Ein Tag in der Arktis I: Arbeiten mit Schlittenhunden

Der Wecker klingelt um sieben. Ich mache das Handy aus und drehe mich noch mal rum. Das Bett ist so warm und der Boden, den meine nackten Füße gleich berühren, ist so kalt. Aber es hilft nichts, heute bin ich an der Reihe, den Hunden Wasser zu geben, meine beiden Mitvolunteers schlafen noch. Also stehe ich auf und ziehe mich an. Vorher ein Blick auf das Thermometer, -35°, brrr. Seppo würde sagen: „It’s a five-socks-day!“ Also zuerst Unterwäsche, dann die Merino-Ski-Unterwäsche, darüber Jogginghose und Fleecejacke. Mit der Mütze und zwei Paar Handschuhen schleiche ich in den Flur, da komplettieren der Daunenparka und die Skihose das Outfit. Jetzt der Schritt, der jedes Mal ein bisschen Überwindung kostet: Tür auf und rein in die eiskalte Dunkelheit.

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