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		<title>Ein perfektes Wochenende in Churfranken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2025 05:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tipps rund um Amorbach, Miltenberg und Umgebung PRESSEREISE* &#8211; Churfranken, das klingt nach einer unglaublich alten, ehrwürdigen Regionsbezeichnung, oder? Na ja, fast. Die Region gibt es natürlich schon lange, den Namen &#8220;Churfranken&#8221; aber erst seit 2007. Da hat man sich nämlich überlegt, dass dieses Fleckchen im Dreiländereck Bayern, Hessen und Baden-Württemberg, malerisch zwischen Odenwald und Spessart gelegen, einen eigenen Namen braucht. Und da es ein Teil von Franken ist, lag das nahe. Das &#8220;Chur&#8221; hat aber nichts mit der Schweiz zu tun, sondern mit der Kurie, genauer gesagt mit dem Erzbischof von Mainz, der gleichzeitig Kurfürst war, und dem diese Region zugesprochen wurde. Aber was ist Churfranken genau? Vor allem eine Region für Genießer. Hier wird Wein angebaut, Bier gebraut und Whisky destilliert. Hier warten verwunschene Wanderwege darauf, erkundet zu werden und kleine Lokale mit köstlicher Küche. Hier fließt der Main durch mittelalterliche Städte, die mit ihren Fachwerkhäusern der Inbegriff von &#8220;pittoresk&#8221; sind. Zeit also für ein Wochenende in Churfranken. Anreise Ich glaube, wer mich kennt weiß, dass mir die Umwelt durchaus am Herzen liegt. Der weiß aber auch, dass die Deutsche Bahn und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden. Daher entscheide ich mich für die Anreise mit dem Auto. Da wir uns einige Orte anschauen wollen, ist es auch sinnvoll, denn so bleibt man mobil und flexibel. Bei einer Anreise per Zug kann man nach Frankfurt oder Aschaffenburg fahren und dort umsteigen. Von hier gibt es zum Beispiel Verbindungen nach Miltenberg, Amorsbach, Klingenberg am Main oder Erlenbach am Main. Aber Achtung: Wer abends gerne etwas länger unterwegs sein möchte, sollte bedenken, dass der öffentliche Nahverkehr seine Segel gern schon mal um 19 Uhr streicht. Um vor Ort nicht auf Taxen angewiesen zu sein, kann man die Zuganreise gut mit einem E-Bike kombinieren, das einen schnell und mühelos an den Zielort bringt. Denn je nachdem wo man unterkommt, kann das schon mal ein bisschen abgelegen sein. E-Bike-Verleihe gibt es in Amorbach, Collenberg, Eichenbühl, Elsenfeld, Großheubach und Großostheim. Programm für 3 Tage in Churfranken Was kann man unternehmen, wenn man “nur” ein Wochenende in Churfranken hat? Die Region hat natürlich weit mehr zu bieten, als man in zwei Tagen entdecken kann. Deshalb habe ich mich auf eine Auswahl an Highlights konzentriert, die für mich das perfekte Wochenenderlebnis ausmachen: historische Städtchen mit Fachwerkcharme, ein bisschen Kultur und Geschichte, regionale Spezialitäten genießen und zum Abschluss ein Ausflug in schwindelerregende Höhen (leider im wahrsten Sinne des Wortes für mich). Ein kleiner Mix aus Entschleunigung, Genuss und Entdeckung! Tag 1:&#160;Anreise, Mittagessen Stangs Küche, Führung durch Amorbach, Besuch Kapelle Amorsbrunn, Abendessen im Schafhof Tag 2:&#160;Historische Stadtführung durch Miltenberg, Mittagessen in Faust Braustuben, Besuch der Faust-Brauerei, Alternative für Anti-Alkoholiker: Erlebnisbahnhof Gleis 1, Abendessen in der Krone Tag 3:&#160;Besuch der Martinskapelle in Bürgstadt, Besichtigung der St. Kilians Destillerie und Bunker City, Alternative für Anti-Alkoholiker: Wanderung zur Gotthardsruine, Mittagessen, Rundflug von Mainbullau, Abreise Unterkünfte &#38; Restaurants Schafhof Amorbach Es geht über eine Holperstrecke durch den Wald und dann immer weiter den Hügel hinauf, bis das einsam gelegene Gehöft in Sicht kommt. Einsam aber nicht im Sinne von Horrorfilm-Grusel, sondern im Sinne von Idylle und Ruhe. Willkommen auf dem Schafhof! Und keine Sorge: Der Weg ist wirklich gut ausgeschildert und auch Google Maps leitet einen korrekt. Der Schafhof, auch bekannt als „Amorhof“, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Anwesen im Jahr 1446, als es Teil der Benediktinerabtei Amorbach war. Die Mönche nutzten den Hof zur Schafzucht, sowohl zur Ernährung als auch zur Herstellung von Pergament. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Schafhof mehrfach den Besitzer, darunter die Fürsten von Leiningen aus der Pfalz. Das war gut Speisen: Exquisit! Ich habe hier sogar Dinge mit Genuss verzehrt, die ich eigentlich gar nicht mag. Aber sie waren derart köstlich zubereitet, dass sie auf der Zunge zergingen (Hallo, Ziegenkäse!). WLAN: Schnell und problemlos, so kann man (wenn man selbst und ständig arbeitet) auch noch fix ein paar Aufgaben erledigen. Aussicht und Einrichtung: Rustikal, aber gemütlich. Die Zimmer kommen ohne jedweden Schnickschnack aus und das ist auch gut so, denn so kommen Holz(optik) und Mauerwerk am besten zur Geltung. Die Aussicht ins Tal und auf die Gotthardsruine ist unbeschreiblich schön. Kleine Winkel &#38; Details: Wenn man über das Gelände läuft, entdeckt man immer wieder kleine, liebevoll gestaltete Ecken. Der Kräutergarten mit Rosmarin, die Sammlung alter Kutschen oder die Wand voller Vogelhäuschen zum Beispiel. Das ginge besser Hotelzimmer: Nehmt am besten kein Zimmer im 2. Stock, wenn es sich einrichten lässt. Hier gibt es viele Schrägen und Balken, die es manchmal mühsam machen, sich durch das Zimmer zu bewegen. Außerdem sind dadurch die Betten sehr niedrig. Das ist jetzt ein ganz persönlicher Punkt, aber mir waren die Matratzen viel zu hart. Mein Mann hätte sich aber wie im 7. Himmel gefühlt. Der Wasserdruck ist recht gering, aber das ist nun wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau. Stimmung: Ich denke, es lag daran, dass wir auf Pressereise waren und man daher ein Menü für uns vorbereitet hatte, aber an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass mein Vegetarismus enttäuscht aufgenommen wurde. Dabei müssen sich die vegetarischen Speisen nicht verstecken! Preise werden nicht auf der Website dargestellt. Das finde ich ärgerlich, aber man kann zum Beispiel bei Booking schauen, dort findet man dann auch die