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		<title>Expeditionskreuzfahrt Grönland: Ein Besuch in Narsaq</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2023 05:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser erster Landgang auf der Expeditionskreuzfahrt von Island nach Westgrönland war der Ort Narsaq. Geplant war eigentlich Qaqortoq, doch dieses Jahr gibt es an der Südspitze Grönlands ungewöhnlich viel Eis und der Fjord, in den wir hätten fahren müssen, ist für die Sea Spirit nicht passierbar. Das gehört übrigens zu einer Expeditionskreuzfahrt dazu: Alle Pläne sind genau das, nämlich Pläne. Ob sie Realität werden, hängt jederzeit von Wetter- und Eisverhältnissen ab. Sich darüber zu grämen, wenn eine Programmänderung stattfindet macht also gar keinen Sinn. Natürlich ist es schade, wenn man sich auf einen bestimmten Punkt gefreut hatte. Aber eine solche Reise ist eben auch ein kleines Abenteuer, dass uns zeigt, das wir nicht alles bestimmen und vorplanen können. Und da heißt es flexibel bleiben und sich über das freuen, was möglich ist. In diesem Fall: Narsaq! Und möglich gemacht wird viel, wenn man mit Poseidon Expeditions unterwegs ist. Wie im letzten Post beschrieben, sind mein Freund und ich dem Kajak-Club beigetreten und konnten unsere erste Ausfahrt am Kap Farvel unternehmen. Damit wir von unserem Aufenthalt in Narsaq so viel wie möglich haben, heißt es heute: Zuerst in die Trockenanzüge, dann mit dem Zodiac an Land und ab ins Museum, da dieses recht zeitigt schließt. Die drei Häfen von Narsaq Wir legen im zweiten Hafen von Narsaq an. Denn obwohl der Ort mit seinen etwa 1.300 Einwohnern recht überschaubar ist, hat er drei Häfen. Oder zumindest Buchten, die als solche fungieren. Im ersten, dem kommerziellen Hafen, liegt unser Schiff vor Anker. Bei dem zweiten handelt es sich um einen für die kleineren Privatboote der Einwohne rund Besucher. Der dritte Hafen ist der Jagdhafen. Hier werden Jagd- und Fischbeute an Land gebracht. Wir begeben uns aber zunächst in den zweiten, den hier können wir mit unserem Schlauchboot problemlos und trocken landen und stehen dann quasi direkt vor dem kleinen Museum von Narsaq. Als wir aus dem Zodiac klettern muss ich kurz innehalten, denn es ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass ich wieder grönländischen Boden betrete. Wie lange habe ich auf diesen Moment gehofft und gewartet. Für meinen Freund ist es sogar das allererste Mal überhaupt. Nun gut, so richtig passend gekleidet sind wir in unser Kajak-Montur für diesen Moment nicht. Oder für einen Museumsbesuch. Im Museum von Narsaq Traditionelle grönländische Kleidung: Spitzenstiefel und Perlenkragen Wir dürfen aber trotz wippender Spritzschutze und Neoprenstiefelchen das lang gezogene Gebäude betreten. Hier gibt es grönländische Kleidung zu sehen, vom traditionellen Anorak aus Seehundfell bis zur festlichen Tracht. Diese besteht bei den Frauen aus den hohen weißen Stiefeln, den Kamiks. Diese sind oft mit weißer Häkelspitze und einer gestickten Blumenborte verziert, die in Handarbeit gefertigt wird. Gleiches gilt für die aufwendig gestalteten und gemusterten Perlenkragen. Der Kragen wird über einem farbigen Hemd getragen. Junge Mädchen tragen bis zu ihrer Hochzeit rote Hemden, dann wechseln sie zu blau. Direkt nach der Hochzeit handelt es sich um einen ganz hellen Farbton, der aber mit Ablauf der Jahre immer dunkler wird und so den Ehestand anzeigt. Im Museum kann man ein sehr schönes Exemplar in einem dunklen Petrol bewundern. Wie gerne hätte ich auch eine solche Tracht, die zu Feierlichkeiten getragen wird. Aber mir ist auch klar, dass kulturelle Aneignung ein Problem ist und die Grönländer wahrscheinlich wenig erbaut wären, würde ich mir ein solches Outfit zulegen. Schön ist es aber trotzdem. Sehr sogar! Grönländischer Hochzeitsbrauch: Kaffee für alle Im Hinblick auf gewisse bevorstehende Ereignisse frage ich unseren Guide, ob es bestimmte Bräuche zu Hochzeitsfeierlichkeiten in Narsaq oder überhaupt in Grönland gibt. Ja, die sogenannte Kaffeemik! Dabei handelt es sich um ein ganztägiges Kaffeetrinken, zu dem das Brautpaar alle Freunde, Bekannte und Einwohner des Orts und vielleicht sogar des Nachbarorts einlädt. Jeder kann zu jeder Zeit