Vortrag über die Arbeit mit Schlittenhunden

Arbeit mit Schlittenhunden

Wer mir auf Facebook folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich traue mich auf die Bühne! Am kommenden Donnerstag, den 5. Januar 2017, werde ich im schönen Hostel/Café/Bar Die Wohngemeinschaft einen Vortrag im Rahmen der Reihe Backpack-Stories halten. Und ihr seid alle herzlich eingeladen. Neben meiner gibt es noch weitere spannende Darbietungen, dabei dreht sich alles um den Zauber des Winters! Los geht’s um 19 Uhr.

Von beißender Kälte und tanzenden Lichtern

Ich werde den Abend beginnen, indem ich von meiner Arbeit mit den Schlittenhunden in der Arktis erzähle. Folgt mir nach finnisch Lappland, lernt 59 Huskies kennen und stellt euch auf die Schlittenkufen, zumindest in Gedanken. Es wird auch einen Mini-Workshop geben, in dem ihr lernt, was ihr für einen erfolgreichen Start eurer Musher-Karriere braucht! 😉 Die Tickets kosten im Vorverkauf 8 bzw. 13€ (je nachdem ob ihr nur die ersten zwei Vorträge oder alle sehen wollt), an der Abenkasse 10 oder 17€. Gebucht werden kann hier.

GEWINNSPIEL

Auf Facebook läuft jetzt auch ein Gewinnspiel, dort habt ihr die Möglichkeit 1×2 Tickets für Donnerstagabend zu gewinnen! Schnell mitmachen!

Ich freue mich wahnsinnig über jeden der kommt und Lust hat, mir zuzuhören. Ich werde mir die allergrößte Mühe geben, euch zu verzaubern und aus dem nassen Kölner Winter in die verschneite Landschaft des Nordens zu holen!

 

Ein Tag in der Arktis I: Arbeiten mit Schlittenhunden

Der Wecker klingelt um sieben. Ich mache das Handy aus und drehe mich noch mal rum. Das Bett ist so warm und der Boden, den meine nackten Füße gleich berühren, ist so kalt. Aber es hilft nichts, heute bin ich an der Reihe, den Hunden Wasser zu geben, meine beiden Mitvolunteers schlafen noch. Also stehe ich auf und ziehe mich an. Vorher ein Blick auf das Thermometer, -35°, brrr. Seppo würde sagen: „It’s a five-socks-day!“ Also zuerst Unterwäsche, dann die Merino-Ski-Unterwäsche, darüber Jogginghose und Fleecejacke. Mit der Mütze und zwei Paar Handschuhen schleiche ich in den Flur, da komplettieren der Daunenparka und die Skihose das Outfit. Jetzt der Schritt, der jedes Mal ein bisschen Überwindung kostet: Tür auf und rein in die eiskalte Dunkelheit.

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