Kosten. Auch hier wäre das Versteckspiel gar nicht nötig, die Preise sind absolut in Ordnung. Landhotel &#38; Restaurant Der Schafhof Amorbach Adresse:&#160;Schafhof 1, 63916 Amorbach Telefon:&#160;09373 97330 Adler Landhotel in Bürgstadt Eine zentraler gelegene, aber dennoch ruhige Übernachtungsmöglichkeit ist das Adler Landhotel in Bürgstadt. Hier herrscht gemütliche Atmosphäre im Frühstückszimmer und moderner Komfort im großzügig geschnittenen Hotelzimmer. Die Einrichtung ist allerdings etwas charakterlos, wie ich finde. Aber das wird wettgemacht mit einem Bio-Naturpool und einer Sauna. Wer hier nicht entspannt ist selber Schuld. Leider muss ich mich da an die eigene Nase fassen, denn ich hatte weder Zeit für das eine, noch für das andere. Dafür habe ich ausgiebig gefrühstückt und war sehr glücklich mit der großartigen und leckeren Auswahl. Von hier aus kann man zu Fuß Bürgstadt erkunden und beispielsweise zur Martinskapelle laufen, von der ich später noch erzähle. Adler Landhotel Adresse:&#160;Hauptstraße 30, 63927 Bürgstadt Telefon:&#160;09371 97880 Gasthof Zur Krone in Großheubach In der Krone in Großheubach habe ich nicht übernachtet, sondern nur zu Abend gegessen. Man kann aber hier auch sowohl im Haupthaus in Gästezimmern übernachten, als auch eine kleine Ferienwohnung direkt um die Ecke anmieten. Zu den Unterkünften selbst kann ich nichts sagen, wohl aber zur herzlichen Gastgeberin Niki Restel, die einem sofort das Gefühl gibt, bei ihr willkommen zu sein. Und das egal, ob man Abendgarderobe oder Wanderkluft trägt. Der Gastraum ist urig, das Essen trotzdem edel. Und als Sommelière kennt sich Niki natürlich bestens mit den heimischen Weinen aus. Gasthof Zur Krone Adresse:&#160;Miltenberger Str. 1, 63920 Großheubach Telefon:&#160;09371 2663 Stangs Küche in Amorbach Stephanie und Ralf Stang haben sich mit der Gaststätte ihren Traum erfüllt und das merkt man. Im ehemaligen Deutschen Hof gelegen erwarten einen hier echte regionale Köstlichkeiten, aber auch moderne, zeitgemäße Gerichte. Ich hab mich zum Beispiel sehr über das vegane Menü gefreut, für das Stephanie gekämpft hat, um es auf die Karte zu setzen. Ihr zu Ehren findet sich dort auch die Currywurst nach NRW-Art, denn sie stammt aus Essen im Ruhrgebiet. Der Biergarten liegt ganz malerisch im Hinterhof mit karierten Tischdecken, Holztischen und -stühlen und alten, knorrigen Bäumen, deren Äste sich durch den Garten schlängeln und die bei praller Sonne angenehmen Schatten spenden. Wer mit dem elektrischen Radel anrollt, kann dieses sogar während des Essens laden. Besonders sympathisch fand ich das sehr, sehr freundliche Entgegenkommen, mir ein bestimmtes Gericht zu vegetarisieren, dass hier als selbstverständlich empfunden wurde. Das ist wirklich nicht überall so, umso mehr habe ich mich über meine Spätzle in herzhafter Sauce gefreut! Stangs Küche Serviceoptionen:&#160;Sitzgelegenheiten im Freien&#160;· Kamin&#160;· Vegetarische Speisen im Angebot Adresse:&#160;Löhrstraße 32, 63916 Amorbach Telefon:&#160;09373 6699977 Öffnungszeiten:&#160; Sonntag 11:30–14:00, 17:30–22:30 Montag 11:30–14:00, 17:30–22:30 Dienstag 11:30–14:00, 17:30–22:30 Mittwoch Geschlossen Donnerstag 17:30–22:30 Freitag 11:30–14:00, 17:30–22:30 Samstag 11:30–14:00, 17:30–22:30 Faust Braustuben in Miltenberg Braustube, aber modern! Hier sitzen Jung und Alt in entspannter Atmosphäre zusammen, freuen sich über &#8220;Kloß mit Soß&#8221; oder Haxe und dazu natürlich das passende Bier von Faust. Wer&#8217;s moderner mag, setzt sich in die Lounge, wer&#8217;s traditioneller möchte, geht in die Braustube. Und bei gutem Wetter gehen sowieso alle in den Biergarten, der mit riesiger Kastanie und Blick aufs Wasser punktet. Faust Braustuben Serviceoptionen:&#160;Sitzgelegenheiten im Freien&#160;· Vegane Speisen im Angebot&#160;· Livemusik Adresse:&#160;Löwengasse 3, 63897 Miltenberg Telefon:&#160;09371 2709 Öffnungszeiten:&#160; Sonntag 11:30–22:00 Montag Geschlossen Dienstag 11:30–22:30 Mittwoch 11:30–22:30 Donnerstag 11:30–22:30 Freitag 11:30–00:00 Samstag 11:30–00:00 Gaumenfreuden für Genießer geistiger Getränke Nun mögen eifrige Leser:innen denken: Moment mal, Anuschka trinkt doch so gut wie gar keinen Alkohol? Was soll dann ein Beitrag über Bier, Wein und Whisky? Tja, ich nehme eben alles Mögliche auf mich, um gute und informative Artikel zu schreiben! Spaß beiseite, auch ich hatte meine Bedenken, als ich die Einladung zur Pressereise bekam und das alkohollastige Programm sah. Mir wurde aber von Seiten der Veranstalter:innen versichert, dass das kein Problem sei und das war es auch nicht. Denn, und das sage ich auch immer in meinen Vorträgen, ich kann Leuten unglaublich gut zuhören, wenn sie nur mit Begeisterung erzählen! Und die Führungen durch die Brauerei und die Destillerie waren so spannend, unterhaltsam und informativ, dass es eigentlich egal war, dass ich keine große Vorliebe für das Endprodukt habe. Die St. Kilians Destillerie in Rüdenau Wer hätte gedacht, dass sich in der Abgeschiedenheit des kleinen Orte Rüdenau die größte Whisky-Destillerie Deutschlands befindet? Ich nicht, aber ich hab ja auch keine Ahnung! Gegründet wurde die Destillerie 2012 von Andreas Thümmler, einem passionierten Sammler von Whiskyfässern (und deren Inhalt). Gemeinsam mit dem irischen Whiskey-Experten David F. Hynes und dem Braumeister Mario Rudolf aus Amorbach entstand eine Destillerie, die sich der Herstellung von Single Malt Whisky nach schottischem Vorbild verschrieben hat. Die Produktion begann im März 2016 mit zwei 6.000-Liter-Kupferbrennblasen der schottischen Firma Forsyths, die in einer ehemaligen Textilfärberei am Ortseingang von Rüdenau installiert wurden. Soweit, so interessant. Aber das wirklich spannende ist, wo die Fässer zur Reifung gelagert werden, nämlich in&#8230; Bunker City Gemeinsam mit Mario und Andreas fahren wir los, es geht durch den Wald und über die Landesgrenze nach Hessen nach Hainhaus. Dort erwartet uns ein meterhoher Zaun mit Stacheldraht, den wir aber einfach ignorieren und auf das weitläufige Gelände fahren. Hier, mitten im Wald, befinden sich 120 ehemalige NATO-Bunker. Angelegt in den 50er- und 80er-Jahren dienten sie lange als Munitionslager. Gelagert wird heute immer noch, allerdings Pirelli-Reifen und eben St. Kilians-Whisky. 