vorbeikommen und sich eine Tasse Kaffee und etwas Gebäck reichen lassen. Dabei geht es weniger um die Speisen, als um den Austausch, die Gespräche, vielleicht sogar das Kennenlernen. Jagd aus dem Kajak: Jagdtechnik der Inuit Im oberen Teil des Museums finden sich Kajaks und Jagdausrüstung. Wie in meinem Beitrag über das Kajak fahren schon erzählt, ist dieses Boot eine Erfindung der Inuit, die hauptsächlich zur Jagd diente. Um Robben zu erlegen wurden Harpunen verwendet. Diese werden mit Hilfe einer Schleuder geworfen und der Widerhaken des Speerkopfs bohrt sich in das Tier. Der Kopf selbst löst sich aus dem Speer, welcher dann sofort wieder mit einer Leine eingeholt wird. Schließlich war und ist Holz in Grönland ein sehr seltenes Gut, das nicht verschwendet werden darf. Meist handelt es sich bei Holz um Treibholz, das aus Sibirien stammt und an den grönländischen Küsten angespült wird. Die Speerspitze selbst bleibt im Tier stecken und ist über ein aus Sehnen gefertigtes Band mit einem mit Luft gefüllten Magensack verbunden. Dieser fungiert als eine Art Boje. Die Robbe ist nun verletzt, aber noch nicht tot und mit der Boje wird sie gleichzeitig markiert und an der Flucht gehindert. Da Robben scharfe Krallen besitzen, darf der Jäger dem Tier zunächst nicht zu nahe kommen. Es könnte sonst das Kajak zerstören. Erst wenn die Robbe geschwächt und entkräftet ist, paddelt der Jäger heran und tötet sie mit einem speziellen Messer. Als überzeugte Vegetarierin kommt mir das natürlich sehr brutal und qualvoll vor. Aber auf meinen vielen Reisen habe ich auch gelernt, dass das eine sehr westeuropäisch sozialisierte Sichtweise ist, die einen nicht daran hindern sollte, spannende Aspekte fremder Kulturen kennenzulernen. Narsaqs Rentierstein: Der sagenumwobene Tugtupik In einem weitern Raum kann des Museums werden Geologen vor Freude Luftsprünge machen, denn hier finden sich allerlei steinige Exponate. Eines davon ist rosa, an manchen Stellen sogar pink: Der Tugtupik! Er kommt nur an ganz wenigen Orten auf der Erde vor und einer davon ist Narsaq. Er ist auch als Rentierstein bekannt, denn der Legende nach findet man ihn dort, wo die Rentiere ihre Kälber zur Welt bringen. Bei der Geburt sprenkelt ihr Blut den Boden und färbt so den Stein. Grashaus statt Iglu: Ein grönländisches Winterhaus Elo, unsere Kajak-Lehrerin und Fachfrau zu Grönland, zeigt uns ein grönländisches Winterhaus, erbaut aus Gras und Steinen. Es hat nur einen Raum, der mehreren Familien als Zuhause diente. Dominiert wird der Raum von einer großen Plattform, die zugleich Bettstatt und Aufenthaltsort war. Da es hier kaum Brennmaterial gibt, wurde wenig gekocht, die meisten Mahlzeiten wurden roh verzehrt. So kam es übrigens auch zu der abfälligen Bezeichnung Eskimo, die übersetzt Rohfleischfresser bedeutet. Heute spricht man von Grönländern oder Inuit. Licht und Wärme spendete also kein Feuer, sondern Specksteinlampen, in denen Wal- oder Robbenfett verbrannt wurden. Um nicht zu frieren und sich körperlich fit zu halten, entwickelten die Inuit Spiele, die auch auf kleinstem Raum gespielt werden konnten und die Geschicklichkeit, Balance und Kraft trainierten. Narsaq vom Wasser aus Jetzt haben wir jede Menge über die Menschen und das Leben hier gelernt und als Historikerin besuche ich sehr gern Museen. Was mir aber als Abenteurerin noch lieber ist: Alles mit eigenen Augen entdecken! Gut, dass es für und nun in den dritten Hafen geht, wo wir in unsere Kajaks klettern und beginnen zu paddeln. Als erstes können wir uns vom Zweck dieser Bucht selbst überzeugen, den auf den Wellen treibt das Fell einer Robbe. Ihre Überreste sind auf den steinigen Grund des Hafenbeckens gesunken. Schade, dass man nicht alles vom Tier verwertet hat, denke ich. Denn so kenne ich es eigentlich aus dem Norden, wo Rohstoffe und Ressourcen knapp sind. Daher werden sie hier in der Regel nicht verschwendet . Hier im Hafen ist das Wasser klar und ruhig, doch in der nächsten Bucht erwarten uns etwas mehr Wellengang und wunderschöne Eisberge. Wir kreisen um das Eis, betrachten es von all seinen Seiten und in all seinen Facetten. Eisberge üben eine kaum beschreibbare Faszination aus. Man kann sie stundenlang anschauen, ohne sich zu langweilen. Narsaq zu Fuß