4 x 5 Tipps für Hawaii: Die Insel Kauai

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Zeit für eine neue Reihe! Und was für eine! Während es mit mir nächstes Jahr Grönland sein soll, durfte meine Schwester letztes Jahr mit meiner Tante und meinem Onkel nach Hawaii reisen. (Bevor da Anfragen kommen: Nein, Tante und Onkel wollen niemanden adoptieren;) ) Da der Australien-Artikel meiner Tante so gut ankam, gibt es hier jetzt einen neuen Text von ihr. Sie verrät euch, was man im 50. Bundesstaat unbedingt unternehmen sollte. Und was besser nicht. Den Anfang macht die Insel Kauai. Also, los geht’s und viel Spaß!

Kauai ist die viertgrößte und älteste Insel des Bundesstaates Hawaii.  Es gibt einzigartige Canyons und wilde, zerklüftete Steilküsten. Im Landesinneren und an der Nordküste regnet es fast ständig und kräftig. Ein Großteil der Insel ist für den Normalurlauber nicht zugänglich. Und trotzdem kann und sollte man diesen beeindruckenden Naturraum bei einem Hawaiiurlaub unbedingt kennenlernen. Keine Angst, die meisten Hotels befinden sich an der Südostküste und die liegt im Regenschatten der Berge.

TIPP 1: Hanapepe

Am Ortseingang wird man begrüßt von einem Schild mit der Inschrift: „WELCOME TO KAUAI’S BIGGEST LITTLE TOWN“.  Das Zentrum beschränkt sich auf eine Straße, die von Holzhäusern im Westernstil flankiert wird. Vorsicht, dass man nicht einen der unzähligen freilaufenden Hähne überfährt! Hier sind sie, wie auf ganz Kauai, überall gegenwärtig und man glaubt, dass das “Kikeriki“ der Sound von Kauai ist. Ein Besuch der „westlichsten“ Buchhandlung der USA lohnt sich. Für das leibliche Wohl sorgen eine Shrimps Station neben einem ausgesucht dekorativen Früchtestand. Und, etwas versteckt, gibt es eine Filiale der legendären Lappert’s Ice Factory. Nicht nur das Eis war köstlich, sondern auch der Mango Smoothie.

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TIPP 2: Spouting Horn

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, handelt es sich nicht um einen Geysir. In einem flachen Uferfelsen befindet sich ein Loch, durch das eine Gischt-und Wassersäule schießt, wenn sich die Wellen an der Felsenküste brechen. Ganz in der Nähe befindet sich der Lawai Beach, an dem es sich gefahrlos schnorcheln lässt. Ganz ungestört konnten wir auch wieder eine Riesenschildkröte beobachten, die sich im Sand sonnte.

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TIPP 3: Polihale State Park

Nach dem Abbiegen vom Highway heißt es durchhalten. Denn die nächsten 15 km wird man kräftig durchgeschüttelt, vorsichtig versucht man Schlagloch um Schlagloch zu umfahren. Aber die Mühe lohnt sich. Vor uns liegt ein weiter, einsamer Sandstrand. Die Brandung ist stark, das Meer schimmert in sämtlichen Grün-, Blau- und Türkistönen. Am Ende des Strandes erwarten uns schwarze, glattgeschliffene Lavafelsen. Und vor uns türmt sich die schroffe, steile, grün und braun bewachsene Na Pali Coast. Hier geht es nicht mehr weiter. What a place to be!

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TIPP 4: Waimea Canyon

Auch das ein Muss auf Kauai, trotz der vielen Serpentinen, die man fahren muss. Am besten ist das Licht am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Konturen des Canyons schärfer hervortreten. Man sollte früh genug losfahren, denn man fährt länger als man glaubt und sehr schnell ist die Sonne weg. Die Belohnung ist der Blick in ein einzigartiges Naturwunder, das man von balkonähnlichen Aussichtsterrassen genießen kann.

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TIPP 5: Hubschrauberrundflug

Ein Tipp, der bei dem ein oder anderen Alpträume verursachen könnte: der Flug in einem Hubschrauber ohne Türen. Aber nur so lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes hautnah die Großartigkeit dieser Insel erleben. Eine Stunde sind wir mit einem Piloten der Firma Jack Harter (sehr zu empfehlen) über und um die Insel herum geflogen. Hinab in Schluchten, durch Nebelbänke, entlang der Steilküste. Es war aufregend, unvergesslich und auch unsere Mitreisende mit Flugangst hat dieses Abenteuer nicht bereut.

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Bis bald und gute Reise!

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