23 der Bunker hat die Destillerie von der Odenwald Regionalgesellschaft gemietet. Darin: Etwa 11.000 Fässer Whisky. In 400 verschiedenen Fassorten reift hier der Whisky mindestens 3 Jahre, gerne länger. Dabei sinkt der Alkoholgehalt und ein Teil der Flüssigkeit verdunstet &#8211; der sogenannte &#8220;Angel Share&#8220;, also der Teil, den die Engel bekommen. Der älteste Whisky ist momentan 9,5 Jahre. Was nicht daran liegt, dass noch älter nicht gut wäre, sondern einfach, dass es die Destillerie ja noch gar nicht so lange gibt. Mario erzählt uns glücklich, dass es natürlich auch in Deutschland sehr strenge Gesetze, Auflagen und Reinheitsgebote zu erfüllen gilt, man in der Whiskyherstellung aber deutlich freier und kreativer sein kann, als zum Beispiel in Schottland. So reift der Whisky hier nicht nur in Eiche, sondern auch in Kastanie, Maulbeere, Akazie, Zeder, Buche usw. Und auch ganz besondere Projekte können umgesetzt werden. Wie die &#8220;Exhumation&#8221;-Edition, für die gemeinsam mit der Heavy Metal Band Grave Digger Whisky zur Reifung in Särgen vergraben wurde. Überreste davon sind noch zu finden und wirken im ersten Moment doch etwas befremdlich. St. Kilian Distillers GmbH Adresse:&#160;Hauptstraße 1-5, 63924 Rüdenau Telefon:&#160;09371 407120 Öffnungszeiten:&#160; Montag 10:00–18:00 Dienstag 10:00–18:00 Mittwoch 10:00–18:00 Donnerstag 10:00–18:00 Freitag 10:00–18:00 Samstag 10:00–18:00 Sonntag Geschlossen Die Faust Brauerei in Miltenberg Das Brauhaus Faust zu Miltenberg ist die älteste Brauerei im Rhein-Main-Gebiet und blickt auf eine über 370-jährige Geschichte zurück. Gegründet wurde sie im Jahr 1654 von Kilian Francois Mathieu Servantaine, einem belgischen Einwanderer, der nach dem Dreißigjährigen Krieg in die Region...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/ein-wochenende-in-churfranken-tipps-amorbach-miltenberg/">Ein perfektes Wochenende in Churfranken</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>48 Stunden Nürnberger Land &#8211; Klettersteig, Lagerfeuer, Lamatrekking und Dauergrinsen (Werbung)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 05:00:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hui, es geht los!&#160; Ich wuchte meinen Rucksack in den ICE und lasse mich daneben fallen. Nürnberger Land, prepare, I&#8217;m on my way. Möglicherweise mit ein bisschen viel Gepäck. Und dem festen Vorsatz, ein aufregendes Wochenende zu verbringen. Schließlich bin ich gerade auf dem Weg zu meiner allerersten Bloggerreise! #48outdoor &#8211; Let&#8217;s visit Franconia Aber von Anfang an: Ich bin Teil des Bahnsommers 2018, einer Kooperation der Deutschen Bahn, des Nürnberger Lands und des VGN. Eingeladen wurden Micro-Influencer wie ich, die sich mal im Frankenland umschauen dürfen. Das heißt, ich werde weder für Essen, Unterkunft oder Aktivitäten bezahlen. Ich selbst werde hierfür aber auch nicht bezahlt und vor allem werde ich zu keinem Beitrag verpflichtet. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht und ich denke, ihr seht gleich warum! 🙂 Nachdem ich meinen Umstieg in Frankfurt erfolgreich gemeistert habe, komme ich ein bisschen aufgeregt am Nürnberger Hauptbahnhof an. Mit wem werde ich wohl das Wochenende verbringen? Werden die anderen mich mögen? Und werd ich es schaffen, auch manchmal meine Klappe zu halten, um nicht alle in den Wahnsinn zu treiben? Letzteres könnte&#8230;gelinde gesagt schwierig werden. Ich singe doch so gern. Die Befürchtungen sind schnell zerstreut, als ich den ersten Teil der 48outdoor-Crew kennenlerne: Bianca von Lebe Draußen, Jutta von Ich einfach unterwegs, Astrid von Outside Adventure und Uli vom Tourismusverband Nürnberger Land bilden eine laute, lustige Truppe, in der ich mich direkt wohlfühle. Mit der S-Bahn geht es nach Velden (Wo Imke von Crappy Radio Stations and Candy Bars und Claudia von weltreize zu uns stoßen). Hier machen wir zuerst eine Art Vertrauens- und Kennenlernübung mit&#160; Sabin von kom3pass und wandern dann zu unserer Unterkunft, der Jugendherberge in Hartenstein. Es geht über einen kleinen Anstieg und durch den Wald und schon auf diesem ersten Spaziergang bietet Franken ein Arsenal an Abenteuern. Von der Schlange auf dem Weg (okay, ich gebe zu, die war nur 10cm lang) über die Fledermaushöhle ist einiges an Gruselkram dabei. Der Rest der Landschaft ist aber ganz idyllisch, versprochen. Back to&#160; Kindheit, back to Jugendherberge Hartenstein Jugendherberge&#8230;hab ich jetzt nicht so die besten Erinnerung aus meiner Kindheit dran. Vergitterte Fenster, vergitterte Betten und morgens die Schlacht um die einzige Kakaokanne, weil niemand den ekligen roten Tee trinken wollte. Und jetzt werde ich wohl gleich mit mir noch einigermaßen fremden Menschen so ein Zimmerchen beziehen&#8230;? Nö. Ist doch Bloggerreise hier! In der Jugendherberge Hartenstein kriegt jeder schön sein eigenes 6-Bett-Zimmer und das Essen ist besser, als in vielen Restaurants. Gerade auf Vegetarier wird hier viel Rücksicht genommen, was mich im bayerischen Frankenland doch positiv überrascht. Unsere Herbergsmutter und ihr Sohn kümmern sich um uns mit echter Herzlichkeit und einem Augenzwinkern. Ich habe nämlich keine Handtücher eingepackt, weil ich dachte, die gehören wohl dazu. Tun sie zwar nicht, aber unsere Gastgeberin lässt mir trotzdem ein frisch gestärktes Set aus dem Keller holen. Sie überreicht es mir mit einem gelachten: &#8220;Wohl keine regelmäßige Herbergsgängerin?