Typisch Wales? Anglesey und Ynys Llanddwyn

Unser Auto rollt auf den kleinen Parkplatz im Wald. Als wir aussteigen rieche ich die Nadelbäume in der Sonne und fühle mich sofort an die Nationalparks in Nordamerika erinnert. Die Nadeln auf dem Waldboden knistern unter den Wanderschuhen und wir marschieren los Richtung Meer.

So eine konkrete Vorstellung von Wales hatte ich nicht, bevor ich hierher gekommen bin. Ich dachte: Das wird schon irgendwie so sein wie Schottland. Und bestimmt ist es kalt und regnet. Tjaaaa, also momentan scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel.

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Der Leopoldsteiner See – Oder: Was mein Herz berührt

Wir schmeißen unser Gepäck in den Mietwagen, die Autotüren schlagen zu. Mit staubigen Schuhen und sonnenverbrannter Haut fahren wir los. Hinter uns liegt ein Wochenende am Erzberg. Hinter uns liegt das OTA Globetrotter Rodeo. Durch meine Adern rauscht immer noch das Adrenalin, ich bin aufgedreht von den ganzen neuen Erfahrungen und Bekanntschaften, dem Erfolg meines Vortrags und der Aussicht auf neue Reisen, die sich hier ergeben haben. Vor uns liegen zehn Stunden Fahrt zurück nach Köln. Genug Zeit, um runter zu kommen. Aber dann schlägt Carla vor, noch einen kleinen Abstecher zu machen. An den Leopoldsteiner See, direkt um die Ecke. Warum nicht?

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Roadtrip durch die USA: Muir Woods & Point Reyes

Point Reyes (25)

Hier geht es zu Teil 1 bis 8
Las Vegas // Death Valley// Route 66 // Sedona & Grand Canyon // Monument Valley// Antelope Canyon // Bryce Canyon // San Francisco

Die letzten Tage unseres Abenteuers sind angebrochen. Wir verlassen die heute nebelige Bucht von San Francisco und fahren an der Küste nach Norden. Ein paar Wunder gibt es noch zu bestaunen. Zum Beispiel die Muir Woods. Hier stehen die letzten Küstenmammutbäume, die größten Bäume der Welt. Das höchste Exemplar misst um die 80 Meter, das älteste soll über 1000 Jahre alt sein. Dieser Baum stand hier also schon, als die Normannen England eroberten. Als Heinrich VIII. seine diversen Ehefrauen um die Ecke brachte. Als Luther seine Thesen annagelte (oder auch nicht, man ist sich da ja nicht ganz einig). Und er stand hier schon ewig, als Scott und Amundsen zum Südpol aufbrachen. Seien wir ehrlich, er hat nix von all dem mitgekriegt. No drama overhere, baby! Auch schön.

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Roadtrip durch die USA: San Francisco

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Hier geht es zu Teil 1 bis 7
Las Vegas // Death Valley// Route 66 // Sedona & Grand Canyon // Monument Valley// Antelope Canyon // Bryce Canyon

Bumms! Mit dem auf die Landebahn knallenden Fahrwerk ist der erste und längere Teil des Roadtrips vorbei. Ich habe mich von Wüste und Canyons, von rotem Sand und braunen Pferden, von Cowboys und von Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad verabschiedet. Jetzt steige ich in Frisco aus dem Flieger und laufe gegen eine gefühlt eisige Wand. Muckelige 16 Grad hier. Und die Kälte bleibt nicht der einzige Schock. Nach den Wochen in der weiten, leeren Landschaft ist es ein seltsames Gefühl, mitten in einer Großstadt zu stehen. Aber es ist auch schön, denn auf diese Stadt habe ich mich schon lange gefreut!

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