Soviel Zeit haben wir aber nicht, denn wir wollen uns Narsaq ja nicht nur anschauen, sondern es auch erkunden. Also, flugs zurück zur Sea Spirit, raus aus den Trockenanzügen und hinein in normale Kleidung und dann mit Zodiacs zurück in den Ort! Vom Hafen aus laufen wir rechts den Hügel hinauf, mitten zwischen die bunten Häuser. Ich liebe die Farben Narsaqs, hier gibt es Gebäude in blau, pink und türkis. Wir begegnen dem ersten und einzigen Eisbären unserer Reise. Zumindest dem, was einem Eisbären optisch am nächsten kommt: Ein extrem wuschelfelliger weißer Hund, der sich alle Mühe gibt, uns von seiner hölzernen Veranda aus zu verbellen. Von einigen Silos aus haben wir einen guten Blick auf die Stadt und die Bucht, in der die Sea Spirit ankert. Über eine grasige Senke geht es weiter in den nächsten Teil Narsaqs. Vorbei am Friedhof mit den vielen einheitlichen, weißen Kreuzen und einigen Plastikblumen und der hübschen Kirche. Den Berg hinauf findet sich zuerst eine Art Minisupermarkt oder Kiosk und dann das Ulu Net Café. Lokale grönländische Biere aus der Qajaq-Brauerei Begeistert nutzt mein Freund die Gelegenheit, sich mit der lokalen Braukunst bekannt zu machen. Denn in dem Café gibt es neben diversen Speisen auch die Biere der ortsansässigen Qajaq-Brauerei zu kaufen. Drei Flaschen wandern über die Theke, jedes mit einem liebevoll gestalteten Etikett. Es gibt die Sorten Umimmak (Moschusochse), Ukaleq (Schneehase) und Aqisseq (Alpenschneehuhn). Bei dem ersten handelt es sich um ein dunkles Lager, bei dem zweiten um ein Maibock Lager und bei dem dritten tatsächlich um ein Ale mit der Bezeichnung Kölsch. Wir müssen lachen, hier, am Ende der Welt treffen wir auf unsere Heimat Köln. Die Qajaq-Brauerei verwendet zur Herstellung Gletscherwasser, das Bier wird hier in Narsaq gebraut und abgefüllt. Mein Freund kürt übrigens Umimmak zum geschmacklichen Sieger. Im Ulu Café dürfen wir dann sogar noch mit einem Pin auf einer riesigen Weltkarte markieren, wo wir herkommen. Und obwohl wir gerade in der Nähe von Marburg wohnen, nehmen wir natürlich Köln. Anekdote: Die verrückten deutschen Alkoholiker Hier möchte ich noch eine kleine Anekdote erzählen. Da die Etiketten der Biere so hübsch sind, möchte ich diese gern in mein Reisetagebuch kleben. Also packen wir die leeren Flaschen in unseren Rucksack und nehmen sie mit zurück an Bord. Aber wie bekomme ich sie nun ab? Unser Waschbecken ist zu flach, also schnappe ich mir den Mülleimer, fülle ihn mit Wasser und versenke die Flaschen darin, damit die Etiketten sich lösen. Ich komme mir noch sehr schlau vor, denn ich mache das Ganze nach dem Frühstück, als unser Kabinensteward Emery schon mit unserem Zimmer durch ist. Jetzt habe ich bis zum Abendessen Zeit, bis er wiederkommt um unser Bett aufzudecken. Bis dahin kann ich ja alles locker wieder wegräumen. Denkste. Denn als ich nachmittags kurz in unsere Kabine muss, finde ich dort Emery, der gerade eine neue Mülltüte in den Mülleimer spannt. Peinlich! Ich versuche stotternd zu erklären, was ich vorhatte, doch er schüttelt nur lächelnd den Kopf und versichert mir, dass alles gut sei, er sich um alles gekümmert habe und nun alles wieder seine Ordnung habe. Ich glaube, er hält uns für verkappte, heimlich trinkende Alkoholiker, die auf krude Art und Weise versucht haben, die Beweise loszuwerden. Sei&#8217;s drum, Etiketten und Flaschen sind jetzt jeden falls weg und ich schwöre mir, dem armen Mann ein ordentliches Trinkgeld zu hinterlassen.</p>
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		<title>Die schönsten Sonnenuntergänge weltweit: 25 Tipps von Reisebloggern</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 05:57:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein glutroter Feuerball, der hinter den Bergen oder im Meer versinkt, ein Himmel in die prächtigsten Farben getaucht und dahinter zieht ein samtblauer Nachthimmel mit blinkenden Sternen auf &#8211; Sonnenuntergänge sind schon etwas ganz besonderes, gerade auf Reisen. Und es gibt so viele Orte weltweit, an denen man spektakuläre Sonnenuntergänge beobachten kann, ob romantisch zu zweit, ganz allein für sich oder mit Freunden und einem Picknick. 