&#8221; Ich schäme mich ein bisschen, schließlich habe ich an diesem Wochenende so ziemlich alles in meinem Riesenrucksack: Tablet, Föhn, Messer, Stirnlampe, Süßigkeiten, alle möglichen Klamotten&#8230;aber die Handtücher waren mir irgendwie durchgegangen. Sundowner auf Burg Hartenstein Den ersten gemeinsamen Abend verbringen wir auf der Burg Hartenstein. Dort hat man einen herrlichen Ausblick auf das Frankenland und der Sonnenuntergang ist ein kleines Spektakel. Wie kleine Kinder stromern wir über das Burggelände, jeder Blogger natürlich auf der Suche nach dem besten Fotospot. Und wie die Kinder eilen wir zu Tisch, als aufgetragen wird. Allerdings eher nicht so kinderkompatible Getränke. Obwohl Sex on the Mountain verlockend klingt, entscheide ich mich für etwas mit weniger Umdrehungen. Lange sitzen wir auf der Terrasse des Restaurants Touché, bis uns Mond und Sterne den Weg durch die warme Nacht nach Hause leuchten. Dort wartet mein schmales aber gemütliches Bett mit der karierten Bettwäsche, die Heimeligkeit ausstrahlt. Ich schlafe gut diese Nacht. Glücksgefühle auf dem Höhenglücksteig Der nächste Morgen bricht an und es kribbelt mir in Händen und Füßen: Der Klettersteig wartet! Wuhaaa! Ich bin ja immer noch so ein bisschen geflashed, das hier ist wie gesagt meine erste Bloggerreise. Ich warte irgendwie immer noch darauf, dass Uli anfängt, Geld von uns einzusammeln. Passiert aber nicht stattdessen kriegen wir von unserem Guide Josef von Klettersucht Kletterhelme und Gurte ausgeteilt. Und kurze Zeit später hängen wir schon auf dem Höhenglücksteig. Marcus von Outdoor Blog hat unsere Gruppe heute vervollständigt und zeigt uns als Kletterprofi erstmal, wie es geht. Am Anfang bin ich noch etwas verpennt, aber nach den ersten Metern ist die Müdigkeit vergessen und ich blühe auf. Berge, Bewegung und Adrenalin, ich bin wirklich auf dem Höhenglücksteig! Es ist nicht wandern, es ist nicht wirklich klettern, es ist eine fantastische Mischung aus beidem. Und als wir an die Wittman Schikane (von mir auch gerne in geistiger Umnachtung Wittelsbacher Ärgernis oder Watzmann Katastrophe genannt) kommen, kann ich es mir nicht nehmen lassen, auch dieses schwierige Teilstück auszuprobieren. Ganz ohne Josefs professionelle Abseilhilfe hätte ich es dann nicht geschafft und danach zittern mir ganz schön die untrainierten Ärmchen, aber ich habe einen Mordsspaß. Dementsprechend gut gelaunt marschiere ich auch durch den Wald, Ulis Versprechen von einem Stück Kuchen im Hinterkopf. Musik und Draußen sein setzen bei mir gerne mal ungeahnte Energien und Endorphine frei und so hopse ich über Stock und Stein, singe vor mich hin, freue mich meines Lebens und gehe damit allen auf den Sack. Besser kann ein Samstag nicht laufen, oder? 😉 Stockbrot-Spielchen am Lagerfeuer Vom Kuchen geht es an den Grill der Jugendherberge und vollgefressen rollen wir dann an die Feuerstelle um noch ein bisschen mehr zu essen. Stockbrot! Klettern und Feuer und Stockbrot, ja ist denn heut mein Glückstag? Ist er! Wir sitzen ums Feuer, halten unsere Stecken darüber und witzeln über die etwas&#8230;phallusartigen Formen: &#8220;Astrid, deiner ist aber ganz schön dünn!&#8221; &#8220;Das wird noch, der wird bei Wärme dicker.&#8221; &#8220;Ach soooo. Aber pass auf, deine Spitze fällt gleich ab! Dann hast du ein beschnittenes Stockbrot, höhö.&#8221; &#8220;Deiner ist viel schöner als meiner, so gerade. Wie hast du das gemacht?&#8221; &#8220;Gute Handarbeit!&#8221; &#8220;Anuschka, bitte nicht noch mal den Glücksbärchi-Song!&#8221; &#8220;ICH WILL SO GERN EIN GLÜCKSBÄRCHI SEIN!&#8221; Ich gebe zu, weder besonders geistreich noch niveauvoll, aber sehr unterhaltsam. Puscheltiere bei Pommelsbrunn &#8211; Lamatrekking! Lamas? Lamas! Am nächsten Morgen hallt unser Schlachtruf über den Hof der Jugendherberge. Nachdem wir uns von unserer netten Herbergsmutter verabschiedet haben, hüpfen wir in das wartende Auto. Wir nähern uns dem wolligen Höhepunkt unser #48Outdoor-Tour durchs Nürnberger Land. In der Ausschreibung für die Influencer-Tour wurde es noch nicht verraten, aber seit ich die Unterlagen habe weiß ich: Es geht zu den Reckenberg-Lamas! Und als Tierliebhaberin erster Güte freue ich mich darauf schon seit Wochen. Damit bin ich aber nicht allein, auch wenn ich es vielleicht am enthusiastischsten zum Ausdruck bringe. Aber unsere ganze Truppe freut sich auf den Besuch der südamerikanischen Kameliten. Die erwarten uns bei Bernd, der seit 13 Jahren Lamas hält. Am liebsten würden wir wohl alle sofort auf die Weide stürmen, aber da Lamas Fluchttiere sind, geben wir uns Mühe, unseren Überschwang im Zaum zu halten. Erst müssen wir schließlich unseren Lama-Führerschein machen. Wir lernen, dass der Führstrick immer mit beiden Händen gehalten werden muss, dass das Lama zum Wenden immer um den Körper des Führers rotiert und dass die niedlichen Viecher hypoallergen sind. Voll gut für Leute mit Tierhaarallergie. Wie mich. Nicht, dass mich das jemals irgendwann irgendwie davon abgehalten hätte ein Tier zu begrabbeln, aber grundsätzlich sehr praktisch so ein Lama! Ich positioniere mich so in der Bloggerschlange, dass ich nach meiner Berechnung das für mich schönste Lama abbekomme: Dominga mit ihren braunen Augen und ihrem dunklen Fell hat es mir angetan. Strahlend nehme ich den Führstrick entgegen und stiefel los. Mit meinem eigenen Lama. Das Dauergrinsen tut schon fast weh. Wir lernen einiges von Lama-Liebhaber Bernd, beispielsweise, dass Tuten gut ist, dann fühlen sie sich wohl. Dass sie eine bestimmte Klostelle im Wald haben, an der sofort alle Dämme brechen. Und dass seine Lamas noch nie jemanden angespuckt haben. Über Stock und Stein geht es durch den Wald auf die Houbirg, einen kleinen Berg, auf dem früher mal ein keltisches Dorf stand. Zwischendurch kriegen die Lamas immer wieder einen Rappel, weil Uli sich als Lama-Schreck betätigt, indem er aus dem Gebüsch am Wegesrand heraus Fotos schießt. Arme Lamas, so ein Bloggerleben wäre wohl nichts für euch. Viel zu schnell ist die Waderung vorbei, wir entlassen unsere Lamas auf die Weide und treten die Rückreise in alle Winkel Deutschlands an. Als das Nürnberger Land am Zugfenster vorbeizieht, muss ich immer noch strahlen. Ich hatte keine Ahnung, was ich von dem Wochenede, der Landschaft oder meinen Mitreisenden zu erwarten hatte. Ich wurde von allem positiv überrascht. Es war ein Wochenende wie im Ferienlager, mit Ausflügen, Brotzeiten und jeder Menge draußen spielen. Ich hab es geliebt, und zwar jede Minute! Wenn euch das Nürnberger Land und seine Abenteuer-Möglichkeiten interessieren, dann schaut doch auch mal in die bereits veröffentlichten Videos und Artikel der anderen Blogger. Ich verspreche euch, den ein oder anderen Lacher werdet ihr euch nicht verkneifen können! 