja schon in Schottland bewiesen. Und genauso ging es mir auch in Irland. Natürlich wollte ich mir Dublin angucken, keine Frage, aber wenn man schon mal auf der grünen Insel ist&#8230;dann möchte ich auch ein bisschen kitschige Kerrygold-Natur! Raus ins Grüne &#8211; aber wohin? Also habe ich mich vor unserem Kurztrip schlau gemacht, wo man denn einen Tagesausflug hin unternehmen könnte. Lange waren die Wicklow Mountains mein Favorit, aber da ist die Anreise dann doch ein bisschen lang und auf Grund mangelnder Busverbindungen etwas kompliziert. Also rückte das Fischerdorf Howth in den Fokus. Wenn man Dublin anfliegt, sieht man die kleine Halbinsel schon unter sich. Der Stechginster leuchtet gelb und das Wasser schimmert türkis. Auf nach Howth Als wir uns Samstag auf den Weg machen, benimmt sich das Wetter nicht unbedingt typisch irisch: Die Sonne straht vom Himmel. Am Irish Life Center steigen wir in den Bus 31 nach Howth, eine Fahrt kostet pro Person 3,30€. (Auch hier nochmal der schon aus Schottland bekannte Tipp: Winken und Kleingeld parat haben!) Kurzentschlossen nach Ireland&#8217;s Eye Nach ca. 30 Minuten stehen wir am Hafen, vor uns Selgelboote und Fischkutter, über uns kreischende Möwen. Eigentlich wollen wir sofort ins Hinterland und die Halbinsel erkunden, aber dann kommt ein Seebär auf uns zu und fragt, ob wir mit der Fähre nach Ireland&#8217;s Eye übersetzen wollen. Erst lehen wir höflich ab, das hatten wir eigentlich für den Nachmittag geplant. Aber dann stehen wir an der Kaimauer und sehen draußen auf dem Meer die verlassenen Insel liegen&#8230;und drehen uns um und rennen zum Boot! Gerade noch rechtzeitig springen wir über die niedrige Bootswand, dann legt unser Gefährt auch schon ab. Im Takt mit dem Boot auf den Wellen hüpft mein Herz, als ich das grüne Eiland näher kommen sehe. Das hier ist genau nach meinem Geschmack.Von Ireland&#8217;s Eye habe ich nämlich bereits im Reiseführer gelesen, sie ist unbewohnt, lediglich zwei Ruinen zeugen von menschlicher Besiedlung. Hin- und Rückfahrt belaufen sich auf 15€, und ich kann euch sagen, diese sind bestens investiert. Mit uns sitzen nur vier weitere Leute in unserer kleinen Nussschale und nach einer Viertelstunde legen wir an. Das Boot kommt jede halbe Stunde wieder und sammelt diejenigen ein, die zurückwollen. Direkt neben dem Anlegeplatz steht die Ruine eines Martello-Turms aus der Zeit der Napoleonischen Kriege. Alles, was mein Herz begehrt Ireland&#8217;s Eye selbst ist nicht sonderlich groß, sodass man die Insel komplett zu Fuß erkunden kann. Fels und Gras wechseln sich ab und über allem kreisen Möwen, Kormorane und Lummen. Ich persönlich habe hier ein kleines Paradies gefunden. Völlig alleine streifen wir über die Insel, picknicken an einem Felshang mit Blick auf die Irische See. Ich erklettere eine der Felszinnen, wähend meine Mutter sich sorgt und verflucht, dass sie mir sowas mit 27 wohl nicht mehr verbieten kann. Auf der dem Festland zugewandten Ebene der Insel steht eine weitere Ruine, allerdings ist diese knapp 1000 Jahre älter, als der Turm: Ein Kloster aus dem 8. Jahrhundert. Ich versuche, ganz zufällig wirkende Selbstporträts zu schießen, die aussehen, als ob ich ganz unbeobachtet die Ruine erkunde. Und die einfach nur bescheuert wirken. Deshalb bekommt ihr hier Bilder OHNE mich! 😀 Und als wäre das alles nicht genug, bietet Ireland&#8217;s Eye auch noch einen weißen Sandstrand voller Muscheln. Ich habe das Gefühl, einmal Irland komprimiert auf weniger als einen Quadratkilometer unter den Füßen zu haben, und zwar mit allem, was mir gefällt: Alte Gemäuer, Tiere, Pflanzen, raue Landschaft, ein schöner Strand und vor allem so gut wie keine anderen Menschen. Okay, ich gebe zu, ich klinge wie der letzte Misanthrop, aber gerade Natur erlebe ich gerne nur gemeinsam mit wenigen Leuten. Meine Ma gehört aber definitiv dazu und während wir so über die Insel wandern, sind wir uns völlig im Klaren darüber, was für ein Geschenk dieser Tag ist. Alles ist perfekt.            Bis bald und gute Reise!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/tagesausflug-von-dublin-howth-und-irelands-eye/">Tagesausflug von Dublin: Ireland&#8217;s Eye</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Muckross Abbey: Schöner Sterben in Irland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 12:20:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal denkt man ja darüber nach, was nach dem Tod passiert. Und damit meine ich jetzt nichts Spirituelles, sondern eher ganz praktische Überlegungen. Wie möchte ich bestattet werden? Und wo? Und was kostet das eigentlich alles? Wenn man die freie Wahl hat, wo man die letzte Ruhe findet, dann empfehle ich Muckross Abbey in Killarney, County Kerry. 2009 entdecke ich auf meiner Rucksacktour durch Irland den Ort, an dem ich mich ohne zu Zögern zur letzten Ruhe betten würde. Wir sind mit dem Fahrrad im Killarney-Nationalpark unterwegs, eine Unternehmung die ich jedem nur allerwärmstens empfehlen kann. Ich habe diesen Ausflug als schönstes Erlebnis in Irland in Erinnerung. Lough Lane, Ross Castle und die Torc-Wasserfälle allein sind jede sportliche Betätigung wert. Aber Muckross Abbey ist das absolute Highlight. Die Abtei aus dem 14. Jahrhundert ist genau das, was ich mir unter Irland vorgestellt habe. Die Gräber alt und verwittert, der graue Stein dennoch irgendwie hell und tröstlich. Die schlanken Steinsäulen vor den Fenstern der Ruine, die große Eibe im verfallenen Innenhof und der Blick auf den See. Die Sonne bescheint diesen friedlichen Ort und über allem liegt eine beschauliche Stille. Wir erkunden die Abtei und sind dabei fast allein. Besonderes Augenmerk verdient allerdings nicht nur die Ruine, sondern auch der dazugehörige Friedhof. Obwohl ein Ort des Todes, strahlt er im warmen Sonnenlicht fast eine Art Heiterkeit aus, zu der aber auch eine irische Besonderheit beiträgt. Auf den kaum noch lesbaren Grabsteinen finden sich nicht nur Name und Daten des Verstorbenen, sondern oft auch die Todesursache. Und nicht selten scheint das Ableben der Iren mit ihrer Vorliebe für Whiskey zusammenzuhängen. Während man darüber eher lächelt, stimmen einen manche Inschriften nachdenklich, sogar melancholisch. Mich berührt der Ort auf eigentümliche Weise und ich mag mich kaum verabschieden um weiter zu fahren. Irgendwann möchte ich unbedingt wieder kommen. Und am besten nicht erst, wenn ich tot bin. Andererseits, einen schöneren Ausblick für die Ewigkeit als von Muckross Abbey kann ich mir kaum vorstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/schoner-sterben-in-irland/">Muckross Abbey: Schöner Sterben in Irland</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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