17 Reiseblogger und ich verraten euch in diesem Sonnenuntergang-Guide unsere Lieblingsplätze um die Sonne versinken zu sehen &#8211; für gutes Wetter können wir aber nicht garantieren! Sonnenuntergänge in Europa Deutschland: Wunderschöne Sonnenuntergänge in der Heimat Dierhagen: Hundefreundlicher Sonnenuntergang an der Ostsee Diesen wunderbaren Sonnenuntergang durften wir auf dem Camping Platz &#8220;An den Stranddünen&#8221; in Dierhagen im Juli 2022 erleben! Dieser Campingplatz ist übrigens der bisher einzige auf dem drei Mal übernachtet haben, dafür wurden wir reich belohnt. Wir, das sind Helga, Klaus (jeweils 2 Beine) und Frodo (4 Pfoten). Unser Projekt: Zu Fuss um die Republik, wir wandern einmal die komplette Grenze Deutschlands entlang und entdecken dabei natürlich auch die Nachbarländer. Über 3000 km haben wir schon zurückgelegt und dabei viele tolle Sonnenuntergänge erlebt, aber der stellte alles in den Schatten! Helga, Klaus &#38; Frodo &#8211; Zu Fuß um die Republik Großenbrode: Mastenwald und Feuerball im Hafen Voller Wärme und Energie ging die Sonne im Yachthafen auf Großenbrode an der Ostsee unter. Hier saßen wir auf der kleinen Segelyacht von meinem Schwiegervater und bereiteten das Abendessen zu, als wir dieses Schauspiel beobachten durften. Bald darauf musste ich leider feststellen, dass ich nicht sonderlich seetauglich bin und was ich zu Abend gegessen hatte am nächsten Tag Fischfutter wurde. Nichtsdestotrotz habe ich die Reise in schöner Erinnerung und würde jederzeit wieder dort hoch fahren! Sylt: Der Deutschen liebste Insel Sozusagen ein Klassiker! Letzten März war ich das erste Mal auf Sylt, der Lieblingsinsel vieler Deutscher. Ich war nicht von allem begeistert, aber die Sonnenuntergänge waren wirklich spektakulär. Ob in Wenningstedt, nur wenige Minuten von unserer Unterkunft entfernt, oder am Roten Kliff &#8211; wenn hier die Sonne im Meer versinkt, dann tut sie das bei klarem Himmel mit unglaublicher Schönheit. Schon allein deswegen lohnt sich ein Besuch auf Sylt. Köln: Fantastische Foto-Location zum Sonnenuntergang Dieser Tipp fällt ein bisschen aus der Reihe, aber ich konnte meine Heimatstadt nicht außen vor lassen. Denn wer in Köln wohnt und schöne Fotos im Sonnenuntergang machen möchte, findet hier einen hervorragend geeigneten Spot dazu: Die Wiesen an der Berrenratherstraße beim Decksteiner Weiher! Hier ist es abends nicht so voll wie auf den Uniwiesen oder am Aachener Weiher und man kann ganz in Ruhe Fotos machen. Mich hat übrigens Vlado von nonverbal&#124;bildkommunikation fotografiert und ich liebe das Ergebnis. Das sanfte Licht, das die Gräser leuchten lässt, die warmen Farben und man sieht überhaupt nicht, dass wir mitten in einer deutschen Großstadt sind. Finnland: Korvala in Lappland Obwohl ich Grönland von den arktischen Ländern, die ich bisher bereist habe, kann ich felsenfest sagen: Die schönsten Sonnenuntergänge habe ich in Finnland beobachtet! (Was vielleicht auch daran liegt, dass ich Grönland im Sommer zur Mitternachtssonne bereist und gar keinen Sonnenuntergang erlebt habe! :D) Aber wenn es richtig kalt ist, -45 Grad, und nur ein paar Eispartikel durch die eiskalte, rasiermesserscharfe Luft flirren und dann die Sonne hinter den Baumspitzen am See von Korvala versinkt, dann ist das ein wahrlich magischer Moment voller Pastellfarben, die das Herz hüpfen lassen. Italien: Sundowner auf Sardinien Sardinien liegt im Mittelmeer und gehört zu Italien. Ich bin besonders gerne im Frühsommer und Herbst hier mit meinem Wohnmobil unterwegs. Durch die Lage und Ausrichtung der Insel, hat man hier die Möglichkeit sowohl atemberaubende Sonnenaufgänge zu sehen und vor allem von der Westküste auch wunderschöne Sonnuntergänge zu genießen. Einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang ist in der malerische Stadt Alghero, im Nordwesten von Sardinien. Hier sitze ich besonders gerne in einer der schönen Strandbars und schau wie sich der Himmel und das Meer vor mir im bunten Farbenspiel aus Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln. Und auch der Sprizz im Glas leuchtet und schmeckt mit dem farblich passenden Hintergrund noch besser. Durch die Lage von Alghero in einer halbrunden Bucht steht die Sonne eine lange Zeit über dem prägnanten Capo Caccia, das sich steil aus dem Meer erhebt. Der