😉 Oh Lama Paloma – oder: 48 Stunden im Nürnberger Land auf weltreize #48Outdoor – Ausflugsziele im Nürnberger Land für Outdoorfans auf Crappy Radio Stations and Candy Bars #48Outdoor – 48 Stunden im Nürnberger Land auf Outside Adventure</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/48-stunden-nuernberger-land-klettersteig-lagerfeuer-lamatrekking-und-dauergrinsen-werbung/">48 Stunden Nürnberger Land &#8211; Klettersteig, Lagerfeuer, Lamatrekking und Dauergrinsen (Werbung)</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Die Aschauer Klamm</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 05:09:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach meinem Adrenalinkick auf dem Predigstuhl ist es gut, dass für den Rest des Tages etwas ruhigeres ansteht. Als allerletzten Ausflug im Berchtesgadener Land haben wir uns noch eine Klamm ausgesucht. Anders als die Almbachklamm ist die Aschauer Klamm kein Tourimagnet und sie kostet auch keinen Eintritt. Parken kann man am Oberjettenberg in einem großen Wendekreis hinter der Kaserne (Wehrtechnische Dienststelle). Dann laufen wir, den Schildern folgend, eine Viertelstunde durch Wiese und Wald und schon stehen wir am Eingang zu der Klamm. In engen Kehren geht es hinunter, man sieht schon den hellen Fels zwischen den Bäumen schimmern und hört das Wasser über die Steine plätschern. Wie so oft denke ich: Mann, das könnte auch Kanada sein! Mich überkommt akutes Goldgräberfeeling. Im breiten Bachbett liegen große Felsbrocken, ich kann von Stein zu Stein hüpfen, während ich nach dem ein oder anderen Nugget Ausschau halte. Überraschenderweise finde ich aber keins. Außerdem ist hüpfen mit meinem vom Unfall angeschlagenen Knie auf Dauer nicht so praktikabel und so folgen wir stattdessen einfach dem Trampelpfad. Das Wetter ist uns wieder hold und nach einer Woche mit vielen Höhenmetern bin ich froh, dass es relativ gerade durch den Sonnenschein geht. Nach etwa einer Stunde erreichen wir dann auch unser Ziel: Den Brotzeitgarten Haiderhof Stibler. Und Brotzeit, das können die! Die Bedienung ist superfreundlich und fix und so freuen wir uns bald über unsere letzte bayerische Mahlzeit. Danach geht es den gleichen Weg zurück. Das macht aber gar nichts, da die neue Perspektive einem nicht das Gefühl gibt, das alles schon mal gesehen zu haben. Und selbst wenn, hier ist es so schön und ruhig und friedlich, hier könnte ich noch viel länger bleiben. Die Nachmittagstour ist auf jeden Fall ein guter Abschluss für unsere aufregende Bayern-Reise durchs Berchtesgadener Land.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/ausflugstipp-berchtesgadener-land-die-aschauer-klamm/">Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Die Aschauer Klamm</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Paragliding am Predigtstuhl &#8211; Höhenflug über Bad Reichenhall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2018 05:26:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der geneigte und kontinuierliche Leser erinnert sich: Ich habe mich auf die Fresse gelegt. Und bin daher während der zweiten Hälfte meiner Bayern-Reise etwas angeschlagen. Deswegen entscheiden wir uns, einen Tag im hübschen Kurort Bad Reichenhall zu verbringen und ganz gemütlich durch die Straßen zu zockeln. Wie immer kommt es etwas anders&#8230; Der Vormittag ist wirklich tiefenentspannt. Wir schauen auf dem Markt vorbei, atmen die gute Salzluft der Sole ein und bewundern die hübschen Blumen im Kurpark. Nicht nur ich, durchaus auch meine Mutter senkt hier den Altersdurchschnitt, aber das macht gar nichts, wir fühlen uns trotzdem sehr wohl. Da das Wetter dem Bericht mal wieder widerspricht, und einfach nicht schlechter wird, wollen wir aber auch den zweiten Teil des Tages draußen verbringen. Germknödel und unmoralische Angebote auf dem Predigtstuhl Unsere Wahl fällt wegen meiner lädierten Knie auf die Predigtstuhlbahn, die sich vollmundig die &#8220;Grande Dame der Alpen&#8221; nennt. Zu Fuß käme ich heute nicht auf den Berg, in einer netten Gondel aber immer gern. Schon vor dem Gebäude laufen wir einem jungen Mann in die Arme, der uns ganz vertrauensvoll anlächelt. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass er hier sonst wahrscheinlich eher weniger junge Leute zu Gesicht bekommt, oder er einfach einen guten Tag hat. Auf mich wirkt er jedenfalls sehr sympathisch. Er fährt dann auch mit uns Gondel und hat einen riiiiesigen Rucksack dabei. Mit spitzen Öhrchen lausche ich dem Gespräch, in das er von anderen Mitfahrern verwickelt wird. Er hat also vor mit einem Gleitschirm von diesem Berg zu springen, soso. Na, das könnte mir auch gefallen. Aber ich bin ja noch nicht wieder ganz fit und so wandern wir zur Schlegelmulde, um uns dort mal wieder der Germknödelvernichtung zu widmen. Wie es das Schicksal will, setzt sich besagter junger Mann an den Nebentisch und besagte andere Mitfahrer mit an unseren. Da die Gondel sehr voll war wird gewitzelt, ob wir denn wohl alle auch wieder von dem Berg runterkommen. Mitfahrerin 1: &#8220;Na, sonst muss der junge Mann uns mit runter nehmen!&#8221;Mitfahrer 2: &#8220;Ach, der nimmt bestimmt nur hübsche junge Frauen mit, höhö!&#8221; Kameraschwenk auf mich, die sich gerade ein Riesenstück Germknödel in den Mund stopft, während ihr die Vanillesauce vom Kinn tropft. Ich versuche zu lächeln. Der junge Mann lächelt zurück. Dann steht er auf und geht. Ob&#8217;s an der Vanillesauce lag? Wohl eher nicht, denn als wir ihm später neugierig zugucken, wie er seinen Schirm ausbreitet, fragt er mich: &#8220;Willst du denn auch mal?&#8221; Ich (entsetzt): &#8220;Jetzt?&#8221; (Ich habe nicht nur einen Germknödel gegessen. Sondern auch noch von dem von meiner Ma. Und einen großen Semmelknödel mit Sauce. Ich bestehe praktisch zu 90% aus Knödel.) Er: &#8220;Ich hab heute leider nicht den Tandemschirm bei, aber morgen ging&#8217;s!