feinweiße Strand ist zu dieser friedlichen Stunde leer und in der Ferne sind die Boote auf dem Wasser nur noch Schemen. Katja &#8211; Hinfahren Kroatien: Maritimer Sonnenuntergang in Umag Einer der schönsten Sonnenuntergänge konnten wir tatsächlich in Umag bestaunen. Dieser Urlaubsort befindet sich in Kroatien, im Norden der Halbinsel Istrien und ist ein beliebter Spot, um Sommerferien zu verbringen. Bekannt ist die Ortschaft jedoch auch für die spektakulären Sonnenuntergänge, die man bei einem Urlaub bestaunen kann. Wir waren dort in der ruhigen Vorsaison und konnten ganz unverhofft am Abend einen dieser magischsten Sonnenuntergänge erleben. Ganz allein am Strand, war die Stimmung absolut einmalig und sehr entspannt, und so ist uns dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung geblieben. Martina &#38; Jürgen &#8211; Places of Juma Niederlande: Abendstimmung in Zeeland Um wunderschöne Sonnenuntergänge zu sehen, muss man nicht unbedingt in die Karibik oder auf eine Südsee-Insel fliegen. Auch in Europa zaubert die Sonne am Abend manchmal magische Momente. Einen dieser Momente habe ich im Winter 2022 in den Niederlanden erlebt. Beim langen Spaziergang am Strand in Oostkappelle in Zeeland ist es etwas später geworden. Wir laufen, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwindet – und noch länger. Denn was viele nicht bemerken: Die schönsten Farben malt der Himmel oft erst dann, nachdem die Sonne schon untergegangen ist. Statt also, wie viele andere, direkt die Kamera einzupacken und zu gehen, sobald die Sonne im Meer versunken ist, bleiben wir und erfreuen uns an dem sich minütlich ändernden Farbspiel. Sabine &#8211; Ferngeweht Norwegen: Mit dem Camper in Sandve Das Bild ist in Sandve in Norwegen entstanden. Sandve ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Karmøy. &#160;Von dem Parkplatz aus, auf dem wir für nur 10€ stehen bleiben konnten, hatte wir einen direkten Blick &#160;zum atlantischen Ozean. Ich bin Barbara, eine alleinerziehende Mutter, und gehe regelmäßig mit meinen zwei Kids und unseren Hund Elli in unserem Van auf Reisen. Auf meinem Reiseblog findet ihr viele weitere Infos zu unseren Abenteuern! Barbara &#8211; Spiffy Travel Schweden: Am See in Smaland Mein Mann und ich lieben die nordischen Länder und verbringen immer wieder einmal einen Urlaub im wunderschönen Süden Schwedens. Wir mieten bevorzugt ein Ferienhaus in Alleinlage, möglichst direkt an einem See. Abends sitze ich gern bei einem Glas Wein auf der Terrasse und genieße es, wie die untergehende Sonne den Himmel in zarte rosa-orange-Töne taucht und sich auf der Wasseroberfläche spiegelt. Die Natur ringsum ist einfach traumhaft, kann aber durchaus auch ihre Tücken haben. Sobald die Sonne endgültig verschwunden ist, werden die Mücken aktiv und vertreiben mich meist von der Terrasse in den Innenraum. In genau dem Moment, kurz bevor es dunkel wurde, ist dieses Foto entstanden. Cornelia &#8211; SilverTravellers Schweiz: Bergpanorama auf der Alp Flix 2019 habe ich Verena in Äkäskero in Finnland kennengelernt und sie lud mich ein, sie im Sommer in der Schweiz zu besuchen. Wir haben in der Hütte ihrer Familie auf der Alp Flix gewohnt. Und obwohl ich krank war und mir den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe, war es unglaublich schön. Das Panorama ist beeindruckend, die Farben der sommerlichen Alp umwerfend und wenn abends die Sonne untergeht und die gegenüberliegenden Bergflanken erglühen lässt, dann fehlt es einem an nichts. Wie gern würde ich nochmal in die Schweiz! Spanien: Ciutadella de Menorca Auf unseren Wanderungen um Menorca haben wir viele schöne Ecken und Orte entdeckt und dabei ist uns aufgefallen, dass die Insel eigentlich eine südeuropäische Variante von Mittelerde ist! In Ciutadella de Menorca gibt es nicht nur tolle Märkte mit frischem Obst, Gemüse und Meeresfrüchten, sondern auch eine tolle Küstenlinie, an der abends die Sonne die Wellen und den Himmel einfärbt. Hier mit ein paar Oliven, etwas Brot und vielleicht einem Glas menorquinischem Wein &#8211; was kann man sich mehr wünschen? Sonnenuntergänge in Nordamerika Kanada: Ucluelet auf Vancouver Island Diese außergewöhnliche Sonnenuntergangsstimmung haben wir im Juli auf Vancouver Island erlebt. Und zwar im Westen der Insel in einem ganz kleinen Ort namens Ucluelet. Das Dorf liegt auf einer Halbinsel mit vielen Buchten und Stränden. Das Foto ist in einer Bucht zwischen Little Beach und Terrace Beach entstanden. Dort befindet sich das tolle Airbnb &#8220;Salt &#38; Cedar&#8221; von Julie mit Blick auf die Bucht. Wer gerne wandert findet in Ucluelet an der Spitze der Halbinsel den Wanderweg Lighthouse Loop der Küste entlang. In Ucluelet gibt’s übrigens auch die Möglichkeit Wale zu sehen z.B. auf einer Tour mit Jamie’s Whale Watching. Kann ich nur empfehlen! Vancouver Island ist nur eine Fährfahrt von ca. 2 Stunden von der Metropole Vancouver entfernt. Man kommt in Nanaimo an der Ostküste von Vancouver Island an (dort gibt es übrigens auch fantastische Sonnenuntergänge, z.B. am Blueback Beach) und fährt dann nochmal 2,5h durch die beeindruckende kanadische Landschaft mit dem Auto ins kleine Örtchen Ucluelet. Barbara &#8211; Reiseknopf USA: Zabriskie Point im Death Valley Obwohl es nun schon ein paar Jahre her ist, kann ich mich an diesen Sonnenuntergang am Zabriskie Point im weiten Nichts des Death Valley noch sehr gut erinnern. Alles war warm: Der Wind, der Boden, die Haut. Und wo mittags noch die Sonne scharfe Schatten geworfen hat, wurden die Formen der Landschaft nun auf einmal ganz weich. Auf einem Roadtrip durch die USA ist das auf jeden Fall ein Ort, den man auf die Karte packen sollte, denn es lohnt sich! Übernachten kann man zum Beispiel auf der Furnace Creek Ranch und auch ein Besuch der Artist&#8217;s Palette und von Dante&#8217;s View sind beeindrucken. USA: Waikiki Beach auf O&#8217;ahu, Hawaii Ein Spaziergang hier, am besten abends, ist auf Oʻahu natürlich ein Muss. Wir haben uns die Wellen zwar spektakulärer und die Surfer athletischer vorgestellt, aber trotzdem gibt es hier eine Menge zu sehen. Am Strand und auf den angrenzenden Grünflächen wird Sport aller Art ausgeübt. Aus vielen Strandbars ist immer wieder der Song „Somewhere over the rainbow“ in der Version von dem auf Hawaii sehr verehrten Sänger IZ zu hören. Und die Surfer im Sonnenuntergang sind ein überaus dankbares Fotomotiv. Sonnenuntergänge in Mittel- und Südamerika Costa Rica: Der schönste Sonnenuntergang in Puerto Viejo Ich habe auf meinen Reisen schon so einige Sonnenauf- und -untergänge gesehen und dachte, dass mich so schnell nichts mehr flashen wird, doch dann sollte ich ohne Vorwarnung auf meiner Reise durch Mittelamerika eines Besseren belehrt werden. Ich war schon gut einen ganzen Monat in Panama unterwegs und vor kurzem über die Grenze nach Costa Rica gekommen &#8211; genauer gesagt in das kleine verschlafene Örtchen Puerto Viejo de Talamanca. Als ich dort war, herrschte gerade die Regenzeit, so dass ich den Himmel, geschweige denn die Sonnenuntergänge eher selten gesehen habe. In meinem Hostel habe ich einen freundlichen Tico kennengelernt, mit dem ich fast meine ganze Zeit verbracht habe. An diesem Abend sind wir zusammen mit ein paar Freunden von ihm in ein Restaurant am Strand von Puerto Viejo gegangen. Eine Freundin hatte Geburtstag. Als wir so dort auf der Veranda saßen und mit ihr feierten, bemerkte ich, wie die gesamte Umgebung auf einmal in einem ganz tiefen Rot aufleuchtete. Es hatten sich längst einige Menschen direkt am Meer versammelt, um sich das Spektakel anzusehen. Wir standen alle auf und konnten unseren Augen nicht trauen. Karibische Sonnenuntergänge sind einfach von einem anderen Kaliber! Patrick &#8211; A world to uncover Grenada: Karibisches Flair auf den Kleinen Antillen Die schönsten Sonnenuntergänge der Welt gibt es für mich immer noch in Grenada am Grand Anse Beach, obwohl ich seitdem wahrscheinlich schon hunderte andere Sonnenuntergänge an den schönsten Flecken der Erde gesehen habe. Was machen die Sonnenuntergänge in Grenada so besonders? Zunächst einmal gehört schon der Grand Anse Beach zu den schönsten Stränden der Karibik, vor allem was die Kulisse, aber auch den Strand an sich betrifft. Feinster Sand, klares Wasser zum Baden, kaum Wellen, nicht zu viele Besucher, grüne Hügel im Hintergrund, nur einige wenige Beach Bars, gute Erreichbarkeit...</p>