&#8221; Hach. Morgen ging&#8217;s. Zufälligerwiese hab ich morgen auch noch nicht den ganzen Tag was vor. Und zufällig würde ich dann auch keine drei Knödel essen. Er drückt mir einen Flyer mit seiner Nummer in die Hand. Am Abend rufe ich ihn an und nach ein paar Minuten ist klar: Morgen laufe ich über die Klippe vom Predigtstuhl. Was tu ich hier? Und so ist es, ein paar Stunden später stehe ich mit besagtem jungen Mann, der übrigens Simon heißt, wieder an der Schlegelmulde. Und bekomme erklärt, wann sich wo gute Thermikwolken bilden. Zu diesem Zweck wackele ich wie eine fette Raupe hinter ihm her, denn er hat mich bereits in mein Fluggerät verfrachtet. Ein Gurt mit, naja, einem riesigen Raupenpopo. Wenigstens muss er auch so einen anziehen, während sich schon eine beachtliche Menge versammelt hat, um unseren Start zu verfolgen. Simon ist wahnsinnig nett, erklärt mir alles ganz genau, was ich wann zu tun habe. Eigentlich ist es idiotensicher: Er zieht den Schirm hoch, gibt mir Bescheid und dann stemme ich mich dagegen und laufe die 10 Meter bis zur Kante. Dann heben wir ab und ich lass mich in meinem Gurt hängen, bis er sagt dass ich mich hinsetzen soll. Soweit die Theorie. Nun zur Praxis. Er zieht den Schirm hoch und gibt mir Bescheid. Ich versuche mich dagegenzustemmen und los zu laufen. Ich stemme mich nicht genug, werde von Wind und Schirm zur Seite gedrückt und reiße uns beide von den Füßen. Ah! und Oh! macht die Menge, DUMME KUH schreit mein geprelltes Knie. Ich bekomme einen Lachflash. Was denke ich mir eigentlich dabei Simon voran auf eine Klippe mit knapp 1600 Metern Höhe zuzulaufen? Nun ja, ich denke, dass es Spaß machen könnte und wisst ihr was? Ich hab Recht! Den zweiten Start legen wir ganz elegant aufs Alpenparkett und entschweben sanft vom Predigtstuhl. Ich mache es mir in meinem Raupenpopo bequem und dann haut es mich praktisch nochmal um. So optisch. Wir fliegen über die Bergflanken, unter uns ziehen Bäume und Fels dahin und vor uns erstreckt sich das Tal mit Bad Reichenhall. Es kommt sehr selten vor, aber jetzt verschlägt es mir doch die Sprache. Simon kümmert sich toll um mich, erklärt, zeigt und ist nach wie vor einfach sympathisch. Und dann darf ich sogar selber fliegen! Okay, wohl auch, weil mir doch ein bisschen schwurbelig zumute ist und er meint, dass mich das ablenken könnte. Und das stimmt, der Schirm reagiert auf meine Bewegungen und ich bin fasziniert davon, dass ich uns lenke. Zwei Raupen auf Höhenflug. Trotzdem merke ich, dass ich das Ganze nicht so gut vertrage, wie ich mir wünschen würde. Määäh! Das ist bestimmt das Alter, verdammt. Als Simon mich dann fragt, ob ich in der Spirale oder nur normal nach unten möchte, muss ich zu meiner eigenen Enttäuschung letztere Variante wählen. Es wäre aber auch gar nicht nett, ihn anzukotzen. Elegant wie ein Elefant lande ich. Indem ich einfach auf der Wiese zusammensacke und Simon wieder mit mir reiße. So fester Boden hat schon was. Aber fliegen auch! Wer die Möglichkeit hat, sollte sich dieses Abenteuer mit Simon nicht entgehen lassen, ich bin wirklich froh, ihn kennengelernt zu haben. Den Tandemsprung mit ihm könnt ihr auf dieser Homepage buchen. Alle Bilder vom Gleitschirmflug hat natürlich er gemacht!</p>
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		<title>Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land! &#8211; Mein Unfall im Berchtesgadener Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 05:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hot&#8217;s di g&#8217;schmissn? Ja, mich hat&#8217;s geschmissen. Und zwar ganz doll. Nicht umsonst wirbt das Berchtesgadener Land wohl mit dem Spruch: Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land! Also entweder liebt Gott mich ganz besonders, oder er ist ziemlich sickig auf mich. Da ich ihn mein Leben lang konsequent ignoriert habe, fällt es mir leichter, an letzteres zu glauben. Fallen gelassen hat er mich auf jeden Fall, durchaus auch im Berchtesgadener Land. Allerdings vom Fahrrad. Und deswegen sitze ich jetzt im schönen Kreiskrankenhaus Berchtesgaden in der Notaufnahme und werde gefragt, obs mi g&#8217;schmissen hot. Aaaaber der Reihe nach. Ich habe mich nach drei Jahren mal wieder in den schönen Freistaat gewagt, um zu überprüfen, ob denn jetzt auch in jeder Behörde ein Kreuz hängt. Okay, das stimmt nicht. Ich bin gekommen, um wieder Berge zu sehen, Seilbahn zu fahren (da hatte ich zuletzt etwas Pech) und um endlich die Hütte im Obersee zu sehen, die schon lange auf meiner Bucket-List steht. Und bis zu diesem Nachmittag lief auch alles wie am Schnürchen. Ich habe drei perfekte Tage voller Sonnenschein, spektakulärer Wanderungen und schöner Radwege hinter mir. Doch dann mache ich den Fehler, mit meinem Rad um die Kurve zu fahren, dabei nach hinten zu gucken und auch noch zu bremsen. Die Packtasche tut ihr übriges und Perdauz! Ich lerne mit meiner rechten Körperhälfte Bayern hautnah kennen. Auf Schotter. Wenn schon, dann richtig. Nun ja, bin ich Mädchen oder Memme? Ich humpel also zurück zum Fluss, wasche notdürftig Kies und Blut von den Händen und prüfe mal die Hilfsbereitschaft der Bayern. Während die Sache mit dem Kreuz aus meiner Sicht ziemlicher Mumpitz ist, bin ich voll dabei, wenn es um die Mitführpflicht von Verbandskästen geht. Denn die sorgt dafür, dass ich zumindest mit verpflasterten Pfoten zurück nach Berchtesgaden radeln kann. Trotz schmerzender Knie und geprellter Schulter schaffe ich die 5 Kilometer, am Fuß des Berges nach Bischofswiesen ist dann aber Schicht im Schacht. Da komm ich nicht hoch. Unsere Unterkunft liegt aber leider auf der anderen Seite. Wie praktisch, dass ich es genau bis zum Roten Kreuz von Berchtesgaden ausgehalten habe. Denn hier lässt uns ein freundlicher Mitarbeiter unsere Räder unterstellen und verrät uns die Nummer des örtlichen Taxidienstes. Nach einem Blick auf meinen doch recht lädierten Zustand legt er uns auch dringend ans Herz, im Krankenhaus vorbeizuschauen, das wäre ihm wichtig. Na gut, da will man ja nicht so sein. Wenn es ihm doch wichtig ist. Und ich muss gestehen: So richtig scharf bin ich nicht darauf, mir den Dreck selbst aus Handflächen und Arm zu pulen. Also fahren