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		<title>Auf dem Souk von Agadir</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 10:17:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir betreten die Markthalle voller geschäftigen Treibens und eins ist sofort klar: Hier gibt es alles! Und alles was es hier gibt, gibt es im Überfluss. Brot, Fleisch, Fisch, Tiere, Kräuter, Obst, Gemüse, Möbel, Kleidung, Holzwaren, Teppiche, Lederprodukte. Die Palette erscheint endlos. Willkommen auf dem Souk von Agadir! Es klingt wie ein orientalisches Klischee, aber es ist Wirklichkeit. Lange Gänge wohin man schaut und überall locken neue Abzweigungen mit Gerüchen und Geräuschen. Die Menschen drängen sich, sind aber trotzdem entspannt und wir lassen uns davon anstecken. Wohin bloß zuerst? Als Vegetarierin entscheide ich mich, die toten Tiere auszulassen. Aber auch die noch lebenden anzusehen fällt mir schwer. In einer Gitterkiste krabbeln Schildkröten übereinander und der Verkäufer erklärt mir, dass sie als Suppeneinlage gedacht sind. Sie tun mir Leid, am liebsten würde ich sie alle kaufen und retten. Aber diese städtisch verwöhnte Sicht mag ich nicht zulassen. Nur weil es zu Hause alles schön abgepackt im Supermarkt gibt, macht es den Umgang mit den Tieren nicht besser. Aber genug die Moralkeule geschwungen, ich bin hier um etwas zu erleben und nicht um mich in philosophischen Betrachtungen zu ergehen. Schließlich gibt es hier genug zu entdecken, dessen Andersartigkeit im Vergleich mit Deutschland fasziniert. Wir teilen uns auf, jeder will den Souk in seinem Tempo durchstreifen. Ich gehe zuerst zu den Obst- und Gemüsehändlern. Die Orangen, die Paprika, die Auberginen, alles leuchtet in den kräftigsten Farben und sieht so frisch aus, dass ich am liebsten reinbeißen würde. Bevor ich drauf los fotografiere, frage ich, ob ich das darf. Bei der Sprachbarriere helfen mir manchmal weder französisch noch englisch und so zeige ich einfach auf mich, die Kamera und die Auslage. Die meisten Händler nicken und lächeln, obwohl sie merken, dass ich lieber gucken als kaufen möchte. Viele geben mir zu verstehen, dass ich zwar ihre Ware aber nicht sie selbst knipsen darf. Nur gucken, nicht anfassen Ich könnte Stunden vor einem Stand stehen und die Pracht und Fülle bestaunen, aber es warten noch so viele andere! Es geht weiter zu Nüssen, getrockneten Blüten und Früchten und Kräutern. Hier werden nicht nur die Augen, sondern auch die Nase gefordert. Alle möglichen Pülverchen und Döschen werden mir zum beschnuppern in die Hand gedrückt. Banane, Minze, Lavendel, Thymian, Curry, Ingwer. Nach kurzer Zeit streikt meine Nase und ich rieche gar nichts mehr. Manchmal wollen die Händler nicht zurücknehmen, was sie mir gegeben haben und stattdessen Geld sehen. Mir dämmert, dass ich vielleicht nicht alles annehmen sollte, wenn ich nicht auch bereit bin, es zu kaufen. Erste Lektion gelernt! Ich schaffe es aber, alles dankend zurückzugeben und hoffe, dass niemand allzu enttäuscht ist. Langsam lasse ich die Stände mit Lebensmitteln hinter mir und komme in einen Gang, wo nur Produkte aus Holz angeboten werden. Leider ist die Beleuchtung hier sehr schlecht und ich schaffe es nicht, gute Fotos zu machen. Also einfach nur die Augen benutzen. Hier gibt es die schönsten Kisten und Kästen, die Deckel sind reich mit kunstvollen Einlegearbeiten verziert. Ich werde fast schwach, all die schönen Dinge. Ich verliebe mich in einen kleinen, sechseckigen Tisch, der ganz bunt bemalt ist. Doch wer preiswert mit Ryanair fliegt, und das auch nur mit Handgepäck, der ist gepäcktechnisch eingeschränkt. Verdammt. Mein Freund, der ja keine sieben Bikinis mitnehmen musste, hat aber noch Platz im Koffer. Nach fachmännischem Feilschen erwirbt er ein Schachspiel und ein Würfelset aus Holz. Während ich überlege, ob meine handwerklichen Fähigkeiten wohl ausreichen, um einen Tisch selber zu bauen, nehme ich schon die nächste Abzweigung. Jetzt dreht sich alles um Leder. Hier ist es dann auch um mich geschehen, ein neues Portemonnaie muss es sein. Ja, ich weiß, keine sehr konsequente Haltung für jemanden, der keine toten Tiere sehen mag&#8230; Immer weiter treiben wir durch die Menge: Teegläser und silberne Kannen, da meine Freundin die schon eine Lampe mit sich schleppt und jetzt um ein buntes Tuch feilscht, Tajines in