wir ins Krankenhaus, das, wie ich nicht unerwähnt lassen möchte, urkundlich ausgezeichnet ist! Der Service ist auf jeden Fall 1A, alle sind nett und freundlich und ich sitze nur etwa 10 Minuten in der Notaufnahme, bis ich mein Date mit dem Bergdoktor habe. Der nimmt sich auch Zeit, hört mich ab, wärend eine Schwester sich mit Pinzette und Schere&#160; ans Werk macht. Zum Schluss wird sogar noch mein Arm geröntgt um ganz sicher zu sein, dass nichts gebrochen ist. Während ich dann vor dem Begutachten der Aufnahmen wieder im Wartezimmer sitze, spricht mich ein anderer Wartender an. Zuvor hat er sich in einer mir fremden Sprache (türkisch? tschechisch? polnisch?) mit seinem Kollegen unterhalten, aber dann kommt in astreinem Bayerisch die zu Anfang genannte Frage. Ich bejahe und bekomme aufmunternde Worte. Immerhin bin ich nicht der junge Mann, der den Unfall mit der Holzsäge hatte. Das stimmt, da bin ich Gott doch dankbar, dass er mich nicht darein hat fallen lassen. PS: An dieser Stelle möchte ich eine Lanze für die Outdoormarke mit dem Fuchs brechen. Achtung, das ist KEINE Werbung. Ich habe mir die verdammt teure Trekkinghose selbst von meinem Geld gekauft. Aber ich muss sagen, sie ist es wert. Denn obwohl ich mit der Hose ein ganzes Stück über den Schotter gerutscht bin und meine Knie ordentlich geprellt, zum Teil sogar aufgeschürft waren, hat die Hose gehalten. So soll Outdoorkleidung funktionieren! &#60;3</p>
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		<title>Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Die Almbachklamm und der Ettenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 05:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der dritte Tag unserer Bayern-Reise beginnt wieder mal mit fröhlichem Kuhglockengeläut und Sonnenschein. Trifft sich gut, heute begeben wir uns nämlich wieder ans Wasser. Nicht so groß und breit und tief wie der Königssee, sondern etwas dynamischer. Es geht in die Almbachklamm! Von unserem Basecamp in Bischofswiesen radeln wir erst nach Berchtesgaden (nicht so schön), und dann immer an der Berchtesgadener Ache entlang (sehr schön!) bis zur Schlucht. Wir starten an der Kugelmühle, die vielen Autos und auch unseren Rädern Stellplatz bietet. Da es sich bei der Almbachklamm jetzt nicht gerade um einen Geheimtipp handelt, sind wir nicht allein, als wir uns die Klamm begeben. Trotzdem macht es Spaß, dem schmalen Weg zu folgen und nach jeder Ecke von neuen Felsformationen und mintfarbenem Wasser erwartet zu werden. Verlaufen kann man sich auch nicht, denn es gibt nur einen Weg. Nach etwa einer Dreiviertelstunde zweigt allerdings ein Steig nach rechts oben ab. Diesem folgen wir und lassen damit die Almbachklamm hinter uns. Denn nun wenden wir uns dem Ettenberg zu. Und damit mal wieder 300 Höhenmetern. Auf hölzernen Stufen geht es jetzt durch den Wald. Ich bin dankbar für den Schatten, denn an einem heißen Tag wie diesem wäre pralle Sonne beim Aufstieg eher hinderlich. Schon so schnaufe ich mal wieder vor mich hin und vergesse völlig, auch nur ein Foto zu machen. Daher dürft ihr euch jetzt einfach vorstellen, wie es da aussieht. Am Ende der Treppe wartet dann aber ein paradiesischer Ausblick: Der Wald lichtet sich und gibt den Blick auf eine blumengesprenkelte Wiese frei, dahinter thront ein pittoreskes Kirchlein. Hach, Bayern&#8230; Wie es sich gehört findet sich neben der Kirche eine Gastwirtschaft, der Mesnerwirt. Und hier bekomme ich dann endlich, worauf ich seit meiner Ankunft hier geier: Einen Germknödel! Hefe mit zerlassener Butter, schweig still, mein Herz. Eine klare Empfehlung für diese Einkehrmöglichkeit! Kugelrund und vollgefressen begeben wir uns auf den Rückweg. Der führt erst an der Straße entlang, dann an einer Wiese und dann geht es in Serpentinen die Bergflanke wieder runter, bis wir wieder bei der Kugelmühle herauskommen. Der ganze Weg ist etwa acht Kilometer lang, durch das Auf und Ab braucht man aber doch seine Zeit. Es ist noch früher Nachmittag, als wir uns wieder auf die Räder schwingen. Und dann passiert der Unfall. Aber davon erzähle ich euch nächste Woche.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/ausflugstipp-berchtesgadener-land-die-almbachklamm-und-der-ettenberg/">Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Die Almbachklamm und der Ettenberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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		<title>Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Königssee, Obersee und Röthbachfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 05:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Königssee, Klappe, die zweite! Auf meiner Radtour durch Bayern 2015 habe ich den Königssee zum ersten Mal besucht und war schon ganz hin und weg. Trotzdem hätte ich mich in den Hintern beißen mögen, als ich kurz nach der Reise herausfand, dass ich anscheinend DAS Fotomotiv schlechthin verpasst hatte: Die Hütte im Obersee. Jeder Reiseblogger, der was auf sich hält, hat das Ding im Insta-Feed. Nun gut, man muss ja nicht jeden Trend mitmachen, aber wenn man dann noch mal da ist&#8230; Dieses mal fahren wir also nicht nur bis zur Insel St. Bartholomä, sondern schippern bis zur Endstation der Fährboote zur Saletalm. Natürlich sind wir nicht die einzigen und so machen wir uns mit vielen anderen unter der brennenden bayerischen Sonne auf den kurzen Fußmarsch zum Obersee. Und da ist sie. Die Hütte. Und drumherum jede menge Menschen, die ein Foto machen wollen. Auf dem es aussehen soll, als wäre das ein idyllischer einsamer Ort. Ich stelle mich also brav an und warte. Und warte. Und warte. Denn was da gerade stattfindet, ist ein regelrechtes Fotoshooting. Ein eher wenig verliebt wirkendes Pärchen posiert in viel zu warmen Outdoorklamotten auf dem Steg, während ein aufgeregter Fotograf um die beiden herumspringt. Eeeentschuldigung, ich müsste diese verdammte Hütte auch mal fotografieren, das steht ja schließlich auf meiner Bucket List! Okay, ich weiß, das klingt erbärmlich. Kurzer Blick aus der Bloggerblase und in die wunderschöne Umgebung. Manchmal mutiere ich ja zum menschenhassenden Monster und habe nicht mal einen wirklichen Grund dazu. Da muss ich mich dann selbst auf den Kopf hauen. Nach zehn Minuten frage ich also FREUNDLICH, ob ich denn auch kurz ein Foto machen könnte. Das Mädel ist dankbar für die Pause, rennt in den Schatten und reißt sich erstmal die Skijacke vom Körper. Ich bin doch immer gerne behilflich! 🙂 Trommelwirbel&#8230;Da ist es! Mein perfektes Foto der Hütte im Obersee. Und ich bin auch noch drauf! Nachdem ich mein obligatorisches Foto also in der Kamera habe (und es ist nicht mal selbst geschossen&#8230;), wandern wir um den Obersee herum. Hier verlieren sich dann auch die Menschen. Wir treffen allerdings immer wieder auf junge Asiatinnen in absolut untauglichen Schuhen, die jeden Meter, den es nach oben geht, kichernd und mit viel Ah und Oh meistern. Ich nehme mir ein Beispiel an dieser kindlichen Freude und lasse das Ganz einfach mal auf mich wirken. Verdammt schön hier! Die Sonne steigt und damit auch die Hitze, trotzdem arbeiten wir uns langsam weiter vor und um den See herum. Während es hier noch Schatten gibt, kommt man an der Fischunkelalm auf offenes Gelände. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es weiter. Denn die Anstrengung wird mit einem besonderen Highlight belohnt. Dem Röthbachfall am Ende der Schlucht. Schon lange bevor man ihn sieht hört man das Rauschen des Wassers, das hier 450 Meter in die Tiefe stürzt. Ich fühle mich ein bisschen an Szenen aus Jurassic Park erinnert, auch wenn die Vegetation weniger karibisch und mehr bayerisch ist. Am Fuß des Röthbachfalls staut sich das Wasser und bietet unseren Füßen eine willkommene Abkühlung. Es ist allerdings nicht nur kühl, sondern arschkalt, so dass ich meine Zehen nur ein paar Sekunden drin lasse. Auch hier sind wir nicht allein, aber ich denke, dass darf man bei einem solchen Ort auch nicht erwarten. Und es macht mir auch nichts aus. Es ist herrlich hier, zwischen den steilen Felswänden, dem Grün, dem Blau und dem Grau. Und trotz anderer Menschen recht einsam. Ich frage mich, wie sich der erste Mensch gefühlt hat, der die beiden Seen passiert hat, um dann in diesen Talkessel zu kommen, in dem das Wasser vom Himmel stürzt. Auf dem Weg zurück finden wir dann noch eine zweite Hütte, die ehrlich gesag viel schöner ist als die erste. Und es ist kein Mensch da. 🙂</p>
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		<title>Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Hirscheckbahn am Hochschwarzeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2018 05:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Wales sind mir ja alle möglichen interessanten Fortbewegungsmittel durch die Lappen gegangen. Aber hier in Bayern, nicht mit mir! ICH. WERDE. SEILBAHN. FAHREN. Mir auch völlig wumpe wohin! Da trifft es sich gut, dass die erste schon direkt von unserer Unterkunft ausgeschildert ist: Die Hirscheckbahn am Hochschwarzeck, nur sieben Minuten mit dem Auto von Bischofswiesen entfernt. Wir fahren auf den großzügigen, kostenfreien Parkplatz, als die Bahn gerade aufmacht. Es ist eine Sesselbahn, unermüdlich kreisen verblichen grüne Plastikbänke zwischen Gipfel und Tal. Da ich zwar ständig in kalte Regionen reise, aber noch nie einen klassischen Skiurlaub gemacht habe, bin ich mit dem Konzept nicht ganz vertraut. Hält das Ding an? Anscheinend nicht. Mh. Aber da schau her, neonfarbene Fußstapfen zeigen an, wo man sich bestmöglichst platzieren sollte, damit einem die Bank optimal unter den Hintern fährt! Gedacht, getan- und kurz darauf stupst das Bänkchen gegen meine Kniekehlen. Jetzt nur noch hinsetzen, Sicherheitsbügel schließen und in aller Ruhe den Berg hinaufschweben. Herrlich! Meine Mutter hat jetzt &#8220;nicht direkt ein Problem&#8221; mit Seilbahnen, sie mag sie aber auch nicht besonders. Seilbahnliebe scheint also nicht im Erbgut verankert zu sein. Daher ist sie auch nicht über die Maßen amusiert, als unser kleines Gefährt auf einmal ruckend auf halber Höhe zum Stillstand kommt. Mir fällt allerdings sofort eine plausible Erklärung ein. &#8220;Guck mal, die ganzen Ommas, die sind nicht so sportlich wie wir, die können nicht auf den quasi fahrenden Zug aufspringen. Für die wird die Bahn angehalten!&#8221; &#8220;Ich bin auch eine Oma.&#8221; &#8220;Ja, aber keine Omma. Das ist ein Unterschied. Oder wo hast du deine beige Freizeitkluft, die Perlenkette und die Handtasche vor mir versteckt?&#8221; Das lässt sie gelten und kurz darauf setzen wir unsere Fahrt fort. Oben erwartet uns dann ein großes Plateau mit fantastischer Aussicht. Diese genießen wir kurz, wollen uns dann aber doch ein bisschen bewegen und entscheiden uns für den Abstieg zum Söldenköpfel. Meine Tortur auf den Snowdon noch in guter Erinnerung bin ich wie meine Ma voll dafür, es langsam angehen zu lassen. 440 Meter runter und später wieder rauf reichen da für den ersten Tag. In engen Serpentinen geht es durch den Wald nach unten. Einerseits ein bisschen eintönig, andererseits tun sich immer wieder grandiose Aussichten auf. Irgendwann stolpern wir dann mit Drehwurm zur Söldenköpfler Alm, wo meine Mutter ein schlechtes Stück Kuchen und ich ganz hervorragende Kasnockerl bekomme. Die ich mir verdient habe, wie ich finde, und deren Kalorien ich für den Aufstieg auch brauche. Denn mittlerweile brennt die Sonne vom bayerisch-blauen Himmel und da sie über unseren Köpfen steht, spenden auch die Bäume am Wegesrand nicht viel Schatten. Aber, aus Fehlern lernt man, deswegen lassen wir es ganz langsam angehen. Drei Serpentinen hoch, drei Minuten im Schatten stehen und quatschen. So arbeiten wir uns wieder hoch zum Hochschwarzeck, wo wir uns geschafft aber glücklich von der Bank umfahren und abtransportieren lassen. Das war doch mal ein schöner Auftakt für unsere Bayernreise!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rosasreisen.de/ausflugstipp-berchtesgadener-land-hirscheckbahn-am-hochschwarzeck/">Ausflugstipp Berchtesgadener Land &#8211; Hirscheckbahn am Hochschwarzeck</a> erschien zuerst auf <a href="https://rosasreisen.de">Rosas Reisen</a>.</p>
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