allen Farben und verzierte Pantoffel. Viel zu schnell vergeht die Zeit. Diese können wir uns nicht ganz frei einteilen. Wir sind von unseren Surflehrern abhängig, die uns in die Stadt mitgenommen haben. Wir treffen uns wieder am Anfang und zeigen uns stolz unsere Ausbeute. Ich ärgere mich ein bisschen, ich hätte noch Stunden bleiben wollen und habe das Gefühl, nur einen Bruchteil gesehen zu haben. Aber das macht mir nur umso deutlicher, dass ich unbedingt noch einmal nach Marokko muss. Namen wie Marrakesch, Fes und Meknes lassen meine Fantasie verrückt spielen. Es gibt noch viel zu riechen, zu sehen, zu erleben! Dieser Artikel ist Teil der wundervollen Blogparade der &#8220;Reisebloggerin&#8221;, in der es um Märkte auf der ganzen Welt geht!</p>
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		<title>Vor den Türen Taghazouts – Streifzug durch ein marokkanisches Dorf</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2014 07:08:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Taghazout ist ein kleiner Ort in der Nähe von Agadir an der Atlantikküste Marokkos. Hierhin reist man, wenn man auch im Winter bei angenehmen Temperaturen surfen möchte. Oder, wenn man es lernen will. So kommt es, dass der Ort voll mit jungen Europäern ist, die in Bikinis, Shorts und Neoprenanzügen ihre Boards durch die staubigen Straßen tragen. Niemand stört sich daran, denn obwohl der Ort sehr klein ist, ist er an Touristen gewöhnt. In gewisser Weise ist er sogar darauf eingestellt. Neben klassischen Gerichten wie Tajine findet man überall Burger, Pizza und Pasta auf den französisch-englischen Speisekarten. An der Atlantikküste Sobald man den steilen Weg zum Strand hinabgeklettert ist, eilen Jungen herbei, die Kamele und Pferde am Zügel führen und Ausritte anbieten. Ich habe gehört, dass man sich sogar das Board in den Ort tragen lassen kann. Aber obwohl diese Vorstellung oft verlockend ist, traue ich mich doch nie. Am Strand sind überall fleißige Surfschüler mit Aufwärm- und Trockenübungen beschäftigt. Im Line-Up sitzen die, die es schon können und warten auf ein gutes Set. Im Weißwasser versuchen die Anfänger, die erste Welle zu stehen. Alles ist voller Leben. Und obwohl ich, genau wie all die anderen, zum Surfen hier bin, sind es nicht diese Momente, die mir als die Schönsten in Erinnerung bleiben. Bevor Taghazout erwacht Nein, es sind die Momente der Stille. Wenn ich morgens früh aufwache und alle anderen noch schlafen, nehme ich meine Kamera in und meinen Freund an die Hand und wir schleichen aus dem Haus. Die Sonne geht gerade auf und wir beginnen unseren Streifzug durch das Dorf. Durch kleine Gassen, zwischen orange getünchten Wänden, über brüchige Steintreppen bis in den kleinen Hafen. Der einzige Ort, wo schon Leben ist. Die Fischer machen ihre Boote flott oder kommen von den ersten Fangfahrten zurück. Trotzdem hört man kaum ein Geräusch außer den Wellen, die über den Kiesstrand rollen. Auf der Kaimauer schleichen Katzen umher. Auch sie sind schon wach und hoffen wohl auf ein Frühstück im Hafen. Die Türen Taghazouts Obwohl auch ich langsam Hunger bekomme und an den heißen, süßen Minztee denken muss, der so typisch für Marokko ist, gehen wir weiter. Schließlich habe ich ein Projekt. Schon seit Tagen will ich Türen fotografieren. Türen, wie ich sie so noch nie gesehen habe. Türen in allen Farben und Formen; bunte, prunkvolle, verwitterte, abgeblätterte, verschlossene. Türen die einen Spalt offen stehen und mich wahnsinnig neugierig machen. So ziehen wir also durch die Gassen und alle paar Sekunden bleibe ich stehen, weil ich schon wieder eine Tür entdeckt habe, die ich ablichten muss. So arbeiten wir uns in engen Windungen immer höher hinauf, denn Taghazout liegt an einem Hang. Oben angekommen werden die Häuser immer weniger und plötzlich haben wir sie hinter uns gelassen. Grüne Pflanzen bedecken den steinigen Boden. Und überall sind Ziegen! Trotzdem ist es hier auf eigentümliche Art schön. Und als wir uns umdrehen, werden wir mit einem Blick auf das Dorf und den dahinter beginnenden Ozean belohnt, der in der Morgensonne verheißungsvoll funkelt. Er erinnert uns daran, warum wir eigentlich hier sind. Die Wellen warten.</p>
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